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Mare_Verlag

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

In diesem Frühjahr haben wir wieder ganz besonders schöne Bücher im Programm, von denen wir Euch in unseren mare-Vorableserunden einige vorstellen wollen!

Am 4. Februar erscheint Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm, geschrieben von der Finnin Selja Ahava; ein zauberhafter Roman über die Kraft der Wörter und der Fantasie. Einige Vorabexemplare sind gerade druckfrisch bei uns eingetroffen und 20 Stück warten darauf, an Euch verschickt zu werden. Bewerbt Euch bis zum 16.1.2014 um die Teilnahme an unserer Leserunde!

Zum Buch

»Wäre es möglich, Augenblicke einzufrieren, würde ich diesen in eine Plastikdose legen. Dann könnte man den Winter über davon zehren.« Als es Anna immer weniger gelingt, ihre Erinnerungen festzuhalten, und ihr Gedächtnis langsam unzuverlässiger wird, klammert sie sich an Wortlisten (»Stein, Birke, Gras, Stuhl«) und erfindet Wörter für Dinge, die keinen Namen haben.
Im Lauf der Jahre trotzt sie den Zumutungen des Alltags mehr und mehr mit ihrer Vorstellungskraft. Als alte Frau blickt Anna zurück auf ihr Leben, so, wie sie sich daran erinnert, an schöne wie an schwere Momente, an die Zeit in Finnland wie auch den Neuanfang mit Thomas in England. Vor allem erinnert sie sich an ihr Häuschen mit den blauen Vorhängen auf einer Schäreninsel, inmitten von Möwen, Schilf und krummen Kiefern, wo sie die Sommer mit ihrer großen Liebe Antti verbrachte – und natürlich an den Tag, an dem ein Wal durch London schwamm.

Ein Roman aus Finnland zum Thema Erinnern und Vergessen, aber auch über die Kraft der Wörter und der Fantasie: märchenhaft, tragikomisch, menschlich – und mit einer unvergesslichen Heldin!

Zur Leseprobe

Wenn Ihr in Annas märchenhafte Welt der Fantasie und Erinnerung eintauchen wollt, dann nehmt an unserer Verlosung teil und sichert Euch eins von wenigen Vorabexemplaren!

Möchtet Ihr zu den 20 Vorablesern gehören*? Dann bewerbt Euch gleich und beantwortet bis zum 16.1.2014 diese Frage:

Anna, die Protagonistin des Romans, stellt sich die Zeit wie einen Gegenstand vor, wie eine Flickendecke, zusammengesetzt aus vielen kleinen Teilchen der Erinnerung. »Wäre es möglich, Augenblicke einzufrieren, würde ich diesen in eine Plastikdose legen. Dann könnte man den Winter über davon zehren.«
Welchen besonderen Moment würdet Ihr in einer solchen Plastikdose aufbewahren?

Wir sind gespannt auf Eure Antworten und freuen uns auf viele Bewerbungen!

Euer mareverlag



*Bedingung dabei ist, dass Ihr Euch im Gewinnfall zeitnah am Austausch in allen Leseabschnitten beteiligt und abschließend eine Rezension zum Buch schreibt.

Autor: Selja Ahava
Buch: Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

Mare_Verlag

vor 4 Jahren

Frage zum Buch
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Der Roman behandelt viele ernste Themen, ohne sie direkt zu thematisieren. Was meint Ihr führt zu Annas Verlust ihrer eigenen Identität und woran scheitert ihr Versuch, sich in London eine neue Existenz aufzubauen?

beccy

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Oh wow das hört sich echt zauberhaft an. Würde gern mitmachen. Ich würde den Moment des verliebens bzw. Das Gefühl Schmetterlinge im bauch zu haben festhalten ich glaube es gibt kein schöneres Gefühl :).

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Literatur

vor 4 Jahren

Teil V (207 – 224)
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Anna lebt im Pflegeheim ohne ein richtiges "Hier und Jetzt" und auch meist ohne richtige Vergangenheit. Fantasie und Wirklichkeit verschwimmen für den Leser. Die letzte Szene lässt wirklich viel Interpretationsspielraum: Wird hier Annas Tod beschrieben? Der Roman lässt auf jeden Fall bis zum Schluss viele Fragen offen und wirft ständig neue Fragen auf.

elane_eodain

vor 4 Jahren

Teil IV (S. 141 – 206)
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Literatur schreibt:
Der Abschied von den Kindern irritiert mich - was passiert mit ihr? Was hat sie vor?

Diese Szene empfand ich auch als bedeutend, obwohl ich nicht weiß, in welche Richtung es geht. Wieso löst Anna sich von Ihren Kindern, warum lässt sie sie frei? Stillt sie damit ihre eigene Sehnsucht nach ihrer Heimat oder ist es ein Abschied davon und von ihren Erinnerungen, die ja immer weniger und immer konfuser werden? Erklärt sie damit ihr eigenes Leben für beendet oder fängt sie neu an? Aufgabe oder Veränderung?
Aber irgendwie ist sie vom Flughafen aus ihrer Obdachlosigkeit heraus scheinbar auch selbst wieder in die Heimat gekommen, zwar nicht auf die Insel, aber in die Nähe ihres Bruders, der sich um sie kümmert, für sie da ist, auch wenn sie es nicht immer so sehen kann. Der Brandunfall ist heikel!

elane_eodain

vor 4 Jahren

Teil IV (S. 141 – 206)
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LimaKatze schreibt:
Auch Gott spielt in diesem Abschnitt wieder eine Rolle. Ich würde wirklich gern wissen, wen Anna hier eigentlich gesehen hat. Man könnte ja vermuten, ihre Fantasie spielt ihr da wieder einen Streich, doch wer kocht dann da in ihrer Wohnung an ihrer Stelle für Thomas?

Eine von vielen verwirrenden Szenen, dem Leser wird hier viel abverlangt, weil das Buch so deutlich aus Annas Sicht, Erinnerung geschrieben ist und man nicht so genau weiß, was Realität ist und was nicht, was wirkliche Erinnerungen und was reine Gedankengebilde sind. Wer ist Gott? Diese Frage stellte ich mir hier auch wieder. Hat sie vielleicht doch selbst gekocht, kann sich nicht mehr daran erinnern und erschafft deshalb Gott? Dass es in beiden Szenen die selbe reale Person ist, ist eher unwahrscheinlich, weil "Gott" bisher in/an unterschiedlichen Lebensabschnitten, Zeiten, Orten aufgetreten ist. Aber, wer weiß? Ich jedenfalls nicht ... ;-)

Irve

vor 3 Jahren

Rezensionen zum Buch / Fazit

Ein großartiges Buch!
Danke, dass ich an der LR teilnehmen durfte!!

http://irveliest.wordpress.com/2014/02/19/selja-ahava-der-tag-an-dem-ein-wal-durch-london-schwamm/

elane_eodain

vor 3 Jahren

Rezensionen zum Buch / Fazit

Meine Rezension:
http://www.lovelybooks.de/autor/Selja-Ahava/Der-Tag-an-dem-ein-Wal-durch-London-schwamm-1077404822-w/rezension/1080163898/
Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte!

Kanjuga

vor 3 Jahren

Teil II (S. 57 - 103)
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Den zweiten Teil fand ich deutlich leichter zu verstehen als den Ersten. Auch wenn sich mir einige Fragen aufgetan haben: Wo ist Antti? Wieso ist Anna nach London geflüchtet? Und wenn Anna und Antti jetzt getrennt sind (bzw. wenn Antti tot ist), wieso will sie dann mit Thomas keine Kinder?

Das Verhältnis von Anna und Thomas ist sehr konfus. Meiner Meinung nach hat Anna Thomas "ausgesucht" weil er sie ein wenig an ihre alte Heimat erinnert, andererseits ist er ihr aber auch fremd und sie will ihn keinesfalls an sich heran lassen. Er soll einerseits ihr Anker sein, der sie ans Leben bindet, andererseits fühlt sie sich ihm garnicht nahe oder gar verbunden (S. 61 "... und sie wusste nicht mehr, warum sie ausgerechnet in diesem Haus war, bei diesem Mann."). Ich finde es Thomas gegenüber unfair, dass Anna ihm nicht die Möglichkeit gibt glücklich zu werden.

Immer wieder ist die Rede vom (weg)laufen. deshalb denke ich, dass Anna nicht dement ist, sonder bewusst verdrängt. Vielleicht ist es auch ein Traumata, aber eine "normale" körperliche Krankheit ist es nicht die sie die 6 imaginären Kinder sehen lässt.

Literatur

vor 3 Jahren

Rezensionen zum Buch / Fazit

Herzlichen Dank, dass ich mitlesen durfte! Hier meine Rezension:
http://www.lovelybooks.de/autor/Selja-Ahava/Der-Tag-an-dem-ein-Wal-durch-London-schwamm-1077404822-w/rezension/1080828630/

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