Senta Meyer Der Marionettenspieler

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Inhaltsangabe zu „Der Marionettenspieler“ von Senta Meyer

In Berlin verschwinden innerhalb von 25 Stunden 9 Kinder. Es gibt weder eine Verbindung zwischen den Vermissten, noch Forderungen der Kidnapper, nicht eine einzige verwertbare Spur. Eine Spezialeinheit, bestehend aus fünf hervorragend ausgebildeten Fachleuten und ihrer Chefin, die nicht nur auf wissenschaftliche Art Ermittlungen führen, übernehmen die Aufklärung. Für die Beamten vor Ort mehr als nur eine neue Erfahrung, denn die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion scheinen mit dem Auftauchen der Sechs zu verwischen. Bevor sie jedoch Licht in das Dunkel bringen können, werden weitere Kinder in ganz Europa entführt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.§Um den Fall zu lösen, müssen die Ermittler in die Vergangenheit reisen und stoßen dabei auf ein Komplott, welches eiskalt geplant und von langer Hand vor über 70 Jahren vorbereitet wurde. Denn die Kidnapper stehen kurz vor der Vollendung ihrer neuen Welt

Abklatsch amerikanischer Krimiserien, nur mit dem Schauplatz in Deutschland

— fredhel

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte ist beängstigend, aber sehr spannend.

— Lese-Sandra

Dieses Buch ist richtig gut. Spannend, modern geschrieben, mit Humor und auch kleinen Abenteuern. Und einem verrücktem Team - ich liebe es!

— Sudin

Eher ein Agententhriller als ein Krimi mit viel Spürsinn und modernster Technik.

— kassandra1010

Meinen persönlichen Geschmack haben die Geschichte und der Schreibstil leider nicht getroffen.

— kriminudel

Wer CSI mag wird dieses Buch lieben

— thora01

CSI- und Hollywoodklischee in Berlin

— Tina06

In dieses Buch ist zu viel reingepackt. Krimi, Thriller, Utopie, Sex, und deshalb passt gar nichts. Ich bin entäuscht.

— Gelinde

Diese Marionettenbühne bietet kein großes Theater sondern etwas enttäuschende Lesekost.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Finger weg!

— Leseratz_8

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    Der Marionettenspieler

    fredhel

    18. September 2015 um 16:09

    "Der Marionettenspieler" vonSenta Meyer ist ein Krimi, der mir zuerst von der Optik her sehr gut gefallen hat: schönes Cover, gut lesbares Schriftbild und die Kapitel sind jeweils mit einem Kinderreim betitelt. Die Spannung beim Lesen blieb jedoch aus. In Berlin verschwinden innerhalb weniger Stunden 9 Kinder spurlos. Anscheinend hält man die örtlichen Ermittler nicht für ausreichend kompetent, denn sofort wird ein Spezialistenteam eingesetzt, das mich stark an eine Mischung aus CSI und Criminal Minds aus amerikanischen Fernsehserien erinnert. Selbst die schrille Penelope Garcia findet sich als Kopie in der Person von Pathologin Sarah wieder. Nur ist mir dieses deutsche Team von Anfang an unsympathisch, denn alle sind überaus gutaussehend, hyperintelligent und spielen sich sehr arrogant auf. Ihre technischen Ressourcen und Beziehungen in höchste Ebenen sind unbegrenzt, und dennoch findet sich der rote Faden oft nicht durch Recherche sondern einfach aus dem "Bauchgefühl" der Teamleiterin Jenny heraus. Das war nach weniger als hundert Seiten der Punkt, an dem ich den Roman nur noch quer gelesen habe. Die Idee für den Plot fand ich richtig klasse, denn ich mag es, wenn die Wurzeln eines Falles sehr weit in die Vergangenheit reichen, aber die Umsetzung fand ich langatmig und die Protagonisten weder glaubhaft noch sympathisch.

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  • Idee gut - Umsetzung ungenügend

    Der Marionettenspieler

    Leseratz_8

    Klappentext: „In Berlin verschwinden innerhalb von 25 Stunden 9 Kinder. Es gibt weder eine Verbindung zwischen den Vermissten, noch Forderungen der Kidnapper, nicht eine einzige verwertbare Spur. Eine Spezialeinheit, bestehend aus fünf hervorragend ausgebildeten Fachleuten und ihrer Chefin, die nicht nur auf wissenschaftliche Art Ermittlungen führen, übernehmen die Aufklärung. Für die Beamten vor Ort mehr als nur eine neue Erfahrung, denn die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion scheinen mit dem Auftauchen der Sechs zu verwischen. Bevor sie jedoch Licht in das Dunkel bringen können, werden weitere Kinder in ganz Europa entführt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Um den Fall zu lösen, müssen die Ermittler in die Vergangenheit reisen und stoßen dabei auf ein Komplott, welches eiskalt geplant und von langer Hand vor über 70 Jahren vorbereitet wurde. Denn die Kidnapper stehen kurz vor der Vollendung ihrer neuen Welt…“ Ehrlich gesagt bin ich selbst schuld, dass ich meine Zeit mit diesem Buch verschwendet habe. Ich fand das Cover furchtbar – total altmodisch – und musste in der Leserundenbewerbung meinen Senf dazu abgeben. Aber der Klappentext las sich nicht schlecht und als ich dann doch teilnehmen durfte, habe ich mich eigentlich auf die Lektüre gefreut.  Leider ahnte ich schon auf Seite 19, dass mein erster Eindruck vielleicht gar nicht so falsch war. Kapitel 1 und 2 beginnen gleich, wem ist denn da so früh schon nichts mehr eingefallen oder soll es ein besonderes Stilmittel sein? Überhaupt, wo war eigentlich das Lektorat – bei der Kommasetzung und den neuen Regeln zur Verwendung von doppel-s wäre es dringend nötig und die inflationäre Verwendung des nicht existierenden Wortes „hyperintelligent“ hätte doch jemandem auffallen sollen. Aber dies sind eigentlich nur Kleinigkeiten, viel schlimmer ist, was aus der per se guten Idee der Massenentführung gemacht wurde. In 25 Stunden neun Kinder zu entführen und dabei keine Spuren zu hinterlassen – Hut ab! Aber als es dann 300 werden, hört der Spaß auf. Und die Ermittlungen beschränken sich auf die exzessive Verwendung von technischen Gadgets und den Magen der leitenden Ermittlerin Jenny. Jaaa, wir sind total modern und haben alle nur Vornamen, aber ohhh, die Bösen haben auch Nachnamen und werden auch nur mit diesen benannt. Fast die komplette Handlung findet in einem Raum statt, manchmal haben Kammerspiele auch was, aber hier passiert wenig, außer Jennys genialen Magenproblemen. Und, wie schön, ihre Ermittler zaubern immer die dazu passenden Ergebnisse aus dem Hut. Die andere Seite der Geschichte, die Entführer, die Motive, die Planung, das Geld – alles Fehlanzeige, Jennys Magen weiß alles und da, wo er nichts wissen kann, passiert es eben einfach ohne Erklärung. Menschen beim Denken mit Hilfe ihres Magens zuzusehen ist –Entschuldigung – scheißelangweilig!!! Die Logik ist in diesem Buch völlig auf der Strecke geblieben, aber darauf kommt es wohl auch nicht an, hier wird eine Spezialeinheit von „Hyperintelligenten“ aus der Taufe gehoben, auf ein Podest gestellt und der Leser soll diese Idee nun anbeten und alles was diese Übermenschen tun, mit Staunen zu Kenntnis nehmen.  So, jetzt höre ich auf, dieser Text ist für dieses Buch sowieso schon viel zu lang.  Fazit: Finger weg!

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    • 8
  • Leserunde zu "Der Marionettenspieler" von Senta Meyer

    Der Marionettenspieler

    Spica_Verlag

    Spezialeinheit gesucht! Vorraussetzungen: messerscharfer Verstand & knallharte Fingerfertigkeiten beim Tippen von Rezensionen... Gerade begeisterte Senta Meyer im Rahmen der Reihe „Leipzig liest kriminalistisch“ mit ihrem Debütroman „Der Marionettenspieler“ das Publikum der Leipziger Buchmesse. Neben Marvin Roth‘s diesen Monat erschienenem „Der Duft des Zorns“ ein weiterer nervenaufreibender Kriminalroman des Spica Verlages. Inhalt In Berlin verschwinden innerhalb von 25 Stunden 9 Kinder. Es gibt weder eine Verbindung zwischen den vermissten, noch Forderungen der Kidnapper, nicht eine einzige verwertbare Spur. Eine Spezialeinheit, bestehend aus fünf hervorragend ausgebildeten Fachleuten und ihrer Chefin, die nicht nur auf wissenschaftliche Art Ermittlungen führen, übernehmen die Aufklärung. Für die Beamten vor Ort mehr als nur eine neue Erfahrung, denn die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion scheinen mit dem Auftauchen der Sechs zu verwischen. Bevor sie jedoch Licht in das Dunkel bringen können, werden weitere Kinder in ganz Europa entführt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Um den fall zu lösen, müssen die Ermittler in die Vergangenheit reisen und stoßen dabei auf ein Komplott, welches Eiskalt geplant und von langer Hand vor über 70 Jahren vorbereitet wurde. Denn die Kidnapper stehen kurz vor der Vollendung ihrer neuen Welt.  Angelehnt an US-amerikanische TV-Formate wie „24“ und „Navy CIS“ verknüpft der Roman aktuelle Geschehnisse neu und vernetzte sie mit einer fiktiv konstruierten Vergangenheit – oder war es tatsächlich so? Schließt euch der Spurensuche an und gewinnt im Rahmen der Leserunde eines von 15 Exemplaren des Debütromans der 1963 in Halle/Saale geborenen Autorin. Hechtet mit Anlauf in die Lostrommel, indem ihr uns nur folgende Frage beantwortet: Welche 3 Eigenschaften und/oder Assoziationen habt ihr als erstes beim Titel und Cover gehabt? Bewerbungschluss ist der 10.April 2015 Wir drücken euch die Daumen und freuen uns auf rege Teilnahme, eine lebhafte Diskussion und anschließende Rezensionen... Und wehe, wenn nicht. Frau Meyer is watching you! ;-)

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    • 356
  • Beängstigende Geschichte super umgesetzt

    Der Marionettenspieler

    Lese-Sandra

    21. June 2015 um 00:39

    In Berlin verschwinden spurlos 9 Kinder. Die Polizisten vor Ort bekommen 6 Profis von Europol vor die Nase gesetzt, die sofort das Büro in Beschlag nehmen und in ein High-Tech-Labor verwandeln. Doch die anfänglichen Bedenken verschwinden schnell, denn die 6 zeigen, dass sie ihr Fach beherrschen. Im Laufe der Geschichte werden noch viele weitere Kinder entführt, viele Spuren verlaufen im Sand. Erst eine Verbindung, die bis in die Nazizeit zurückreicht, bringt den Erfolg... Dieses Buch ist in einer ganz besonderen Art geschrieben, Nicht geeignet dafür, so mal eben zwischendurch, vielleicht im Bus oder der Bahn, zu lesen. Denn man muss sich auf die Geschichte und die Menschen einlassen, um sie und die Hintergründe zu verstehen.  Gerade die Dialoge fand ich bemerkenswert, die Sprache ist modern und sehr direkt. Manchmal habe ich Tränen gelacht. manchmal war ich schockiert - "Klartext" hat hier eine besondere Bedeutung. Die Profis von Europol sind ganz besonders und speziell, sehr gut ausgebildet, aber das sollte man auch erwarten können. Mit einer Chefin, die dazu noch "Ahnungen" hat und Technik, die zwar futuristisch klingt, aber sicherlich am Ende doch nicht so weit von der Realität entfernt sein wird. (Und das ist beängstigend!) Am Ende sind beide Teams miteinander verschmolzen und besiegen gemeinsam die Kidnapper. Mein Fazit: ein sehr spannendes Buch, dass wirklich an Formate wie NCIS erinnert, ohne einfach nur zu kopieren. Die fiktive Geschichte wurde ganz geschickt mit wirklichen Dingen, realen Tatsachen verknüpf, so dass der Leser immer wieder gefordert ist, zu unterscheiden. Die Ermittlungen selbst, sowohl draußen auf der Straße aber auch besonders im Innendienst, sind sehr gut beschrieben und regen dazu an, selber nach möglichen Verdächtigen zu suchen.   Am Ende des Buches steigen die 6 Profis in den Flieger nach München - ein neuer Fall? Ich würde mich sehr freuen. Einen Stern ziehe ich ab für die Kapitel-Nummerierung.

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  • Spannend bis zum Ende

    Der Marionettenspieler

    Sudin

    16. June 2015 um 22:03

    In diesem Buch wird die Geschichte einer Sondereinheit von Europol erzählt, die einen Fall von Kindesentführungen aufzuklären haben. Da die ersten neun verschwundenen Kinder aus Berlin kommen, beginnt die Spezialtruppe um ihre abgedrehte, charismatische Chefin auch dort mit ihrer Arbeit. Sie stieß bei den dortigen ermittelnden Kollegen aufgrund ihrer unkonventionellen Arbeitsmethoden auf wenig Gegenliebe, eher wohl auf Kopfschütteln und Missgunst. Spätestens aber, als die Entführungen auch den Kollegenkreis erfassten und sie erkannten, dass es um weit mehr geht, fügte man sich in das Team ein. Oberste Priorität hatte die Suche nach den vermissten Kindern! Dazu kam, dass diese Sondereinheit über technische Hilfsmittel verfügen konnten, die die ansässigen Kollegen höchstens aus Filmen kannten. Bei diesem kompliziertem Fall, der bis in die Nazizeit zurück reichte, war dies aber absolut wichtig, um mit den Gegnern in der selben Liga spielen zu können. Es begann ein Wettlauf mit der Zeit... Das Buch fand ich insgesamt richtig gut. Ich habe die Truppe schon nach kurzer Zeit ins Herz geschlossen. Die Dialoge sind frech, witzig und manchmal auch provozierend in einer direkten, modernen Sprache, wie man sie heute nun einmal spricht. Angelehnt an amerikanische Formate wie NCIS, 24 o.ä. - ja - aber die dann kombiniert mit typisch deutschen Eigenheiten.  Die Autorin hat ein Gespür für Situationskomik, selbst amouröse Szene sind dabei und bildhaft beschrieben. Und ja - so ist das im wirklichen Leben.... Die Geschichte ist spannend und gut recherchiert. Besonders gefallen hat mir, das am Ende noch einmal eine kurze Zusammenfassung über die Hintergründe der Geschichte gegeben wurde. Ich freue mich schon auf den angekündigten nächsten Fall dieser nicht ganz so gewöhnlichen Truppe. Nicht nur wegen ihrer Fähigkeiten, sondern - oder gerade - wegen ihrer Macken. Von mir volle Punktzahl!!!

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  • Ein Eingriff in die Natur des Menschen....

    Der Marionettenspieler

    kassandra1010

    15. June 2015 um 17:26

    Eine Massenentführung von Kindern bringt ein Sondereinsatzkommando bei der Polizei Berlin ins Spiel. Für dieses Team gelten keine Gesetze, keine Regeln und es stehen unendliche Geld- und Technikmittel zur Verfügung. Als Jenny mit ihrem Team das ermittelnde Team aufmischt, entstehen Missgunst und Neid. Doch oberste Priorität sind die verschwundenen Kinder und so wird aus Konkurrenz erstklassige Teamarbeit und dennoch gestalten sich die Ermittlungen als schwierig, denn ihr Gegner scheint in der gleichen Liga zu spielen!   Eher ein Agententhriller als ein Krimi mit viel Spürsinn und modernster Technik.  

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  • Spezialeinheit gesucht für Mission "Marionettenspieler"

    Der Marionettenspieler

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. June 2015 um 20:55

    Cover: Das Cover sieht wirklich interessant aus und lädt zum Lesen ein, obwohl ich finde, dass man durch das Cover mehr erwartet, als im Buch vorkommt. Dennoch: es ist und bleibt sehr schön gestaltet und hat auch nicht zuviel Farbe. Inhalt: Überall werden Kinder entführt -  in Deutschland, aber auch in ganz Europa. Die Täter scheinen die Kinder wahllos auszuwählen. Aber irgendwo muss es doch einen Zusammenhang geben, oder? Genau um das Herauszufinden und diesen komplizierten Fall zu lösen rückt Jenny alias Miststück mit ihrem Team von spezialisierten Helfern ein. Ein perfekt eingespieltes Team. Aber auch die Täter scheinen nicht unvorbereitet... War das alles wirklich schon über 70 Jahre lang geplant gewesen? Warum?  Viele Fragen, auf denen die Antwort noch fehlt. Aber nicht mehr lange?!? Meine Meinung: Der Anfang war wirklich toll und spannend. Es machte Lust aufs weiterlesen. Auch die Kapitelüberschriften sind sehr kreativ ausgewählt und lassen mich öfters schmunzeln... Auch wenn die ersten Kapitel scheinbar immer mit derselben Situation beginnen, gibt es doch etwas neues. Und dass es zweimal ein Kapitel 17 gibt, darüber kann ich hinweg sehen, obwohl es mich irritiert hat. Ich liebe es, wenn Kapitel kurz und knackig sind, nicht ewig langgezogen. Meist war dies der Fall, aber gegen Ende wurden sie länger und das Buch zwischendurch einmal so langweilig, dass ich mit eine Weile pausierte.  Nach einer Weile gibt es ziemlich viele Namen und Personen, was einen, auch mich, manchmal verwirren kann. Da kann man schon Mal vergessen, wer jetzt wirklich zu Jennys Team gehört... Ich würde das Buch nicht allen andrehen wollen, aber es hat dennoch 3 Sterne verdient. Einen ziehe ich ab, wegen der Verwirrung, die manchmal auftritt. Zum einen durch etliche Namen, zum anderen durch die Erklärungen von Jenny, denen ich nicht ganz folgen konnte. Außerdem waren manche Sachen so schnell fertig und ständig hatte Jennys Bauchgefühl recht, dass war ein wenig nervig. Einen weitere Stern muss ich abziehen, da ich mich zwischenzeitlich so gelangweilt hatte, dass ich nicht weiterlesen wollte. Manchmal musste ich mich zum Lesen zwingen. Und eigentlich soll Lesen ja Spaß machen.  Dennoch fand ich das Buch nicht sehr schlecht und ich behalte es gerne freiwillig in meinem Bücherregal (also... die, die ich nicht so toll finde, sortiere ich öfters aus...). Fazit: Wer Krimis/Thriller und andere solche ähnliche Genren mag, kann es ruhig lesen. Vielleicht verstehen es andere auch besser und ich war einfach noch zu jung. Empfehlen würde ich es ab 15 bis 16 Jahren. Ich habe sonst die Vermutung, dass andere, jüngere schlecht mit der Geschichte und Handlung mitkommen und folgen können. Und ein Kinderbuch ist es nicht wirklich.

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  • Rezension zu "Der Marionettenspieler" von Senta Meyer

    Der Marionettenspieler

    dorli

    04. June 2015 um 14:30

    Berlin. Innerhalb kurzer Zeit verschwinden neun Kinder. Es gibt weder Hinweise noch brauchbare Spuren. Ein aus hoch qualifizierten Mitgliedern bestehendes Spezialteam nimmt die Ermittlungen auf und soll Licht in das Dunkel um die entführten Kinder bringen. Und die Zeit drängt, denn in ganz Europa verschwinden weitere Kinder… Senta Meyer schickt in „Der Marionettenspieler“ ein Team ins Rennen, das fähiger nicht sein könnte: hochintelligent, hervorragend ausgebildet, überaus gut aussehend – fünf erstklassig qualifizierte Menschen und dazu eine Chefin, die Normalsterblichen in allen Bereichen haushoch überlegen ist. Perfekte Ermittler möchte man meinen - doch leider wird diese Perfektion schnell langweilig. Mir waren die Akteure und besonders Jenny zu vollkommen. Es sind doch gerade die Ecken und Kanten und die kleinen Fehler und Macken, die eine Figur interessant und damit unterhaltsam machen. Nicht nur das Superlative-Team war mir zu unecht und zu unglaubwürdig, auch die Handlung konnte mich nicht überzeugen. Die Ermittlungen sind wenig spannend und geschehen oft „aus dem Bauch heraus“ – soll heißen, es ist Jennys Magen, der hier die Regie übernimmt und Jenny die richtigen Eingebungen und Ideen haben lässt. Es gibt viele Zufälle und Ungereimtheiten. Wenn es Schwierigkeiten gibt oder etwas gebraucht wird – ein Anruf genügt und alles kuscht vor Jenny. Dazu unnötige Liebesszenen und futuristische Technik, wenig Wendungen und kaum Überraschungen. Schade, aber „Der Marionettenspieler“ konnte mich nicht so begeistern, wie ich aufgrund des viel versprechenden Klappentextes gehofft hatte.

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  • Leider nicht mein Ding

    Der Marionettenspieler

    Mrs. Dalloway

    30. May 2015 um 20:54

    Worum es geht kann ja jeder, den dieses Buch wirklich noch interessiert, im Klappentext nachlesen. Ich will dazu nur ein paar wenige Worte sagen, da ich finde, jeder sollte sich sein eigenes Bild von einem Buch machen: In Berlin sind innerhalb weniger Stunden 9 Kinder verschwunden und eine Spezialeinheit macht sich ans Werk, die Vermissten wieder zu finden. Meine Meinung: Leider hat mich Senta Meyers Buch nicht vom Hocker gerissen, dazu fehlte mir einfach etwas mehr Struktur und es war zu langatmig. Das Team, das die vermissten Kinder wiederfinden soll ist eine Spezialeinheit, die aus lauter Supermen und Superwomen besteht. Das ist ja eigentlich ganz cool, aber auch leeeeeicht übertrieben und unrealistisch. Außerdem wirken sie dadurch arrogant, was wiederum dazu führt, dass sie unsympathisch rüber kommen und der Leser sich nicht mit ihnen identifizieren kann. Der größte Störfaktor war für mich aber wirklich die teils fehlende Spannung. Das hat dann dazu geführt, dass ich viele Stellen nur überflogen und trotzdem nichts verpasst habe. Sprachlich fallen mir auch einige Ungereimtheiten auf. Oft gibt es Wiederholungen und es wird mir persönlich zu oft "..." gemacht. Die Sprache wirkt bemüht jugendlich, was schnell auf die Nerven fällt. Loben möchte ich hingegen das Cover. Das gefällt mir gut und passt zu einem (an sich ja) spannenden und gruseligem Thema, auch wenn es doch sehr speziell ist. Fazit: Ich möchte das Buch mit dieser Rezi niemandem vermiesen. Ich denke man sollte sich immer selbst ein Bild machen. Aber vielleicht kann ich ein paar Anhaltspunkte geben, für wen es eher geeignet ist und für wen nicht.

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  • SOKO Vergangenheit

    Der Marionettenspieler

    thora01

    18. May 2015 um 14:53

    Inhalt/Klappentext: In Berlin verschwinden innerhalb von 25 Stunden 9 Kinder. Es gibt weder eine Verbindung zwischen den Vermissten, noch Forderungen der Kidnapper, nicht eine einzige verwertbare Spur. Eine Spezialeinheit, bestehend aus fünf hervorragend ausgebildeten Fachleuten und ihrer Chefin, die nicht nur auf wissenschaftliche Art Ermittlungen führen, übernehmen die Aufklärung. Für die Beamten vor Ort mehr als nur eine neue Erfahrung, denn die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion scheinen mit dem Auftauchen der Sechs zu verwischen. Bevor sie jedoch Licht in das Dunkel bringen können, werden weitere Kinder in ganz Europa entführt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Um den Fall zu lösen, müssen die Ermittler in die Vergangenheit reisen und stoßen dabei auf ein Komplott, welches eiskalt geplant und von langer Hand vor über 70 Jahren vorbereitet wurde. Denn die Kidnapper stehen kurz vor der Vollendung ihrer neuen Welt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin hat einen ganz besonderen Schreibstil. An diesen musste ich mich erst gewöhnen. Das Buch beginnt schon am Anfang sehr spannend und lädt den Leser direkt ein mitzudenken und zu fiebern. Die Protagonisten sind toll beschrieben. Sie lassen sich wirklich in kein Schema hineinpressen. Mir hat ganz besonders Jenny gefallen. Sie ist wirklich eine Ermittlerin der speziellen Klasse. Die in dieses Buch hineingearbeiteten verschieden Zeitstränge finde ich sehr gut. Auch gefällt mir der Bezug auf die Vergangenheit Deutschlands sehr. Der Schluss ist actionreich gestaltet. Ich hoffe auf eine Fortsetzung um das Team von Jenny. Ich würde mich freuen noch weitere Fälle dieser schnellen Ermittlertruppe zu lesen.

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  • Leider nicht mein Fall

    Der Marionettenspieler

    Sabrinaslesetraeume

    06. May 2015 um 17:30

    Berlin: Innerhalb von 25 Stunden sind 9 Kinder spurlos verschwunden. Die Ermittler gehen von Entführung aus, stehen jedoch vor einem Rätsel. Keine Spuren, kein Bekenntnis, keine Forderungen. Da drastische Ereignisse drastische Maßnahmen erfordern, wird eine Spezialeinheit von Europol ausgesendet. 5 ausgebildete Fachleute, jeder Experte auf seinem Gebiet und ihre Chefin, die in jedem dieser Gebiete eine Ikone ist, machen sich auf den Weg um den Fall zu lösen. Aber auch sie scheinen dem Gegner unterlegen und erst nach und nach decken sie eine Verschwörung auf die bis in die Zeit des Dritten Reiches zurückreicht. Werden sie es schaffen die Kinder zu retten oder stehen sie einem übermächtigen Feind gegenüber? Tja, was soll ich zu diesem Buch sagen? Hat es mir gefallen? Die Idee ja, die Umsetzung leider weniger. Aber fangen wir ganz von vorne an. Auf dem Cover ist zuerst einmal keine Marionette zu sehen sondern ein einfacher Puppenkopf. Im Laufe des Buches kann man zwar nachvollziehen warum dieser Kopf verwendet worden ist, ebenso wofür die Reagenzgläser auf der Rückseite stehen, aber mit der Handlung hätte selbst eine Marionette nur metaphorisch etwas zu tun. Auch der Titel ist nur im übertragenen Sinn zu verstehen, denn mit Marionetten hat das Buch wirklich nichts gemein. Es gibt jede Menge Charaktere in dem Buch, die den Anschein erwecken sollen, dass es Protagonisten sind. Darunter sind die 5 Fachleute von Europol sowie sechs Leute von der Kriminalpolizei Berlins. Zusammen mit Jenny, der Chefin der Truppe von Europol sind es schon 12 Leute mit denen man am Anfang des Buches konfrontiert wird und deren Namen man sich merken muss. Hinzu kommen die einzelnen Fähigkeiten der Fachleute, die prinzipiell Recht gut gewählt worden sind, jedoch hat man es mit Jenny völlig übertrieben. Diese Frau kann alles. Eine hervorragende Kriminalistin, eine Ein-Frau-Armee, die mit allen Arten von Waffen umgehen kann und natürlich auch Kampfkünste beherrscht. Kenntnisse auf hochwissenschaftlichen Niveau in Medizin und Psychologie sowie einen Instinkt, der an Wahrsagerei grenzt, kann sie ebenfalls ihr eigen nennen. Dazu eine Ausstrahlung die selbst den härtesten Kerl einschüchtert und, als obdas alles nicht schon genug wäre, ist sie bodenständig, hilfsbereit und ein absoluter Teamplayer. Zeitweise fragte ich mich, warum es eigentlich noch 11 weitere Personen gegeben hat und nicht nur sie und die einfache Antwort war, dass selbst sie nicht in der Lage war 12 Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Aber für die Dinge die sie den anderen überlassen hat, hätte man keine ganze Spezialtruppe erfinden brauchen, sondern einfach 11 namenlose Statisten nehmen können. Enorm viel verändert hätte sich nicht. Aber genug davon. Die Idee hinter der Geschichte war zwar total skurril, aber sie hat mir gefallen. Es wäre enorm viel möglich gewesen, es hätte eine geniale Geschichte mit tollen Charakteren werden können, denn auch wenn sie nur als Statisten aufgetreten sind, hat mir die ganze Truppe richtig gefallen. Aber leider ist es das nicht geworden. Es verläuft ohne Wendungen, oder größere Überraschungen und deshalb war auch die Spannung nur mäßig. Was wirklich spannend war, waren die Erwartungen die man hatte, denn es gab viele Szenen die enorm viel Potenzial für eine Überraschung gehabt hätten. Keine davon wurde genutzt. Ebenso hat man den Antagonisten als hyperintelligenten und paranoiden Psychopathen hingestellt. Er wurde enorm gepusht, hat ihn als unerreichbar betitelt und dann hat er Fehler gemacht, die seinen gesamten Aufbau ad absurdum geführt haben. Anscheinend hat man da zu viel gewollt, hat wirklich ein unantastbaren Gegner geschaffen und wusste nachher nicht mehr wie man gegen ihn ankommen kann. Diesselbe Erklärung habe ich für Jenny’s teilweise gottgleichen Fähigkeiten. Das Buch hatte allerdings einen angenehmen Stil und trotz einiger Längen hatte man es ziemlich schnell durch. Für jene die eine unbezwingbare Ermittlerin, die teilweise auch noch übernatürlichen Kräften ausgestattet ist, mögen, werden bei dem Buch auf ihre Kosten kommen. Meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen und deshab gibt es auch nur 2 von 5 Punkten

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  • Der Marionettenspieler

    Der Marionettenspieler

    buecherwurm1310

    02. May 2015 um 15:20

    In kurzer Zeit verschwinden in Berlin 9 Kinder. Es gibt keine Spuren. Die Polizei ist überfordert, daher wird eine Team aus Spezialisten gebildet. Die Leitung hat Jenny. Die Buchbeschreibung klang für mich recht interessant. Aber leider stellte ich schon nach kurzer Zeit fest, dass dem nicht so ist. Am Anfang lernen wir eine Menge Leute kennen, so dass es nicht so einfach ist, alle auseinander zu halten. Die Super-Ermittler klären alles von einem Raum aus, der technisch perfekt ausgestattet ist, so dass  mittels Technik herausfinden kann. Wenn Jenny etwas sagt, stehen alle stramm, egal wo. Sie ermittelte nicht, sie hatte Ahnungen, die aus dem Magen kommen. Alle sind perfekt, aber auch irgendwie seltsam. Häufig spielen die zwischenmenschlichen Beziehungen die Hauptrolle. Sprachlich konnte mich das Buch auch nicht überzeugen. Die Spannung lies schnell nach. Ergebnisse kommen mehr oder weniger per Zufall zustande. Nicht überzeugend!  

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  • Superwoman versus hyperintelligente Nazis

    Der Marionettenspieler

    guybrush

    „Angelehnt an US-amerikanische TV-Formate wie „24“ und „Navy CIS“ verknüpft der Roman aktuelle Geschehnisse neu und vernetzte sie mit einer fiktiv konstruierten Vergangenheit – oder war es tatsächlich so?“ Die Frage beantworte ich mit einem eindeutigen NEIN. Dazu ist die Story zu unrealistisch. Und um ehrlich zu sein, der Traum von der Weltherrschaft, die futuristische Technik und ein Team von Superhelden, mich erinnert das eher an „Pinky & Brain“. Ich will mich gar nicht zu einer Rezension versteigen. Ein paar Zitate sollten genügen. Sprachniveau: „Was ist denn das für eine verdammte Scheiße! Warum kann der Typ nicht normal sein wie jeder andere Mensch auch. Mistdreck.“ … „Klemm biss die Lippen zusammen.“ Dialoge: „Hi Dylan, alles chic?“ Humor: „Ansonsten war das Teil geil. Er saß bequem, die Armaturen waren wie in einem Cockpit um ihn platziert. Dass er sie nicht bedienen konnte war nebensächlich. Er war schließlich ein Mann, ein paar Stunden würden genügen und er würde ihre Funktion kennen.“ Logik: „Tzze. Weiber-Voodoo wäre treffender.“ Rechtschreibung und Kommasetzung: Intuitiv, aber leider nicht immer richtig. Vor allem die Verwendung von „das“ und „dass“ schien mir eher zufällig. Leseeindruck: Staunen. Kopfschütteln. Langeweile. Ärger. Fazit: Zeitverschwendung. Oder um es nochmal mit einem Zitat aus dem Buch auszudrücken: „Ey, was war denn das für ein Scheißfilm.“

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    • 4
  • Der Marionettenspieler

    Der Marionettenspieler

    Gelinde

    01. May 2015 um 20:10

    Der Marionettenspieler, ein Debüt von Senta Meyer Cover: Sehr plakativ und gut gemacht. Inhalt: In Berlin verschwinden innerhalb von 25 Stunden 9 Kinder. Es gibt keine einzige verwertbare Spur. Eine Spezialeinheit, bestehend aus fünf hervorragend ausgebildeten Fachleuten und ihrer Chefin, übernimmt die Aufklärung. Bevor sie jedoch Licht in das Dunkel bringen können, werden weitere Kinder in ganz Europa entführt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Meine Meinung: Der Klappentext hat mich total neugierig gemacht. Und der Einstieg (die ersten 3 von insgesamt 21 Kapiteln), war auch super. Knallhart und doch zum grinsen. Jenny und ihr Team haben wie eine Bombe eingeschlagen. Allerdings waren gleich zu Beginn sehr viele Personen zu verdauen, lauter kleine Superhelden aber durchaus sympathisch. Doch dann war schnell die Luft raus, und aus meiner Euphorie wurde Unverständnis. Alles wurde viel zu utopisch, viel zu unlogisch, viel zu theoretisch, viel zu viel futuristische Technik und viel zu konstruiert. Jenny, die Chefin, reagiert aus dem Bauch, hat eine Idee und der folgen alle, sie sieht in die Augen (auch auf einem Foto) von ihrem Gegenüber und weiß alles, eine Lara Croft hoch 10. Ein Verwirrspiel ohne Gleichen. In jedem Kapitel wurde betont wie toll und klasse doch das Team ist, wie einzigartig und hochintelligent, die Besten der Besten- irgendwann hat diese „Selbstbeweihräucherung“ nur noch genervt. Dann wurden noch Liebes- und kurze Sexszenen eingebaut, die wohl in einem Büro, in dem nach 300 entführten Kindern gefahndet wird nichts zu suchen haben und irgendwie nicht gepasst haben. Das ganze liest sich für mich eher wie ein Sience Fiktion-Fantasy-Märchen-Thriller, oder wie ein Hollywood –Film in dem es nicht auf Logik ankommt sondern auf reißerische Aktion und das passende „drum rum“. Auch die Aufklärung am Schluss hat mich nicht unbedingt überzeugt, war mir ein bisschen aus den Fingern gesaugt Autorin: Senta Meyer wurde 1963 in Halle/Saale geboren. Als die Wende kam, ergriff sie 1990 die Chance und machte sich selbständig. Der Marionettenspieler ist ihr Debüt. Ein weiteres Buch ist bereits in Arbeit. Mein Fazit: In dieses Buch ist zu viel reingepackt. Krimi, Thriller, Utopie, Sex, und deshalb passt gar nichts, es ist mir einfach zu viel zu unglaubwürdig und zu konstruiert. Von mir gerade mal 2 Sterne.

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  • Muss nicht sein...

    Der Marionettenspieler

    Igela

    Neun Kinder verschwinden in Berlin...spurlos!Ein Spezialteam, zusammengesetzt aus den besten Ermittlern , die Deutschland zu bieten hat, macht sich an die Ermittlungen. Schon bald wird klar, dass alle Entführungen zusammenhängen und die Gründe dafür in der Vergangenheit zu suchen sind. Erst mal: Die Idee für die Geschichte ist gut und durchdacht. Wer in diesem Buch eine Ermittlungsarbeit im üblichen Sinn sucht, ist hier falsch. Die Ermittlungen werden mit viel Technikschnickschnack und aus einem Konferenzraum aus gesteuert. Ermittlungsarbeit am Geschehen gibt es nicht. Da ich nicht unbedingt Fan von Serien wie Navy CIS bin, und man hier sehr viele Parallelen findet, hat mich auch das ganze Technikgerede etwas gelangweilt. Nun aber zu einigen Punkten, die mich sehr gestört haben :Erst mal ist der sensible Magen von Ermittlungschefin Jenny das non plus Ultra der Ermittlung. Wenn er verrückt spielt, ist sie auf einer heissen Spur! Dann begibt sich die Gute in ihrer Not auf einen Höllenstuhl, der sie die Gedanken eines Verdächtigen lesen lässt. Das fährt für mich zu sehr in der Schiene Übersinnliches und hat in einem Thriller nichts zu suchen! Gewisse Ermittlungsvortschritte gelingen auch nur, weil "jemand" auf einem Foto nicht wie ein Wissenschaftler aussieht...An logischen Ermittlungsergebnissen hapert es gewaltig.Dafür ist das Ganze zu konstruiert, zu sehr zufallbestimmt... Nun zu den Protagonisten:Bei den Ermittlern muss ein Virus ausgebrochen sein. Plötzlich gibt es Pärchen en masse und die turteln fröhlich durch die Gegend statt die verschwundenen Kinder zu suchen. Das gesamte Ermiitlerteam kam mir sehr pubertär vor , mit ihren platten Witzchen und Sprüchen, die ich allesamt nicht lustig fand.zudem klopfen sie sich immer wieder auf die Schulter und sagen, wie toll sie doch sind. Beim ersten Ml glaubt man es, ab dem dritten Mal ist es nur noch langatmig.... Die vielen Charaktere machen es einem auch nicht wirklich einfach, sich in der Geschichte zurecht zu finden. Einen Stern gibt es von mir für die Idee der Story! Einen Stern für den doch interessanten ersten Teil des Buches!

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