Seita Vuorela

 3,3 Sterne bei 55 Bewertungen
Autor*in von Wir fallen nicht.

Lebenslauf

Seita Vuorela, geb. 1971, lebt in Turku (Finnland). Sie hat Literatur- und Kulturwissenschaften, Philosophie und Women's Studies studiert und als Journalistin, Fotografin und Lehrerin gearbeitet. Ihre Bücher zeichnen sich durch eine besondere Sprache aus und haben verschiedene Preise erhalten. Seita Vuorela starb überraschend und viel zu früh am 21. April 2015.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Seita Vuorela

Cover des Buches Wir fallen nicht (ISBN: 9783473401178)

Wir fallen nicht

 (55)
Erschienen am 01.09.2014

Neue Rezensionen zu Seita Vuorela

Cover des Buches Wir fallen nicht (ISBN: 9783473401178)
Laudia89s avatar

Rezension zu "Wir fallen nicht" von Seita Vuorela

schöne Geschichte über ein trauriges Thema
Laudia89vor 3 Jahren

Eine Geschichte über eine jungen Bande die am Strand leben und eine igenes Leben führen.

Ich fand das Buch am Anfang ein wenig verwirrend, aber nach und nach wurde es immer interessanter. In den Schreibstilmuss man erst einmal reinfinden, aber danach mach es sehr viel Spaß zulesen. AB der Mitte kommt man schnell dahinter um was es in dem Buch geht, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Das Jugendbuch greift eine trauriges aber wichtiges Thema auf.


Cover des Buches Wir fallen nicht (ISBN: 9783473475537)
Maddie98s avatar

Rezension zu "Wir fallen nicht" von Seita Vuorela

Wo bleibt der Sinn?
Maddie98vor 7 Jahren

Vor ein paar Jahren bin ich schon mal auf dieses Buch aufmerksam geworden. Allerdings hab ich es mir bisher nie geholt und auch nicht den Dran verspürt es kaufen zu müssen. Vor ein paar Wochen ist es mir dann aber doch in die Hände gefallen und ich habs mitgenommen. Als ich dann vor meinem Regal stand und wieder mal die Qual der Wahl hatte, viel mein Blick sofort auf dieses Buch. Das Buch machte für mich einen doch recht herbstlichen Eindruck und damit wirklich passend für den aktuellen Zustand draußen.

 

Um die Antwort gleich einmal vorweg zu nehmen: es konnte mich nicht überzeugen. So gar nicht. Der Klappentext lässt ja auch nicht viel durchblicken. Ich hab eine Dystopie erwartet, allerdings bekam ich hier etwas vollkommen anderes geboten. Das hat mir den Lesefluss ganz schön zerstört und ich hab eine halbe Ewigkeit gebrauch, eh ich das Buch dann doch beenden konnte. Ich kann hier auch schlecht wiedergeben, um was es geht. Dazu müsste ich zu viel von der Geschichte verraten, und das würde unnötig spoilern.

 

Ich hatte hier absolut kein Zeitgefühl. Ich wusste weder welcher Tag ist, noch ob es eher früh oder doch schon Abend ist. Auch die Beschreibungen im Buch haben sich meiner Meinung nach eher auf das unwichtige konzentriert und wesentliches weggelassen. Die Autorin hat eine ganz spezielle Sprache, in der sie ihre Bücher schreibt. Das wird auch hinten in der Autorenbeschreibung nochmal erwähnt. Und ich dachte mir nur so: hättest du das nur mal eher gelesen. Denn es stimmt! Sie schreibt wirklich speziell. Und ich glaube, man muss das wirklich mögen, um auch das Buch mögen zu können. Der Schreibstil macht immerhin sehr viel aus. 

 

Mir erschließt sich auch der Sinn der ganzen Geschichte nicht wirklich. Also, was will die Autorin mir mit diesem Buch sagen? Was war der Zweck des Ganzen? Ich bin schon die ganze Zeit am grübeln. Hole mir das Buch immer mal wieder aus dem Regal, blättere ein paar Seiten durch und denke darüber nach. Die Tür blieb mir bisher verschlossen. 

 

Handlung und Verlauf der Geschichte sind sehr schleppend. Immer wieder scheint sich alles im Kreis zu drehen. Ich hatte nicht das Gefühl, das die Handlung voran kommt. Mir haben hier auch die Dialoge gefehlt. Ich mag es immer nicht so, wenn ein paar Seiten nur Beschreibungen kommen oder wenn die Dialoge so kurz gehalten werden. Zum Schluss - und das muss ich der Autorin doch zu Gute halten - nimmt alles doch etwas an Fahrt auf und es wird recht spannend. Auch kommt hier etwas zum Vorschein, was ich so nicht erwartet hatte. Das Ende hat mir also ganz gut gefallen, wenn es mich doch etwas verwirrt zurück gelassen hat. 

 

Im Großen und Ganzen würde ich dem Buch nur zwei Sterne geben. Da mich das Ende dann aber doch überrascht hat und ich es nicht mal so übel fande, kann ich mich noch auf einen halben Stern mehr retten. Mehr geht dann aber wirklich nicht.

Cover des Buches Wir fallen nicht (ISBN: 9783473401178)
dieDoreens avatar

Rezension zu "Wir fallen nicht" von Seita Vuorela

Trauerbewältigung
dieDoreenvor 10 Jahren

Mitjas bester Freund stirbt kurz vor den Sommerferien, als er vom Dach eines verlassenen Silos stürzt. Obwohl Mitja dabei war kann er sich an nichts mehr erinnern. Anders sein Bruder Wladimir, welcher alles gesehen hat aber nicht darüber spricht.
Mit ihrer Mutter fahren beide auf den Campingplatz Lands End, wo Mitja lernen soll zu trauern und Wladimir das Gesehene verarbeiten muss. Dabei entfernen sich beide Brüder immer weiter von einander, was auch daran liegt, dass Mitja in eine total coole Jungsclique von Ausreißern aufgenommen wird und ein seltsames Mädchen kennen lernt.
Was wie eine typische Teenager-Geschichte klingt, entpuppt sich beim Fortschreiten der Story als viel mehr. Mitja ist der Erzähler der Geschichte und wird in kurzen Passagen von den Erinnerungen an die Nacht am Silo von seinem Bruder abgelöst. Später kommen noch Erzählungen und Beobachtungen des Mädchens dazu. Der Schreibstil von Seita Vuorela war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, der Sprachstil eines 14- Jährigen wechselt sich mit sehr poetischen Gedankengängen ab. Hat man sich aber daran gewöhnt, lässt sich die Geschichte sehr flüssig lesen.
Mitja wirkt wie der coole Teenager, der durchaus aber auch schon sehr reif für sein Alter ist. Wladimir ist der typische Außenseiter und hat sehr mit den Geschehnissen der Todesnacht zu kämpfen und das Mädchen umgibt etwas geheimnisvolles und mysteriöses.
In der ganzen Story ist aber nichts wie es scheint. Ab der Hälfte der Geschichte beginnt man Böses zu ahnen und die Handlung wird immer kurioser. Ich war irgendwann so weit, dass ich das Ende nicht lesen wollte, weil ich es nicht wahrhaben wollte was da passierte und was wirklich hinter der ganzen Story steckt. 
Ich habe es aber bis zur letzten Seite gelesen und ich war wie erwartet sehr traurig.
Das Buch regt zum Nachdenken an und befasst sich mit sehr ernsten Themen, die sich einem aber erst im Nachhinein erschließen. Es geht um Trauerbewältigung und den Tod. Wir fallen nicht ist ein anspruchsvolles und bewegendes Buch, welches seine ganze Kraft erst am Ende entfaltet und dann dafür um so länger im Gedächtnis bleibt

Gespräche aus der Community

Bei mir wird das Buch des Monats verlost,diesmal sogar 2 und "Wir fallen nicht" ist eines davon. Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei und versucht Euer Glück.
http://bucheckle.blogspot.de/2015/01/buch-des-monats_30.html
8 BeiträgeVerlosung beendet
Waylands avatar
Letzter Beitrag von  Waylandvor 9 Jahren
Glückwunsch an die Gewinner!

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