Selma J. Spieweg Am falschen Ende der Hoffnung

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Inhaltsangabe zu „Am falschen Ende der Hoffnung“ von Selma J. Spieweg

Alexej ist ein ehrlicher und mitfühlender Mensch, doch eine einzige Tat zerstörte alles. Nun muss er, fern seiner Heimat, untertauchen, sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten und vor allem mit dem klarkommen, was er jetzt ist: ein Mörder auf der Flucht! Eindringlich und emotional erzählt Alexej, wie er versucht trotz seiner Schuld zu überleben. Wider Willen wird er in Verbrechen hineingezogen. Er weiß, es wäre für ihn das Klügste zu verschwinden, weiterzuziehen und die unschuldigen Opfer ihrem Schicksal zu überlassen. Doch er kann nicht aus seiner Haut. Er war Mitglied einer Sondereinheit, er hat schon immer die Schwachen und Wehrlosen beschützt. Und vielleicht ... vielleicht rettet sein Einsatz für andere ihn davor, sich aus Hoffnungslosigkeit und Heimweh eine Kugel durch den Kopf zu jagen. Am falschen Ende der Hoffnung Im Serienauftakt erfährt man, was Alexej dazu trieb, vom Elitepolizisten zum Mörder zu werden. Man spürt seinen Zorn, seine Trauer und seine Verzweiflung. Die Erzählung benötigt keine Schockeffekte, keine brutalen Szenen oder grausame Gewaltdarstellungen, um dem Leser nahezugehen. Sie lebt von der eindringlichen Sprache, von Alexejs Tonfall, der mal derb, mal zornig, mal selbstkritisch ist. Die Erben des Deserteurs Im ersten Band hat es Alexej in ein beschauliches Fischerdorf an der Ostsee verschlagen. Der Mord ist erst wenige Wochen her und nach und nach wird ihm die schreckliche Tragweite seiner Tat bewusst und wie viel Leid er den Angehörigen seines Opfers zugefügt hat. Doch zunächst glaubt er noch, er könne damit umgehen und sorgt sich, wie er über den Winter kommen soll. Er ist froh, als er bei Bauer Petersen gegen Kost und Logis Unterschlupf findet. Alexej ahnt nicht, dass Petersen dabei einen Hintergedanken hat und Alexej, der Russe ohne Papiere, ohne Zuhause, Teil seines Plans werden soll. Auf die eine oder andere Art. In Vorbereitung: Die Kinder der Verzweiflung (Arbeitstitel) Der Kamerad des Verräters>(Arbeitstitel) Alexej im Netz: http://jspieweg.de/alexej.html Was bedeutet Qindie Qindie steht für qualitativ hochwertige Indie-Publikationen. Achten Sie also künftig auf das Qindie-Siegel! Für weitere Informationen, News und Veranstaltungen besuchen Sie unsere Website: http://www.qindie.de/

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  • Sehr gute Charakterstudie eines verzweifelten Einzelgängers

    Am falschen Ende der Hoffnung
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. December 2013 um 19:37

    Der Kurzkrimi ist mit seinen 40 Seiten nicht sonderlich lang, aber er hat es in sich. Hauptfigur Alexej ist aus einem russischen Spezialeinsatzkommando desertiert, auf der Flucht und verzweifelt über den Selbstmord seiner Schwester. Hautnah erlebt der Leser mit, wie seine Melancholie, seine Verzweiflung, sein Hass und sein Talent, einen perfiden Rachefeldzug zu planen und umzusetzen, auflodern, weiter glimmen und dann zur Explosion kommen. Die Story ist mir mit ihrer subtilen Brutalität echt an die Nieren gegangen. Am liebsten würde ich ihr einen „Ab 18“-Sticker verpassen, damit sie nicht in falsche Hände gerät. Andererseits ist sie wirklich sehr, sehr gut geschrieben. Die Autorin spielt mit der Erwartungshaltung des Lesers. Jedes Wort ist bewusst eingesetzt und erzielt auch genau die gewünschte Wirkung. Das ist brillant. Als Reihenauftakt ist der Kurzkrimi stark komprimiert und konzentriert sich auf einen Aspekt der Figur. In der angehängten XXL-Leseprobe des eigentlichen ersten Bandes bekommt Alexej dann vielschichtige Züge und wurde mir dadurch richtig sympathisch. Mir gefällt er in seiner Gebrochenheit. Das ist mal ein erfrischend anderer Charakter.

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