Serena C. Evans Golden Feather: Zeitreise ins Glück

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Inhaltsangabe zu „Golden Feather: Zeitreise ins Glück“ von Serena C. Evans

Sechs Frauen Drei Geschichten Ein Club Im Golden Feather erwacht jede Nacht das goldene Zeitalter der 20er-Jahre erneut zum Leben. Zwischen Federschmuck, Musik und Tanz versuchen sechs Frauen ihren Weg zu finden. Egal ob sich die Sängerin Erin in eine Tänzerin verliebt, Payton ihrer Klavierlehrerin schöne Augen macht oder ob sich die Clubbesitzerin Sasha mit ihrer neuen Assistentin herumärgert, für alle wird es nicht einfach. Kann Liebe stärker sein als Konventionen, Ängste und Vorurteile?
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    Golden Feather: Zeitreise ins Glück

    Koriko

    27. March 2017 um 08:19

    Story:Im Nachtclub „Golden Feather“ erwachen die 20er Jahre jede Nacht zum Leben, was Gäste jeglicher Couleur anzieht – Fans des vergangenen Zeitalters und der offenherzigen Musik, queere Gäste und Liebhaber ungewöhnlicher Szenebars. So stolpert die unbedarfte Josephine eher zufällig in den Club und findet in der attraktiven, extrovertierten Sängerin Erin ihre erste große Liebe, was zu Beginn eher für Probleme als für ein Happy-End sorgt. Auch die taffe Barfrau Payton kommt im Club der jungen Alison näher, die sich dazu breitschlagen lässt, Payton Klavierunterricht zu geben. Selbst Sasha, die Besitzerin des Clubs und ein waschechter Workaholic hat die Chance auf das große Glück mit ihrer neuen Assistentin Yuna, was ihr jedoch einiges abverlangt, denn Sasha bleibt lieber unverbindlich, als sich auf Beziehungen einzulassen …Eigene Meinung:Mit „Golden Feather: Zeitreise ins Glück“ legt Serena C. Evans drei lesbischen Kurzgeschichten vor, die vor allem im gleichnamigen Club spielen und fast sie zu einem gut 80-seitigen Büchlein zusammen, das perfekt für Zwischendurch ist. Die Autorin ist im queeren Bereich keine Unbekannte – sie veröffentlicht sowohl im Gay als auch im Lesbian Romance Genre, was eher selten ist. Ihr Debüt im lesbischen Bereich („Heldinnen küssen besser“) erschien beim Main Verlag, ansonsten ist die Autorin eher im Selfpublishing unterwegs.Die drei Geschichten sind unterhaltsam und bieten dem Leser sechs unterschiedliche Frauen, die allesamt mit ihren Leben zu kämpfen haben. Sehr schön ist die Tatsache, dass man den Charakteren immer wieder begegnet, selbst wenn der Fokus einer Kurzgeschichte auf einem anderen Pärchen liegt. So erfährt man mehr über die anderen Figuren und weiß, wie es mit ihnen weitergeht. Ein wenig schade ist es trotzdem, dass die Geschichten so kurz sind, denn die einzelnen Charaktere und Ereignisse bieten durchaus Luft für mehr – gerade über die Hintergründe des Nachtclubs und die unterschiedlichen Gäste hätte man gerne mehr erfahren. Hier wäre Potenzial für eine Fortsetzung im Episodenstil, denn in dem Club dürfte sich mehr ereignen, als dass was die Autorin bisher offenbart hat. So muss man sich leider recht schnell von den sympathischen Frauen und dem „Golden Feather“ verabschieden, sobald man die Kurzgeschichten ausgelesen hat.Die Charaktere sind allesamt sympathisch – sei es die taffe Payton, die überdrehte Erin oder die arbeitssüchtige Sasha. Sie und ihre Partnerinnen wirken sehr lebendig und gut nachvollziehbar. Mitunter sind sie ein wenig stereotyp, gerade was die Zusammensatzung der Pärchen anbelangt (man weiß im Grunde schon vorher, wie die jeweiligen Partner sein werden, da sie sich immer als das Gegenteil der Protagonistin entpuppen). Dennoch machen die Kurzgeschichten Spaß und entführen den Leser auf angenehme Art und Weise in das schillernde Leben des Nachtclubs.Stilistisch gibt es ebenfalls nichts zu beanstanden – Serena C. Evans hat einen schönen Schreibstil, der sich gut zum Thema und den Geschichten passt. Auch der Club und das pulsierende Nachtleben sind gut beschrieben, wenngleich es gerne etwas mehr hätte sein dürfen, um die Atmosphäre noch lebhafter und greifbarer zu gestalten.Fazit:„Golden Feather“ von Serena C. Evans ist eine gelungene Kurzgeschichtensammlung für Zwischendurch, die durch angenehmen Charaktere, die tolle, atmosphärische Welt des Nachtclubs und den angenehm lesbaren Schreibstil der Autorin besticht. Der Fokus liegt eindeutig auf der Liebe zwischen den unterschiedlichen Frauen, was ganz besonders Leser begeistern dürfte, die auf der Suche nach gut geschriebenen, lesbischen Liebesgeschichten sind. Wer in die Welt der 20er Jahre eintauchen will, ohne zu einem historischen Roman zu greifen, kommt ebenfalls auf seine Kosten – „Golden Feather“ lohnt sich und macht Lust auf mehr.

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