Selim Özdogan Ein Glas Blut

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Inhaltsangabe zu „Ein Glas Blut“ von Selim Özdogan

Als habe Selim Özdogan Essenzen des Lebens aufgesogen und daraus ein Elixier gemischt: In Ein Glas Blut bringt er sein Talent, Geschichten zu erzählen auf Höchstform. Das sind raue, traurige, ganz sanfte, humorige, rasante und wunderschöne Texte, die in der Vergangenheit spielen, im Hier und Jetzt, in Deutschland oder in der Ferne – entscheidend sind die Augenblicke, in denen sie sich berühren, in denen sie von Menschen erzählen, die einander finden möchten, von einer Zeit, die viel zu schnell geworden ist, und von der Suche nach Wahrheit, nach Reinheit und der Antwort auf die Frage, warum so vieles Liebe heißt, das keine sein kann. Selim Özdogans 1995 erschienenes Buch "Es ist so einsam im Sattel, seit das Pferd tot ist" genießt inzwischen Kultstatus, sein hochgelobter Roman "Die Tochter des Schmieds" spielt gar eine Rolle in Fatih Akins Film Auf der anderen Seite. Mit "Ein Glas Blut" liegt nun endlich eine Zusammenstellung seiner bislang unveröffentlichten Kurzprosa vor.

Bin auf das Gesicht der Verkäuferin gespannt. "Ein Glas Blut von Herrn Ödzdogan"

— oblomov

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  • Rezension zu "Ein Glas Blut" von Selim Özdogan

    Ein Glas Blut

    Aleena

    04. July 2010 um 14:08

    leise Worte und Sprüche über die Liebe,Trauer und Glück.sehr nett geschrieben.Teilweise auch echt traurig.was nettes zum zwischendrin lesen.Muss aber sagen das ich diese Art Bücher nicht so sehr mag,weil richtige Geschichten wo man sich in die Person besser hineinversetzen kann,mir einfach besser gefallen.Ich denke dieses Buch ist Geschmacksache.

  • Rezension zu "Ein Glas Blut" von Selim Özdogan

    Ein Glas Blut

    oblomov

    27. April 2010 um 11:02

    Es fällt mir schwer dieses Werk zusammen zufassen, denn wie es auf dem Buchrücken heißt, sind es "raue, traurige, ganz sanfte, humorige, rasante und wunderschöne Texte". Zum Teil mit überwältigender Wirkung. Die Stimmung ist latent depressiv und es scheint an manchen Stellen als würde Selim Özdogan seinen Weltschmerz verarbeiten. Diesen persönlichen Bezug finde ich überragend. Denn er vermittelt seine Erfahrungen und Gefühle in diesem Vortrag gekonnt und nicht dem Leser aufdrängend. So benutzt er die Worte und Zeichensetzung als Werkzeuge und Instrumente um dieses Ziel zu erreichen. In einigen Texten decken sich die beschriebenen Gefühle mit denen des Lesers. Was gewollt erscheint und seinem Umgang mit dem Leser zu verdanken ist. Beispielsweise der Satz: „Wenn sie redet, dann hat ihre Stimme…“, das schafft ein Grundgerüst für die Vorstellung des Lesers, das dieser selbst zu füllen vermag. Es findet sich auch leichte Kost in diesem Buch, die nicht nur als Lückenfüller fungiert, sondern eine weitere Facette von Selim Özdogan zu sein scheint. Insgesamt empfinde ich das Buch nicht als „Elixier aus den Essenzen des Lebens“, sonder als gelungenenes Experiment die Lesungen von Selim Özdogan, mit seinen Monologen und Dialogen in ein Buch zu gießen. Abschließend möchte ich noch sagen, es trifft auf dieses Buch hervorragend folgender Vergleich zu: „Die Bücher die man jemandem empfiehlt, sagen auch etwas über einen Selbst aus.“ Durch dieses Buch fühle ich mich persönlich angesprochen und ich würde es nur Freunden empfehlen, die mich gut kennen. Meine Empfehlung, werfen sie selbst einen Blick in das Buch!

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