Seneca

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SenecaVon der Kürze des Lebens
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Von der Kürze des Lebens
Von der Kürze des Lebens
 (10)
Erschienen am 01.11.2005
SenecaVom glückseligen Leben und andere Schriften
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Vom glückseligen Leben und andere Schriften
SenecaApocolocyntosis /Die Verkürbissung des Kaisers Claudius
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Apocolocyntosis /Die Verkürbissung des Kaisers Claudius
SenecaMedea
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Medea
Medea
 (6)
Erschienen am 01.01.1993
SenecaVon der Gelassenheit
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Von der Gelassenheit
Von der Gelassenheit
 (5)
Erschienen am 01.12.2010
SenecaVom glücklichen Leben
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Vom glücklichen Leben
Vom glücklichen Leben
 (5)
Erschienen am 21.07.2011
SenecaMächtiger als das Schicksal
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Mächtiger als das Schicksal
Mächtiger als das Schicksal
 (4)
Erschienen am 01.07.2004
SenecaVon der Seelenruhe / Vom glücklichen Leben
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Von der Seelenruhe / Vom glücklichen Leben
Von der Seelenruhe / Vom glücklichen Leben
 (4)
Erschienen am 26.02.2010

Neue Rezensionen zu Seneca

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Kapitel7s avatar

Rezension zu "Apocolocyntosis /Die Verkürbissung des Kaisers Claudius" von Seneca

Einst war's eine große Sache ein Gott zu werden...
Kapitel7vor 4 Monaten

Der Text ist eine sehr kurze Lektüre für zwischendurch. (Es sind nur 43 Seiten, davon ist nochmal die Hälfte der lateinische Originaltext). 

Die Geschichte ist dabei aber sehr amüsant. Seneca verspottet den gerade erst verstorbenen Kaiser Claudius, indem er dessen letzte Momente und das, was diesen danach bei seiner Ankunft im Himmel erwartet.
Der Anhang hilft dabei, Anspielungen und Details zu verstehen und sein Wissen über römische Religion und Bräuche aufzufrischen.

Einen genaueren Eindruck und ein paar Hintergründe des Textes habe ich hier beschrieben.

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Admirals avatar

Rezension zu "Medea" von Seneca

Der 3. Aspekt auf meinen Vgl. mit Euripides und Wolf.
Admiralvor 3 Jahren

In seiner Tragödie "Medea" aus dem ersten nachchristl. Jahrhundert greift der römische Dichter L. Annaeus Seneca Minor den altbekannten Stoff um die kolchische Prinzessin Medea auf.
Die Handlung ist wieder der letzte Tag vor der Umsetzung ihrer Verbannung aus Korinth.

Zum Inhalt will ich nichts mehr sagen, da ich dazu schon genug bei Wolf und Euripides gesagt habe. Diese und meine letzte Rezension kann man ohnehin nur dann verstehen, wenn man alle 3 liest. Denn durch die Lektüre von Christa Wolfs Medea-reinterpretation war ich erst verleitet die alten Varianten von Euripides und Medea zu lesen. Das mir wirklich interessante ist nun der direkte Vergleich, da sich die 3 Varianten auf eine Zeitspanne von knapp 2.500 Jahre verteilen (Euripides 431 v. Chr.; Seneca 1. nachchr. Jh.; Wolf 1996).

Inhaltlich ähneln sich Euripides und Seneca sehr. Doch bzgl. der Personencharakterisierung könnten sich alle 3 kaum unterschiedlicher sein. Während bei Euripides die gut/schlecht-Zuteilung noch nicht so einfach scheint und bei Wolf Medea definitiv gut und Iason (wie alle Männer bei ihr) definitiv schlecht/schwach ist, findet sich bei Seneca das exakte Gegenteil zu Wolf. Iasons Ehebruch bekommt nur wenig Aufmerksamkeit und ist eher das Opfer der Handlungen. Medea geht mit ihren Handlungen über alle Maße hinaus (bei Euripides sind ihre Grausamkeiten noch irgendwie teilgerechtfertigt, da sie das Opfer von Iasons Treulosigkeit ist). Medea ist hier bei Seneca von einer wahnsinnigen Raserei ergriffen und selbst kurzzeitige Selbstzweifel dienen mMn lediglich dem Spannungsaufbau. Jedem antiken Zuschauer (der Tragödie !) muss ja das Ende bekannt gewesen sein. In ihrer grenzenlosen Raserei lässt die Person Medea an die Person Hercules erinnern, die von Seneca in seiner anderen Tragödie (hercules furens - der rasende Hercules) ebenso wahnsinnig dargestellt ist. Der Gipfel und das Zentrum des Werkes scheint mir die Grausamkeit und die Gottlosigkeit zu sein, mit der Medea ihre eigenen Kinder meuchelt (hier werden ihre Söhne auch das erstemal zeitlich versetzt umgebracht). Der Mord an Kreusa (= Glauke bei Euripides und Wolf) und Kreon wird nicht geschildert (nicht mal über einen Botenbericht wie bei Euripides).
Iason tritt hier nur selten auf. Die Auftritte der Amme und des Chores, die am zweithäufigsten auftreten, dienen der Vorbereitung auf den doppelten Kindsmord.

Die von Seneca dargestellte Grausamkeit Medeas erinnert stark an die Darstellungen Lucans in seiner Pharsalia, wo ebenfalls bis ins ekelhafte hinreichende Beschreibungen von Toden geläufig sind. das scheint also dem zeitgenössischen Geschmack der Römer im 1. Jh. zu entsprechen. Oder bei beiden resultiert es aus einer Art philosophischer Richtung in Verbindung mit einer umfassenden Rhetorikbildung. Das haben Lucan und Seneca nämlich auch gemeinsam.

Dich Vergleiche, die ich hier 3mal tätigte, sind natürlich kaum mehr als Andeutungen und gröbste Hinweise. Doch selbst diese rudimentäre Beschäftigung damit ist bereits äußerst spannend. Da steckt noch viel mehr Vergleichspotenzial drinne, die man auf die Zeitgeschichte, zeitgenössischen Zustände und Biographien der 3 Autoren ausweiten kann. Anders sind die teils gravierenden Darstellungsunterschiede bestimmt nicht zu erklären.

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Marisa0112s avatar

Rezension zu "Vom glückseligen Leben und andere Schriften" von Seneca

Seneca .... zeitlos gültig
Marisa0112vor 5 Jahren

Soviel Weisheit, soviel Wahrheit in knappen Worten gebündelt. Ein Meister!  

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