Seita Vuorela

 3.3 Sterne bei 51 Bewertungen

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Seita VuorelaWir fallen nicht
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Wir fallen nicht
Wir fallen nicht
 (49)
Erschienen am 01.09.2014
Seita VuorelaWir fallen nicht (Jugendliteratur)
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Wir fallen nicht (Jugendliteratur)
Wir fallen nicht (Jugendliteratur)
 (2)
Erschienen am 01.09.2014

Neue Rezensionen zu Seita Vuorela

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Maddie98s avatar

Rezension zu "Wir fallen nicht (Jugendliteratur)" von Seita Vuorela

Wo bleibt der Sinn?
Maddie98vor einem Jahr

Vor ein paar Jahren bin ich schon mal auf dieses Buch aufmerksam geworden. Allerdings hab ich es mir bisher nie geholt und auch nicht den Dran verspürt es kaufen zu müssen. Vor ein paar Wochen ist es mir dann aber doch in die Hände gefallen und ich habs mitgenommen. Als ich dann vor meinem Regal stand und wieder mal die Qual der Wahl hatte, viel mein Blick sofort auf dieses Buch. Das Buch machte für mich einen doch recht herbstlichen Eindruck und damit wirklich passend für den aktuellen Zustand draußen.

 

Um die Antwort gleich einmal vorweg zu nehmen: es konnte mich nicht überzeugen. So gar nicht. Der Klappentext lässt ja auch nicht viel durchblicken. Ich hab eine Dystopie erwartet, allerdings bekam ich hier etwas vollkommen anderes geboten. Das hat mir den Lesefluss ganz schön zerstört und ich hab eine halbe Ewigkeit gebrauch, eh ich das Buch dann doch beenden konnte. Ich kann hier auch schlecht wiedergeben, um was es geht. Dazu müsste ich zu viel von der Geschichte verraten, und das würde unnötig spoilern.

 

Ich hatte hier absolut kein Zeitgefühl. Ich wusste weder welcher Tag ist, noch ob es eher früh oder doch schon Abend ist. Auch die Beschreibungen im Buch haben sich meiner Meinung nach eher auf das unwichtige konzentriert und wesentliches weggelassen. Die Autorin hat eine ganz spezielle Sprache, in der sie ihre Bücher schreibt. Das wird auch hinten in der Autorenbeschreibung nochmal erwähnt. Und ich dachte mir nur so: hättest du das nur mal eher gelesen. Denn es stimmt! Sie schreibt wirklich speziell. Und ich glaube, man muss das wirklich mögen, um auch das Buch mögen zu können. Der Schreibstil macht immerhin sehr viel aus. 

 

Mir erschließt sich auch der Sinn der ganzen Geschichte nicht wirklich. Also, was will die Autorin mir mit diesem Buch sagen? Was war der Zweck des Ganzen? Ich bin schon die ganze Zeit am grübeln. Hole mir das Buch immer mal wieder aus dem Regal, blättere ein paar Seiten durch und denke darüber nach. Die Tür blieb mir bisher verschlossen. 

 

Handlung und Verlauf der Geschichte sind sehr schleppend. Immer wieder scheint sich alles im Kreis zu drehen. Ich hatte nicht das Gefühl, das die Handlung voran kommt. Mir haben hier auch die Dialoge gefehlt. Ich mag es immer nicht so, wenn ein paar Seiten nur Beschreibungen kommen oder wenn die Dialoge so kurz gehalten werden. Zum Schluss - und das muss ich der Autorin doch zu Gute halten - nimmt alles doch etwas an Fahrt auf und es wird recht spannend. Auch kommt hier etwas zum Vorschein, was ich so nicht erwartet hatte. Das Ende hat mir also ganz gut gefallen, wenn es mich doch etwas verwirrt zurück gelassen hat. 

 

Im Großen und Ganzen würde ich dem Buch nur zwei Sterne geben. Da mich das Ende dann aber doch überrascht hat und ich es nicht mal so übel fande, kann ich mich noch auf einen halben Stern mehr retten. Mehr geht dann aber wirklich nicht.

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dieDoreens avatar

Rezension zu "Wir fallen nicht" von Seita Vuorela

Trauerbewältigung
dieDoreenvor 4 Jahren

Mitjas bester Freund stirbt kurz vor den Sommerferien, als er vom Dach eines verlassenen Silos stürzt. Obwohl Mitja dabei war kann er sich an nichts mehr erinnern. Anders sein Bruder Wladimir, welcher alles gesehen hat aber nicht darüber spricht.
Mit ihrer Mutter fahren beide auf den Campingplatz Lands End, wo Mitja lernen soll zu trauern und Wladimir das Gesehene verarbeiten muss. Dabei entfernen sich beide Brüder immer weiter von einander, was auch daran liegt, dass Mitja in eine total coole Jungsclique von Ausreißern aufgenommen wird und ein seltsames Mädchen kennen lernt.
Was wie eine typische Teenager-Geschichte klingt, entpuppt sich beim Fortschreiten der Story als viel mehr. Mitja ist der Erzähler der Geschichte und wird in kurzen Passagen von den Erinnerungen an die Nacht am Silo von seinem Bruder abgelöst. Später kommen noch Erzählungen und Beobachtungen des Mädchens dazu. Der Schreibstil von Seita Vuorela war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, der Sprachstil eines 14- Jährigen wechselt sich mit sehr poetischen Gedankengängen ab. Hat man sich aber daran gewöhnt, lässt sich die Geschichte sehr flüssig lesen.
Mitja wirkt wie der coole Teenager, der durchaus aber auch schon sehr reif für sein Alter ist. Wladimir ist der typische Außenseiter und hat sehr mit den Geschehnissen der Todesnacht zu kämpfen und das Mädchen umgibt etwas geheimnisvolles und mysteriöses.
In der ganzen Story ist aber nichts wie es scheint. Ab der Hälfte der Geschichte beginnt man Böses zu ahnen und die Handlung wird immer kurioser. Ich war irgendwann so weit, dass ich das Ende nicht lesen wollte, weil ich es nicht wahrhaben wollte was da passierte und was wirklich hinter der ganzen Story steckt. 
Ich habe es aber bis zur letzten Seite gelesen und ich war wie erwartet sehr traurig.
Das Buch regt zum Nachdenken an und befasst sich mit sehr ernsten Themen, die sich einem aber erst im Nachhinein erschließen. Es geht um Trauerbewältigung und den Tod. Wir fallen nicht ist ein anspruchsvolles und bewegendes Buch, welches seine ganze Kraft erst am Ende entfaltet und dann dafür um so länger im Gedächtnis bleibt

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ducedas avatar

Rezension zu "Wir fallen nicht" von Seita Vuorela

Naja...
ducedavor 4 Jahren

Inhalt:

Die Brüder Mitja und Vladimir verbringen ihre Sommerferien am Meer, doch der Urlaub wird von einem Unglück überschattet: Mitjas bester Freund ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Mitja unternimmt ausgedehnte Streifzüge und freundet sich mit einigen Jungen an, die ihr Lager am Strand aufgeschlagen haben. Aber ihr kleines Reich ist nicht nur ein Abenteuerspielplatz für Vagabunden - es ist eine Welt voller Mystik und Magie, die Mitja immer stärker in ihren Bann zieht.

Meine Meinung:

Das Cover finde ich gut, es passt zum Thema, vor dem Lesen wie nach dem lesen, auch wenn man erst etwas darüber nachdenken muss.. Aber so lernt man wenigstens was dazu ;) Ich finde die Farben sehr schön und sie erinnern wirklich an das Thema Sterben und die Ungewissheit, was nach dem Tod kommt, wovon das Buch ja auch irgendwie handelt. Den Titel finde ich total Klasse, er ist geheimnisvoll und sogar irgendwie magisch und auch er passt zur Geschichte.

Zum Schreibstil kann ich einfach nur sagen: Er war das allerbeste an der Geschichte, genial, wunderschön und nur deshalb habe ich das Buch nicht schon früher beendet. Man konnte sich super in die verschiedenen Situationen hineinversetzen und ich denke, wenn man die Geschichte anders geschrieben hätte, könnte das Buch nur durch den Schreibstil richtig gut werden.

Die Charaktere... Nun ja was soll man dazu sagen.. Die Beziehung zwischen Mitja und seinem Bruder Wladimir war alles andere als normal. Und ich muss sagen, die ganze Zeit fand ich die beiden miteinander total unsympathisch. Aber im Buch gibt es am Ende eine ganz entscheidende Wendung, die quasi die komplette Geschichte und alle Ansichten revolutioniert und danach fand ich es viel verständlicher.. Aber nun mal allgemein zu dem Personen. Eigentlich kann ich von allen das gleiche sagen: Es wird VIEL zu wenig erzählt, es gibt zu wenige Details, Geschichten, die die Charaktere menschlicher und echter machen könnten,. irgendwie wirkten sie alle gleich, weil man so wenig von ihnen wusste, was sie zu Individuen hätte machen können. Klar, waren sie sympathisch, aber ich könnte mich nicht in sie hineinversetzen und das war total schade. Vor allem die Jungen vom Strand waren und blieben ein riesengroßes Rätsel. Natürlich wurde am Ende aufgelöst, warum man nichts von ihnen wusste, aber während der ganzen Geschichte vorher wurde nicht das geringste über sie erklärt... Und das hat sich eigentlich auch auf die anderen Personen übertragen.. Schade.

Und leider hat sich mein Unwissen bezüglich der Charaktere auch noch zu einem Unwissen bezüglich der ganzen Geschichte entwickelt. Als ich mit dem Buch begonnen hab, wusste ich nichts und hab auch überhaupt nicht kapiert, um was es eigentlich geht, geschweige denn wohin diese Geschichte führen soll (Das wusste ich am Ende allerdings genauso wenig).. Und das hat sich über das ganze Buch fortgesetzt, weil man nur im Dunkeln getappt ist und keine Infos bekommen hat. Ich war mir teilweise nicht einmal sicher, ob die Geschichte überhaupt etwas aufklären will, ob es überhaupt ein Geheimnis, ein Rätsel gibt, weil alles so undurchsichtig war. Ich hab mich gefühlt wie ein Detektiv ohne einen Fall, den er lösen soll. Und das hat eben leider auch dazu beigetragen, dass ich mein Interesse an der Geschichte immer mehr verloren habe.

Das Ende, als alles aufgeklärt wurde und man endlich hinter die ganze Geheimnistuerei gekommen ist, war echt großartig und total spannend, so dass ich das Buch plötzlich nicht mehr aus der Hand legen konnte, obwohl ich es vorher nie in die Hand nehmen wollte. Aber leider waren das nur die letzten 50 Seiten und dafür kann und will ich dem Buch dann auch keine 4 oder 5 Sterne geben.. Also lautet mein Fazit, dass die Geschichte eine super Idee und ein tolles Ende hatte, alles andere aber eher schlecht umgesetzt war..

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Gespräche aus der Community

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dieDoreens avatar
Bei mir wird das Buch des Monats verlost,diesmal sogar 2 und "Wir fallen nicht" ist eines davon. Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei und versucht Euer Glück.
http://bucheckle.blogspot.de/2015/01/buch-des-monats_30.html
Waylands avatar
Letzter Beitrag von  Waylandvor 4 Jahren
Glückwunsch an die Gewinner!
Zur Buchverlosung
DieSchwarzeKathatzes avatar

Zwei Brüder wie Feuer und Wasser an der Schwelle zwischen Leben und Tod

Ihre Geschichten sind so zart und melancholisch wie ihre Sprache: Seita Vuorela schreibt eine atemraubende Coming-of-Age-Episode über das sensible Thema des jugendlichen Umgangs mit Verlust. "Wir fallen nicht" erzählt von Abenteuern, Freundschaft, Vertrauen und der Suche nach dem eigenen Platz in der Welt.

Das Buch:
Die Brüder Mitja und Vladimir, 14 und 15 Jahre alt, verbringen ihre Sommerferien am Meer, doch der Urlaub wird von einem Unglück überschattet: Mitjas bester Freund ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Während Vladimir sich immer mehr im Campingwagen zurückzieht, unternimmt Mitja ausgedehnte Streifzüge und freundet sich mit einigen Jungen an, die ihr Lager am Strand aufgeschlagen haben. Aber ihr kleines Reich ist nicht nur ein Abenteuerspielplatz für Vagabunden - es ist eine Welt voller Mystik und Magie, die Mitja immer stärker in ihren Bann zieht und schließlich mit der Grenze zwischen Leben und Tod konfrontiert.

Die Autorin:
Seita Vuorela wurde 1971 geboren, studierte Literatur- und Kulturwissenschaften, Philosophie und Frauenforschung und arbeitete als Journalistin, Fotografin und Lehrerin. In ihren Büchern zeichnet sie realistische Charaktere und lebensnahe Szenarien, verarbeitet aber auch unheimliche und mystische Elemente. Für Wir fallen nicht erhielt sie 2013 den finnischen Tulenkantajat-Preis sowie den Kinder- und Jugendliteraturpreis des Nordischen Rates.

Welche Geheimnisse birgt der Strand, die Mitja so stark in ihren Bann ziehen? Wohin führen Mitjas lange Wanderungen durch die Dünen? Und finden die beiden Brüder am Ende doch zusammen? Findet es heraus und bewerbt euch jetzt für die Leserunde!* Gemeinsam mit dem Ravensburger Verlag suchen wir 25 Testleser, die diesen vielschichtigen Roman gemeinsam lesen. Beantwortet für eure Bewerbung die folgende Frage bis zum 22. Oktober 2014:

Welche Momente und Orte sind für euch magisch und warum?

*Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension verpflichtet.

ducedas avatar
Letzter Beitrag von  ducedavor 4 Jahren
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