Neuer Beitrag

Jacqueline_Spieweg

vor 5 Monaten

Alle Bewerbungen

Ich lade euch zur Leserunde "Deserteur Alexej" ein. Es stehen 20 eBooks zur Verfügung, die als ePub oder mobi versendet werden können.
Die Bewerbungsphase endet am 21.04.17.
Der Sammelband "Deserteur Alexej" enthält das Prequel "Am falschen Ende der Hoffnung",  Alexejs erstes Abenteuer "Die Erben des Deserteurs" und die Kurzgeschichte, die einige vielleicht schon aus der Leserunde zu "Besessen" kennen.

Klappentext:

Alexej ist ein ehrlicher und mitfühlender Mensch, doch eine einzige Tat zerstörte alles. Nun muss er, fern seiner Heimat, untertauchen, sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten und vor allem mit dem klarkommen, was er jetzt ist: ein Mörder auf der Flucht! 
Eindringlich und emotional erzählt Alexej, wie er versucht, trotz seiner Schuld zu überleben. Wider Willen wird er in Verbrechen hineingezogen. Er weiß, es wäre für ihn das Klügste zu verschwinden, weiterzuziehen und die unschuldigen Opfer ihrem Schicksal zu überlassen. Doch er kann nicht aus seiner Haut. Er war Mitglied einer Sondereinheit; er beschützte schon immer die Schwachen und Wehrlosen. Und vielleicht ... vielleicht rettet sein Einsatz für andere ihn davor, sich aus Hoffnungslosigkeit und Heimweh eine Kugel durch den Kopf zu jagen. 

Am falschen Ende der Hoffnung

Alexej, ein Deserteur der russischen „Schnellen Spezialeingreiftruppe“, verschleppt einen unbedeutenden Abteilungsleiter, der sich nicht erklären kann, warum dieser Fremde Rache an ihm nehmen will. Während das Entführungsopfer alle Hoffnung auf Rettung aufgibt, wird eine Gruppe Geocacher nichtsahnend ein wichtiger Teil von Alexejs Vergeltungsplan.

Die Erzählung benötigt keine Schockeffekte, keine brutalen Szenen oder grausame Gewaltdarstellungen, um dem Leser nahezugehen. Sie lebt von der eindringlichen Sprache, von Alexejs Tonfall, der mal derb, mal zornig, mal selbstkritisch ist.

Die Erben des Deserteurs

Alexej ist auf der Flucht. Als illegale Aushilfskraft findet er Unterschlupf auf dem Bauernhof von Friedrich Petersen, auf dem auch Elsa, die Schwiegermutter des Bauern, lebt. Sie möchte ihre Erinnerungen an den Krieg veröffentlichen, doch jemand versucht das unter allen Umständen zu verhindern und schreckt auch vor einem Mordversuch nicht zurück. Alexej hat zwar schnell einen Verdacht, wer dahinter steckt, aber den Grund kann er sich nicht erklären. Was ist an der Lebensgeschichte der alten Frau so brisant? 

Der Besucher

Alexej versteckt sich in einem abgelegenen Wald. Er ist weder in bester Laune, noch in bester Verfassung als ein unerwarteter Besucher auftaucht, um ihm seine Tat vorzuhalten.

+++
Wer möchte, kann Alexejs Webseite besuchen.http://jspieweg.de/alexej.html

Autor: Selma J. Spieweg
Buch: Deserteur Alexej - Sammelband

Katharina_Gerlach

vor 5 Monaten

Plauderecke

Ich bewerbe mich nicht, weil ich die Geschichten schon alle gelesen habe (und toll fand), aber ich diskutiere gerne mit. :D

Jacqueline_Spieweg

vor 5 Monaten

Plauderecke
@Katharina_Gerlach

Super! ich freue mich schon drauf.

Beiträge danach
52 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

AutorinMonaFrick

vor 3 Monaten

Die Erben des Deserteurs - Tag 1
@Jacqueline_Spieweg

ich bin mir sicher, dass 90% aller Männer, die im Krieg verheizt worden, lieber ein richtiges Leben gehabt hätten, egal welcher Nation :-(

junia

vor 3 Monaten

Die Erben des Deserteurs - Tag 1

AutorinMonaFrick schreibt:
ich bin mir sicher, dass 90% aller Männer, die im Krieg verheizt worden, lieber ein richtiges Leben gehabt hätten, egal welcher Nation :-(

Richtig.

Jacqueline_Spieweg

vor 3 Monaten

Die Erben des Deserteurs - Tag 5

Ja, viele waren lange in Kriegsgefangenschaft. Die letzten kamen 1955 - zehn Jahre nach Kriegsende zurück. Adenauer hatte damals ihre Freilassung ausgehandelt. Es ist als "„Heimkehr der Zehntausend“ bekannt.

Aber 1955 war für meine Geschichte viel zu früh. Ich musste etwas finden, was plausibel machte, dass Karl erst vor kurzem aus Russland kam.

AutorinMonaFrick

vor 3 Monaten

Die Erben des Deserteurs - Tag 5
Beitrag einblenden
@Jacqueline_Spieweg

Mein Opa war in beiden Weltkriegen und dann noch in Gefangenschaft. Man muss sich nicht wundern, wenn die Leute Schwierigkeiten mit Gefühlen hatten. Ernstes und wichtiges Thema jedenfalls!

AutorinMonaFrick

vor 3 Monaten

Plauderecke

Hier ist meine Rezi. Danke für die informative Leserunde! https://www.lovelybooks.de/autor/Selma-J.-Spieweg/Deserteur-Alexej-Sammelband-1267826765-w/rezension/1455294858/
Hab sie auch bei Amazon eingestellt - ebenso zum Einzelband ...
LG

Jacqueline_Spieweg

vor 3 Monaten

Die Erben des Deserteurs - Tag 5
Beitrag einblenden

AutorinMonaFrick schreibt:
Mein Opa war in beiden Weltkriegen und dann noch in Gefangenschaft. Man muss sich nicht wundern, wenn die Leute Schwierigkeiten mit Gefühlen hatten. Ernstes und wichtiges Thema jedenfalls!

Ich habe beide Bücher leider noch nicht gelesen sondern kenne sie nur in Auszüge. Laut "Kriegskinder" und "Kriegsenkel" wird dieses Trauma an die nächste Generation weitergegeben.
Für die Kriegskinder ist es typisch, dass sie nicht von ihrer Kindheit erzählen, um die traumatischen Erlebnisse nicht erneut zu durchleben. Ich habe meinen Vater nur ein einziges Mal seinen Vater erwähnen hören - und das auch nur indirekt. Als er von einer kurzen Begegnung nach dem Krieg mit dessen neuer Frau berichtete. Bis dahin hatte ich gedacht, er wäre im Krieg gefallen, weil nie ein einziges Wort über ihn viel.

Bei meinem Großvater mütterlicherseits war es das gleiche. Ich dachte er sei im Krieg gefallen, bis ich erfuhr, dass er, als er aus der Kriegsgefangenschaft zurückkam, sich hat scheiden lassen, um die beste Freundin meiner Großmutter zu heiraten.
Selbst über meine Urgroßeltern mütterlicher- und großmütterlicherseits wurde wenig erzählt, dabei gab es allen Grund sehr stolz auf sie zu sein, da sie bei sich im Keller ein jüdisches Ehepaar vor den Nazis versteckt hatten.

Jacqueline_Spieweg

vor 3 Monaten

Plauderecke
@AutorinMonaFrick

Liebe Mona,

vielen, vielen dank für deine tolle Rezension.

Neuer Beitrag