Selma J. Spieweg

 4.6 Sterne bei 43 Bewertungen

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Neue Rezensionen zu Selma J. Spieweg

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RedRoses avatar

Rezension zu "Kinder des Äthers: Boris und Olga 4: Clockwork Cologne" von Selma J. Spieweg

Boris und Olga werden sesshaft
RedRosevor einem Jahr

Dieser Teil der Clockwork Cologne- Reihe hält für Boris und Olga viele Neuerungen und natürlich eine ganze Menge neuer Abenteuer bereit.

Boris muss sich – unerwartet schwach – in der sozialen Welt zurechtfinden, was an sich schon eine Hürde ist, die er nur sehr schwer nehmen kann. Ein Leben in der Armee und im Krieg haben ihn geprägt, dazu die Grauen in den Labors, die er hat erdulden müssen. Wie soll so eine geschundene Seele ihren Platz in der Zivilisation finden?

Für Olga gilt Ähnliches, auch sie hat in ihrem Leben keine Normalität kennengelernt und soll auf einmal sogar zur Schule gehen.

Dazu kommen neue Herausforderungen, die sich ihnen in Form von Homunkeln, verschwundenen Kindern und herumirrenden Alten offenbaren.

Ich habe auch diesen Band der Reihe verschlungen und konnte ihn nicht aus der Hand legen. Wie immer eine klare Leseempfehlung von mir!

Leider befürchte ich, dass ich wieder ein Jahr auf den Folgeband werden warten müssen. Aber immerhin schreibt Frau Spieweg an dieser Reihe schneller, als es Stephen King mit seinem Dunklen Turm getan hat 😉

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odenwaldcolliess avatar

Rezension zu "Kinder des Äthers: Boris und Olga 4: Clockwork Cologne" von Selma J. Spieweg

Das vierte Abenteuer für Boris und Olga
odenwaldcolliesvor einem Jahr

Boris und Olga kommen zusammen mit Wassilisa und ihren Freunden in Cöln an. Boris sieht der Ankunft mit gemischten Gefühlen entgegen: einerseits hofft er darauf, dass Nikola Tesla ihm helfen kann, was seine Schwäche und seinen Tastsinn angeht, andererseits befürchtet er, dass er Wassilisa an deren Ehemann und Boris' Bruder verlieren wird. In Cöln selbst gehen seltsame Dinge vor sich: seit einigen Tagen verschwinden immer wieder Kinder spurlos und niemand weiß, wo sie abgeblieben sind.


Boris und Olga zählen zu meinen Lieblingsbuchcharakteren und daher habe ich mich sehr auf das Erscheinen des vierten Buches über die beiden gefreut. Die „Kinder des Äthers“ schließt nahtlos an den dritten Band an und schnell wurde mir klar, dass es Boris nach der Rettung der Zeit ganz und gar nicht gut geht. Er leidet immer noch an starken Schwächeanfällen und nicht nur er setzt alle Hoffnungen auf Nikola, dass dieser ihm in Cöln helfen kann. Es schmerzte mich als Leser, Boris so angeschlagen zu erleben, bisher war er immer der Fels in der Brandung, der die Seinen beschützte.


Aber solange er mit Olga zusammen ist, ist alles halb so schlimm, es ist immer wieder rührend, wie sich die beiden gegenseitig Kraft geben. Dabei werden sie immer wieder von den traumatischen Erlebnissen aus ihrer Vergangenheit eingeholt. Um ihr kleines Familienglück vollkommen zu machen, fehlt nur noch Wassilisas Entscheidung: wird sie bei Boris bleiben, dem sie während der vergangenen Ereignisse wieder näher gekommen ist oder bei ihrem Mann Gregory, der sich immer noch schwer verletzt in Cöln befindet? Ich habe natürlich darauf gehofft, dass sie sich für Boris und Olga entscheiden wird, aber Wassilisa ist eben Wassilisa, die nicht einfach ihren kranken Mann im Stich lassen kann, auch wenn sich die beiden nicht mehr so nahe stehen.


Wie von der Autorin gewohnt, werden die Figuren wieder liebevoll und rührend dargestellt. Man möchte mit ihnen weinen und lachen, glücklicherweise erfahren Boris und Olga auch einige schöne Dinge in Cöln. So erlebt Boris das erste Mal, dass er als vollwertiger Mensch wahrgenommen wird, den man schätzt und auch Olga macht positive Erfahrungen mit anderen Kindern. Dass sie dazu jedoch auf Wassilisas Anweisung die Schule besuchen muss, gefällt ihr ganz und gar nicht.


Die Handlung ist ebenfalls wieder raffiniert und abwechslungsreich gestrickt mit überraschenden und spannenden Wendungen und Begegnungen. Leider tauchen auch alte Bekannte auf, auf deren Wiedersehen nicht nur Boris und Olga hätte verzichten können und die ihnen das Leben schwer machen. Der Leser lernt auch Gregory, Wassilisas Ehemann und Boris' Bruder, diesmal näher kennen. Seine Doppelmoral und sein Egoismus werden in diesem Band ziemlich deutlich herausgearbeitet und er hat mich zunehmend genervt.


Aber Boris und Olga haben auch treue und wahre Freunde an ihrer Seite, auf die sie sich verlassen können, besonders Yegor hat mir sehr gut gefallen. Und wahre Freunde brauchen sie auch, als sie immer tiefer in die Ereignisse um die verschwundenen Kinder rutschen.


Der vierte Band hat mir wieder sehr gut gefallen, auch wenn er mit einem ganz fiesen Cliffhanger endet – was aber auch bedeutet, dass es mit Boris und Olga weitergehen wird, was mich natürlich sehr freut.



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AutorinMonaFricks avatar

Rezension zu "Deserteur Alexej - Sammelband" von Selma J. Spieweg

spannend und düster
AutorinMonaFrickvor 2 Jahren

Ich bin der Autorin schon über einige Bände bei "Boris und Olga" mit großem Vergnügen und Spannung gefolgt.
Daher hatte ich mich entschieden, bei der Leserunde bei Lovelybooks zu diesem Sammelband mitzumachen.
Wir sehen und verstehen durch die Vorgeschichte, warum Alexej fliehen musste.
Der russische Deserteur und Elitekämpfer Alexej ist in Dtd gestrandet, wird mit dem Schicksal eines anderen Deserteurs aus dem Weltkrieg und dessen Familie konfrontiert ...
Die Szenen in der Vergangenheit finde ich insgesamt ziemlich düster, aber auch spannend. Ich hätte Alexej in der Gegenwart ein bisschen Glück gegönnt, so wie bei Boris und Olga.
Die Geschichte im Weltkrieg fand ich spannend, die in der Gegenwart etwas verwirrend. Das hängt sicher damit zusammen, dass der selbe Name mehrmals auftaucht und die Erinnerungen der alten Dame nicht immer ganz deutlich sind. Außerdem verschiedene Versteckspiele mehrerer Personen mit verschiedenen Motiven. Da muss man schon ganz genau aufpassen.
Im Nachspann bekommen wir einen Einblick, wie es Alexej nun geht. Ich hoffe wach wie vor, ihm wird auch noch ein bisschen Freude beschert ...

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Gespräche aus der Community

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Jacqueline_Spiewegs avatar
Ich lade euch zur Leserunde "Deserteur Alexej" ein. Es stehen 20 eBooks zur Verfügung, die als ePub oder mobi versendet werden können.
Die Bewerbungsphase endet am 21.04.17.
Der Sammelband "Deserteur Alexej" enthält das Prequel "Am falschen Ende der Hoffnung",  Alexejs erstes Abenteuer "Die Erben des Deserteurs" und die Kurzgeschichte, die einige vielleicht schon aus der Leserunde zu "Besessen" kennen.

Klappentext:

Alexej ist ein ehrlicher und mitfühlender Mensch, doch eine einzige Tat zerstörte alles. Nun muss er, fern seiner Heimat, untertauchen, sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten und vor allem mit dem klarkommen, was er jetzt ist: ein Mörder auf der Flucht! 
Eindringlich und emotional erzählt Alexej, wie er versucht, trotz seiner Schuld zu überleben. Wider Willen wird er in Verbrechen hineingezogen. Er weiß, es wäre für ihn das Klügste zu verschwinden, weiterzuziehen und die unschuldigen Opfer ihrem Schicksal zu überlassen. Doch er kann nicht aus seiner Haut. Er war Mitglied einer Sondereinheit; er beschützte schon immer die Schwachen und Wehrlosen. Und vielleicht ... vielleicht rettet sein Einsatz für andere ihn davor, sich aus Hoffnungslosigkeit und Heimweh eine Kugel durch den Kopf zu jagen. 

Am falschen Ende der Hoffnung

Alexej, ein Deserteur der russischen „Schnellen Spezialeingreiftruppe“, verschleppt einen unbedeutenden Abteilungsleiter, der sich nicht erklären kann, warum dieser Fremde Rache an ihm nehmen will. Während das Entführungsopfer alle Hoffnung auf Rettung aufgibt, wird eine Gruppe Geocacher nichtsahnend ein wichtiger Teil von Alexejs Vergeltungsplan.

Die Erzählung benötigt keine Schockeffekte, keine brutalen Szenen oder grausame Gewaltdarstellungen, um dem Leser nahezugehen. Sie lebt von der eindringlichen Sprache, von Alexejs Tonfall, der mal derb, mal zornig, mal selbstkritisch ist.

Die Erben des Deserteurs

Alexej ist auf der Flucht. Als illegale Aushilfskraft findet er Unterschlupf auf dem Bauernhof von Friedrich Petersen, auf dem auch Elsa, die Schwiegermutter des Bauern, lebt. Sie möchte ihre Erinnerungen an den Krieg veröffentlichen, doch jemand versucht das unter allen Umständen zu verhindern und schreckt auch vor einem Mordversuch nicht zurück. Alexej hat zwar schnell einen Verdacht, wer dahinter steckt, aber den Grund kann er sich nicht erklären. Was ist an der Lebensgeschichte der alten Frau so brisant? 

Der Besucher

Alexej versteckt sich in einem abgelegenen Wald. Er ist weder in bester Laune, noch in bester Verfassung als ein unerwarteter Besucher auftaucht, um ihm seine Tat vorzuhalten.

+++
Wer möchte, kann Alexejs Webseite besuchen.http://jspieweg.de/alexej.html
Jacqueline_Spiewegs avatar
Letzter Beitrag von  Jacqueline_Spiewegvor 2 Jahren
Liebe Mona, vielen, vielen dank für deine tolle Rezension.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Selma J. Spieweg wurde am 19. Oktober 1966 in Berlin (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 31 Bibliotheken

auf 9 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

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