Selma J. Spieweg Deserteur Alexej - Sammelband

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Inhaltsangabe zu „Deserteur Alexej - Sammelband“ von Selma J. Spieweg

Alexej ist ein ehrlicher und mitfühlender Mensch, doch eine einzige Tat zerstörte alles. Nun muss er, fern seiner Heimat, untertauchen, sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten und vor allem mit dem klarkommen, was er jetzt ist: ein Mörder auf der Flucht! Eindringlich und emotional erzählt Alexej, wie er versucht trotz seiner Schuld zu überleben. Wider Willen wird er in Verbrechen hineingezogen. Er weiß, es wäre für ihn das Klügste zu verschwinden, weiterzuziehen und die unschuldigen Opfer ihrem Schicksal zu überlassen. Doch er kann nicht aus seiner Haut. Er war Mitglied einer Sondereinheit, er hat schon immer die Schwachen und Wehrlosen beschützt. Und vielleicht ... vielleicht rettet sein Einsatz für andere ihn davor, sich aus Hoffnungslosigkeit und Heimweh eine Kugel durch den Kopf zu jagen. Dieser Sammelband enthält die Bände 0 und 1 der Krimiserie "Deserteur Alexej" und als Bonus die Kurzgeschichte "Der Besucher" Am falschen Ende der Hoffnung Alexej, ein Deserteur der russischen „Schnellen Spezialeingreiftruppe“, verschleppt einen unbedeutenden Abteilungsleiter, der sich nicht erklären kann, warum dieser Fremde Rache an ihm nehmen will. Während das Entführungsopfer alle Hoffnungen auf Rettung aufgibt, wird eine Gruppe Geocacher nichts ahnend ein wichtiger Teil von Alexejs Vergeltungsplan. Die Erzählung benötigt keine Schockeffekte, keine brutalen Szenen oder grausame Gewaltdarstellungen, um dem Leser nahezugehen. Sie lebt von der eindringlichen Sprache, von Alexejs Tonfall, der mal derb, mal zornig, mal selbstkritisch ist. Die Erben des Deserteurs Alexej ist auf der Flucht. Als illegale Aushilfskraft findet er Unterschlupf auf dem Bauernhof von Friedrich Petersen, auf dem auch Elsa, die Schwiegermutter des Bauern, lebt. Sie möchte ihre Erinnerungen an den Krieg veröffentlichen, doch jemand versucht das unter allen Umständen zu verhindern und schreckt auch vor einem Mordversuch nicht zurück. Alexej hat zwar schnell einen Verdacht, wer dahinter steckt, aber den Grund kann er sich nicht erklären. Was ist an der Lebensgeschichte der alten Frau so brisant? Der Besucher Alexej versteckt sich in einem abgelegenen Wald. Er ist weder in bester Laune, noch in bester Verfassung als ein unerwarteter Besuche auftaucht, um ihm seine Tat vorzuhalten. In Vorbereitung: Die Kinder der Verzweiflung (Arbeitstitel) Der Kamerad des Verräters>(Arbeitstitel) Alexej im Netz: http://jspieweg.de/alexej.html Was bedeutet Qindie Qindie steht für qualitativ hochwertige Indie-Publikationen. Achten Sie also künftig auf das Qindie-Siegel! Für weitere Informationen, News und Veranstaltungen besuchen Sie unsere Website: http://www.qindie.de/

spannende und düstere Geschichte über einen tragischen Helden, diesmal mit Vorgeschichte und Nachspann

— AutorinMonaFrick
AutorinMonaFrick

Düster und spannend

— junia
junia
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    Deserteur Alexej - Sammelband
    AutorinMonaFrick

    AutorinMonaFrick

    11. May 2017 um 10:58

    Ich bin der Autorin schon über einige Bände bei "Boris und Olga" mit großem Vergnügen und Spannung gefolgt.Daher hatte ich mich entschieden, bei der Leserunde bei Lovelybooks zu diesem Sammelband mitzumachen.Wir sehen und verstehen durch die Vorgeschichte, warum Alexej fliehen musste. Der russische Deserteur und Elitekämpfer Alexej ist in Dtd gestrandet, wird mit dem Schicksal eines anderen Deserteurs aus dem Weltkrieg und dessen Familie konfrontiert ...Die Szenen in der Vergangenheit finde ich insgesamt ziemlich düster, aber auch spannend. Ich hätte Alexej in der Gegenwart ein bisschen Glück gegönnt, so wie bei Boris und Olga.Die Geschichte im Weltkrieg fand ich spannend, die in der Gegenwart etwas verwirrend. Das hängt sicher damit zusammen, dass der selbe Name mehrmals auftaucht und die Erinnerungen der alten Dame nicht immer ganz deutlich sind. Außerdem verschiedene Versteckspiele mehrerer Personen mit verschiedenen Motiven. Da muss man schon ganz genau aufpassen.Im Nachspann bekommen wir einen Einblick, wie es Alexej nun geht. Ich hoffe wach wie vor, ihm wird auch noch ein bisschen Freude beschert ...

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  • Düster und spannend

    Deserteur Alexej - Sammelband
    junia

    junia

    06. May 2017 um 12:40

    Wie kam ich zu diesem Buch?Durch eine Leserunde wurde ich auf das Buch aufmerksam. Es ist das zweite Buch von Selma J. Spieweg, das ich lese. Ich habe das Buch als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten, was aber keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung hat.Wie finde ich Cover und Titel?Das Cover spricht mich nicht so richtig an, mich hat eher der Klappentext überzeugt. Der Titel ist kurz, prägnant und passend.Um was geht’s?Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass sehr viel passiert in der Welt von Alexej, eigentlich Polizist einer russischen Sondereinheit, jetzt als Deserteur auf der Flucht. Seine Zwillingsschwester Alexandra wurde in den Selbstmord getrieben, die Rache am Verursacher befriedigt ihn zunächst, aber sein Gewissen lässt ihm keine Ruhe. Dann wird er in den Fall eines anderen, längst verstorbenen Deserteurs verwickelt. Die Story ist logisch und kann durchaus so passiert sein, ist spannend aufgebaut, hatte einige für mich überraschende Wendungen. Ich würde das Buch als etwas düsteren Thriller einordnen.Wie ist es geschrieben?Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist etwas düster, aber gut und leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass der Roman in der Ich-Form geschrieben ist, man versucht sich gleich mit dem Protagonisten zu identifizieren bzw. man kann seine Handlungen irgendwie schon nachvollziehen, da man intensiv an seinen Gedanken teilnimmt. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story drin zu sein.Wer spielt mit?Die Charaktere sind gut gezeichnet, ich konnte mir die Gegebenheiten sehr gut vorstellen und habe die Charaktere kennengelernt und liebgewonnen, ich habe mitgefiebert und mitgelitten.Wie kam es bei mir an? / Was hat das Buch ausgelöst?Ich fühlte mich hier wirklich sehr gut unterhalten und konnte in die Story eintauchen.Mein Fazit?Das Buch hat mir sehr gut gefallen, somit erhält es von mir 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese.

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  • Leserunde zu "Deserteur Alexej - Sammelband" von Selma J. Spieweg

    Deserteur Alexej - Sammelband
    Jacqueline_Spieweg

    Jacqueline_Spieweg

    Ich lade euch zur Leserunde "Deserteur Alexej" ein. Es stehen 20 eBooks zur Verfügung, die als ePub oder mobi versendet werden können.Die Bewerbungsphase endet am 21.04.17.Der Sammelband "Deserteur Alexej" enthält das Prequel "Am falschen Ende der Hoffnung",  Alexejs erstes Abenteuer "Die Erben des Deserteurs" und die Kurzgeschichte, die einige vielleicht schon aus der Leserunde zu "Besessen" kennen.Klappentext:Alexej ist ein ehrlicher und mitfühlender Mensch, doch eine einzige Tat zerstörte alles. Nun muss er, fern seiner Heimat, untertauchen, sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten und vor allem mit dem klarkommen, was er jetzt ist: ein Mörder auf der Flucht! Eindringlich und emotional erzählt Alexej, wie er versucht, trotz seiner Schuld zu überleben. Wider Willen wird er in Verbrechen hineingezogen. Er weiß, es wäre für ihn das Klügste zu verschwinden, weiterzuziehen und die unschuldigen Opfer ihrem Schicksal zu überlassen. Doch er kann nicht aus seiner Haut. Er war Mitglied einer Sondereinheit; er beschützte schon immer die Schwachen und Wehrlosen. Und vielleicht ... vielleicht rettet sein Einsatz für andere ihn davor, sich aus Hoffnungslosigkeit und Heimweh eine Kugel durch den Kopf zu jagen.  Am falschen Ende der Hoffnung Alexej, ein Deserteur der russischen „Schnellen Spezialeingreiftruppe“, verschleppt einen unbedeutenden Abteilungsleiter, der sich nicht erklären kann, warum dieser Fremde Rache an ihm nehmen will. Während das Entführungsopfer alle Hoffnung auf Rettung aufgibt, wird eine Gruppe Geocacher nichtsahnend ein wichtiger Teil von Alexejs Vergeltungsplan.Die Erzählung benötigt keine Schockeffekte, keine brutalen Szenen oder grausame Gewaltdarstellungen, um dem Leser nahezugehen. Sie lebt von der eindringlichen Sprache, von Alexejs Tonfall, der mal derb, mal zornig, mal selbstkritisch ist. Die Erben des Deserteurs Alexej ist auf der Flucht. Als illegale Aushilfskraft findet er Unterschlupf auf dem Bauernhof von Friedrich Petersen, auf dem auch Elsa, die Schwiegermutter des Bauern, lebt. Sie möchte ihre Erinnerungen an den Krieg veröffentlichen, doch jemand versucht das unter allen Umständen zu verhindern und schreckt auch vor einem Mordversuch nicht zurück. Alexej hat zwar schnell einen Verdacht, wer dahinter steckt, aber den Grund kann er sich nicht erklären. Was ist an der Lebensgeschichte der alten Frau so brisant?  Der Besucher Alexej versteckt sich in einem abgelegenen Wald. Er ist weder in bester Laune, noch in bester Verfassung als ein unerwarteter Besucher auftaucht, um ihm seine Tat vorzuhalten.+++Wer möchte, kann Alexejs Webseite besuchen.http://jspieweg.de/alexej.html

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    • 62
  • Leserunde zu "Bloody Qindie präsentiert: Besessen: Halloween-Special" von Melanie Meier

    Bloody Qindie präsentiert: Besessen: Halloween-Special
    JanaOltersdorff

    JanaOltersdorff

    Die Qindie-Autoren laden euch ein zu einer exklusiven Leserunde. 20 eBooks (ePub oder Mobi nach Wunsch) stellen wir zur Verfügung. Schaurig-düster-besessen wird es in unserer Anthologie "Besessen". Klappentext: Höllenmäßiger Besuch … Kampf gegen innere und äußere Geister … Bedrohung der Menschheit … oder nur eines Einzelnen. Finden Sie heraus, was das Jenseits vom Diesseits unterscheidet. Lernen Sie die Möglichkeiten eines Ifrits kennen. Mieten Sie sich zur Abwechslung mal einen Körper. Tauchen Sie ein in die Abgründe der menschlichen Seele, leben und leiden Sie mit. Bloody Qindie präsentiert erneut deutsche Dark Fantasy Kurzgeschichten mit Gänsehautfeeling. Zehn Qindie-Autoren nehmen Sie mit in die Abgründe ihrer Fantasien, denen eines gemeinsam ist: Sie alle sind „Besessen“. Die Bewerbungsphase endet am 28. Februar 2017. Wir würden uns freuen, euer Feedback in Form von Rezensionen auf Lovelybooks, Amazon, euren eigenen Blogs und Facebookseiten und wo ihr sonst noch veröffentlichen möchtet, rechtzeitig zur Leipziger Buchmesse, also vor dem 23. März 2017 zu bekommen. Als Goodie verlosen wir im Anschluss an alle Teilnehmer, die ihre Rezension noch vor der Buchmesse hochgeladen haben, zwei Taschenbuchausgaben der Anthologie mit Autogrammen aller Autoren, die in Leipzig am Qindie-Messestand vor Ort sein werden (und packen vielleicht noch das eine oder andere schöne Gimmick mit dazu!) Einige der teilnehmenden Autoren werden sich gern an den Diskussionen zu ihren Geschichten beteiligen. Wir freuen uns auf euer Feedback und auf eine spannende Leserunde! Eure Jana Oltersdorff stellvertretend für Qindie

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  • Alexej – Held, Deserteur und Mörder

    Deserteur Alexej - Sammelband
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    25. October 2016 um 21:18

    Diese Rezension bezieht sich auf den Sammelband, der die beiden Kurzgeschichten „Am falschen Ende der Hoffnung“ und „Der Besucher“ sowie den längeren Plot „Die Erben des Deserteurs“ umfasst. Da ich begeisterte Leserin der Boris & Olga-Serie der Autorin sowie ihres Romanes „Rattenauge“ bin, war es natürlich keine Frage, auch den Serienauftakt um den russischen Deserteur Alexej zu lesen. Und ich wurde wieder nicht enttäuscht: die Autorin hat einfach ein Händchen dafür, wenn es darum geht, interessante Figuren mit ihren hellen und dunklen Seiten zu erschaffen. In „Am falschen Ende der Hoffnung“ lernen wir Alexej von seiner dunklen Seite kennen, er ist getrieben von Rache, Wut und Verzweiflung. Da er Polizist einer Eliteeinheit war, fällt es ihm nicht schwer, eine raffinierte Falle für sein Opfer aufzustellen. Aber darf sich sein Opfer überhaupt „Opfer“ nennen, nachdem dieser selbst große Schuld auf sich geladen hat? Wie weit darf man gehen, um begangenes Unrecht wiedergutzumachen oder weitere Gefahr abzuwenden, wenn der juristische Weg nahezu unmöglich ist? Es geht in diesem Sammelband nicht nur um die Frage der Selbstjustiz, sondern auch um deren Konsequenzen, mit denen Alexej leben muss, was ihm als mitfühlender Mensch sehr schwer fällt. Und genau darum geht es auch in „Die Erben des Deserteurs“: Alexej muss untertauchen und mit seiner Tat und seinem Gewissen leben. Er, der ein sehr geselliger Mensch ist, leidet unter der zunehmenden Einsamkeit und dem Misstrauen, das ihm entgegengebracht wird. Er kommt in einem Fischerort unter und gerät in einen perfide geplanten Komplott, dessen Hintergründe bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs reichen. Um Schlimmeres zu verhindern, versucht er, der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Die Figur Alexej hat mir sehr gut gefallen und ich kann seine Motivation durchaus verstehen, die ihn zu seiner Tat antreibt. Unrecht ist ihm zuwider und sein Mitgefühl und Hilfsbereitschaft mit den Menschen, mit denen es das Schicksal nicht so gut meint, ist sehr groß. Gleichzeitig kann er aber auch aufbrausend und jähzornig sein. Aber er verfügt auch über Humor, der immer mal wieder durchblitzt. Auch die übrigen Figuren sind abwechslungsreich gezeichnet und für manche Überraschung gut. Wie schon oben geschrieben, handelt sich bei dem Sammelband um einen Serienauftakt, es wird also mit Alexej weitergehen, was mich persönlich sehr freut. Ich bin schon sehr gespannt auf das Wiedersehen mit ihm.

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