Sergei Kourdakov Vergib mir Natascha

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Inhaltsangabe zu „Vergib mir Natascha“ von Sergei Kourdakov

S. Kourdakov hilft mit, christliche Gemeinden in der Sowjetunion zu zerstören. Er geht mir großer Gewalt vor. Statt Angst sieht er Liebe.

— Buchperlentaucher
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  • Rezension zu "Vergib mir Natascha" von Sergei Kourdakov

    Vergib mir Natascha

    surya

    14. January 2012 um 16:50

    "Vergib mir Natscha" entführt uns in die Zeit des Kalten Krieges nach Russland. Sergei Kourdakov wird 1951 in der ehemaligen Sowjetunion geboren. Aufgrund seiner harten Kindheit, die er in zahlreichen Kinderheimen verbrachte, macht er sich auf die Suche nach einem Ersatz für die fehlende familiäre Wärme und Geborgenheit. Diesen findet er schließlich in kommunistischen Jugendorganisationen wie den „Oktobristen“ oder den „Jungen Pionieren“. Geprägt von den Idealen des Kommunismus, nimmt er 1969 einen Auftrag bei der russischen Geheimpolizei an: er wird Leiter einer Schlägertruppe, mit der Aufgabe, russische Christen aufzuspüren. Eines Tages steht er während eines gewaltsamen Übergriffs Natascha, einer jungen Christin gegenüber. Und bald schon wird dem Leser klar, was es mit dem Titel des Buches auf sich hat ... Auf berührende, doch gleichzeitig auch auf nüchterne Weise beschreibt Sergei Kourdakov sein Leben und lässt den Leser teilhaben an einem Wechselbad der Gefühle. Hass, Wut, Mitleid, Trauer, Freude - all das erwartet einen. Mich persönlich hat vor allem Natascha selbst sehr fasziniert, da sie unheimlich viel Charakterstärke und Liebe zu ihrem Glauben ausstrahlte. Der geschichtliche Hintergrund wurde mir persönlich etwas zu detailliert ausgeführt, aber wahrscheinlich empfand es Sergei als notwendig, um es dem Leser zu erleichtern, sich in dieses Leben, das dem Großteil von uns eher unbekannt sein wird, besser hineinzuversetzen. Nichtsdestotrotz schaffte es der Autor, mich in seinen Bann zu ziehen und mich immer wieder aufs neue zu überraschen - letztlich war das Ende anders, als ich es mir erwartet hätte. Fazit: Dieses Buch hat mich gefesselt, mich gefangen genommen, zu Tränen gerührt – es ist ergreifend, berührend und bereichernd zugleich, und kann nur empfohlen werden.

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