Sei Shonagon Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon

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Inhaltsangabe zu „Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon“ von Sei Shonagon

Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon ist eines der bedeutendsten literarischen Werke Japans, das noch heute – fast 1000 Jahre später – den Leser zu bezaubern vermag! Es ist eine Art Tagebuch und enthält Aufzeichnungen, die Sei Shonagon während ihrer Musestunden als Hofdame am Heian-Hofe niederschrieb. Sie berichtet darin Klatsch vom Kaiserhof, der viel zum Verständnis der Kultur jener Zeit beiträgt, und schildert das intime Leben und Treiben hinter den Bambusläden und Seidenvorhängen, mit all den lockeren erotischen Formen, die sich in der Hofwelt jener Zeit herausgebildet hatten. Die Heian-Zeit wird in köstlichen, farbenfrohen Miniaturen lebendig! (Quelle:'Fester Einband/31.08.2015')
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    Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon

    buchwanderer

    25. April 2016 um 10:43

    „…, ich bin überzeugt daß es eine Menge nette und gescheite Leute gibt – man muß sie nur zu finden wissen.“ (S.58) Zum Inhalt: Der Dame Sei Shōnagon war es durch ihre freundschaftliche Beziehung zur Kaiserin Fujiwara no Sadako, deren Hofdame sie war, vergönnt einen tiefen Einblick ins das vielschichtige Hofzeremoniell Japans der Zeit um 1001 n. Chr. zu erlangen. Gepaart mit ihrer teils spitzen Feder, sowie ihrem bezeichnenden Schreibstil, auch bekannt als »zui-hitsu«, gelingt es ihr einen Text beinahe zeitloser frische, humorvoller Leichtigkeit und schlichter Eleganz zu schaffen. Selbst schreibt sie dazu: „In diesen Heften habe ich während der Mußestunden, die mir der Dienst als Hofdame vergönnte, niedergeschrieben, was mein Auge gesehen und mein Herz gedacht hat.“ (S.102). Sei Shōnagon nimmt sich in ihren äußerst bildhaften Ausführungen nicht nur in Bezug auf höfisch Großes und Außergewöhnliches im Umfeld der gehobenen Gesellschaft kein Blatt vor den Mund, sie malt ebenso ein Bild der einfachen Alltäglichkeiten, der feudalen und menschlichen Animositäten ihres Umfeldes, sowie eines komplexen Sittenbildes des japanischen Hochadels. Dem Leben abseits des Zeremoniells wird ein ebenso breiter Raum geschaffen, wie den plastischen Beschreibungen eines Landes, dessen Kultur, Tradition und Geografie auf Europäer – und nicht nur auf diese – seit jeher eine fast magische Anziehungskraft ausübte. So verwundert es nicht, dass auch der Film die Thematikfür sich entdeckte, das Buch Sei Shōnagons als Vorbild verwendend

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  • Rezension zu "Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon" von Sei Shonagon

    Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon

    Ritja

    28. December 2009 um 11:09

    Ein kleines leises Buch erzählt aus der Sicht der Hofdame, der japanischen Kaiserin, Sei Shonagon. Die kleinen Geschichten versetzen den Leser in eine andere Welt und lassen ihn die Hektik der eigenen Welt vergessen. Jede Geschichte hat ihren eigenen Titel und eine kleine Zeichnung am Ende. Ein kleines Stück Glück zwischen zwei Buchdeckeln.

  • Rezension zu "Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon" von Sei Shonagon

    Das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon

    isobel

    21. January 2009 um 16:40

    Eine Hofdame schreibt über das, was sie erlebt, beobachtet, schätzt, fühlt und denkt. Eine sehr schöne, leichte Lektüre voller Poesie, die sich wirklich sehr gut als Kopfkissenbuch eignet- für einen selbst. Ich habe das Buch jedenfalls abends im Bett gelesen und genossen.

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