Seita Vuorela Wir fallen nicht

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Wir fallen nicht“ von Seita Vuorela

Die Brüder Mitja und Vladimir verbringen ihre Sommerferien am Meer, doch der Urlaub wird von einem Unglück überschattet: Mitjas bester Freund ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Mitja unternimmt ausgedehnte Streifzüge und freundet sich mit einigen Jungen an, die ihr Lager am Strand aufgeschlagen haben. Aber ihr kleines Reich ist nicht nur ein Abenteuerspielplatz für Vagabunden - es ist eine Welt voller Mystik und Magie, die Mitja immer stärker in ihren Bann zieht.

Ein Buch voll lauter schöner Sätze!

— SASC
SASC

Ein wunderschönes Buch über das Loslassen und das Eintreten in eine andere, neue Welt...

— hi-speedsoul
hi-speedsoul

Eine gute Geschichte, aber nicht ganz mein Fall.

— MadameVilain
MadameVilain

Toller Schreibstill leider fand ich die Geschichte nicht so spannende.

— RahelHunar
RahelHunar

Ein leises gefühlvollen Buch, dass mich leider nicht abholen konnte, obwohl die Geschichte eigentlich sehr schön war.

— LunasLeseecke
LunasLeseecke

Ein gelungener Jugendroman über Trauer und Tod mit einem atemberaubenden Schreibstil. Mystisch und fesselnd trotz ruhiger Handlung!

— cleeblatt
cleeblatt

Ein anspruchsvolles Jugendbuch, zwischendurch leider langatmig.

— Blaetterwind
Blaetterwind

Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, doch der Inhalt hat mich leider nicht überzeugt.

— Lucretia
Lucretia

Eine Bemerkenswerte Geschichte, die mit mystischen und magischen Elementen Punkten kann

— knuddelbacke
knuddelbacke

Melancholisch, verwirrend, langatmig und berührend.

— MandyUnbelievable
MandyUnbelievable

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Kaum eine Autorin schafft es mit solch einem Schreibstil über das Leben zu schreiben. ♥ 

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Buchverlosung zu "Wir fallen nicht" von Seita Vuorela

    Wir fallen nicht
    dieDoreen

    dieDoreen

    Bei mir wird das Buch des Monats verlost,diesmal sogar 2 und "Wir fallen nicht" ist eines davon. Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei und versucht Euer Glück.
    http://bucheckle.blogspot.de/2015/01/buch-des-monats_30.html

    • 9
    Wayland

    Wayland

    09. February 2015 um 06:45
  • Trauerbewältigung

    Wir fallen nicht
    dieDoreen

    dieDoreen

    11. January 2015 um 16:14

    Mitjas bester Freund stirbt kurz vor den Sommerferien, als er vom Dach eines verlassenen Silos stürzt. Obwohl Mitja dabei war kann er sich an nichts mehr erinnern. Anders sein Bruder Wladimir, welcher alles gesehen hat aber nicht darüber spricht. Mit ihrer Mutter fahren beide auf den Campingplatz Lands End, wo Mitja lernen soll zu trauern und Wladimir das Gesehene verarbeiten muss. Dabei entfernen sich beide Brüder immer weiter von einander, was auch daran liegt, dass Mitja in eine total coole Jungsclique von Ausreißern aufgenommen wird und ein seltsames Mädchen kennen lernt. Was wie eine typische Teenager-Geschichte klingt, entpuppt sich beim Fortschreiten der Story als viel mehr. Mitja ist der Erzähler der Geschichte und wird in kurzen Passagen von den Erinnerungen an die Nacht am Silo von seinem Bruder abgelöst. Später kommen noch Erzählungen und Beobachtungen des Mädchens dazu. Der Schreibstil von Seita Vuorela war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, der Sprachstil eines 14- Jährigen wechselt sich mit sehr poetischen Gedankengängen ab. Hat man sich aber daran gewöhnt, lässt sich die Geschichte sehr flüssig lesen. Mitja wirkt wie der coole Teenager, der durchaus aber auch schon sehr reif für sein Alter ist. Wladimir ist der typische Außenseiter und hat sehr mit den Geschehnissen der Todesnacht zu kämpfen und das Mädchen umgibt etwas geheimnisvolles und mysteriöses. In der ganzen Story ist aber nichts wie es scheint. Ab der Hälfte der Geschichte beginnt man Böses zu ahnen und die Handlung wird immer kurioser. Ich war irgendwann so weit, dass ich das Ende nicht lesen wollte, weil ich es nicht wahrhaben wollte was da passierte und was wirklich hinter der ganzen Story steckt.  Ich habe es aber bis zur letzten Seite gelesen und ich war wie erwartet sehr traurig. Das Buch regt zum Nachdenken an und befasst sich mit sehr ernsten Themen, die sich einem aber erst im Nachhinein erschließen. Es geht um Trauerbewältigung und den Tod. Wir fallen nicht ist ein anspruchsvolles und bewegendes Buch, welches seine ganze Kraft erst am Ende entfaltet und dann dafür um so länger im Gedächtnis bleibt

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  • Leserunde zu "Wir fallen nicht" von Seita Vuorela

    Wir fallen nicht
    DieSchwarzeKathatze

    DieSchwarzeKathatze

    Zwei Brüder wie Feuer und Wasser an der Schwelle zwischen Leben und Tod Ihre Geschichten sind so zart und melancholisch wie ihre Sprache: Seita Vuorela schreibt eine atemraubende Coming-of-Age-Episode über das sensible Thema des jugendlichen Umgangs mit Verlust. "Wir fallen nicht" erzählt von Abenteuern, Freundschaft, Vertrauen und der Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Das Buch: Die Brüder Mitja und Vladimir, 14 und 15 Jahre alt, verbringen ihre Sommerferien am Meer, doch der Urlaub wird von einem Unglück überschattet: Mitjas bester Freund ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Während Vladimir sich immer mehr im Campingwagen zurückzieht, unternimmt Mitja ausgedehnte Streifzüge und freundet sich mit einigen Jungen an, die ihr Lager am Strand aufgeschlagen haben. Aber ihr kleines Reich ist nicht nur ein Abenteuerspielplatz für Vagabunden - es ist eine Welt voller Mystik und Magie, die Mitja immer stärker in ihren Bann zieht und schließlich mit der Grenze zwischen Leben und Tod konfrontiert. Die Autorin: Seita Vuorela wurde 1971 geboren, studierte Literatur- und Kulturwissenschaften, Philosophie und Frauenforschung und arbeitete als Journalistin, Fotografin und Lehrerin. In ihren Büchern zeichnet sie realistische Charaktere und lebensnahe Szenarien, verarbeitet aber auch unheimliche und mystische Elemente. Für Wir fallen nicht erhielt sie 2013 den finnischen Tulenkantajat-Preis sowie den Kinder- und Jugendliteraturpreis des Nordischen Rates. Welche Geheimnisse birgt der Strand, die Mitja so stark in ihren Bann ziehen? Wohin führen Mitjas lange Wanderungen durch die Dünen? Und finden die beiden Brüder am Ende doch zusammen? Findet es heraus und bewerbt euch jetzt für die Leserunde!* Gemeinsam mit dem Ravensburger Verlag suchen wir 25 Testleser, die diesen vielschichtigen Roman gemeinsam lesen. Beantwortet für eure Bewerbung die folgende Frage bis zum 22. Oktober 2014: Welche Momente und Orte sind für euch magisch und warum? *Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension verpflichtet.

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    • 559
  • Naja...

    Wir fallen nicht
    duceda

    duceda

    02. January 2015 um 22:52

    Inhalt: Die Brüder Mitja und Vladimir verbringen ihre Sommerferien am Meer, doch der Urlaub wird von einem Unglück überschattet: Mitjas bester Freund ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Mitja unternimmt ausgedehnte Streifzüge und freundet sich mit einigen Jungen an, die ihr Lager am Strand aufgeschlagen haben. Aber ihr kleines Reich ist nicht nur ein Abenteuerspielplatz für Vagabunden - es ist eine Welt voller Mystik und Magie, die Mitja immer stärker in ihren Bann zieht. Meine Meinung: Das Cover finde ich gut, es passt zum Thema, vor dem Lesen wie nach dem lesen, auch wenn man erst etwas darüber nachdenken muss.. Aber so lernt man wenigstens was dazu ;) Ich finde die Farben sehr schön und sie erinnern wirklich an das Thema Sterben und die Ungewissheit, was nach dem Tod kommt, wovon das Buch ja auch irgendwie handelt. Den Titel finde ich total Klasse, er ist geheimnisvoll und sogar irgendwie magisch und auch er passt zur Geschichte. Zum Schreibstil kann ich einfach nur sagen: Er war das allerbeste an der Geschichte, genial, wunderschön und nur deshalb habe ich das Buch nicht schon früher beendet. Man konnte sich super in die verschiedenen Situationen hineinversetzen und ich denke, wenn man die Geschichte anders geschrieben hätte, könnte das Buch nur durch den Schreibstil richtig gut werden. Die Charaktere... Nun ja was soll man dazu sagen.. Die Beziehung zwischen Mitja und seinem Bruder Wladimir war alles andere als normal. Und ich muss sagen, die ganze Zeit fand ich die beiden miteinander total unsympathisch. Aber im Buch gibt es am Ende eine ganz entscheidende Wendung, die quasi die komplette Geschichte und alle Ansichten revolutioniert und danach fand ich es viel verständlicher.. Aber nun mal allgemein zu dem Personen. Eigentlich kann ich von allen das gleiche sagen: Es wird VIEL zu wenig erzählt, es gibt zu wenige Details, Geschichten, die die Charaktere menschlicher und echter machen könnten,. irgendwie wirkten sie alle gleich, weil man so wenig von ihnen wusste, was sie zu Individuen hätte machen können. Klar, waren sie sympathisch, aber ich könnte mich nicht in sie hineinversetzen und das war total schade. Vor allem die Jungen vom Strand waren und blieben ein riesengroßes Rätsel. Natürlich wurde am Ende aufgelöst, warum man nichts von ihnen wusste, aber während der ganzen Geschichte vorher wurde nicht das geringste über sie erklärt... Und das hat sich eigentlich auch auf die anderen Personen übertragen.. Schade. Und leider hat sich mein Unwissen bezüglich der Charaktere auch noch zu einem Unwissen bezüglich der ganzen Geschichte entwickelt. Als ich mit dem Buch begonnen hab, wusste ich nichts und hab auch überhaupt nicht kapiert, um was es eigentlich geht, geschweige denn wohin diese Geschichte führen soll (Das wusste ich am Ende allerdings genauso wenig).. Und das hat sich über das ganze Buch fortgesetzt, weil man nur im Dunkeln getappt ist und keine Infos bekommen hat. Ich war mir teilweise nicht einmal sicher, ob die Geschichte überhaupt etwas aufklären will, ob es überhaupt ein Geheimnis, ein Rätsel gibt, weil alles so undurchsichtig war. Ich hab mich gefühlt wie ein Detektiv ohne einen Fall, den er lösen soll. Und das hat eben leider auch dazu beigetragen, dass ich mein Interesse an der Geschichte immer mehr verloren habe. Das Ende, als alles aufgeklärt wurde und man endlich hinter die ganze Geheimnistuerei gekommen ist, war echt großartig und total spannend, so dass ich das Buch plötzlich nicht mehr aus der Hand legen konnte, obwohl ich es vorher nie in die Hand nehmen wollte. Aber leider waren das nur die letzten 50 Seiten und dafür kann und will ich dem Buch dann auch keine 4 oder 5 Sterne geben.. Also lautet mein Fazit, dass die Geschichte eine super Idee und ein tolles Ende hatte, alles andere aber eher schlecht umgesetzt war..

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  • Gute Idee, aber nicht mein Fall

    Wir fallen nicht
    MadameVilain

    MadameVilain

    31. December 2014 um 17:13

    Die Idee gefällt mir sehr gut, jedoch ist der Schreibstil nicht meiner. Es ist wirklich schön die Geschichte zu lesen, ist jedoch meiner Meinung nach eher ein Jugendbuch. Ich werde es aber auf jeden fall an meine Freunde die es interessieren könnte weiter verleihen.

    DENN wie schon gesagt ist es trotzt allem eine wirklich gut Geschichte.

  • Tiefgründige Geschichte mit Längen

    Wir fallen nicht
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    11. December 2014 um 15:31

    Klappentext „Lands End nennt der 14jährige Mitja den Campingplatz, auf dem er mit seinem älteren Bruder Wladimir und seiner Mutter haltmacht. Hier, an der Grenze zwischen Land und Meer, versucht jeder auf seine Weise, den Unfalltod von Mitjas bestem Freund zu verarbeiten. Während Wladimir sich im Wohnmobil verkriecht und DVDs anschaut, erkundet Mitja die Gegend. Er freundet sich mit einer Horde Jungen an, die am Strand umherstreift. Eltern oder Geschwister scheint es für sie nicht zu geben. Sie leben wie Strandräuber und erlassen ihre eigenen Gesetze. Eines davon verbietet, das verfallene Haus in der Nähe zu betreten. Doch Mitja fühlt sich zu dem weiß gekleideten Mädchen hingezogen, das dort wohnt. Er folgt ihm und gerät immer tiefer in eine Welt zwischen Leben und Tod. Und mit jedem Moment lichtet sich das Geheimnis der Strandräuber und die Umstände des Unfalls.“ Gestaltung Am Cover von „Wir fallen nicht“ gefällt mir die ganze Farbgebung eindeutig am Besten. Die sanften, pastelligen Farben des Himmels, der Wolken, des Wassers und der Sonnenreflektion wirken sehr realistisch und sind wunderbar aufeinander abgestimmt. Auch sehr gut gefällt mir die schwarze Feder auf dem Cover und die Schriftart des Titels. Meine Meinung „Wir fallen nicht“ zeichnet sich durch mehrere Perspektivwechsel aus. So erfährt der Leser die Geschichte aus der Sicht von Mitja, einem Mädchen und aus Wladimirs Perspektive in der Vergangenheitsform. Der Schreibstil der Autorin ist zudem sehr interessant, da sie mit leicht verständlichen Sätzen arbeitet und einen sehr sanften Stil hat. Zu Beginn hatte ich große Probleme in das Buch einzusteigen, denn ich musste mich irgendwie erst an alles gewöhnen. Die Handlung hat mich nicht sofort gefesselt, da man einfach so hineingeworfen wird und überhaupt keine Orientierungspunkte findet. Einen roten Faden suchte ich vergeblich. Erst im Handlungsverlauf beginnt die Geschichte ihr Netz immer weiter zuzuziehen, sodass man auch dann endlich Orientierung findet, Vermutungen anstellen kann und sich besser zurecht findet. Allerdings war mir die Handlung in großen Teilen viel zu undurchschaubar. Ich habe mich zwischendurch immer wieder gelangweilt, weil es mir einfach zu schwammig und langatmig war. Man bekommt das Gefühl, dass die Handlung sehr lange dauert und sich zäh dahinzieht. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, dass ich nicht richtig drin bin in der Handlung, obwohl mir die Idee der Geschichte gefallen hat und ich sie sehr spannend finde. Aber abgesehen von dieser spannenden Grundidee, konnte mich nicht viel fesseln. Ich hätte mir mehr spannende Momente gewünscht und weniger Langeweile. Gut war an "Wir fallen nicht" aber definitiv, dass es eine wirklich tiefgründige Geschichte ist, die ganz anders ist als der Klappentext es erwarten lässt. Das ergibt einen kleinen Überraschungseffekt beim Lesen. Andererseits ist es aber auch keine leichte Kost für zwischen durch und ich musste mich oftmals beim Lesen stark konzentrieren, um den Faden nicht zu verlieren. Fazit Der Einstieg in „Wir fallen nicht“ ist nicht ganz einfach, da gerade zu Beginn der Handlung vieles unklar ist und man einen roten Faden erst im letzten Drittel findet. Es werden immer mehr Fragen aufgeworfen, die erst langsam geklärt werden. So ist die Handlung in großen Teilen sehr undurchschaubar und hat zudem einige Längen. Dennoch ist die Grundidee sehr spannend und wirklich tiefgründig. Allerdings sollte man bedenken, dass „Wir fallen nicht“ deswegen kein Buch „für Zwischendurch“ ist. 3 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

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  • Inhalt/Meinung

    Wir fallen nicht
    RahelHunar

    RahelHunar

    08. December 2014 um 16:40

    Die beiden Brüder Mitja und Vladimir, die unterschiedlicher nicht sein könnten, verbringen die Ferien mit ihrer Mutter am Meer, doch der Urlaub wird von einem tragischen Ereignis überschattet, Mitjas bester Freund kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben. So unterschiedlich, wie die Brüder vom Charakter her sind, gehen beide auch anders mit Ihrer Trauer um. Ein Buch voller Mystik, Magie und Verlust. Meine Meinung: Also ich habe das Buch bei einem Lesewettbewerb gewonnen :) Ich hätte es mir aber auch gekauft da ich das Cover und den Titel super fand leider wurde ich beim Inhalt enttäuscht :( Die ersten paar seiten und auch sonst war der schreibstil echt toll ! Es wurde aus mehrereb Suchrten geschrieben,aus der sicht von Mitja und aus der sicht von seinem Bruder Vladimir und aus der Sihct eines Mädchens.Das war einner der Dinge die mir gut gefallen hat das es aus verschiedenen Sichten geschrieben wurde.Auch gut gefallen haben mir aber auch die Wendungen ;) Was ich leider nicht so toll fand war das es sich sehr in die Länge gezogen hat,Man konnte auch ungefähr vorhersehen was als nächstes passiert was miuch auch sehr enttäuscht hat da ich etwas mehr "spannung" erwatet habe .An manchen Stellen hätte ich auch am liebste einfach überblättert oder nur kurz drüber gelesen :/ Abgesehen davon das ich keine Zeit zum lesen hatte hatte ich auch keine große Lust dazu.Am Ende habe ich es einfach ,zwar etwas lustlos,dazu gebracht das  Buch fertig zu lesen,Das Ende das Buches den letzten Abschnitt fand ich persönlich aber am besten. Natürlich kann es auch an mir gelegen haben und das Buch entspreach nicht meinem Geschmack. Ich persönlich hatte mir etwas mehr erhofftmehr spannung und ich habe es mir auch insgesamt etwas anders vorgestellt. Insgesamt ganz gut aber leider nicht mein Geschmack.

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  • mystische Geschichte mit wunderbarem Schreibstil

    Wir fallen nicht
    -Tine-

    -Tine-

    01. December 2014 um 00:16

    Zwei Jungen schilderten die Welt auf ihre eigene Weise. Der eine laufend. Der andere erzählend. So waren sie. Es waren einmal zwei Jungen. Spürsinn und Ahnung. Der Läufer und der Geschichtenerzähler. S. 147   Charaktere: Mitja ist 14 Jahre alt. Er ist ein Streuner und entdeckt gerne mit seinem besten Freund leerstehende Gebäude. Außerdem ist er ein leidenschaftlicher Läufer und malt gerne Graffitis. Wladimir ist Mitjas älterer Bruder. Der 15-Jährige ist das genaue Gegenteil von Mitja und sehr in sich gekehrt. Am liebsten verzieht er sich vor dem Fernseher und schaut alte Filme an. Noel ist Mitjas bester Freund mit dem er die Streifzüge durch leerstehende Gebäude unternommen hat. Dabei ist er vom Dach des Silos gefallen und gestorben. Wracks sind einige Jungen, die zusammen am Strand leben und darauf warten, dass Schiffe am Riff auflaufen, um das danach angeschwemmte Treibgut zu sammeln. Das Mädchen lebt auch in der Nähe des Campingplatzes und ist anfangs ziemlich mysteriös. Sie hat einen Plan, doch der bleibt bis zum Ende des Buches offen. Das Misstrauen der Wracks ihr gegenüber trägt ebenfalls dazu bei sich zu fragen, wer sie ist. Meine Meinung: Das Geschehen spielt sich im gesamten Buch auf dem Campingplatz, dem angrenzenden Wald auf den Klippen und dem Lager der Wracks ab. Hauptsächlich erzählt Mitja, wie er mit seiner Familie auf dem Campingplatz ankommt und was sein Bruder Wladimir, seine Mutter und er den ganzen Tag dort machen. Nach einiger Zeit freundet er sich mit den Wracks an und schildert, wie sie gemeinsam ihre Zeit verbringen. Das Geschehen im Buch wird überwiegend von Mitja mittels der Ich-Perspektive erzählt. Neben den normalen Kapiteln gibt es ab und zu kurze, die von zwei anderen Personen geschildert wurden und dementsprechend die Schrift anders gestaltet ist. Zum einen erinnert sich Wladimir, wie er Mitja und Noel auf dem Silo gefolgt ist (Kapitelüberschrift „Silo #“). Mit zunehmender Seitenzahl, die man gelesen hat, dringt Wladimir immer weiter auf dem verlassenen Grundstück vor, bis er kurz hinter Mitja und seinem besten Freund das Dach betritt. Außerdem werden noch Kapitel aus der Sicht des Mädchens geschildert. Diese Kapitel sind immer sehr mystisch, oft mit Gedanken statt Handlungen gefüllt. Der Schreibstil von Seita Vourela ist sehr besonders. Ihre Beschreibungen sind stets sehr bildlich und sie nutzt viele sprachliche Mittel, wie z. B. Personifizierungen. Das Buch bewirkt beim Leser ein behagliches Gefühl, auch wenn das Geschehen manchmal etwas unsanft und traurig ist. Man wird richtig in das Buch hineingezogen und Seita Vourelas Sprache nimmt den Leser gefangen. Anfangs wusste ich nicht, auf was die Geschichte hinaus will und war von Mitjas Erzählung etwas verwirrt. Aber nach und nach wurde das Geschehen richtig spannend und ich wollte unbedingt wissen, was der Protagonist auf dem Campingplatz besonderes erlebt. Die drei unterschiedlichen Handlungsstränge waren nie verwirrend. Bis zum Schluss war mir nie ganz klar, was die Begebenheiten auf dem Silodach mit dem Geschehen auf dem Campingplatz zu tun hat. Das Ende ist enorm überraschend und wahnsinnig gut ausgetüftelt. Ich hätte dies nicht erwartet, war jedoch nicht sonderlich überrascht, da ich das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und die anderen Buchbegeisterten eine wichtige Komponente des Endes im Voraus geahnt haben. Nichtsdestotrotz beinhaltet das Ende einen Wow-Effekt. Fazit: „Wir fallen nicht“ ist ein Buch, das am Anfang noch nicht sein Potenzial offenbart. Seite für Seite wird man durch den besonderen Schreibstil von Seita Vourela immer mehr in die Geschichte hineingezogen. Da diese immer spannender wird und die Charaktere gut und außergewöhnlich dargestellt werden, kann man das Buch kaum weglegen und nur noch auf das überraschende Ende warten.

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  • Wir fallen nicht

    Wir fallen nicht
    anastasiahe

    anastasiahe

    29. November 2014 um 14:58

    Genre: Jugendroman Gebundene Ausgabe: 352 Seiten Erschienen am 7. September 2014 im Ravensburger Buchverlag Originaltitel: Karikko Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 12 Jahre ISBN: 978-3-473-40117-8 Preis: 16,99 Euro Inhalt: Die Brüder Mitja und Wladimir verbringen ihre Sommerferien am Meer, doch der Urlaub wird von einem Unglück überschattet: Mitjas bester Freund ist bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen. Mitja unternimmt ausgedehnte Streifzüge und freundet sich mit einigen Jungen an, die ihr Lager am Strand aufgeschlagen haben. Aber ihr kleines Reich ist nicht nur ein Abenteuerspielplatz für Vagabunden – es ist eine Welt voller Mystik und Magie, die Mitja immer stärker in ihren Bann zieht. Meine Meinung: Ein Schönes Buch , das die Kraft aus seiner Ruhe und seiner tiefen Geschichte bezieht. Das Cover ist meiner Meinung nach wunderschön. Es passt wirklich super zu der Geschichte. Das Meer im Hintergrund passt zum Handlungsort der auch an einem Meer bzw. einem Strand spielt. Die Schrift und die Feder des Covers des Buches machen für mich die Ruhe deutlich, die das Buch ausstrahlt und die sich auch durch das ganze Buch zieht.  Mich beruhigt dieses Cover sehr. Die Autorin hat einen schönen und flüssigen Schreibstil. Hier kommt jetzt aber auch das große ABER zu der Ruhe die ich schon erwähnt Habe. Leider ist mir das Buch nämlich zu ruhig, gerade jetzt in der sehr stressigen Schulphase vor Weihnachten. es fällt zwar auch einige Last von einem ab beim Lesen aber das Buch ist meiner Meinung nach einfach ein Buch das in der wärmeren Jahreszeit und im Urlaub ,vielleicht sogar am Strand gelesen werden sollte. Ich konnte mich in die Geschichte zwar gut hineinversetzten aber die Spannung hat mir gefehlt. Vielleicht nehme ich es in den nächsten Urlaub mit und schaue ob es mich dann mehr erreichen kann mal sehen. Jedoch muss ich sagen, dass die Autorin die Charaktere und den gesamten Ort mit so einer Liebe und Genauigkeit beschrieben hat, dass ich mir vorstellen konnte ich würde gerade selbst neben Mitja, einem der Protagonisten über den Campingplatz gehen. Mitja war mir von Anfang an sehr sympathisch. Vielleicht liegt es daran, dass er nur ein wenig jünger ist als ich? Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er einfach sehr gut nachzuvollziehen war und man ihn einfach mögen musste. Er und sein großer Bruder Wladimir sind mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herzen gewachsen. Auch die Perspektivenwechsel haben mir sehr gut gefallen, sie haben Abwechslung und ein bisschen Spannung hineingebracht. Es hat mir viel Freude bereiten einen großen Teil der Geschichte aus Mitjas Sicht und einen Großteil aus Wladimirs Sicht zu lesen. Die Handlung insgesamt war sehr bewegend und im allgemeinen gesagt ist das gewählte Thema das etwas mit dem Tod zu tun hat sehr spannend und mitreisend. Zur Autorin: Seita Vuorela, geb. 1971, lebt in Turku (Finnland). Sie hat Literatur- und Kulturwissenschaften, Philosophie und Women’s Studies studiert und als Journalistin, Fotografin und Lehrerin gearbeitet. Ihre Bücher zeichnen sich durch besondere Sprache aus und haben schon mehrere Preise bekommen. Für “Wir fallen nicht” erhielt sie den Nordic Council Children and Young People’ s Literature Prize 2013. Mein Fazit zu diesem Buch ist einfach, dass es mir gut gefallen hat und dass ich es empfehlen kann. es ist etwas für Leute die sehr ruhige ´Geschichten mögen aber auch etwas für Leute , die einfach eine schöne, bewegende Urlaubslektüre lesen wollen. Ich bedanke mich hier noch einmal bei loveklybooks.de und dem Ravensburger Verlag, dass ich dieses Buch lesen durfte. 

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  • Schwierig zu sagen.....

    Wir fallen nicht
    Agnes13

    Agnes13

    26. November 2014 um 16:11

    Mir fällt es extrem schwer dieses Buch zu bewerten, weil mir durch ein LB-Leserunde Gedanken vermittelt wurden, auf die ich in manchen Leseabschnitten noch nicht gekommen bin. Einige Aha-Momente gingen dadurch verloren. Des weiteren möchte ich vieles sagen, aber ich will euch nicht spoilern♥ Als Inhalt nehme ich dieses Mal den Klappentext, weil ich die Aussage einfach genial finde und im Gegensatz zur offiziellen Inhaltsangabe keine falschen Eindrücke vermittelt. Angenommen, ihr findet ein verlassenes Gebäude, das seit Jahren kein Erwachsener betreten hat. Angenommen, einer von euch stürzt vom Dach die zehn Meter nach unten auf den Asphalt und ist nicht mehr da. Nach dieser Nacht, so viel steht fast, willst du Dunkelheit nicht mehr verlasse. Nach dieser Nacht musst du diese Geschichte erzählen. Warum 4 von 5 Sternen 1. Bekommt die Autorin eine Stern von mir , aufgrund mancher genialer Textpassagen (besonders der Prolog hat es mir angetan) und der gut gewählten Zitate 2. Geht es in dieser Geschichte ja um zwei Brüder und um den Zwiespalt zwischen den Beiden nach dem Unglück. Der Wilde, der sich auf der Reise einer Gang anschließt und im Gegensatz der Ruhige, Philosophische und beide erwecken diese Geschichte zum Leben. 3. Beinhaltet diese Geschichte viele Rätsel, Mythen und Geheimnisse um das Geschehene, die zum Glück alle gelöst werden(zum Glück!!!). Sie geben dem Buch etwas Neues, Spielraum für viele Theorien/ Interpretationen, es wird einem nicht einfach nicht alles direkt vor die Nase gelegt. 4. Muss ich einfach einen herausragenden Charakter erwähnen: Das Mädchen! Es hat mich einfach fasziniert durch die grandiose Beschreibung und ihre spürbare Anziehungskraft, ihr Geheimnis, dass mich ans Buch gefesselt hat, wenn der Rest gerade nichts hergegeben hat. Einen Stern weniger, ich kann nicht genau sagen warum. Da wäre die manchmal chaotische Handlung ohne großem roten Faden und das fehlende gewisses Etwas. Darum 4 von 5 Sternen Danke an RavensburgerBuchverlag und LB

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  • Düsterer und mystischer Jugendroman mit einzigartigem Schreibstil

    Wir fallen nicht
    cleeblatt

    cleeblatt

    23. November 2014 um 21:08

    Von Anfang an habe ich mich in diese Geschichte verliebt, vor allem in den Schreibstil der Autorin, an dieser Stelle auch ein großes Kompliment an die Übersetzerin Tanja Küddelsmann. Seita Vuorelas Stil ist so zart, melancholisch und intelligent zugleich, dass es eine wahre Freude ist, dieses Buch zu lesen. Zu Beginn ist alles noch sehr verschwommen und die unbeschwerte Stimmung der Sommerferien überwiegt. Als würde man von der Sonne geblendet und kann den Horizont nicht ganz klar erkennen. Jedoch sorgen die kleinen Hinweise und Andeutungen für Spannung und die ersten dunklen Wolken am Sommerhimmel. An welchem Ort Wir fallen nicht genau spielt, wird nicht näher beschrieben, aber so kann sich jeder den Schauplatz selbst aussuchen. Zuerst habe ich mir Land's End Camping irgendwo in einer versteckten Bucht an der deutschen und polnischen Ostseeküste vorgestellt - bis mir der Strand Yyteri in der Nähe von Pori an der finnischen Westküste in den Sinn kam. Und Finnland passt mit dem stetigen Spiel von Licht und Dunkelheit und der kulturellen Verbundenheit zu Mythologie wunderbar zu der Atmosphäre des Buches.Die Geschichte ist geheimnisvoll, spannend und düster. Die verschiedenen Handlungsstränge verflechten sich über die gesamte Handlung hinweg zu einem wunderbaren Ganzen. Besonders die Sprache macht die Geschichte so lebendig. Ich wurde regelrecht in das Buch hineingezogen. Seita Vuorelas Schreibstil transportiert warme, behagliche Gefühle wie Mitjas Verbundenheit zu seiner Familie. Besonders die Passagen in der Vuorelas Stil poetischer wird, bringt die Ernsthaftigkeit der Geschichte mit einer doch unglaublichen Leichtigkeit an den Leser bzw. Leserin. Da lagen wir nun wie zwei Freunde, die der Verkehr niedergemäht hatte. Ich versuchte, dem Fuchs in die Augen zu sehen und dachte darüber nach, was es bedeutet, wenn Augen tot waren, und ob ihnen etwas fehlte. Und ja, es fehlte etwas. (S.33)Der Roman überzeugt auch durch seine authentischen Charaktere. Die beiden Brüder Mitja und Wladimir könnten unterschiedlicher nicht sein. Wladimir ist ruhig, beinahe kühl, und eher ein Einzelgänger, der es sich lieber im Wohnwagen mit einem Film bequem macht. Mitja hingegen ist aufgeschlossen und abenteuerlustig. Er ist wild, neugierig und unerschrocken. Ihm haftet der Leichtsinn der Jugend an, während Wladimir der ernste große Bruder ist. Beide Charaktere haben mir gut gefallen und ich konnte mich in die Denkweisen der beiden Brüder gut einfühlen. Sie wurden gut ausgearbeitet, sind authentisch und etwas Besonderes. Auch die Wracks, die Jungen, die als Strandräuber ein geradezu paradiesisches Leben am Meer führen waren ein wahres Highlight der Geschichte, wenn das Dorf, das sie sich am Strand aufgebaut haben, genauso mysteriös ist wie das Hotel, in dem sich das Mädchen einquartiert hat. Die verschiedenen Erzählperspektiven halten die Geschichte lebhaft. Man erfährt nicht nur etwas von den Geschehnissen am Strand von Land's End Camping, sondern auch was in der Nacht des Unfalls geschah und was das Mädchen für eine Rolle in der Geschichte einnimmt und fesseln den Leser an die Buchseiten. Und immer ist der Tod allgegenwärtig, er ist der rote Faden, der sich durch das gesamte Buch zieht. Das Mädchen näht Hemden für die Jungen, fast so wie die Königstöchter im Märchen, deren Brüder von der bösen Königin in Schwäne verwandelt wurden. (S.248)Das Ende von Wir fallen nicht kam nicht unbedingt überraschend, da man ungefähr in der Mitte des Buches schon erahnen konnte, in welche Richtung es letztendlich geht. Als ich mit dem Lesen begonnen hatte, hätte ich nicht mit so einer gefühlvollen, mitreißenden und vor allem anspruchsvollen Geschichte gerechnet. Das Cover und die Beschreibung versprechen eine leichte, sommerhafte Abenteuergeschichte, auch wenn sie vom Tod des besten Freundes überschattet wird, denn die eigentliche Geschichte ist sehr viel düsterer und tragischer. Ich könnte noch soviel mehr über diesen wunderbaren Roman sagen und es gibt auch so vieles, das sich nicht in Worte fassen lässt. Wir fallen nicht hat mich auf ganzer Länge überzeugt. Mir erging es mit Seita Vuorelas Roman wie mit der Skinned-Trilogie von Robin Wasserman: Fesselnd trotz der ruhigen Handlung. Wir fallen nicht besticht durch seine düstere Atmosphäre mit einem Hauch von Mystik und einem ernstem Hintergrund. Ein gelungener Jugendroman über Trauer und Tod. Sehr empfehlenswert! « 5 von 5 Sternen «

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  • Ein außergewöhnliches Leseerlebnis!

    Wir fallen nicht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. November 2014 um 13:55

    INHALT:  Die Brüder Mitja und Wladimir verbringen ihre Sommerferien am Meer, doch der Urlaub wird von einem Unglück überschattet: Mitjas bester Freund ist bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen. Mitja unternimmt ausgedehnte Streifzüge und freundet sich mit einigen Jungen an, die ihr Lager am Strand aufgeschlagen haben. Aber ihr kleines Reich ist nicht nur ein Abenteuerspielplatz für Vagabunden – es ist eine Welt voller Mystik und Magie, die Mitja immer stärker in ihren Bann zieht. MEINE MEINUNG: Der Roman wird in drei Handlungssträngen erzählt. Der erste Handlungsstrang ist aus der Sicht des 14-Jährigen Mitja, Kurzform für Dimitri. Diese Perspektive ist so geschrieben, als würde sie von einem Teenager stammen. Keck und jugendlich beschreibt er uns, was ihn beschäftigt und spricht uns manchmal auch direkt an. Auf seinen Streifzügen lernt er eine Gruppe von Jungen kennen, die sich die “Wracks” nennen und freundet sich mit ihnen an. Diese Jungs haben ihre eigenen Gesetze. Und ein Gesetz besagt, dass sie den Kontakt zu dem hübschen, geheimnisvollen Mädchen meiden, das in der Nähe des Abenteuerspielplatzes lebt. Der zweite Handlungsstrang handelt von diesem geheimnisvollen Mädchen. Welche Rolle sie spielt, klärt sich erst im Laufe des Romans auf. Der Schreibstil in diesen Kapiteln ist eher poetisch, mystisch und sorgt für einige Verwirrungen. Der dritte Handlungsstrang wird aus der Sicht des 15-Jährigen Wladimir erzählt. Er ist Mitjas älterer Bruder und ein eher ruhiger und zurückhaltender Zeitgenosse. In diesen Kapiteln erfahren wir, was in der Vergangenheit bei dem Unfall wirklich passiert ist. Durch die Perspektivenwechsel zögert die Autorin die Handlung hinaus. Es entsteht keine außerordentliche Spannung. Dennoch ist man von der Geschichte gefesselt. Man möchte unbedingt wissen, was damals passiert ist und wer oder was die einzelnen Charaktere sind. Obwohl der Schreibstil und die Idee der Geschichte zauberhaft sind, konnte ich nicht richtig eintauchen. Mir fehlte der emotionale Bezug zu den Protagonisten. Höchstwahrscheinlich liegt es daran, dass ich nicht der eigentlichen Zielgruppe des Romans angehöre. Zudem blieben auch am Ende des Romans zu viele Fragen offen. Fazit: Ein außergewöhnliches Leseerlebnis! “Wir fallen nicht” ist ein sehr anspruchsvoller und gelungener Jugendroman, der sich mit den Themen Tod und dem Erwachsenwerden beschäftigt.------------------- (c) 2014 - Nanes-Leseecke

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  • Rezension zu "Wir fallen nicht"

    Wir fallen nicht
    Ywikiwi

    Ywikiwi

    Die Brüder Mitja und Wladimir verbringen ihre Sommerferien am Meer, doch der Urlaub wird von einem Unglück überschattet: Mitjas bester Freund ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Mitja unternimmt ausgedehnte Streifzüge und freundet sich mit einigen Jungen an, die ihr Lager am Strand aufgeschlagen haben. Aber ihr kleines Reich ist nicht nur ein Abenteuerspielplatz für Vagabunden - es ist eine Welt voller Mystik und Magie, die Mitja immer stärker in ihren Bann zieht. Tolles Thema – Schöner Schreibstil – Mäßige Umsetzung! „Wir fallen nicht“ ist ein anspruchsvoller Jugendroman, der von dem Umgang mit dem Tod, aus der Sicht eines 14-jährigen erzählt. Mitja führt uns als Ich-Erzähler durch die Ereignisse und er spricht den Leser dabei auch direkt an. Denn er hat etwas Wichtiges zu sagen, er möchte seine Geschichte erzählen und erklären wie er mit dem Tod seines besten Freundes klarkommt. Als er dann die „Wracks“, eine Jungenbande am Strand, kennenlernt, findet er in ihnen gute Freunde, die ihm helfen, nach und nach alles klarer zu sehen. Doch nicht nur Mitja hat uns etwas zu erzählen, es gibt noch zwei weitere Perspektiven; die eines Mädchen, das ebenfalls am Strand lebt und die von Wladimir aus der Vergangenheit, deren Zusammenhang sich erst nach und nach erschließt. Der Schreibstil ist wundervoll. Man hat wirklich das Gefühl, ein 14-jähriger hätte die Geschichte geschrieben. Aber neben dem jugendlich leichten Stil, ist es zwischendurch fast schon poetisch. Ich hatte das Gefühl, manche Sätze versteht man erst richtig, wenn man sie mehrmals liest. Es ist eine Geschichte, die man zwei- drei- oder auch viermal lesen kann und trotzdem immer wieder etwas Neues entdeckt. Und genau diese Mischung macht die Geschichte zu etwas besonderem. Denn, ich bin ganz ehrlich, wäre der Schreibstil nicht gewesen, hätte ich die Geschichte wahrscheinlich nach der Hälfte abgebrochen. Es konnte mich einfach nicht packen. Dabei ist das Buch nicht schlecht – überhaupt nicht – nur es hat seine Längen und es ist teilweise so verwirrend, man bekommt bis zum Ende einfach kaum Informationen, was das „dranbleiben“ mühselig macht. Ab ungefähr der Hälfte, wird einem dann aber auch so langsam klar, worauf das alles hinausläuft und was wirklich dahinter steckt, deshalb war selbst das Ende dann auch keine Überraschung mehr (für mich). Auch wenn die Autorin bis zum Schluss krampfhaft versucht hat es für sich zu behalten. An sich war ich mit dem Ende aber sehr zufrieden - der Hintergedanke ist sehr schön und tröstend. Es bleiben zwar schon einige Fragen offen, aber im Großen und Ganzen kann ich damit leben. Fazit: „Wir fallen nicht“ ist ein schon etwas anspruchsvolleres Jugendbuch mit vielen kleinen Lebensweisheiten - was zwar einige Längen und Verwirrungen bereithält, aber trotzdem oder auch vor allem deswegen sehr besonders ist. Mich konnte es leider nicht packen, aber trotzdem empfehle ich es allen, die gerne auch mal „dramatischere“ Jugendbücher lesen. ► 3/5 Sterne.

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    • 7
  • Ein unterschätztes Buch

    Wir fallen nicht
    Blaetterwind

    Blaetterwind

    19. November 2014 um 08:24

    Anmerkung: Ich habe dem Buch auf meinem Blog 3,5 Sterne gegeben, habe mich hier aber für die 4 entschieden, weil es meiner Meinung nach ein unterschätztes Buch ist. Hauptkritikpunkte sind der fehlende rote Faden, Langatmigkeit, Verwirrung. Und auch ich muss sagen, dass das Buch nicht das spannendste, nicht das beste Buch war, das ich je gelesen habe. Der rote Faden verliert sich tatsächlich. Man weiß nicht, wohin das Buch hin will, es fehlt die Richtung, die Spannungsbögen sind recht schwach, es ist eine eher ruhige, vor sich hinplätschernde Handlung. Das hält sich auch bis zum Ende des Buchs. Die Verwirrung kommt vielleicht daher, dass die ganze Situation nicht sehr glaubwürdig ist und sich viele Dinge erst in den letzten 20 Seiten aufklären. Ob da jeder die Geduld hat, ist fraglich. Beschrieben werden außerdem drei "Handlungsstränge", die oft sehr willkürlich wirken. Mitja erzählt einerseits aus der Ich-Perspektive, was er am Strand und mit den Wracks erlebt. Der zweite Handlungsstrang erzählt die Geschichte von dem Unfall und wie es dazu kam. Wobei, Handlung ist es nicht. Es sind eher Impressionen, wie kleine Erinnerungssplitter, die immer wieder eingeworfen werden. Ähnlich ist es beim dritten Handlungsstrang, der mehr Auskunft über das Leben des Mädchens gibt. Diese Kapitel wirken oft leer. Man sitzt davor und fragt sich: "Was will mir das jetzt sagen?" Ja, Vuorela mutet den Lesern einiges zu. Aber der Leser wird auch belohnt. Ein unglaublich schöner Schreibstil untermalt die doch schwierige Thematik des Todes aus den Augen eines Jugendlichen. Aber auch der Strand, der Wald und die Wracks sind sehr liebevoll ausgearbeitet, Mitja und Wladimir sind wirklich sehr schön dargestellt, nicht zu überzogen oder komisch, sondern doch recht natürlich. Das Buch ist überhaupt nicht plakativ, sondern arbeitet sehr subtil. Vor allem die Auflösung hat mich total überzeugt und mich auch sehr berührt. Deswegen sollte man Geduld mit diesem Buch mitnehmen. Deswegen fallen viele Dinge erst im Nachhinein auf. Man weiß nicht ganz, wohin es geht, aber irgendwie schwebt immer das Thema Tod durch das Buch. Es ist also echt kein Buch, das glücklich macht oder dazu da ist, um auf klassische Weise zu unterhalten. Vielleicht darf man das von diesem Buch auch nicht erwarten, wenn man es sich kauft. Es ist eher mysteriös, traumartig, aber auch sehr traurig, auf seine eigene Weise. Ich glaube aber, dass jene, die eben solche ruhigeren Bücher - die sich auch Zeit für Dinge nehmen, die andere Bücher nicht tun würden - mögen, sehr viel Gefallen an Wir fallen nicht finden.

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  • Konnte mich nicht packen!

    Wir fallen nicht
    Nils_xx

    Nils_xx

    Inhalt: Die Brüder Mitja und Vladimir verbringen ihre Sommerferien am Meer, doch der Urlaub wird von einem Unglück überschattet: Mitjas bester Freund ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Mitja unternimmt ausgedehnte Streifzüge und freundet sich mit einigen Jungen an, die ihr Lager am Strand aufgeschlagen haben. Aber ihr kleines Reich ist nicht nur ein Abenteuerspielplatz für Vagabunden - es ist eine Welt voller Mystik und Magie, die Mitja immer stärker in ihren Bann zieht. Meine Meinung: Ich habe mir von dem Buch "Wir fallen nicht" von Seita Vuorela sehr viel versprochen, was an dem sehr schönen Cover und dem ansprchenden Klappentext lag. Leider konnte es meinen Erwartungen nicht ganz gerecht werden. Der Einstieg in die Geschichte ist mir nur mit viel Mühe gelungen und ich war sehr verwirrt, was wohl nicht zuletzt daran lag, dass die Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Aber auch nach längerem lesen des Buchs wurden die vielen Fragen die ich hatte nicht gerade weniger. Die Geschichte ist die ganze zeit so dahin geflossen und konnte mich leider auch nicht packen... Außerdem konnte ich mir auch nicht vorstellen auf was die Geschichte hinaus laufen sollte. Mir hat einfach der rote Faden der Geschichte gefehlt. Positiv an dem Buch fande ich jedoch den Schreibstil, welchen ich sehr angenehm zum lesen fande. Eigentlich ganz gelungen fande ich auch das Ende, aber auch nur eigentlich, denn die auflösung ging für meinen Geschmack viel zu schnell und wurde innerhalb von wenigen Seiten abgehandelt. Es hätte ruhig etwas ausführlicher sein können. Fazit: Wie so oft finde ich die Idee eines Buches gut aber leider ist die Umsetzung meiner Meinung nach nicht gut gelungen. Das Buch hätte locker um 100 Seiten gekürzt werden können denn für mich hat sich die Geschichte oft ziemlich gezogen. Es ist ein Buch was man nicht gelesen haben muss aber es ist dennoch ein Busch was ganz "Ok" ist. Deswegen gebe ich dem Buch schlechte 3 Sterne.

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