Sei Shonagon

 4.1 Sterne bei 33 Bewertungen

Alle Bücher von Sei Shonagon

Das Kopfkissenbuch einer Hofdame

Das Kopfkissenbuch einer Hofdame

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Erschienen am 01.07.1952
Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon

Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon

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Erschienen am 09.03.2012
Das Kopfkissenbuch der Hofdame Sei Shonagon

Das Kopfkissenbuch der Hofdame Sei Shonagon

 (1)
Erschienen am 01.11.1996
Kopfkissenbuch

Kopfkissenbuch

 (0)
Erschienen am 08.04.2019
Kopfkissenbuch

Kopfkissenbuch

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Erschienen am 12.10.2015
The Pillow-Book of Sei Shonagon

The Pillow-Book of Sei Shonagon

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Erschienen am 31.01.2005

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Rezension zu "Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon" von Sei Shonagon

Gedichte, Schnee und Kirschblüten
buchwanderervor 3 Jahren

„…, ich bin überzeugt daß es eine Menge nette und gescheite Leute gibt – man muß sie nur zu finden wissen.“ (S.58) Zum Inhalt: Der Dame Sei Shōnagon war es durch ihre freundschaftliche Beziehung zur Kaiserin Fujiwara no Sadako, deren Hofdame sie war, vergönnt einen tiefen Einblick ins das vielschichtige Hofzeremoniell Japans der Zeit um 1001 n. Chr. zu erlangen. Gepaart mit ihrer teils spitzen Feder, sowie ihrem bezeichnenden Schreibstil, auch bekannt als »zui-hitsu«, gelingt es ihr einen Text beinahe zeitloser frische, humorvoller Leichtigkeit und schlichter Eleganz zu schaffen. Selbst schreibt sie dazu: „In diesen Heften habe ich während der Mußestunden, die mir der Dienst als Hofdame vergönnte, niedergeschrieben, was mein Auge gesehen und mein Herz gedacht hat.“ (S.102).
Sei Shōnagon nimmt sich in ihren äußerst bildhaften Ausführungen nicht nur in Bezug auf höfisch Großes und Außergewöhnliches im Umfeld der gehobenen Gesellschaft kein Blatt vor den Mund, sie malt ebenso ein Bild der einfachen Alltäglichkeiten, der feudalen und menschlichen Animositäten ihres Umfeldes, sowie eines komplexen Sittenbildes des japanischen Hochadels. Dem Leben abseits des Zeremoniells wird ein ebenso breiter Raum geschaffen, wie den plastischen Beschreibungen eines Landes, dessen Kultur, Tradition und Geografie auf Europäer – und nicht nur auf diese – seit jeher eine fast magische Anziehungskraft ausübte. So verwundert es nicht, dass auch der Film die Thematikfür sich entdeckte, das Buch Sei Shōnagons als Vorbild verwendend

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Mikages avatar

Rezension zu "Das Kopfkissenbuch einer Hofdame" von Sei Shonagon

Rezension zu "Das Kopfkissenbuch einer Hofdame" von Sei Shonagon
Mikagevor 6 Jahren

Als ich die erste kleine Geschichte anfing zu lesen, war ich doch sehr skeptisch. Es las sich so komisch. Schnell fand ich mich dann aber doch in den Berichten zurecht und genoß es das historische Leben am kaiserlichen Hof etwas näher betrachten zu dürfen.
Oft war ich mit Sei Shonagon einer Meinung oder konnte ihre Ansichten nachvollziehen. Aber sicher ebenso oft hat sie Dinge geschrieben, die ich aus heutiger Sicht abstoßend finde. Sei Shonagon schreibt ganz offen über Dinge, die sie hässlich findet oder welche Manieren sie schrecklich findet. Die Worte, die in der deutschen Übersetzung dafür gewählt wurden, mag ich nicht sonderlich.
Aber Kopfkissenbuch richtig gut ins Deutsche zu übersetzen, ist wahrscheinlich unmöglich. Viel zu viele versteckte Andeutungen gibt es in den kleinen Gedichten und Reimen.
Um dem Leser aber dennoch zu ermöglichen etweige Doppeldeutigkeiten zu verstehen, gibt es Anmerkungen, in denen viele Reime und ihre Bedeutungen noch einmal erläutert werden. Wenn Sei Shonagon aber von ihren Erlebnissen berichtet, braucht man so gut wie nie zu den Anmerkungen zu blättern.
Das Kopfkissenbuch besteht aus vielen kleinen Anekdoten und Gedankengängen der Autorin. Es liest sich wirklich eher wie ein Tagebuch. Es gibt keinen roten Faden, der sich durch die Geschichtchen zieht. Deshalb kann man das Buch auch sehr schnell durch lesen. Oft denkt man vor dem Schlafengehen "Ach, nur noch eine kleine Geschichte." Diese ist dann so kurz, dass man unbedingt noch eine dran hängen möchte und schwupps ist wieder eine halbe Stunde vergangen.

Es bringt einfach nur Spaß das Buch zu lesen und ich bin sehr froh, dass ich es nun endlich getan habe.

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Thomas_Kasturas avatar

Rezension zu "Das Kopfkissenbuch einer Hofdame" von Sei Shonagon

Rezension zu "Das Kopfkissenbuch einer Hofdame" von Sei Shonagon
Thomas_Kasturavor 8 Jahren

Sei Shonagon hat ihre Beobachtungen und Sinnsprüche am japanischen Kaiserhof vor 1000 (!) Jahren geschrieben - trotzdem wirken sie überraschend modern. Mein Lieblingssatz: "Der geeignete Zeitpunkt für ein Konzert ist die Nacht, wenn man die Gesichter der Leute nicht sieht."

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