Seita Parkkola

 3.6 Sterne bei 18 Bewertungen

Alle Bücher von Seita Parkkola

Wir können alles verlieren. Oder gewinnen

Wir können alles verlieren. Oder gewinnen

 (18)
Erschienen am 24.01.2012
The School of Possibilities

The School of Possibilities

 (0)
Erschienen am 01.06.2010

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Rezension zu "Wir können alles verlieren. Oder gewinnen" von Seita Parkkola

Abenteuerlich bis zum Schluss.
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

"Wir können alles verlieren. Oder gewinnen" von Seita Parkkola

Fakten zum Buch:

Das Buch erschien 2013 im Gulliver Verlag. Es umfasst 334 Seiten, welches in bis zu 67 Kapiteln unterteilt ist (es handelt sich um sehr kurze Kapitel). Aus dem Finnischen wurde es von Elina Kritzokat übersetzt. Das Buch ist ab 11 Jahren.
Die ISBN lautet: 978-3-407-74422-7. Meins kostete 8,95€.

Fakten zur Autorin:

Seita Parkkola wurde 1971 geboren und lebt in Turku (Finnland). Sie studierte Literatur- und Kulturwissenschaften, Philosophie und Women's Studies und arbeitete als Journalistin, Fotografin und Lehrerin. Besonders gerne unterrichtet sie Kinder und Jugendliche in Kreativem Schreiben und Fotografie.
Das wichtigste in ihrem Leben sind vor allem Kinder, Kreatives Schreiben, Street-Art, die Ästhetik des Grotesken, bilden und abbilden, sich zwischen Stadt und Land bewegen, Feminismus, Geschlechtsfragen, Geografie der Stadt, verlassene Orte und Gebäude (Stand 2013).

Inhalt:

"Taifun kommt auf die "Schule der Möglichkeiten", ein Ort totalitärer Kontrolle und strikter Regeln. Aber wieso wehrt sich niemand gegen die schlechte Behandlung und die aberwitzigen Strafen? Und was verbirgt sich im geheimnisvollen Keller der Schule? Als Taifun auf das Outsider-Mädchen Inda trifft, beschließen sie, den Kampf gegen die Leitung der Schule aufzunehmen..."

Eigene Meinung:

Ich fand das Buch sehr gut geschrieben. Der Schreibstil ist wirklich gut für 11 Jährige. Anfangs fand ich es etwas langatmig, allerdings hielt das nicht lange an und ich fing an, dass Buch zu verschlingen.
Ich kann es auch für den Unterricht empfehlen.

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Tintenklecks98s avatar

Rezension zu "Wir können alles verlieren. Oder gewinnen" von Seita Parkkola

Prickelnd und mysteriös zugleich
Tintenklecks98vor 5 Jahren

"Der Plan war einfach. Er funktionierte so: Mache deinem Feind das Leben schwer. Ein unruhiger Feind schläft schlecht und macht Fehler. Ein unruhiger Feind pfuscht. Er ist geschwächt." S.233
Wie sehr kann eine Schule jemanden verändern? Das Haus der Möglichkeiten ist keine normale Schule. Hier herrscht Ordnung und Gehorsam. Kinder, die sich für die Zukunft und für ihre letzte Chance entscheiden, müssen alle Verbindungen kappen. Sie werden Marionetten ihrer selbst, entscheiden sich jedoch für ihre Zukunft. So auch Taifun. Was passiert, wenn man seine letzte Chance verspielt, darüber wagt keiner auch nur nachzudenken...
Grandios in diesem Buch gefällt mir der Schreibstil der Autorin. Ich habe die Seiten praktisch aufgesaugt. Auch dass Taifun direkt zum Leser spricht, fühlt sich irgendwie vertraut an.
Ich finde es toll, dass die Spannung und das Mysteriöse in diesem Buch über jede einzelne Seite ganz oben gehalten werden. Der Leser merkt, wie sich Taifun verändert und welche Entwicklung er durchmacht.
Es werden nicht alle Fragen geklärt, aber schließlich kann man nicht jeden in den Kreis der Verlorenen aufnehmen...
Dieses Buch wird mir noch lange in Erinnerung bleiben und es bleibt auf spezielle Art und Weise ein Favorit meinerseits...

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mabuereles avatar

Rezension zu "Wir können alles verlieren. Oder gewinnen" von Seita Parkkola

Rezension zu "Wir können alles verlieren. Oder gewinnen" von Seita Parkkola
mabuerelevor 6 Jahren

Taifuns Eltern leben getrennt. Die neue Frau seines Vaters ist Psychologin und sorgt dafür, dass Taifun im Haus der Möglichkeiten aufgenommen wird. Die Schule soll auch bei schwierigen Jugendlichen zum Erfolg führen. Doch sehr schnell begreift Taifun, dass er keine Chance hat, denn jede Kleinigkeit führt eine Bestrafung nach sich. Besonders schmerzt ihm, dass er auf sein Skatebord verzichten muss.
Der Roman, der sich an jugendliche Leser wendet, ist eine Mischung aus Dystrophie, Diktatur und Fantasy.
Die Protagonisten sind gut charakterisiert, allerdings blieb Indira für mich bis zum Ende geheimnisvoll und undurchsichtig. Die Entwicklung von Taifun wird überzeugend dargestellt. Er soll alles aufgeben, was ihm wichtig ist und sich in ein neues System einfügen, dass völlig anders ist, als es sich nach außen gibt. Dass er sich dagegen auflehnt, ist normal und logisch. Indira wird für ihn zum Ansprechpartner. Doch sie betont auch die Unterschiede zwischen ihnen.
Die Methoden der Schule sind perfide. Dazu gehört, dass die Eltern für die Fehler der Schüler bestraft werden. Die psychische Beeinflussung der Schüler fand ich allerdings in ihrer Art zu phantastisch. Die Bedeutung der Masken war zu wenig durch Fakten unterlegt. Sie wurde als Tatsache dargestellt.
Das Buch lässt sich zügig lesen, ist spannend geschrieben, aber im Handlungsablauf manchmal undurchsichtig. Einige Stellen hätte ich mir exakter ausgearbeitet gewünscht.

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