Selja Ahava Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

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Inhaltsangabe zu „Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm“ von Selja Ahava

Ein zauberhafter Roman über die Kraft der Wörter und der Fantasie

'Wäre es möglich, Augenblicke einzufrieren, würde ich diesen in eine Plastikdose legen. Dann könnte man den Winter über davon zehren.' Als es Anna immer weniger gelingt, ihre Erinnerungen festzuhalten, und ihr Gedächtnis langsam unzuverlässiger wird, klammert sie sich an Wortlisten ('Stein, Birke, Gras, Stuhl') und erfindet Wörter für Dinge, die keinen Namen haben.
Im Lauf der Jahre trotzt sie den Zumutungen des Alltags mehr und mehr mit ihrer Vorstellungskraft. Als alte Frau blickt Anna zurück auf ihr Leben, so, wie sie sich daran erinnert, an schöne wie an schwere Momente, an die Zeit in Finnland wie auch den Neuanfang mit Thomas in England. Vor allem erinnert sie sich an ihr Häuschen mit den blauen Vorhängen auf einer Schäreninsel, inmitten von Möwen, Schilf und krummen Kiefern, wo sie die Sommer mit ihrer großen Liebe Antti verbrachte – und natürlich an den Tag, an dem ein Wal durch London schwamm.

Ein Roman aus Finnland zum Thema Erinnern und Vergessen, aber auch über die Kraft der Wörter und der Fantasie: märchenhaft, tragikomisch, menschlich – und mit einer unvergesslichen Heldin!

Tolles Thema, leider nicht gut umgesetzt. Die Autorin wollte zu viel erzählen

— sternchennagel

War leider anders, als erwartet. Für mich zu verwirrend und tragisch, weshalb das Lesen eher anstrengend als spaßig war

— killerprincess

Gibt einen Eindruck, wie es Alzheimer Patienten gehen muss, denen nicht mehr die Erinnerungen bleiben... sehr berührende Geschichte

— Kelo24

Grandios verwirrend!

— Cara_Elea

Gewöhnungsbedürftiges, unendlich phantasievolles Märchen voller Tragikomik über jemanden, dem sein Gedächtnis abhanden kommt.

— DieSchwarzeKathatze

Ein sehr guter Eindruck über eine Alzheimer Patientin.

— vielleser18

Die Autorin schafft es durch ihre Art zu schreiben, dass der Leser einen Eindruck davon bekommt, wie sich das Vergessen anfühlen muss.

— 19angelika63

Genau so muss sich Vergessen anfühlen!

— AnikaFischer

Ein wunderbar berührendes und leises Buch über das Vergessen.

— Seehase1977

Eine Geschichte die bedrückt, melancholisch macht und noch lange nachwirkt. Der Leser begibt sich mit Anna auf eine Reise und Suche.

— AgnesM

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2017: Die Challenge mit Niveau

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    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2017 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nimmst du die Herausforderung an? Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema. Ich freue mich auf viele Anmeldungen! Teilnehmer: AgnesM aljufa Ancareenanneschuessler anushka Arietta ArizonaAspasia ban-aislingeachbanditsandra Barbara62 blaues-herzblatt BookfantasyXY bookgirl Buchina Buchraettinc_awards_ya_sin CaroasCaro_LesemausCornelia_Ruoff Corsicana Curin cyrana czytelniczka73 dia78 DieBerta Dionemma_vandertheque erinrosewell Federfee Flocke86 Fornika Frau_J_von_T Gela_HK Ginevra Gruenentegst Gwendolina hannelore259 imitas Insider2199 Isaopera jenvo82 JoBerlin kalestraKatharina99 katrin297Katze21 krimielse lesebiene27 leselea LibriHolly maria1 Maritzel marpije Mercado Miamou Mira20 miro76  miss_mesmerized moni_lovesMotte_muqqel Nane_M naninka Nilonce-upon-a-time parden Petris Pocci Sandra_Halbesar89 schokoloko29 serendipity3012 SikalSimi159 sofie solveig SorR StefanieFreigericht Sumsi1990 suppenfee Susibelle TanyBee Tinchen07 TochterAliceulrikerabe vielleser18 Weltensucher Xirxe xlxn Yolande

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    • 1884
  • Ein trauriger, poetisch geschriebener Roman über die demente Anna

    Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

    Federfee

    05. February 2017 um 18:49

    "Anna verlor Sachen, Stunden und Wörter." (89) - "Mein Gedächtnis funktioniert nicht mehr … Früher musste ich nach ein, zwei Wörtern suchen. Heute kommen mir ganze Gedanken abhanden. Aber ich habe Erinnerungen." (11)Und in diesen Erinnerungen geht es weniger um den Titel gebenden Wal, der sich tatsächlich mal in die Themse verirrt hatte, sondern um ihre große Liebe Antti, der bei einem Verkehrsunfall starb, und um den Neuanfang in London, wo sie den jüngeren Thomas kennenlernte. Nach und nach erfahren wir von ihrem früheren Leben, aber so verworren und ungeordnet, wie es wohl tatsächlich in Annas Gehirn vor sich geht. Darauf muss man sich als Leser einlassen können. Ich gestehe, ich habe das Buch nach ca. einem Viertel beiseite gelegt, habe es dann aber doch zu Ende gelesen. Bereut habe ich es nicht, aber es ist kein Buch, das fröhlich macht. Außerdem gibt es ganze Passagen, wo man als Leser nicht weiß, ob es tatsächlich so passiert ist oder ob Anna es sich so zusammenreimt. "Manchmal stiegen Teilchen der Erinnerung vom Krankenbett in die Luft auf, fingen an zu tanzen und gerieten kreuz und quer durcheinander." (13) Was mir gut gefallen hat, ist nicht nur die poetische unverbrauchte Sprache der finnischen Autorin (im Deutschen gelungen durch die gute Übersetzung), sondern auch Annas Umgang mit Sprache. Immer schon stellte sie Listen zusammen, beschrieb so ihr Häuschen auf einer Insel. Dabei versuchte sie, Ungenaues zu vermeiden, vor allem "unnötige Schilderungen, undeutliche Formulierungen und Meinungsadjektive wie schön, hässlich, unauffällig. - Statt 'schadhaftes blaues Handtuch' sagte sie lieber 'blaues Handtuch mit drei Löchern'. " Dieser skizzenhafte Umgang mit Sprache gefällt mir. Er ist für Tagebücher oder Reisenotizen geeignet. "Später stellte Anna fest, dass das Aufschreiben der Listen eine gute Methode war, innezuhalten und sich zu sammeln." Dieses Buch ist traurig-melancholisch, aber so mancher wird in seiner Verwandtschaft oder Bekanntschaft mit dementen Personen zu tun haben oder zu tun bekommen. Da ist es nicht schlecht, sich ein wenig in diese Welt einfühlen zu können. Das – so finde ich – ist der Autorin nicht nur inhaltlich gut gelungen, sondern auch in einer poetischen bildhaften Sprache.

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    • 7
  • Auch ich schreibe bereits Listen ...

    Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

    engineerwife

    25. March 2016 um 17:17

    Wow, gerade ausgelesen. Ein Buch, bei dem ich mich erstmal besinnen muss. Ein Buch über meinen eigenen persönlichen größten Albtraum … Demenz, Alzheimer … in welcher Form auch immer er einen ereilen kann. Die Protagonistin Anna erlebt ihn am eigenen Leib, immer mal wieder und dann auch immer mal wieder nicht. Beim Lesen des Buches fragt man sich, für wen ist die Krankheit schlimmer, für den Kranken oder die Menschen in ihrer Umgebung. Man könnte dutzende Beispiele aus dem Buch nennen … z. B. „Wo ist meine gelbe Decke, nach der habe ich schon so lange gefragt, keiner kommt zu Besuch und bringt sie mir!“ … In Wahrheit kommt jeden Tag jemand zu Besuch und die Decke liegt schon lange da … erschütternd, denn an Demenz stirbt man nicht, es ist eine Krankheit mir der man Jahre lang leben kann, aber lebt man wirklich? Den halben abgezogenen Stern  vergebe ich für die am Anfang doch sehr schwierige Weise, sich in das Buch einzufinden.

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  • Kurz, aber mehr braucht es auch nicht

    Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

    Phliege

    01. April 2015 um 17:39

    Anna wird alt und lebt allein. Eigentlich vergisst sie Dinge, aber dabei hält sie sich vielmehr an Einzelheiten fest und beschreibt mit Listen von Wörtern Orte und Erlebnisse. Alles was im Nebel liegt, bleibt für den Leser unerreichbar, weil Anna es nicht fassen kann. Und daher steht das Vergessen nicht so sehr im Vordergrund wie man nach dem Buchrücken meinen könnte. Vielmehr geht es um Verlust und Einsamkeit und zeigt auf tragische Weise, wie sehr man sich selbt mit geliebten Menschen verlieren kann. Und das Zeit nicht alle Wunden heilt. "Der Tag an dem ein Wal durch London schwamm" ist ein Buch voller Erinnerungsschnipsel, die unvollständig Annas Geschichte erzählen, das aber in einer gut durchdachten und teilweise poetischen Sprache daherkommt. Einziges Manko: Die Protagonisten war schon soweit entfernt von allem, dass die Distanz zwischen ihr und dem Leser doch sehr groß scheint. Auch wenn es hier nicht allzu sehr durcheinander geht, sind Freunde der guten Chronologie, abgeschlossenen Geschichten und klarer Abgrenzung von Realität und Wirklichkeit hier nicht gut aufgehoben. Aber wer gerne einmal Innehalten und nachdenken möchte und Traurigkeit in einem Buch schätzt, dem kann ich dieses kurze Lesevergnügen empfehlen.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    vielleser18

    03. March 2015 um 11:06

    Anna wohnt in einem Pflegeheim, sie versucht sich zu erinnern, doch ihre Erinnerungen und ihre Persönlichkeit verschwinden mehr und mehr in einem Nebel. Sie leidet seit vielen Jahren an Alzheimer, die Krankheit bekam sie schon früh, mit vierzig waren die ersten Anzeichen zu sehen. Nun bleiben nur noch Fetzen ihrer Erinnerungen, alles verschiebt sich, wird nicht nur für sie unverständlich und manchmal auch beängstigend. In diesem Buch lebt man direkt mit Anna mit. Ihre Geschichte zeigt auch dem Leser, wie sie fühlt, denkt, lebt. Was ist wahr, was ist Wahn ? Der Leser weiß es ebensowenig wie Anna. „Es gibt keine einheitliche Geschichte, es gibt erleuchtete Augenblicke, und der Rest ist Finsternis“. Sind die Erinnerungen von Anna anfangs nur ab und an durcheinander, bekommt ihre Krankheit mit einem Schicksalsschlag ernormen Schub. Von da an werden die Erzählsequenzen deutlich kürzer und verwirrender, geht es doch Anna von nun an rasend schnell schlechter. Auch die Geschichte verwirrt mehr und mehr, man bleibt als Leser verwirrt zurück, immer mehr Lücken tun sich in Annas Lebenslauf auf - doch dadurch versteht man Annas Verwirrtheit und Zustand - ist es doch ihre eigene Geschichte, die sie selber immer mehr vergisst. Diese Geschichte gibt einen erstaunlichen und beängstigenden Einblick in den Kopf einer Alzheimer Patientin, einer Frau, die sich vor unseren Augen auflöst, von der nicht viel als Hülle bleibt....und verwirrende Gedanken. Ach könnte man doch, "Augenblicke einfrieren und in Plastikdosen einfrieren, um in Winter davon zehren zu können" - doch unser Gedächnis lässt uns leider oft im Stich. Annas Geschichte geht unter die Haut und sensiblisiert das Thema Alzheimer und Demenz. " Anna war die Zeit zwischen den Händen zerfallen. Wie eine Flickendecke lag sie auf ihren Knien, alle Stücke gleich groß und gleich weit voneinander entfernt. Anna betrachtete sie verwundert, ohne darin eine größere Logik zu erkennen." Genau so hat die Autorin Selja Ahava auch diese Geschichte erzählt, ein Flickenteppich ohne Logik. Stückchen für Stückchen aneinander gereiht - so ergeben sie ein Gefühl dafür, wie es Menschen mit Alzheimer ergeht.

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  • Am Anfang war die Insel oder Ein Leben mit Demenz

    Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

    Arizona

    Anna blickt rückblickend aus dem Altenheim auf ihr Leben, doch dieses liegt - aufgrund ihrer Demenz - wie eine Flickendecke zu ihren Füßen: "Anna war die Zeit zwischen den Händen zerfallen. Wie eine Flickendecke lag sie auf ihren Knien, alle Stücke gleich groß und gleich weit voneinander entfernt. Anna betrachtete sie verwundert, ohne darin eine größere Logik zu erkennen." Sie verliert den Überblick, kommt nicht mehr so gut klar, aber eins weiss sie noch: "Am Anfang war die Insel" - und dort, an der finnischen Küste, lebte sie mit ihrem Mann Antti. Nur sie beide, fernab der Zivilisation, jeden Sommer, nur mit dem Boot erreichbar. Mit ihm war sie so fest verwurzelt wie die Kiefer mit dem Felsen. Doch dann gab es da später noch ein zweites Leben, und zwar mitten in London, mit Thomas. Auch daran hat sie noch bruchstückhafte Erinnerungen. Hier treten auch spätestens die ersten psychischen Probleme auf, ich denke eine Art Depression. Und eben hier ist auch das titelgebende Ereignis, als ein Wal sich in die Themse verirrt hat - heimat- und orientierungslos, wie Anna selbst auch.    Anna fällt es zunehmend schwer, Ordnung in ihr Leben zu bringen, daher versucht sie sich mit Hilfe von Listen zu orientieren, indem sie einfach Dinge aufzählt. Es gibt auch einige surreale Szenen, so bekommt sie Besuch von Gott, geht mit ihm spazieren und raucht Zigaretten, und sie hat imaginäre Kinder. Der Leser weiss selbst nicht immer, was real ist und was nicht bzw. wie das alles zu erklären ist - aber gerade das ist der Clou an der Sache, man kann Annas Verwirrung dadurch so gut nachvollziehen. Man merkt, wie es sich anfühlt, die Orientierung zu verlieren. Und so steigert sich dieser Wechsel zwischen Fiktion und Realität zum Ende des Buches auch noch. Die alten Erinnerungen an die Insel sind noch recht klar, in London schon etwas verschwommen, aber im Altenheim selbst verliert sie immer mehr den Überblick.  Dieses Debüt der finnisches Autorin ist in einer wunderschönen, klaren Sprache geschrieben. Es verzaubert einen, vor allem in den Naturbeschreibungen von der Insel. Ein Buch ohne Kitsch, ohne Klischees, sondern voller Glaubwürdigkeit. Eine Geschichte über ein Leben wie ein Flickenteppich; ein Leben, das dabei ist sich aufzulösen - und dabei doch mit einer gewissen Leichtigkeit erzählt.

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    • 2
  • „Steine, Birke, Gras, Stuhl, Steine, Birke, Gras, Stuhl.“

    Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

    19angelika63

    Klappentext „Wäre es möglich, Augenblicke einzufrieren, würde ich diesen in eine Plastikdose legen. Dann könnte man im Winter über davon zehren.“ Nach dem Verlust ihrer großen Liebe Antti fühlt sich auch Anna wie aus der welt gefallen: Als es ihr immer weniger gelingt, ihre Erinnerungen festzuhalten, und ihr Gedächtnis langsam unzuverlässiger wird, klammert sie sich an Wortlisten („Stein, Birke, Gras, Stuhl“) und erfindet Wörter für Dinge, die keinen Namen haben. Mit den Jahren trotzt sie den Zumutungen des Alltags mehr und mehr mit ihrer Vorstellungskraft. Als alte Frau schließlich blickt Anna zurück auf ihr Leben, so, wie sie sich daran erinnert, an schöne wie an schwere Momente, an die Zeit in Finnland wie auch den Neuanfang mit Thomas in England. Vor allem denkt sie an ihr Häuschen mit den blauen Vorhängen auf einer Schäreninsel, inmitten von Möwen, Schilf und krummen Kiefern, wo sie die Sommer mit Antti verbrachte – und natürlich an den Tag, an dem ein Wal durch London schwamm … „Anna war die Zeit zwischen den Händen zerfallen. Wie eine Flickendecke lag sie auf ihren Knien, alle Stücke gleich groß und gleich weit voneinander entfernt. Anna betrachtete sie verwundert, ohne darin eine größere Logik zu erkennen. Manchmal stiegen Teilchen der Erinnerung vom Krankenbett in die Luft auf, fingen an zu tanzen und gerieten kreuz und quer durcheinander. Dann musste Anna lachen (…)“ (Seite 17) Dieser ungewöhnliche Roman beschreibt die Geschichte von Anna und von ihrem Versuch gegen das Vergessen anzukämpfen. Nach dem Tod ihrer großen Liebe Antti bemerkt sie es das erste Mal, das sie bestimmte Dinge anfängt zu vergessen. Sie kämpft dagegen an, in dem Sie Liste fertigt. Zuerst ganz einfache Listen, in denen sie einzelne Worte festhält. So wie sie es früher im Spiel mit Antti gemacht hat. Doch mit der Zeit vergisst sie immer mehr, bringt sich und andere in Gefahr. Immer öfter versucht sie gegen das Vergessen anzukämpfen. In schlimmen Tagen kann sie sich nur mit ihren Listen über Wasser halten. Aber irgendwann vermischt sich alles in ihrem Kopf. Sie weiß irgendwann nicht mehr, was ist die Realität und was ist die Vergangenheit … „Anna drückte die Kinder erneut an sich, alle sechs kleine Knäul, aus Teig entstanden und in der Schokoladenschublade gefunden, als Balkonblume gesprossen und dem Sofakissen entwachsen. Sie sah zu, wie die Kinder durch den Metalldetektor gingen, mit Postkarten in der Hand, mit Annas guten Wünschen und einem leeren Koffer im Gepäck, und in den Wind der Welt zurückkehrten.“ (Seite 206) Mich hat diese Geschichte sehr bewegt. Auch wenn ich am Anfang große Probleme hatte der Geschichte zu folgen. Denn die Autorin Selja Ahava bemächtigt sich einem sehr eigenwilligen Stil. Sie schreibt so sprunghaft wie Annas Erinnerungen sind. Man muss sehr langsam und genau lesen, weil man jederzeit wieder mit einem Zeitsprung und/ oder Szenenwechsel rechnen muss. Mich hat das fasziniert, weil ich glaube, dass die Autorin damit aufzeigen möchte, wie es sich anfühlen muss, wenn man beginnt zu vergessen. Das es eben keine zusammenhängenden Erinnerungen mehr gibt, dass alles verschwommen und zerfallen ist. Das der Mensch, der anfängt zu vergessen keine Macht hat dies aufzuhalten und sich den Erinnerungen die kommen einfach hingeben muss. Selja Ahava zeigt was für ein Chaos im Kopf herrschen muss, und bringt dieses Chaos gekonnt aufs Papier. „Bald würde es dunkel werden. Früher oder später würde es sehr dunkel werden, und dagegen konnte Anna nichts tun. Die Worte verschwanden, die Erde rieselte, und die Steine kollerten. Da waren Gesichter, da waren Stühle, was immer da auch war, neuerdings war alles so schwierig. Man musste in den Löchern suchen und sich die Namen überlegen, doch auch das war es nicht. Aber es war sehr traurig.“ (Seite 211) Sicherlich kein einfaches Buch und kein einfaches Thema. Doch die Autorin schafft es, dies mit sehr leisen, gefühlvollen und nachdenklichen Tönen umzusetzen. Unbedingt lesen!

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    • 11

    Igelmanu66

    16. January 2015 um 22:51
  • Was tun, wenn die Erinnerungen verschwinden

    Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

    lesebiene27

    Anna bekommt immer mehr Probleme ihre Erinnerungen festzuhalten und versucht sich Hilfe zu schaffen mit Listen und erfundenen Wörtern, die für sie keinen Namen mehr haben. Sie blickt auf ihr Leben zurück und berichtet von schweren und leichten Momenten in ihrem Leben, von ihrem Leben in England und Finnland. Das Buch ist sehr berührend geschrieben und hat mich als Leser sofort gefangen genommen. Ich fand die Beschreibungen aus dem Leben von Anna sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart sehr einfühlsam und bewegend. Der Sprachstil ist wundervoll gestaltet und nimmt den Leser mit auf eine Reise, die zwar nicht chronologisch geschrieben wurde, aber dennoch ergreifend ist Anna ist eine Figur, die mir von Beginn an sympathisch war und der ich gerne gelauscht habe, wie sie versucht ihr Leben mit den Einschränkungen durch das Vergessen zu leben. Das Buch war für mich toll zu lesen und hat mich berührt, sodass ich ihm gerne 5 von 5 Sternen geben möchte.

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    • 2

    parden

    03. January 2015 um 08:13
  • Wunderbar berührend

    Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

    Seehase1977

    01. December 2014 um 14:33

    Klappentext/Zusammenfassung: »Wäre es möglich, Augenblicke einzufrieren, würde ich diesen in eine Plastikdose legen. Dann könnte man den Winter über davon zehren.« Als es Anna immer weniger gelingt, ihre Erinnerungen festzuhalten, und ihr Gedächtnis langsam unzuverlässiger wird, klammert sie sich an Wortlisten (»Stein, Birke, Gras, Stuhl«) und erfindet Wörter für Dinge, die keinen Namen haben. Im Lauf der Jahre trotzt sie den Zumutungen des Alltags mehr und mehr mit ihrer Vorstellungskraft. Als alte Frau blickt Anna zurück auf ihr Leben, so, wie sie sich daran erinnert, an schöne wie an schwere Momente, an die Zeit in Finnland wie auch den Neuanfang mit Thomas in England. Vor allem erinnert sie sich an ihr Häuschen mit den blauen Vorhängen auf einer Schäreninsel, inmitten von Möwen, Schilf und krummen Kiefern, wo sie die Sommer mit ihrer großen Liebe Antti verbrachte - und natürlich an den Tag, an dem ein Wal durch London schwamm. Ein Roman aus Finnland zum Thema Erinnern und Vergessen, aber auch über die Kraft der Wörter und der Fantasie: märchenhaft, tragikomisch, menschlich - und mit einer unvergesslichen Heldin! Meine eigene Zusammenfassung spare ich mir aufgrund der doch sehr detaillierten von Amazon mal wieder. Selja Ahava hat mit ihrem Debüt „Der Tag an dem ein Wal durch London schwamm“ ein sehr berührendes und melancholisches Buch über das Vergessen geschrieben. Die Autorin erzählt von der Protagonistin Anna und deren Leben, das dem Leser bruchstückhaft und in verschiedenen Teilen vorgestellt wird. Zugegeben ist es etwas verwirrend, da Annas Lebensgeschichte und ihre Erinnerungssprünge nicht chronologisch beschrieben werden. Es ist auch nicht ersichtlich, ob Anna nun an Demenz leidet oder einfach nur Dinge aus ihrem Leben verdrängt, hier bleibt dem Leser Freiraum für eigene Vermutungen und Gedanken. Anna und ihre Geschichte hat mich bezaubert und berührt. Ein wunderschönes, leises Buch für das ich gerne eine Empfehlung ausspreche.

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  • Wunderbar!

    Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

    sofie

    22. November 2014 um 18:07

    „Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm“ von Selja Ahava ist ein sehr berührender, wunderschön geschriebener und beeindruckender Roman. Besonders die poetische Sprache hat mir gefallen und macht dieses Buch zu etwas ganz besonderem. Es geht um Anna, der es immer schwerer fällt, sich an Dinge zu erinnern. So gerät in der Erzählung ihres Lebens einiges durcheinander, doch der Leser kann teilhaben an vielen schönen und vielen sehr traurigen Momenten. Sie erinnert sich an ihr Leben mit ihrem Freund Antii auf einer kleinen Insel, an ihren Neuanfang mit Thomas in London, an ihr Leben als alte Frau zunächst bei ihrem Bruder und später im Altersheim. Ihr ganzes Leben lang liebt Anna Listen und versucht damit ihre Welt zusammenzuhalten. Sie beschreibt Räume ganz klar, indem sie die Dinge aufzählt, die sich darin befinden. Und sie schafft sich auch ihre eigene Fantasiewelt, um mit dem teilweise harten Alltag zurecht zu kommen. Ein sehr feiner, wirklich lesenswerter Roman!

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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    • 1298
  • Das Erinnern ist ein Fluss

    Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

    mecedora

    Anna liebt Listen. Wortlisten, die, kurz, knapp und prägnant, ihr Umfeld einfangen, ihre Umgebung, Situationen - alles, was ihr immer mehr zu entgleiten droht. Denn Anna ist alt. Und Anna ist dement. Sie vergisst, dass sie den Herd angemacht hat, sie vergisst, wie lange sie schon im Wald umhergeht, sie vergisst immer mehr aus ihrem Leben und von ihrem Tun. So hält sie fest, was ihr wichtig erscheint, um nicht gänzlich den Boden unter den Füßen und sich selbst zu verlieren in der Strömung der Erinnerung, in den Fetzen von Gedanken, die ungeordnet durch ihren Kopf fließen.  In "Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm" lässt die Finnin Anna ihr Leben Revue passieren - in Schlaglichtern und einzelnen Situationen, so poetisch und klar beschrieben wie eine helle Mittsommernacht dem erscheinen mag, der sie durchwacht. Nicht immer chronologisch erzählt sie von Antti, ihrer großen Liebe, von ihrer kleinen Insel und deren karger Schönheit, von Momenten großer Zuneigung und solchen großer Einsamkeit, von Momenten des Verlusts und solchen der tiefen Erfülltheit. Verwirrend ist dieses Buch - und gleichzeitig so zart und anrührend, dass man es und seine unvergessliche Protagonistin beschützen mag vor allen Unbillen des Lebens, dass man sie umarmen mag, um ihr Kraft zu geben und Trost.  Verwirrend ist dieses Buch - verwirrend wie die Gedanken und Erinnerungen in Annas Kopf, in Annas Leben.  Verwirrend ist dieses Buch - und so poetisch und klar, so kitschfrei und so assoziativ, dass es einen anstrahlt und gefangennimmt. Mich hat Anna mit ihrer Geschichte bezaubert. Mich hat der Stil dieses Buchs bezaubert. Fünf Sterne für "Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm" und eine Leseempfehlung für dieses ruhige, einfache und dennoch unheimlich berührende Buch.

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    • 4

    BrittaRoeder

    27. September 2014 um 00:52
  • Form und Inhalt in perfekter Symbiose

    Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

    rumble-bee

    06. July 2014 um 22:14

    In letzter Zeit scheint es Mode zu werden, Bücher über Demenz und Gedächtnisstörungen zu schreiben. Vielfach wählen Autoren einfach die biographische Form, und beschreiben den Werdegang eines Erkrankten. Die finnische Autorin Selja Ahava ist einen anderen Weg gegangen. Sie erzählt die erfundene Geschichte der ebenfalls erfundenen Figur Anna - aber auf eine solche Art und Weise, dass sich der Leser genauso fühlt wie die Protagonistin! Anna stammt aus Finnland, hat aber auch in England gelebt. Zum Zeitpunkt der Rahmenhandlung ist Anna alt und lebt im Heim. Von hier ausgehend, werden Episoden aus ihrem Leben vor dem Leser ausgebreitet. Das funktioniert sehr sprunghaft, eben so, wie es auch Anna erlebt: wie eine Flickendecke. Dem Leser wird die Perspektive eines Menschen mit Gedächtnisstörungen geradezu aufgezwungen, und das fand ich ausgesprochen faszinierend! Selten habe ich es erlebt, dass Form und Inhalt in einem derart stimmigen Verhältnis standen, wie bei diesem Roman. Man muss als Leser wirklich mitarbeiten, um Anna zu verstehen. Das Buch zerfällt zwar in fünf Abschnitte, aber die sind nicht chronologisch. Und auch innerhalb der Abschnitte hat man als Leser Entscheidungen zu treffen. Was hat Anna wirklich erlebt, was hat sie sich eingebildet? Was folgt auf welches Ereignis? Was kann logisch erklärt werden, was ist eher unwahrscheinlich? Will Anna sich durch manche Erzählung nur schützen, oder enthalten die eher sperrigen Episoden doch eine "poetische Wahrheit"? Das Buch stellt auf ungemein subtile Art viele Fragen über Gedächtnis und Emotionen, die noch lange nachklingen. Und die nicht einmal unmittelbar mit Anna zu tun haben! Hinzu kommt noch die unglaublich stimmungsvolle Sprache. Ein großes Lob ergeht hier an den Übersetzer! Besonders in den Naturschilderungen schlägt sich dies nieder. Man versteht sofort, warum sich Anna im eher rauen Finnland immer viel wohler gefühlt hat als im Moloch London. Und man bekommt einen sehr warmherzigen Eindruck davon, wie und warum Anna geliebt hat. Wirklich wunderschön. Ich bin sozusagen selber "vom Fach", da ich mit alten und verwirrten Menschen täglich zu tun habe. Ich habe das Buch also - auch - aus einer ganz bestimmten Perspektive gelesen. Ich muss sagen, dass ich für mich viele Impulse für meine Arbeit mitnehme! Dies ist für mich tatsächlich das erste Buch über Demenz, das mich zu 100 Prozent überzeugt. Und dabei ist es eine erfundene Geschichte! Für mich beweist das wieder einmal, dass die menschliche Imagination der sterilen Wissenschaft überlegen ist. Habe ich überhaupt Kritik an diesem Buch zu vermelden? Eigentlich nein. Schade ist es höchstens, dass die titelgebende Episode im Buch nur kurz vorkommt. Aber andererseits zeigt das wiederum, wie unsortiert das menschliche Gedächtnis eben arbeitet. Nicht alles, was wirklich viel Raum im Leben einnahm, gelangt im gleichen Maße ins Langzeitgedächtnis! Ich kann das Buch wirklich nur wärmstens empfehlen. Und zwar auch solchen Lesern, die bisher bei derlei Themen eher zurückhaltend waren. Allerdings muss man Aufmerksamkeit, Zeit, und den Willen zu "verstehendem Lesen" mitbringen.

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  • Buch des Jahres 2014?

    Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

    DaniB83

    Vorsichtig, und doch bestimmt, traue ich mich zu sagen, dass dieser Roman der finnischen Autorin Selja Ahava für mich DER Roman des Jahres 2014 ist. Schon alleine die Sprache ist einfach eine Wucht, die neben lyrischen und romantischen - nicht schnulzigen, sondern wunderschönen - Elementen auch wehmütige Klänge mit sich trägt und sich trotzdem luftig-leicht lesen lässt. Worum geht's? Anna lebt mal in Finnland, mal in London. Einmal mit Antti, einmal mit Thomas. Auf einer Insel - in der Stadt - im Krankenhaus. Mit dabei sind ihre Listen, die fast schon in lyrischer Form auf's Papier gebracht werden. Dies sieht dann wie in folgendem Beispiel so aus: [...] Holzkiste, Isolierplatte, Löffelkasten. Nachttopf aus Emaille, leere Plastiktüte, Wäscheklammer. Blauer Tisch. Stiefel. Reflektoren an der Regenhose. Insektengift, Sonnencreme, Taschenlampe, Taschentuch, Vogelbuch, Asthmamedikament. (S. 31) Die Protagonistin ist eine alte Frau und leidet an einer Form von Alzheimer beziehungsweise Demenz. Während des Romanes erinnert sie sich an ihr Leben zurück und auch an den Tag, an dem ein Wal durch London schwamm. Neben den Wortlisten erfindet sie auch selbst Wörter, für die es keinen eigenen Ausdruck gibt und setzt sich mit Gott auseinander. Fazit Dieses Buch MUSS man einfach gelesen haben. Wie schon eingangs erwähnt, ist die Sprache einzigartig in ihrer Leichtigkeit und doch fällt es schwer, den Roman ob seines Tiefganges leicht zu verdauen. Wahrscheinlich wird er noch länger in den Köpfen der LeserInnen herumschwirren und vielleicht auch nochmal zur Re-Lektüre hergenommen werden. Die Autorin schafft mit beeindruckender Sprache eine Geschichte, die eigentlich nicht greifbar ist, und doch in sich logisch erscheint. Die Seiten gleiten nur so dahin und ich komme aus dem Schwärmen für dieses Buch gar nicht mehr heraus. Schade, dass es nicht 800 Seiten hat ... Mir hat besonders gut gefallen, dass sich Anna und Antti mit nur einem Wort (oder kurzen, prägnanten Sätzen) sogar Inhaltsangaben von Büchern und Filmen erzählen. Ein Roman, der mich wahrscheinlich noch einige Wochen beschäftigen wird, denn das Thema ist gut gewählt und die Sprache passt sich dementsprechend an - leicht, langsam, gefühlvoll. Diese Rezension ist auch auf meiner Website http://www.buchwelt.co.at erschienen.

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    • 2

    BrittaRoeder

    13. June 2014 um 22:52
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