Sergej Lebedew

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Lebenslauf von Sergej Lebedew

Der Russe Sergej Lebedew wurde 1981 in Moskau geboren. Bevor er mit dem Schreiben begann, war er auf Expeditionen in Nordrussland und Zentralasien unterwegs. In seinem Debütroman "Der Himmel auf ihren Schultern" setzt er sich mit dem Gulag auseinander und stand auf der russischen Longlist. Sein aktueller Roman "Menschen im August" erscheint im Herbst 2015 bei Fischer.

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Der Himmel auf ihren Schultern

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    Der Himmel auf ihren Schultern
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. July 2013 um 16:34 Rezension zu "Der Himmel auf ihren Schultern" von Sergej Lebedew

    Lebedews Werk ist eine schwere Kost und sicherlich nicht für jeden Leser geeignet. Der Autor wählt einen namen- und gesichtslosen Erzähler namens "Ich", der zweite große Protagonist ist "der zweite Großvater"; obwohl noch ein paar wenige Protagonisten geschrieben werden, werden sie ebenso nicht beschrieben. Keinen Namen. Keinen Ort. Keine Jahreszahl. Irgendwo in der Tundra. Irgendwo in einem Dorf. Irgendwo ein Lager. Das Lager ist allerdings nicht als Arbeitslager des 2. Weltkrieges zu verstehen, sondern ein Bergwerk. Von dem war ...

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  • Aufrührend

    Der Himmel auf ihren Schultern
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    18. March 2013 um 15:20 Rezension zu "Der Himmel auf ihren Schultern" von Sergej Lebedew

      Es gibt nicht viel Literatur zu jenen „dunklen Ereignissen“ der Gulags, die über Jahrzehnte in der ehemaligen Sowjetunion für Angst und Schrecken, vor allem für das Verschwinden zigtausender Menschen stehen.   Während Alexander Solschenizyns „Archipel Gulag“ in der Aufarbeitung dieses Lagersystems der Schreckensherrschaft einen tiefen Einblick vor allem in das Lagerleben gab, wendet sich Sergej Lebedew in sehr poetischer und bildkräftiger Sprache nun literarisch der gesamten Atmosphäre, den Gulags und dem „drum herum“ intensiv ...

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  • Rezension zu "Der Himmel auf ihren Schultern" von Sergej Lebedew

    Der Himmel auf ihren Schultern
    HeikeG

    HeikeG

    20. February 2013 um 20:06 Rezension zu "Der Himmel auf ihren Schultern" von Sergej Lebedew

    Der Mann ohne Vergangenheit oder: Am Abgrund des Vergessens . "O Gilgamesh, es gab bisher Noch niemals einen, der das verlangte, Noch keinen, der durchmaß des Berges Innere: Zwölf Doppelstunden dehnt er sich aus, Dicht ist die Dunkelheit, es gibt kein Licht - Gehst du hinein, findest du nie mehr heraus!" . Vor tausenden von Jahren wurden die Verse des Gilgamesh-Epos auf Tontafeln verewigt. Sie thematisieren vor allem die Suche des darin "besungenen" sumerischen Königs nach Unsterblichkeit, nachdem sein aus Lehm geschaffener und ...

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