Sergej Lukianenko Der falsche Spiegel

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Inhaltsangabe zu „Der falsche Spiegel“ von Sergej Lukianenko

Kontrollieren wir das Netz oder kontrolliert das Netz uns? Computer gehören zu unserem Alltag, und das Internet scheint uns absolute Freiheit und unendliche Möglichkeiten zu bieten. Doch mittlerweile ist das Netz für viele Menschen zum Alptraum geworden, denn sie sind gefangen in der 'Tiefe', dem virtuellen Raum, den nur wenige Menschen jemals wieder verlassen können. Leonid gehört zu den Glücklichen, die sich aus der 'Tiefe' wieder befreien können – doch als sein ehemaliger Partner ermordet wird, muss er sich auf ein tödliches Spiel einlassen, das ihm alles abverlangt.

Interessante und sympathische Charaktere, die gerade wegen ihrer Fehler und Macken menschlich sind.

— Enda

Einfach super!Noch nie hat mich ein buch so sehr in den Bann gezogen.

— Kessy

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  • Habe ich eine Deep-Psychose?

    Der falsche Spiegel

    Krimifee86

    20. March 2014 um 14:24

    Inhalt: Computer gehören zu unserem Alltag, und das Internet scheint uns absolute Freiheit und unendliche Möglichkeiten zu bieten. Doch mittlerweile ist das Netz für viele Menschen zum Alptraum geworden, denn sie sind gefangen in der »Tiefe«, dem virtuellen Raum, den nur wenige Menschen jemals wieder verlassen können. Leonid gehört zu den Glücklichen, die sich aus der »Tiefe« wieder befreien können – doch als sein ehemaliger Partner ermordet wird, muss er sich auf ein tödliches Spiel einlassen, das ihm alles abverlangt. Cover: Ich finde das Cover irgendwie cool. Ich weiß auch nicht warum, es sieht halt einfach irgendwo düster aus und springt dadurch sofort ins Auge. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, was es darstellen soll. Die Türme einer Stadt? Oder Spiegelsperren? Beides würde auch inhaltlich passen, insofern: Rundum gelungen. Schreibstil: Was mich beim Lesen sehr irritiert hat (aber vielleicht ist das in Russland einfach so?) waren die verschiedenen Namen für ein und dieselbe Person. So hieß die Hauptfigur wahlweise Leonid oder auch Ljonka und in der Tiefe dann eben auch Revolvermann. Das war für mich irritierend, insbesondere bei den „kleineren Charakteren“, weil ich teilweise einfach nicht wusste, um wen es ging. Ansonsten hat mir der Schreibstil aber total gut gefallen und auch die Charaktere waren wahnsinnig toll dargestellt, insbesondere die Gruppe um Leonid, Dschingis, Bastard und Pat. Natürlich war gerade Bastard arg überzeichnet, aber irgendwie musste das auch so sein. Die Story: Leider gibt es zu dem Buch bereits einen Vorgänger, was ich nicht wusste und was mein persönliches Lesevergnügen etwas schmälerte. Ich habe nicht immer alles verstanden, insbesondere dann nicht, wenn es um die Ereignisse von vor zwei Jahren ging. Da der Autor nichts dafür kann, werde ich dies aber bei der Punktevergabe nicht berücksichtigen. Davon abgesehen fand ich die Story genial, da sie für mich einfach mal etwas anderes war. Es ging zwar auch hier um einen Mord (ich bin ja Thriller-Fan), aber eben in einer fantastischen Ebene. Mir hat dabei nicht nur die Suche nach dem Mörder, die natürlich mit allerhand (fantastischen) Abenteuern gespickt war, gut gefallen, sondern insbesondere auch die Entwicklung Leonids und seiner Freunde. Fazit: Teilweise hatte ich beim Lesen auch schon das Gefühl unter einer Deep-Psychose (ganz vereinfachte Erklärung: man ist nur noch im Internet / in Deeptown und kann sich nicht mehr vom PC losreißen) zu leiden. Das Buch war einfach sehr spannend, sodass ich mich nicht davon losreißen konnte / wollte. Gut gefallen hat mir dabei besonders, dass das Buch nicht nur sehr spannend, sondern auch sehr philosophisch war und „in die Tiefe gegangen ist“ (kleines Wortspiel).

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  • "World of Warcraft" auf Russisch

    Der falsche Spiegel

    cybersyssy

    13. September 2013 um 10:38

    *** Inhalt *** Computer gehören zu unserem Alltag, und das Internet scheint uns absolute Freiheit und unendliche Möglichkeiten zu bieten. Doch mittlerweile ist das Netz für viele Menschen zum Alptraum geworden, denn sie sind gefangen in der „Tiefe“, dem virtuellen Raum, den nur wenige Menschen jemals wieder verlassen können. Leonid gehört zu den Glücklichen, die sich aus der „Tiefe“ wieder befreien können - doch als sein ehemaliger Partner ermordet wird, muss er sich auf ein tödliches Spiel einlassen, das ihm alles abverlangt. *** Meine Meinung *** Also nach der Inhaltsangabe war ich sehr neugierig auf das Buch, doch schon der Einstieg war recht schwierig. Der Wechsel zwischen „Tiefe“ (Computerwelt) und normaler, realer Welt war mir nicht klar und überhaupt fiel es mir zu Beginn schwer, mich in die Computerwelt einzufinden. Es ist noch krasser als diese Computerspiele wie „World of Warcraft“ - man ist im Buch richtig in der „Tiefe“. Doch nach und nach fand ich mich zurecht. Jedoch waren mir die Charaktere nicht wirklich sympathisch. Sie soffen laufend Bier, Wodka oder sonstigen Alk - habe noch nie so viele Biersorten in einem Buch erlebt -, hatte einen Jargon, der selbst mir manchmal zu heftig war und agierten stellenweise echt unsympathisch. Es kann natürlich auch sein, dass man den ersten Teil „Labyrinth der Spiegel“ gelesen haben sollte, um besser in das vorliegende Buch zu finden, die Spannung kann es nicht steigern. Manche Schilderungen von Spielszenen in der „Tiefe“ fand ich zu langatmig und meiner Meinung nach nur für Menschen interessant, die auch Computerspiele zocken. Also ich habe schon schlechtere Bücher gelesen und vergebe so knappe 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Der falsche Spiegel" von Sergej Lukianenko

    Der falsche Spiegel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. October 2012 um 20:15

    Ich gebe 09/10 Punkte für dieses Buch in der virtuellen Welt. Es hat mich nachhaltig beeindruckt.

    Meine Rezension findet ihr hier: http://sunsys-blog.blogspot.de/2012/10/ausgehort-der-falsche-spiegel-s.html

  • Rezension zu "Der falsche Spiegel" von Sergej Lukianenko

    Der falsche Spiegel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. July 2012 um 18:44

    Nach der Vampir-Trilogie der "Wächter" war ich gespannt, wie sich Sergej Lukianenko im Science Fiction Genre macht. Und ich muss sagen: das Buch hat mich überzeugt. Lukianenko hat in dieses Buch einige Ideen gepackt, die ich wirklich spannend finde. Zugegebenermaßen wird das aber vermutlich nur jemand genauso sehen, der technik- oder noch besser computeraffin ist. Vor allem wenn man World of Warcraft oder besonders auch Second Life schon einmal gesehen hat, erkennt man, dass es bis zur Vision von Lukianenko gar kein großer Schritt mehr ist. Die "Tiefe" nennt sich die virtuelle Welt, in die der Benutzer / Spieler als beliebiger Avatar eintauchen kann. Soweit nichts Neues. Allerdings kann man in Lukianenkos Welt mittels Virtual Reality Helm und Sensoranzug das Bewusstsein der Spieler so täuschen, dass ihnen das Spiel schließlich wie die Realität vorkommt. So wundert es nicht, dass es Menschen braucht, die Spieler vor dem totalen Realitätsverlust retten. Die weiteren Überlegungen der Waffen der zweiten Generation (durch das Benützen einer solchen Waffe innerhalb des Spiels kann man physisch den Rechner in der realen Welt angreifen) und gar der dritten Generation (der Angriff auf den realen Menschen durch eine Waffe innerhalb der virtuellen Welt) sind schlüssig und bilden eine erschreckende Vorstellung dessen, was noch kommen kann. Lediglich am Ende der Geschichte musste ich einige "Hirnwindungen" mitmachen, um dem Handlungsstrang folgen zu können. Das ist der letzte fehlende Stern meiner Bewertung. Insgesamt: äußerst realitätsnahe Science-Fiction!

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  • Rezension zu "Der falsche Spiegel" von Sergej Lukianenko

    Der falsche Spiegel

    Simkin

    28. May 2012 um 22:30

    „Der falsche Spiegel“ ist ein Science-Fiction Roman im Cyberspace von Sergej Lukianenko, der nicht nur versucht, großen Vorbildern nachzueifern. Dem Bestsellerautor ist gelungen, woran andere gescheitert sind, nämlich ein glaubwürdiges und zeitgemäßes Cyberspace-Szenario zu entwerfen, das darüber hinaus noch spannend und unterhaltsam ist. Das macht das Werk zu einem Muss für alle, die sich entweder dem Gerne Science-Fiction oder aber dem Sub-Genre Cyberpunk nahe fühlen. Ganze Rezension unter folgendem Link: http://www.janetts-meinung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1837

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  • Rezension zu "Der falsche Spiegel" von Sergej Lukianenko

    Der falsche Spiegel

    Lichtscheue

    28. March 2012 um 07:39

    In Hochgeschwindigkeit bin ich durch die virtuelle Welt gesurft, die Lukianenko in seinem Roman "Der falsche Spiegel" gezeichnet hat. In Deeptown wäre ich wohl ein ganz gewöhnlicher User, der ahnungslos und fasziniert durch die künstliche Welt treibt. Von der Wächter-Reihe mal abgesehen, habe ich bei allen übrigen Werken Lukianenkos, so auch hier, auf den ersten Seiten stets den Gedanken: "Wie willst du uns dann denn realistisch und glaubwürdig verkaufen?". Kaum habe ich das gedacht, bin ich auch schon drin im Geschehen und wundere mich über meine anfänglichen Zweifel. Für alle, die das Internet oder eine vergleichbare künstliche Welt nicht unbedingt ablehnen, ist dieses Werk auf jeden Fall zu empfehlen. Lukianenko wirft gesellschaftliche und psychologische Fragen auf und versucht diese auch zu beantworten. Er entwirft in der Regel gern unglaublich spannende Geschichte, die häufig dann aber recht einfach und trotzdem plausibel enden. In seinen Romanen hatte ich schon immer den Eindruck er schrieb als handele es sich um Level innerhalb eines Spiels, bei dem die Hauptfiguren die Level bewältigen müssen und dabei an Kraft gewinnen oder verlieren, je nach dem wie gut sie sich ins Spiel einfügen. Seine Figuren durchlaufen dann all diese Level, um am Ende zu einem eher einfachen Schluss geführt zu werden, der mich auch gelegentlich mal etwas enttäuscht hat.. Bei diesem Finale jedoch hat Lukianenko sich selbst übertroffen: Spannend, psychologisch wertvoll und Hoffnung schenkend.

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