Selim Özdogan Nirgendwo & Hormone

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Inhaltsangabe zu „Nirgendwo & Hormone“ von Selim Özdogan

Phillip wollte noch einmal mit Maria schlafen, um der alten Zeiten und der guten Gefühle willen, und nun ist Jan, Marias Mann, hinter ihm her. Gemeinsam mit seinem Freund Jesse flieht Phillip durch die Wüste, ein paar Büchsen Bier, gesalzene Erdnüsse und eine gute Kassette im Auto, aber was sie auch anstellen, Jan läßt sich nicht abschütteln. Trotz Phillips Einwänden nehmen sie die Stripperin Ruth mit und versuchen, erst mal bei einer Freundin unterzutauchen. Doch das ist nicht die letzte Station ihrer Flucht, die sie nicht nur durch unbekannte Gegenden führt, sondern sie auch in sich selbst und ihrer Vergangenheit unbekannte Seiten entdecken läßt. (Quelle:'Flexibler Einband')

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  • Rezension zu "Nirgendwo & Hormone" von Selim Özdogan

    Nirgendwo & Hormone

    oblomov

    21. July 2010 um 12:45

    Selim Ödzogan schuf mit Nirgendwo & Hormone einen Entwicklungsroman der vielschichtiger ist, als es der Buchrücken vermuten lässt. Die Geschichte ist platt, aber die Inszenierung ist großartig. Es liest sich leicht und schnell, die entworfenen Bilder fliegen wie auf der Autobahn an einem vorüber. „Ich fühlte mich wie jemand, der in einem Sportwagen dahinrast, während das Schicksal mit einem festen Ziel vor Augen am Steuer sitzt und weder erklären will, wo es hingeht, noch die Richtung ändern.“ Es war leicht sorglos in der Geschichte dahin zutreiben, denn wie Randy Pausch es bezeichnen würde, war es ein Hade Fake, also der Spaß an einer Sache ist so präsent, dass man die zweite Ebene nur unterschwellig wahrnimmt. Einfache Story, vorhersehbares Ende, Annahme: der Autor wird versuchen es nicht simpel zu inszenieren, zweite Ebene: so offensichtlich inszeniert, dass es keine einfache Story mehr ist. Das Tolle daran ist, dass es im Gegensatz zu den meisten Urlaubsbüchern über das Ende hinaus beschäftigt. Und ein weiterer Aspekt, weswegen ich dieses Buch empfehle, sind die vielfach zitierbaren Stellen. Im Vorwort dankt Selim Özdogan „allen, deren Worte er benutzt hat“. Diese Buch ist gespickt mit kleinen und großen Weißheiten: „Als ich noch klein war, sagte mein Vater immer zu mir, ich solle mir vorstellen, die Leute könnten nicht reden. Sie hätten keine Sprache, um ihre Gefühle auszudrücken, außerdem würde sie oft schweigen oder nicht sagen, was sie meinten. Das Beste wäre, man stellte sich vor, sie könnten überhaupt nicht sprechen. Dann musste man auf andere Sachen achten: wie sie sich bewegten, wie sie Luft holten, was sie mit ihren Händen anstellten. Worte lügen, sagte mein Vater…“ Zusammenfassend empfehle ich dieses Buch all jenen, die leichte Kost erwarten, aber Brigitte Empfehlungen meiden, weil sie kein Bilderbuch durchblättern wollen. Selim Ödzdogan führt hierin seinen Still aus dem Debütroman „Es ist einsam im Sattel, seit das Pferd tot ist“ fort. Es war, als hätte ich einen alten Killers Song entdeckt, den ich noch nie gehört hatte. Sie haben sich verändert, aber meine Zuneigung erwuchs aus den ersten Liedern, die ich von Ihnen gehört habe.

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  • Rezension zu "Nirgendwo & Hormone" von Selim Özdogan

    Nirgendwo & Hormone

    hansmaulwurf1981

    13. March 2010 um 16:14

    Was für eine Buch ... Es leißt sich wie ein unglaublicher Roadmovie und erinnert sehr an Blau wie die Hölle von Djian - allerdings kein Stück schlechter.

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