Sefi Atta Nur ein Teil von dir

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Nur ein Teil von dir“ von Sefi Atta

Die Nigerianerin Deola ist 39 und hat viel erreicht. Sie arbeitet in London als Wirtschaftsprüferin internationaler Hilfsorganisationen, ihr Job ist anspruchsvoll und einträglich. Dennoch ist sie nicht wirklich glücklich. Sensibel und aufmerksam wie ein Seismograph nimmt sie täglich die Ignoranz ihrer Mitmenschen gegenüber der afrikanischen Wirklichkeit in beiläufigen Worten und Gesten wie haarfeine Stiche wahr. Als Deola beruflich nach Nigeria fliegt, sieht sie ihre Familie und Freunde wieder, und die Reise wird zum Prüfstein für ihre Gefühle. Sie muss sich den Erwartungen der Familie entziehen, deren Vorstellungen von einem erfüllten Frauenleben immer noch untrennbar mit Ehe und Mutterschaft verbunden sind. Auch wird sie wieder mit der Wirklichkeit des Lebens im Moloch Lagos konfrontiert, und so steckt sie fest zwischen den beiden Anteilen ihres Lebens. Der One-Night-Stand mit Wale macht ihr Leben nicht eben leichter, denn es gibt einen ärgerlichen Unfall und Deola füchtet beides: HIV und Schwangerschaft. Deolas Reise bringt alles in Bewegung, und am Ende fällt sie eine Entscheidung, die ihr Leben in neue Bahnen lenkt.

Stöbern in Romane

Ein Gentleman in Moskau

einzigartig (gut)!

bri114

Die Bucht, die im Mondlicht versank

Eine Bucht voller Geheimnisse - sehr spannend und überraschend!

ConnyKathsBooks

Sonntags in Trondheim

Faszinierend ungewöhnliche Geschichte der Familie Neshows. Spannend und toll geschrieben

isabellepf

Der Sommer der Inselschwestern

Ein wundervolles Buch über Freundschaft, Vertrauen, Liebe und das Leben allgemein - ein Highlight!

Annafrieda

Der große Wahn

Ein spannendes Buch darüber, was unsere Vergangenheit für unsere Gegenwart bedeutet.

leserattebremen

Dann schlaf auch du

Ein Buch in dem man sich selbst wieder findet und der schlimmste Alptraum wird wahr

lesefix213

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Zwischen zwei Welten

    Nur ein Teil von dir
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    10. February 2014 um 22:13

    Deola stammt aus Nigeria und arbeitet als Wirtschaftsprüferin für eine Hilfsorganisation in London. Im Auftrag der Organisation kommt sie viel in der Welt herum, und nun wird sie auch nach Nigeria geschickt, wo die Hilfsorganisation bisher nicht vertreten ist. Deola soll sich einige Projekte ansehen und überprüfen, ob sie förderungsfähig sind. Der Zeitpunkt ihrer Dienstreise ist für Deola günstig, denn gerade wird die traditionelle Gedenkfeier zum fünften Todestag für ihren verstorbenen Vater durchgeführt. Eine Gelegenheit, die gesamte Familie zu sehen - mit allen Vor- und Nachteilen. Denn im Alter von 39 Jahren weder verheiratet zu sein, noch Kinder zu haben, ist für eine afrikanische Frau undenkbar. Entsprechend viele Vorwürfe muss sich Deola anhören. Studium? Guter Job? Zählt alles nicht, solange sie ihrer Mutter keine Enkelkinder beschert. Kein Wunder, dass Deola lieber in einem Hotel übernachtet als bei ihrer Familie. Aber das hat unvorhergesehene und weitreichende Folgen für sie. Wie alle Afrikaner, die außerhalb ihres Heimatlandes studieren, arbeiten und leben, ist Deola zwischen zwei Welten hin und her gerissen. Und keiner der Welten kann sie es recht machen. Während ihre nigerianische Mutter an Deola die Forderung stellt, sich wie eine traditionelle afrikanische Frau zu verhalten, soll sie sich außerhalb des afrikanischen Kontinents so verhalten, wie das von Afrikanerinnen und Afrikanern erwartet wird. Wie schwierig es ist, in zwei Welten gleichzeitig zu leben, wenn man ständig mit falschen Bildern und Einschätzungen umgehen muss, ist das Hauptthema dieses Romans. Wo diese Afrikabilder herkommen, wird im Buch deutlich, wenn es beispielsweise um Filme geht, die auf dem afrikanischen Kontinent spielen und die „üblichen Komponenten“ enthalten, durch die gängige Klischees weitertransportiert werden. Auch die Berichterstattung über Nigeria in den Zeitungen transportiert diese Bilder, denn sie beschränkt sich auf „Internetbetrug, Drogenschmuggler, islamische Fundamentalisten und bewaffnete Kämpfer im Nigerdelta“. Angesichts Deolas beruflicher Position sollte man zwar denken, dass sie nicht von Rassismus betroffen ist. Aber weit gefehlt. Auch sie gerät täglich in Situationen, in denen die herrschenden Vorurteile deutlich werden. In ihrem englischen Internat wurde Deola gesagt, dass Afrikaner nicht intelligent genug seien, die Universität zu besuchen, für Bewerbungsgespräche musste sie ihre Haare glätten, und in ihrem Wirtschaftsprüferunternehmen merkte einer der Teilhaber an, ihre Braids wirkten unprofessionell. Ein unrealistisches Afrikabild und falsche Erwartungen haben auch die Promis, die sich für Afrika engagieren. Noch schlimmer sind die Hilfsorganisationen, egal, ob staatlich oder nicht-staatlich. So hält beispielsweise die Organisation, für die Deola arbeitet, nichts davon, afrikanischen Frauen Mikrokredite zu geben. Das ist ganz klar, findet Deola. „(…) die Begünstigten der Wohltaten sollen ja nicht autark wirken. Man muss schließlich Mitleid erregen, wenn man Gelder eintreiben will. So funktioniert das Wohltätigkeitsgeschäft. Niemand spendet Menschen Geld, die auf Augenhöhe sind (…)“. Oder, wie Deolas Freundin Subu es ausdrückt: „Spenden haben Armut noch nie behoben, (…). Sie wollen nicht, dass wir selbstständig und unabhängig sind. Sie wollen nicht, dass wir Macht haben.“ Sie nennt das den „Tarzan-Komplex“. In der Tat wird nicht in Afrika investiert. Schließlich möchte man sich keine Konkurrenz auf dem Weltmarkt schaffen. Genau das ist der Grund, warum die Hilfsprojekte nicht funktionieren. Eine echte „Hilfe“ wäre der Aufbau einer verarbeitenden Industrie. Im Buch bekommen aber ebenso die Nigerianer ihr Fett ab. Der Roman dient also auch dazu, ein realistischeres Bild dieses Landes zu bekommen. Atta lästert über Schwarzenveranstaltungen, die immer zu Selbstmitleidsorgien verkommen und über afrikanische Literatur, die so düster ist, dass man Afrika den Kontinent des Jammerns nennen könnte. Ich fand diesen Roman mit seinem Realismus und seinem sarkastischen Unterton sehr lesenswert. Besonders die Dialoge zwischen Deola und ihrer Mutter sind herrlich, und trotz der ernsten Thematik liest sich das Buch unterhaltsam. Vor allem aber vermittelt dieser Roman eine Sichtweise des afrikanischen Kontinents jenseits der gängigen Bilder von Safari und Armut.

    Mehr
  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Mehr
    • 1017