Seneca Seneca's Hercules Furens

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Inhaltsangabe zu „Seneca's Hercules Furens“ von Seneca

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    Seneca's Hercules Furens

    Admiral

    10. February 2013 um 16:13

    Einleitung Eine 2000 Jahre alte Tragoedia von Seneca minor zu einem Lebensabschnitt des großen Helden Hercules, der eben jetzt aus der Unterwelt zurückkehrt. Inhalt Um Hercules, den Bezähmer des Bösen, den Bändiger der Erde, den Sohn des höchsten Gottes und stärksten der Welt, steht alles offen ! Vor kurzem ließ Iuno (die Frau Jupiters) ihrem Zorn über ihren unehelichen Schwiedersohn wieder einmal freie Luft. Von dem griechischen König Eurystheus im Namen Iunos erhielt Hercules 12 unmögliche Aufgaben gestellt. Doch er bewies sich und meisterte sie alle. Bis auf eine. Die letzte. Denn die letzte besagt, dass er den dreiköpfigen Unterweltbewacher Cerberos ans Licht bringen soll. Hercules soll also an den Ort dringen, den keiner betreten will. An den Ort, aus dem nie jemand zurückkehrte. Doch der Ort des Geschehens ist nicht die Unterwelt, sondern Theben. Die Stadt, die Hercules mit seiner Frau Megara regiert. Der Despot Lycus schwang sich in Hercules' Abwesenheit zum Tyranen empor und will Megara heiraten, um seine Position zu legitimieren. Oder sie umbringen. Er bedrängt sie, doch sie leistet erbitterten Widerstand, obwohl auch sie weiß, dass Hercules es niemals schaffen kann, aus der Unterwelt zurückzukehren. Das ist völlig unmöglich. Lycus verliert die Geduld und will sie und ihre 3 Kinder verbrennen lassen. Und genau in dem Moment geschieht das Unvorstellbare, das niemand erwartet hatte: Hercules erscheint mit dem Hund. Er erfasst geschwind die Lage, bringt Lycus und dessen Handlanger um und rettet sowohl seine Familie, als auch seine Stadt Theben. Zu Ehren seines großartigen Erfolgs will er ein großes Dankfest zu Ehren des Götter feiern und noch während der Vorbereitungen geschieht ein weiteres Debakel. Von Iuno getroffen verfällt Hercules dem Wahnsinn und tötet seine eigene eben erst gerettete Familie ! Megara hält er für Iuno und seine 3 Söhne für Sprösslinge Lycus' oder Eurystheus'. Auf grausamste Art und Weise streckt der Held sie nieder. Er erwacht. Und erkennt seine Tat. In plötzlicher Verzweiflung und überwältigender Trauer will er sich selbst töten, doch Amphitryon, Hercules' irdischer Ziehvater, schafft es, ihn zu überreden, weiter zu leben. Noch immer total geschockt überlegt der große Held nun, wohin er ins Exil gehen kann und ob es überhaupt einen Ort gibt, wo er hinkann, da er doch durch seine vorigen glorreichen Taten doch bereits in aller Welt war oder zumindest bekannt ist. Fazit Wahnsinn. Mit einem neuzeitlichen Blockbuster und einem Roman naütrlich nicht zu vergleichen, aber eventuell liegt genau hier der Reiz. Die Tragoedia kommt völlig ohne Beschreibungen etc aus und lebt nur durch das Gesagte. Und das ist so ausführlich. So Bildhaft. So wortgewaltig. So fesselnd. Aber auch so traurig. Selten bewegt mich ein Werk dermaßen emotional. Die Geschichte um Hercules ist allgemein bekannt, also wusste ich genau, wie es ausgeht. Und dennoch: fieberte ich mit, feuerte Hercules an, doch schnell zur Besinnung zurück zu kehren, Jubelte bei seiner vorigen Rückkehr in letzter Minuten und litt sehr bei den genauen Beschreibungen der Morde und dem Trauen des Helden.

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