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ars-vivendi-Verlag

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ein eiskalter Herbsttag: Am Rande der finnischen Stadt Tampere wird die Leiche eines jungen querschnittsgelähmten Mannes entdeckt, doch nirgends ist ein Rollstuhl zu finden. Herkunft, unklar - Todesursache, zunächst nicht erkennbar - Tatort, unbekannt. So beginnt Kommissar Koskinen seine Ermittlungen. Zusammen mit seinem Team findet der Charakterkopf heraus, dass sich alles um motorradbegeisterte Patienten eines Behindertenheimes dreht, die "Engel von Hukka".  Schnell sterben weitere Patienten des Heims und Koskinen bleibt nichts anderes übrig als in viele Richtungen zu ermitteln, stets in der Sorge wer das nächste Opfer sein könnte. Gleichzeitig kämpft Koskinen mit ganz alltäglichen menschlichen Problemen. Den frisch geschiedenen versuchen zahlreiche Kolleginnen und Kollegen zu verkuppeln, sein Sohn verlangt nach seiner Zuwendung und die neue Sekretärin treibt ihn schier in den Wahnsinn.  Erst allmählich gelingt es ihm mit der Unterstützung seiner Untergebenen,  das Knäul der offenen Fragen zu entwirren. Doch welcher ist der "richtige" rote Faden?

Der Kriminalroman, ausgezeichnet mit dem finnischen Krimipreis 2002, nimmt den Leser mit in die Welt Finnlands, voll von dunklen Geheimnissen und harter Schicksale, die auch unserer Lebenswelt entspringen. Gleichzeitig nimmt sich der Autor die Zeit für das Augenzwinkern, das die Menschen auch nach schwierigen Tagen hoffnungsvoll nach vorne schauen lässt.  

Zu diesem Titel aus dem ars vivendi verlag startet ab sofort eine Leserunde und ihr könnt 20 Bücher gewinnen.

Ich bin Simon, arbeite bei ars vivendi und werde diese Leserunde begleiten.

Uns beim ars vivendi verlag würde es sehr freuen, wenn ihr eure abschließenden Rezensionen auch weiter auf anderen Plattformen streuen könntet.

Auch bei dieser Leserunde gibt es wieder kostenlose Rezensionsexemplare zu gewinnen. Da die Anzahl limitiert ist, freuen wir uns auf zahlreiche Bewerbungen. Sollten mehr Bewerbungen eingehen, als Bücher vorhanden sind, werden in guter alter Manier die Exemplare zwischen den Teilnehmern verlost.

Wer kein Buch gewinnen sollte (oder es schon hat), ist natürlich auch herzlich eingeladen, sich an der Leserunde zu beteiligen.

Um die Bewerbungsrunde für uns alle etwas interessanter zu gestalten, würde ich mich freuen, wenn Ihr mir folgende Fragen beantwortet:

Habt ihr einen Lieblingskommissar und wenn ja, was macht ihn/sie so besonders?

Ich freue mich schon sehr auf eine interessante, abwechslungsreiche Leserunderunde!

Viele Grüße

Euer Simon

Autor: Seppo Jokinen
Buch: Gefallene Engel

ars-vivendi-Verlag

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen
@ars-vivendi-Verlag

Mein Lieblingskommissar ist Kommissar Bärlach aus den Kriminalromanen von Friedrich Dürrenmatt. Ich mag einfach seine hintergründige, ruhige Art zu ermitteln und seinen zynischen, realistischen Blick auf die Welt. Trotzdem versucht er der Gerechtigkeit Geltung zu verschaffen und sein Leben in den sprichwörtlich "letzten" Zügen zu genießen, wie zum Beispiel in "Der Richter und sein Henker".

Autor: Friedrich Dürrenmatt
Buch: Der Richter und sein Henker

Igela

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich arbeite in einem Behindertenheim...einmal einen Krimi,der in einem solchen Heim abspielt zu lesen, reizt mich sehr!

Meine liebste "Kommissarin" ist schon sehr alt und erfreut schon Leser über etliche Jahre mit ihrer Ermittlerkunst.Es ist Miss Marple. seit ich vor über 30 Jahren das erste Buch über sie in die Finger bekommen habe, bin ich ein grosser Fan der schrulligen Dame!

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Smberge

vor 3 Jahren

Kapitel 11 bis Kapitel 14 (S. 121 - 182)
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britta70 schreibt:
Mir gefällt das Buch immer besser! Temporeich ist der Krimi vielleicht nicht, dennoch geht es 7n den Ermittlungen voran. Der Rollstuhl wird gefunden und wir erfahren von Pike pikante Details. Außerdem hören wir auch von der Schwester des Toten. Einen Verdacht habe ich noch nicht wirklich, aber ich genieße einfach das Buch. Schreibstil und Charakterzeichnung sind toll und hier und da erfreue ich mich an dem trockenem Humor :-D

Dieser Meinung kann ich mich nur anschliessen. Mir gefällt die ruhige Art des Krimis. Die Geschichte wird langsam entwickelt und dafür werden die Charaktere gut gezeichnet, insbesondere Koskinen haben wir doch jetzt schon ganz gut kennengelernt. Mir ist es in einem Krimi immer sehr wichtig, dass nicht nur die Handlung vorangetrieben wird, sondern dass man auch die Personen besser kennenlernt und an deren Leben teilnimmt. Ich hatte bisher nicht das Gefühl, dass die Stimmung im Team so schlecht ist, daher war ich schon überrascht, als die Ehefrau eines Mitarbeiter bei Koskinen anruft und mit ihm über das Mobbing ihres Mannes sprechen will. Nach dem, was sie erzählt und auch wie Koskinen danach mit dem Mitarbeiter umgeht, scheint es ja wirklich einen Fall von Mobbing zu geben.
Die beiden Streifenpolizisten, die den Rollstuhl gesehen haben, aber nicht gemeldet haben, scheinen ja wirklich etwas seltsame Gesellen zu sein. Es waren doch auch die beiden, die den Motorradfahrer gejagt haben, oder? Ich frage mich schon die ganze Zeit, wie der in die Handlung passt. Hat der vielleicht etwas mit dem Mord zu tun, oder ist das nur Zufall?
Der Überfall auf den Mann mit dem Leberkrebs ist auch sehr seltsam, wurde er von der gleichen Person angefallen, oder hat dieser Mord nichts mit dem anderen Mord zu tun.
Zum Abschluss haben wir noch eine 3. Tote, das ist ja nicht wenig und der Motorradfahrer wird wahrscheinlich auch nicht überleben. Also langweilig ist es hier ja nun wirklich nicht, auch wenn einige Vorschreiben hier der Meinung waren. Die Handlung wirkt ruhig, aber es passiert doch eigentlich recht viel.
So, jetzt lese ich mal weiter. Mir macht der Krimi richtig Spass, er hat eine ganz eigene Stimmung, die mir aber wirklich gut gefällt.

Smberge

vor 3 Jahren

Kapitel 15 bis Kapitel 18 ( S. 183 - 246)
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elmidi schreibt:
Noch eine Leiche - diesmal kein Fiesling, sondern die nette, geduldige Frau im Rollstuhl, die niemandem zur Last fallen will. Klischees werden hier gut bedient, das muss ich schon sagen. Noch eine Information über den Mikrokosmos, wie es das "Behindertenheim" darstellt: Nachts ist man auf sich alleine gestellt, angewiesen alleine auf ein elektronisches Hilfsmittel, das im Notfall Signale aussendet. Auch dann ist die Hilfe noch eine gute halbe Stunde weit weg. Ein abgeschiedener Tatort wird hier konstruiert, der auch durch die Hilflosigkeit und die Angst der Bewohner nochmal gruseliger wird.

Ja genau, die Wolfsgrube ist ein richtiger Mikrokosmos, in dem ein Mörder umgeht. Die Zustände dort sind wirklich schlimm, die Leute werden allein gelassen und können nur über einen Sender Hilfe holen.
Aber eins schein ja wohl sicher zu sein, jemand mit einer Schlüsselkarte muss der Täter sein, denn der Mord ist ja in dem Heim passiert und soviel ich verstanden habe, gibt es ja zumindest eine verschlossene Tür, zu der zwar viele Leute eine Karte haben, aber es gibt sie immerhin. Der Ort ist auf jeden Fall gruselig.
Jetzt wissen wir immerhin, warum der Motorradfahrer geflüchtet ist, er hatte Hehlerware versteckt, immerhin, aber ein Mörder war er nicht.
Der Mordversuch an dem Krebspatienten ist schon aufgeklärt? Es ist doch nur eine Vermutung, dass die Freunde vom Motorradfahrer die Täter sein könnten, da sie einen Einbruch in das Haus des Krebskranken planten. Koskinen sollte die beiden mal verhören und wegen ihrer Diebestouren festnehmen, vielleicht haben sie etwas bemerkt bei ihrem Einbruch, aber ich glaube nicht, dass sie die Mörder sind. Einbrecher ja, aber keine Mörder.
Koskinens Rendezvous nimmt ja ein etwas plötzliches Ende, ich hatte auch das Gefühl, dass er für die Unterbrechung ganz dankbar war, der ganze Abend lief doch arg zäh. Ich bin mal gespannt, ob es noch eine Fortsetzung gibt, ich glaube eher nicht.
Es bleibt spannend. Ich habe noch immer kein Gefühl, wer wohl der Täter sein könnte, das Thema Sterbehilfe halte ich hier aber für ein mögliches Thema.
Ich lese dann mal weiter.

Smberge

vor 3 Jahren

Kapitel 19 bis Kapitel 22 (S. 247 - 302)
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Floh schreibt:
Ketteräs Rollstuhl wurde aufgefunden, ganz in der Nähe des anderen Gefährts. Zufall oder eine heiße Spur? Seine Eltern berichten Koskinen von dem tragischen aber leider nicht seltenen Ende der Ehe, durch die Behinderung. Aber auch er wurde einfach in die Wolfsstube abgeschoben, wenn man das so sagen darf. Hätte man die Wohnung nicht behindertengerecht ausstatten können? Eine schwere entscheidung, aber ein Heim sollte doch die letzte Lösung sein, eigendlich. Die Exfrau kann ich auch nur schwer verstehen, aber ich denke, da sollte man sich nicht vorschnell Urteile ziehen!

Das schaut wirklich nicht gut aus für Ketterä, ich befürchte auch, dass er das nächste Opfer ist.
Ich war überrascht, dass sich Raimo und Kettera aus frühester Jugend kannten. Es ist schon ein ungewöhnlicher Zufall, dass erst der eine von einer Lähmung getroffen wird und kurze Zeit später trifft den 2. das gleich Schicksal. Entweder haben beide gemeinsame Feinde oder es stimmt wirklich, was hier jemand schon vermutet hat, Raimo ist für Kettera Skiunfall verantwortlich. Hier stellt sich natürlich noch die Frage, wie es ihm möglich war, die Leine über die Skipiste zu spannen, aber gut. Wenn Ketterä jetzt aber auch ein Mordopfer geworden ist, glaube ich eher an die Theorie eines gemeinsamen Feindes. Gut, wir werden sehen....!
Koskinens Besuch bei seinem Exkollegen finde ich eine gute Idee. Er versucht immerhin die Situation der Behinderten zu verstehen. Sein Exkollege scheint sein Schicksal immerhin akzeptiert zu haben und hat sich ganz gut in dem Leben eingerichtet. Raimo und Ketterä haben ihr Schicksal nicht akzeptiert und es vielleicht auch deshalb nicht geschafft, sich ein eigenes Leben mit ihrer Behinderung aufzubauen. Der Ex-Kollege war ja nach dem Unfall auch zunächst auf einem selbstzerstörerischen Weg unterwegs, hat dann aber, als er seine Freu kennengelernt hat, seinen Weg gefunden. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Ketteräs Frau ihn nicht wegen seiner Behinderung verlassen hat, sondern weil sich seine Persönlichkeit so verändert hat.
Es bleibt also spannend, so viele Seiten hat das Buch ja jetzt nicht mehr, aber es sind noch viele Fragen unbeantwortet. Es verspricht also noch spannend zu bleiben.

Smberge

vor 3 Jahren

Kapitel 23 bis bis 27 (S. 303 bis 359)
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sommerlese schreibt:
Die Befragung Sannis zeigt eine gebrochene Frau, die nun schon zwei Männer verloren hat bzw. die eine Behinderung bekamen. Man fühlt richtig mit ihr mit und wünscht ihr Glück für die dritte Beziehung. Harjus landet verletzt im Krankenhaus, es war gar kein Mordanschlag, sondern er selbst wollte zum wiederholten Mal seinem Leben ein Ende bereiten. Pike ist nicht geflüchtet, sie war einfach nur sehr spät dran auf dem Weg zu einer Freundin, die heiraten wollte. Sie hatte in der Wolfsstube ihren Generalschlüssel verloren, wer hat den wohl an sich genommen? Auf der Hochzeit wird sie befragt und erzählt, dass nur sie und Anniina Salonen Rauha verstehen konnten. Kein Tanz! Was sollte das bedeuten? "Kein Transit" fallt Ulla dazu ein.

Diesem Betrag habe ich nur wenig hinzuzufügen. Sannis Schicksal ist wirklich heftig, ich hoffe nur, dass ihre Untreue zu Raimo ihn nicht zum Attentäter auf seine Freund gemacht hat. Ich halte das aber nicht für unwahrscheinlich.
Soll man jetzt froh sein, dass Harjus nicht Ziel eines Mordanschlags wurde? Ein Selbstmordversuch ist auch nicht wirklich besser, zeigt er doch eine sehr grosse Verzweiflung oder Angst vor einem Anschlag auf das eigene Leben. Was geht hier wirklich vor sich?
Pikes überstürzter Aufbruch ist also keine Flucht sondern nur einem verschlafenen Aufbruch zu einer Hochzeit geschuldet. Warum aber hat sie Angst, jemand auf der Hochzeit könnte sehen, dass sie mit der Polizei spricht? Was ist mit dem Generalschlüssel passiert? Da der Mörder ja auch in dem Heim zugeschlagen hat, muss er sich ja Zugang zum Heim verschafft haben. Mit dem Generalschlüssel?
Koskinens Lauf war zwar ganz interessant beschrieben, aber den Fall hat es nicht wirklich weitergebracht, oder? Mir gefällt es aber, wenn in einem Krimi auch mal kleine Pausen von der eigentlichen Handlung eingebaut werden und man z.B. am Leben der Ermittler teilnehmen kann. So kommt man diesem doch erheblich näher.
Jetzt bin ich aber wirklich auf das Finale gespannt.

Smberge

vor 3 Jahren

Kapitel 27 bis 28 (S. 360 - 398)
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sommerlese schreibt:
Koskinen hat während des Laufes nicht nur Endorphine ausgestossen, sondern auch aktiv im Fall aktiv nach einer Lösung gesucht und auch gefunden.

Irgendwie habe ich es im letzten Leseabschnitt nicht geschnallt, dass Koskinen während seines Laufs die Lösung gefunden hat. Ich schreib noch, die Beschreibung des Laufs ist ganz nett, aber sei bringt uns nicht weiter, dabei hat er mal so eben den Fall gelöst, so kann man sich täuschen.
Jetzt haben wir also sich "nur" 2 Tote und wir lagen alle nicht so schlecht mit der Vermutung, dass die Morde aus Rache verübt wurden. Nachvollziehbar, aber natürlich nicht entschuldbar.
Die Stimmung in dem Krimi hat mir gut gefallen, nicht so reisserisch, sonder schön ruhig und nachdenklich. So mag ist Krimis. Die Spannung war trotzdem gegeben und die Charaktere waren gut gezeichnet, so mag ich das.
Die finnischen Namen haben mir bis zum Ende zu schaffen gemacht, so ist mir hier beim Schreiben aufgefallen, dass ich zwar weiss wer wer ist, wenn ich einen Namen lese, aber ich kann ihn hier nur schwer aktive benutzen. Für das Verständnis des Buches hat das keine Probleme gebracht, fürs Schreiben hier schon.
Also, mir hat der Krimi gut gefallen, er hatte eine angenehme Stimmung und mit dem Thema Behinderte auch mal ein anderes Milieu. Mich würde mal interessieren, was jemand zu dem Buch sagt, der selber im Rollstuhl sitzt. Kann er das Verhalten nachvollziehe und sieht er es als übertrieben an?
Rezension folgt in den nächsten Tagen. Für meine Verspätung bitte ich noch mal um Entschuldigung, aber wenn ich die Anzahl der vergebenen Bücher mit den Beiträgen hier vergleiche, müssten eigentlich noch Kommentare folgen, oder sehe ich das falsch?

Smberge

vor 3 Jahren

Euer Fazit / Rezensionen

So, jetzt möchte ich mit reichlicher Verspätung, diese Leserunde mit meiner Rezension beenden.
http://www.lovelybooks.de/autor/Seppo-Jokinen/Gefallene-Engel-1112782754-w/rezension/1124835215/
Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte, das Buch hat mir wirklich gut gefallen, ein etwas anderer Krimi.

ars-vivendi-Verlag

vor 3 Jahren

Euer Fazit / Rezensionen
@Smberge

Vielen Dank auch für deine Rezension! Schön, dass es trotz allen organisatorischen Problemchen geklappt hat und dir das Buch gefallen hat! :-)

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