Seneca Trojan Women

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  • Rezension zu "Trojan Women" von Seneca

    Trojan Women
    Admiral

    Admiral

    03. March 2013 um 10:48

    Einleitung Eine der Tragödien des Seneca, die jedoch 2 Situationen in sich vereint: Zum einen den Bruderkrieg zwischen Polyneikes und Eteokles vor Theben und andererseits den selbstmordgetriebenen Oedipus, der zunächst bei Theben ist und später auf dme Kithaeron. Originalname: Phoenissae Zusammenfassung Oedipus ist bereits etwas älter und hat sich bereits die Augen herausgerissen. (Oedipus ist der griechische Heros, der unwissentlich seinen Vater tötete und anschließend seine Mutter heiratet udn sogar mehrmals schwängerte.) Nun reicht ihm jedoch diese Strafe nicht mehr aus und er will sich umbringen. Denn sein INzest und sein Vatermord sind von solcher Ungeheuerlichkeit gewesen, dass er sich schlichtweg umbringen muss. Nur versucht ihn eine seiner Töchterschwester (Antigone) aufzuhalten und zu überreden. Im zweiten Handlungsstrang ziehen Polyneikes und Eteokles, beides sind Brüdersöhne von Oedipus, mit ihren Heeren vor Theben auf. Sie wollen beide die Herrschaft. Ihre Muttergroßmutter Iocaste versucht sie aufzuhalten und wirft sich zwischen die Heere. Es entbrennt ein hitziger Disput um Gerechtigkeit, Liebe, Königtum und Fairness. Fazit An sich eigentlich eine recht interessant Tragödie. Sie fesselt bisweilen und baut sich auch interessant auf. Leider ist sie nicht vollständig auf uns gekommen (manche Philologen zweifeln das an, aber 1. das Stück ist weniger als halb so lange wie viele andere. 2. Brechen beide Handlungsstränge mittendrin ab. 3. Kommen überhaupt (noch) gar keine "Trojanerinnen/Phoenissae" vor.) Und es ist auch stellenweise unnötig grausam udn brutal. Wenn Iocaste die Heere auffordert, ihren Leib zu durchbohren und ihre Glieder zu zerfetzen, statt sich gegenseitig, ist das einfach nur noch unschön. Und wenn Seneca dem von Verzweiflung und Solbstmordgedanken getriebenen Oedipus sagen lässt, dass er auf 782362978 verschiedenen Varianten hingemetzelt werden will (unter anderem durch das Hereindrücken der Hände in die leeren Augenhöhlen, oder durch das Aufreißen und Ausschaben der Brust) ist das nicht nur ein wenig ekelhaft, sondern auch noch unnötig. Das war wohl eine Anpassung an das von Gladiatorenkämpfen und Tierhetzen (u.m.) "abgehärtete" römische Volk dieser Zeit.

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