Sei Shonagon Das Kopfkissenbuch einer Hofdame

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Inhaltsangabe zu „Das Kopfkissenbuch einer Hofdame“ von Sei Shonagon

Ein Bündel edlen Papiers diente der Hofdame Sei Shonagon als Notizbuch, in das sie schrieb, was man sonst nur seinem Kissen anvertrauen würde: ihre vom Augenblick inspirierten Gedanken, ihre Stimmungen und Erlebnisse. So entstand ein heute ebenso faszinierendes wie anmutiges Skizzenheft über das Leben am japanischen Hof um das Jahr 1000.

Das Makura no Sôshi, 'Das Skizzenbuch unterm Kopfkissen', stammt aus der späten Heian-Zeit (898–1186), in der die japanische Literatur nicht zuletzt dank der Hofdame Sei Shonagon einen bemerkenswerten Aufschwung nahm. Aus einer literarisch und wissenschaftlich hochbegabten Familie stammend – ihr Vater war ein damals bekannter Dichter –, trat sie in ihrem sechsundzwanzigsten Lebensjahr in den Dienst der Kaiserin Sadako und verbrachte ein Jahrzehnt bis zu deren Tod im Hofdienst.
Sei Shonagons Beobachtungen zu Natur und Menschen überraschen durch gleichermaßen vorurteilsfreie Originalität wie große Belesenheit. Mit ihren lebendigen, ungezwungenen Improvisationen voller Witz und Scharfsinn schuf sie die literarische Gattung zuihitsu, und zeichnete 'dem Pinsel folgend' all das auf, was ihr im Augenblick bemerkenswert erschien. In Japan ahmten Dichter, Schriftsteller und Priester sie nach, ohne jedoch jemals wieder die Ursprünglichkeit und Feinheit ihres Vorbildes zu erreichen.

Wow ! Trotz des ehrwürdigen Alters, liest es sich hervorragend!

— BuchHans

Amüsant, kurzweilig, unterhaltsam.

— SicaUee

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  • Rezension zu "Das Kopfkissenbuch einer Hofdame" von Sei Shonagon

    Das Kopfkissenbuch einer Hofdame

    Mikage

    23. November 2012 um 00:47

    Als ich die erste kleine Geschichte anfing zu lesen, war ich doch sehr skeptisch. Es las sich so komisch. Schnell fand ich mich dann aber doch in den Berichten zurecht und genoß es das historische Leben am kaiserlichen Hof etwas näher betrachten zu dürfen. Oft war ich mit Sei Shonagon einer Meinung oder konnte ihre Ansichten nachvollziehen. Aber sicher ebenso oft hat sie Dinge geschrieben, die ich aus heutiger Sicht abstoßend finde. Sei Shonagon schreibt ganz offen über Dinge, die sie hässlich findet oder welche Manieren sie schrecklich findet. Die Worte, die in der deutschen Übersetzung dafür gewählt wurden, mag ich nicht sonderlich. Aber Kopfkissenbuch richtig gut ins Deutsche zu übersetzen, ist wahrscheinlich unmöglich. Viel zu viele versteckte Andeutungen gibt es in den kleinen Gedichten und Reimen. Um dem Leser aber dennoch zu ermöglichen etweige Doppeldeutigkeiten zu verstehen, gibt es Anmerkungen, in denen viele Reime und ihre Bedeutungen noch einmal erläutert werden. Wenn Sei Shonagon aber von ihren Erlebnissen berichtet, braucht man so gut wie nie zu den Anmerkungen zu blättern. Das Kopfkissenbuch besteht aus vielen kleinen Anekdoten und Gedankengängen der Autorin. Es liest sich wirklich eher wie ein Tagebuch. Es gibt keinen roten Faden, der sich durch die Geschichtchen zieht. Deshalb kann man das Buch auch sehr schnell durch lesen. Oft denkt man vor dem Schlafengehen "Ach, nur noch eine kleine Geschichte." Diese ist dann so kurz, dass man unbedingt noch eine dran hängen möchte und schwupps ist wieder eine halbe Stunde vergangen. Es bringt einfach nur Spaß das Buch zu lesen und ich bin sehr froh, dass ich es nun endlich getan habe.

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  • Rezension zu "Das Kopfkissenbuch einer Hofdame" von Sei Shonagon

    Das Kopfkissenbuch einer Hofdame

    Thomas_Kastura

    24. May 2011 um 11:35

    Sei Shonagon hat ihre Beobachtungen und Sinnsprüche am japanischen Kaiserhof vor 1000 (!) Jahren geschrieben - trotzdem wirken sie überraschend modern. Mein Lieblingssatz: "Der geeignete Zeitpunkt für ein Konzert ist die Nacht, wenn man die Gesichter der Leute nicht sieht."

  • Rezension zu "Das Kopfkissenbuch einer Hofdame" von Sei Shonagon

    Das Kopfkissenbuch einer Hofdame

    Eltragalibros

    05. October 2008 um 12:05

    Leider etwas enttäuschend. Ich fand es nicht sehr spannend geschrieben.

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