Serena Dandini

 4 Sterne bei 2 Bewertungen

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Cover des Buches Uns bleibt immer Paris (ISBN:9783442717132)

Uns bleibt immer Paris

 (2)
Erschienen am 08.04.2019

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Rezension zu "Uns bleibt immer Paris" von Serena Dandini

Ich wünsche mir mehr solcher Bücher
Die-Glimmerfeenvor 19 Tagen

Inhalt: Über A – Arrondissemt bis Z – Zinc kann man in die Straßen, Bistros, Parks und Galerien von Paris eintachen.

Art des Buches: Ein sehr persönlicher und interessanter Paris-Reiseführer.

Wie fand ich das Buch? Die Autorin liebt Paris und das kann man spüren. Es hat mir sehr viel Freude bereitet, über die Künstler und ihr Leben in der Stadt der Liebe zu lesen. Anekdoten haben mir sehr viel Lust gemacht, zusammen mit diesem Buch, die Bistros und Schauplätze vergangener Zeiten zu besuchen. Es gibt ein paar Ungenauigkeiten im Buch, so zum Beispiel war Zelda nicht die Lebensgefährtin von Scott Fitzgerald, sondern seine Ehefrau. Auch glaube ich nicht, dass Oscar Wilde nicht auf dem Friedhof Père Lachaise begraben wurde, ich konnte jedenfalls nicht im Internet dazu finden. Vielleicht ist die Bezeichnung ‚Kenotaph‘ (Scheingrab – der Tote liegt woanders begraben) ein wenig unglücklich gewählt, oder falsch übersetzt, denn diese Bezeichnung wurde auch bei dem Grab von Alexandre Dumas d. J. gewählt. Und ob man Buffalo Bill und die Malerin Rosa Bonheur als Tierfreunde bezeichnen kann, mag jeder selber entscheiden. Jäger gehören für mich nicht dazu. So genug gemeckert – ich mag das Buch und würde mich sehr freuen, mit ihm in der Hand durch die Straßen und Parks von Paris flanieren zu können.

Gab es etwas zum Nachdenken und/oder Nachforschen? Ich habe mir so gut wie alle Schauplätze über Google angesehen und war so nicht nur gedanklich in Paris.

3 passende Wörter zum Buch? Paris – Künstler - Inspiration

Wem empfehlen? Natürlich allen, die in Paris verliebt sind, oder planen dorthin zu reisen, um vielleicht auf den Spuren eines Künstlers zu wandeln. Wo konnte man Hemingway, die Fitzgeralds, Vater und Sohn Dumas, Jules Verne oder auf die Grand Horizontales treffen? Diese Fragen werden in einer netten und informativen Art beantwortet. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn auch andere Stäte in dieser Art vorgestellt würden.

Dieses Buch war ein Rezensionsexemplar!

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Rezension zu "Uns bleibt immer Paris" von Serena Dandini

Parissehnsuchtsstiller!
Grossstadtheldinvor 2 Monaten

Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde:

Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch das Bloggerportal von Random House. Als Französisch-Studentin und Paris-Liebhaberin konnte ich das Buch natürlich nicht unangefragt lassen und freute mich super über die Zusage für das Rezensionsexemplar.

Inhaltsangabe:

Serena Dandini schildert in diesem Buch ihre Lieblingsorte, Lieblingspersönlichkeiten und Lieblingsanekdoten aus Paris in alphabetischer Reihenfolge.

Mein Bucheindruck:


Das erste, das mir an diesem Buch auffiel, als ich es in der Hand hielt, war tatsächlich sein Gewicht. Es wurde auf immens dickem Papier gedruckt, sodass ich das Buch nicht lange halten konnte und eher am Tisch oder auf dem Bauch im Bett ausgestreckt und das Buch vor mir abgelegt lesen wollte. Tatsächlich habe ich schon Bücher mit mehr Seiten gelesen, die deutlich leichter waren. Das hat mich so verblüfft, dass ich das Buch schließlich sogar auf meine Küchenwaage legte, um das genaue Gewicht zu erfahren!
Aber nicht nur das Gewicht ist an der äußeren Erscheinung des Buches beeindruckend. Besonders gefielen mir die tollen Collagen von Andrea Pistacchi, die die Buchstaben des Alphabetes und ihre Geschichten voneinander trennen.

Die alphabetische Ordnung wirkt auf den ersten Blick ganz rund, auf den zweiten allerdings fällt auf, dass die Buchstaben J, K und X, Y ausgelassen wurde. Bei dem X und dem Y kann ich es verstehen, allerdings fand ich es um das fehlende J und das fehlende K sehr schade. Französische Wörter mit J am Anfang gibt es wie Sand am Meer und auch mit K fand ich ein ideal passendes, das die Autorin sogar selbst schon in einem anderen Kapitel untergebracht hat: klaxonner (Hupen). In dem Kapitel "B wie Bistro" erläutert die Autorin nämlich die Opernpartitur, die von Gershwin um das Hupen der Pariser Taxis erweitert wurde.

Mein Leseeindruck:

Das Buch war tatsächlich wie ein Spaziergang durch Paris. Der Untertitel des Buches hat nicht zu viel versprochen. Selbst ich, die ich ein halbes Jahr in Paris gelebt habe, konnte noch Neues entdecken und dazulernen. Unendlich viele Klebezettel zieren mein Exemplar, denn für den nächsten Paris-Besuch habe ich neue Must-Sees gewonnen: So zum Beispiel die Buchhandlung "L'Eau et les rêves", die sich auf einem Schiff am Quai de l'Oise befindet und vor allem Titel zum Thema Meer, Reisen und Abenteuer beherbergt.
Bei jedem Kapitel war ich neugierig, welches Wort die Autorin für den jeweiligen Buchstaben gewählt hatte und welche Geschichte sie dazu erzählen würde. Mein Lieblingskapitel war übrigens das Kapitel "L wie librairie". Dort stellte die Autorin die Buchhandlung "L'eau et les rêves" (9 Quai de l'Oise, 75019 Paris) vor, auf die ich sofort neugierig wurde. Die Autorin schrieb, dass sich die Buchhandlung auf einem Schiff befände und hauptsächlich Bücher zum Thema Meer anbot. Das passte natürlich super zu meinem Kurs "Expression écrite", in dem wir Hauptsächlich literarische Analysen von Texten zum Thema Meer schreiben müssen. Ich war sehr neugierig und habe direkt bei meinem nächsten Paris-Besuch in der Buchhandlung vorbeigeschaut. Leider musste ich feststellen, dass der Besitzer des Buchladens mittlerweile gewechselt hat und mit ihm auch das Thema des Ladens: Das neue Thema ist "La nature" (Die Natur).
Das Buch wirkte dadurch leider nicht mehr ganz so gut recherchiert und weniger aktuell, trotz alledem waren die Orte und Anekdoten liebevoll ausgewählt und das Buch toll gestaltet.
Für mich war es ein sehr emotionales Leseerlebnis und es war einfach wunderschön, die Parisliebe mit Jemandem teilen zu können und sich verstanden zu fühlen.

Mein Eindruck vom Schreibstil:

Dem Schreibstil zu folgen war manchmal etwas schwierig, vor allem durch die langen Schachtelsätze mit den vielen Kommata, die so typisch für das Italienische sind. Die Autorin ist Italienerin und das Buch wurde aus ihrer Sprache ins Deutsche übersetzt.
Trotz allem war mir die Erzählerstimme sympathisch und ich empfand sie an vielen Stellen als humorvoll. Serena Dandini ist eine ganz wundervolle Stadt(des Lichts)führerin. ;)

Mein Abschlussfazit:

Ein Buch, das es geschafft hat, meine Parissehnsucht zu stillen, zumindest bis ich die Lektüre beendet hatte! ;)

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