Die Ritter der vierzig Inseln

von Sergej Lukianenko 
3,8 Sterne bei132 Bewertungen
Die Ritter der vierzig Inseln
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richtig coole storry

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Bisher einziges Buch des Autors, das mir nicht gefallen hat - das Ende ist einfach zu unbemüht.

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Inhaltsangabe zu "Die Ritter der vierzig Inseln"

Es ist eine atemberaubend fantastische Welt, in die der junge Dima eines Tages ganz plötzlich versetzt wird: Ein Archipel aus vierzig Inseln, auf denen zahlreiche andere Jugendliche leben, die alle auf dieselbe magische Weise dorthin gekommen sind wie Dima. Doch es ist keine friedliche Welt – denn es heißt, nur wer alle Inseln erobert, darf zur Erde zurück. Für Dima beginnt das Abenteuer seines Lebens.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453526631
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:11.04.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.03.2009 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Amixor33s avatar
    Amixor33vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein innovatives Jugendbuch mit erstaunlich viel Inhalt!
    Sergej Lukianenko - Die Ritter der Vierzig Inseln


    Zugegeben, der Plot, welchen Sergej Lukianenko bei seinem Jugendroman Die Ritter der Vierzig Inseln kreiert, klingt ungewöhnlich, interessant und vielversprechend. Der vierzehnjährige Dima wird eines Tages um ein Foto von einem fremden Mann gebeten und fällt darauf hin im wahrsten Sinne des Wortes aus allen Wolken.

    Er landet auf einer Insel, wo schon andere Kinder wohnen und erfährt bald. Keiner weiß wo sie alle sind und wie sie dahin gekommen sind, jeder wurde irgendwie fotografiert. Es gibt 40 Inseln mit je ca. 5 bis 12 Bewohnern. Jede Insel grenzt an drei weitere Inseln, welche tagsüber durch gigantisch lange, aber schmale Brücken verbunden sind. Nachts schrumpfen die Brücken wieder und die Verbindung wird wieder gekappt.

    Das ganze funktioniert nach festen Regeln welche von denen da oben festgelegt werden. Aliens? Götter? Die Kinder wissen es nicht, sie mutmaßen nur und spekulieren, wilde Sagen und Gerüchte kursieren. Nur eines wissen sie alle: Nur wer alle 40 Inseln erobert hat, darf zurück zur Erde. Schaue nachts nie nach oben und verstoße nie gegen die Regeln. Wessen Insel erobert wurde, der muss für die Gewinner kämpfen und hat keine Chance mehr heimzukehren,

    Und so werden jeden Tag Wachen zu jeder Brücke geschickt, wird täglich erbittert und erbarmungslos gekämpft, wobei keine Seite den Sieg von sich tragen kann. Holzschwerter verwandeln sich für den Gegner in Eisenschwerter, Essen und Proviant taucht jeden Tag wie von Geisterhand in den Vorräten auf und irgendwie – denkt sich Dima, muss es doch einen anderen Weg geben, da raus zu kommen.

    Für ein Jugendbuch reflektiert und behandelt das Buch erstaunlich viel. Sinn und Sinnlosigkeit, Vertrauen und Verrat, Liebe und Hass, Gesellschaft und Struktur – all diese Probleme erwachsener Menschen, werden hier auf Kinder abgeladen. Verzerrte Parallelen zur Realität können gut gezogen werden und geben dem ganzen auch für ältere Leser durch seine Surrealität und abstrusen Vorgänge einiges zum Nachdenken.
    Auch die Charaktere dieses ungewöhnlichen Fantasyromans, welcher nicht so wirklich einer der klassischen, austauschbaren Art sein will – sind durchdacht und sympathisch, handeln schlüssig und zeigen Eigenständigkeit.

    Eigentlich perfekt, wäre da nicht das schludrige Ende – welches das Ganze irgendwie noch abrundet oder abrunden versucht, weil die Geschichte an einen Punkt angelangt ist, wo eine innovative Lösung der fast schon revolutionären, zumindest aber absolut eigenständigen Story, nicht mehr ganz so leicht aus dem Ärmel zu schütteln ist und ganz schön viel an Erklärungbedarf benötigen würde.

    Schade, denn ansonsten macht das Buch wenig falsch und erstaunlich und erfrischend viel richtig.

    Erschienen auf: http://lesumdeinleben.blogspot.de/2011/12/sergej-lukianenko-die-ritter-der.html

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    Meteorits avatar
    Meteoritvor 4 Jahren
    Gutes Buch

    Inhalt :
    Es ist eine atemberaubend fantastische Welt, in die der junge Dima eines Tages ganz plötzlich versetzt wird: Ein Archipel aus vierzig Inseln, auf denen zahlreiche andere Jugendliche leben, die alle auf dieselbe magische Weise dorthin gekommen sind wie Dima. Doch es ist keine friedliche Welt - denn es heißt, nur wer alle Inseln erobert, darf zur Erde zurück. Für Dima beginnt das Abenteuer seines Lebens.

    Meine Meinung:
    Am Anfang war ich erstmal verwirrt von der ganzen Sache , man wird fotografiert und landet plötzlich auf einer Insel mit anderen Jugendlichen.
    Man kämpft , mit Schwertern ? Wo bin ich hier gelandet dachte ich jedoch schon nach mehreren Seiten fing es an spannend zu werden. Von jeder Seite der Himmelsrichtung greifen andere Inseln an über Brücken die sich in der Nacht zusammenziehen. Die Insel gewinnt wenn sie alle anderen Inseln erobert hat. Essen etc. wird in ein Schrank getan und nächsten Tag ist frisches drinne. Einen Tag beschließen Dima , die Hauptperson , mit Chris und Timur Sprengstoff in den Schrank zu packen. Daraufhin leuchtet es im Himmel wie bei Silvester. Plötzlich sprengt die Fassade und einige Löcher sind zu sehen. Sie sehen , die Kuppel.. Daraufhin klettern sie rein und sehen dort die Außerirdischen , ein Vogelartiges Wesen (???) Verrückte Idee aber ok. Also haben die Vogelartigen Wesen eine Kuppel gebaut um die Menschen zu erforschen und herauszufinden , was ist Freundschaft ? , Was ist Hass ?.. Am Ende kommen Dima und Inga wieder durch ein Portal zu Erde und einige bleiben bei der Kuppel. Spannende Idee gut umgesetzt. Nur der andauernde Schwertkampf und die Vogelartigen Wesen waren ein bisschen perplex.

    Mein Grund wieso ich dieses Buch gelesen habe: Ich wollte unbedingt ein Buch von Sergej Lukianenko lesen , nach der tollen Wächter Trilogie die so stark hochgelobt wird. Außerdem ist er ein russischer Autor , habe noch nie ein Buch von einem Russen gelesen. Nun hoffe ich das bald der erste Band in der Bücherei erhältlich ist und werde ihn mir sofort ausleihen ! 

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Sicherlich kein besonders ansprechender Titel, aber die Geschichte dahinter kann mühelos mit "Die Tribute von Panem" mithalten...
    Jeder Mensch ist eine Insel

    Die bekanntesten Werke des russischen Autors Sergej Lukianenko sind die Wächter-Romane. Den Grundstein setzte der Russe aber bereits 1992 mit dem Roman "Die Ritter der vierzig Inseln. Sicherlich kein besonders ansprechender Titel, aber die Geschichte dahinter kann mühelos mit "Die Tribute von Panem" mithalten – wenn nicht sogar überholen.

    Als der 14-jährige Dima von einem Fremden fotografiert wird, findet er sich plötzlich in einer anderen Welt wieder – diese besteht aus vierzig sich bekriegenden Inseln, die von Kindern unterschiedlicher Nationalitäten bevölkert werden. Denn nur wer die Herrschaft über alle Inseln erlangt, darf zurück in seine Welt. Der Leser begleitet den Jungen, während er sich in das Machtgefüge der Insel einlebt. Dabei beschreibt Lukianenko die Kriegsspiele mit schonungsloser Härte, ohne dabei die Geheimnisse offen zu legen, die die Inseln umgeben.
    Dima selbst wirkt als Katalysator und versucht schließlich eine Allianz zu errichten, die es allen Kindern ermöglicht, vor den mysteriösen Spielbetreibern zu flüchten und heimzukehren. Hinter der Fantasy-Einordnung versteckt sich letztendlich ein Spiegel, der das weltpolitische Parkett gekonnt reflektiert und kritisiert. Die dystopischen Ansätze werden in klarer Sprache aufgebaut und – anders als Suzanne Collins – gelingt es dem Autor, sie in einen globalen Sachzusammenhang zu setzen.
    "Die Ritter der vierzig Inseln" ist besser als es klingen mag. Viel besser.

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    BianFoxs avatar
    BianFoxvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Ritter der vierzig Inseln" von Sergej Lukianenko

    Inhalt:

    Der vierzehnjährige Dima wird auf der Straße fotografiert und findet sich kurze Zeit später auf einer Insel wieder, die er noch nie zuvor gesehen hat. Bald begegnet er den anderen Inselbewohnern und erfährt von dem “großen Spiel”, in das er hineingeraten ist. Ziel des Spiels ist es, alle 40 Inseln zu erobern. Der Gewinn ist die Rückkehr ins alte Leben.

    Doch so einfach gestaltet sich dieses Spiel nicht, denn sowohl die eigene Burg als auch die drei Zugänge, die hohen Brücken, müssen verteidigt werden. Schon bald ist Dima in seinen ersten Kampf verwickelt. Und jetzt merkt er auch, dass dieses Spiel ein Spiel auf Leben und Tod ist. Als er dann auf einer befeindeten Nachbarinsel Inga aus seiner Heimatstadt endeckt, beginnt er sich gegen das Spiel zu wehren.

    Bewertung:

    Der Roman hat meine Erwarungen nicht erfüllt, ich muss aber auch zugeben, dass ich nach den vielen guten Kritiken mit hohen Erwartungen an den Roman herangetreten bin. Die Idee des Romans kann wohl am besten als eine Mischung aus Goldings “Herr der Fliegen” und dem Kinohit “The Trueman-Show” bezeichnet werden: Im Archipel kämpfen Jugendliche um ihr Leben und ihre Menschlichkeit in einem Spiel, welches von Außen gesteuert wird.

    “Unter den Bedingungen hier kann man nur einfachste menschliche Regungen untersuchen. Gut und Böse, Mut und Feigheit, Niedertracht und Edelmut, Egoismus und Selbstaufopferung.” (S. 204)

    Sprachlich kann man dem Schriftsteller aus Kasachstan wenig vorwerfen, nur an der Tiefgründigkeit seiner Idee mangelt es. So erfährt der Leser von vielen ethischen und zwischenmenschlichen Entscheidungen quasi im Vorbeigehen, ohne das ihm die Chance gegeben wird, sich genauer mit den hochinteressanten Themen zu beschäftigen. Die Figuren bleiben für mich zu blass und ihre Entscheidungen zu vorhersehbar. Auffällig ist, dass es für sie oft nur schwarz oder weiß gibt. Die Grauzonen werden ausgespart. Deshalb kommen die Dilemmata, in denen die Figuren bisweilen stecken, emotional nicht beim Leser an.

    Mag der Einstieg in den Roman durchaus noch spannend und originiell sein, kann mich das Ende doch kaum mehr überraschen. Viel zu schnell und ohne echten Höhepunkt findet das “große Spiel” sein Ende. Zwar erfährt der Leser in einem kurzen Abriss, warum und von wem die Jugendlichen entführt wurden. Überzeugen konnte mich die Erklärungen jedoch nicht, sind sie doch meines Erachtens zu weit hergeholt, übertrieben oder unlogisch. Einige Antworten, die für mich noch von Interesse gewesen wären, bleiben hingegen offen.

    Fazit:

    Ein sprachlich solider Roman, mit einer Mischung zwar bekannter aber immernoch spannender Ideen, aber ohne echten Tiefgang.

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    PrinzessinMurkss avatar
    PrinzessinMurksvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Ritter der vierzig Inseln" von Sergej Lukianenko

    Ein durchschnittlicher Teenager wird mittels Fotoapparat in ein merkwürdiges Inselreich gebeamt. Dort leben Jugendliche, die zu Kriegsspielen gezwungen werden. - Aha, Herr Autor. o.O
    ***
    Was als Kulisse für Rollenspiele oder PC-Adventure sicher einen gewissen Reiz entfalten könnte, wird hier so banal zu Papier gebracht, dass ich bald große Strecken quer gelesen hab. In Kampf-Moves-Beschreibungen verbirgt sich für mich keine Dramatik, Dramatik kommt durch den pragmatischen Umgang der Kinder miteinander und mit der Situation auch nicht auf.
    ***
    Wer Kindern beim Kriegsspiel zusehen will, sollte Panem lesen und die vierzig Inseln links liegen lassen.

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    Kiaras avatar
    Kiaravor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Ritter der vierzig Inseln" von Sergej Lukianenko

    Inhalt:
    Als der junge Russe Dima einen Fotografen ein Bild von sich schießen lässt, ahnt er nicht, welch weitreichende Konsequenzen dies für ihn haben wird. Denn in dem Moment, als dieser auf den Auslöser drückt, wird Dima in eine völlig andere Welt katapultiert: ein Archipel, bestehend aus 40 Inseln, das von einem endlos scheinenden Meer umgeben ist. Der erste Eindruck, in einer Art Paradies gestrandet zu sein, verschwindet jedoch schnell, als er herausfindet, dass die Bewohner der 40 Inseln - die allesamt Kinder und Jugendliche der verschiedensten Länder sind - einen erbitterten Kampf gegeneinander führen. Denn es dürfen nur diejenigen nach Hause zurückkehren, denen es gelingt, alle 40 Inseln zu erobern...

    Eindruck:
    "Die Ritter der 40 Inseln" beginnt als spannendes Science-Fiction-Abenteuer für Jugendliche: Dima landet auf einer paradiesischen Insel, in der Ritterspiele ausgefochten werden, die paar Mädchen, die da sind, für das leibliche Wohl der Burschen sorgen und täglich die Sonne scheint. Wäre da nicht das Heimweh und die Frage, wie er überhaupt auf die Insel gelangt ist, wäre es ja gar kein schlechtes Leben ... Doch je länger Dima auf der Insel ist, desto mehr merkt er, dass die Kinder nicht nur Ritter "spielen", sondern dass hier tatsächlich ein bitterer Kampf stattfindet, der für die Unaufmerksamen oder einfach Unglücklichen mit dem Tod enden kann. Und so verändert sich das Buch auch Stück für Stück zu einer mitreißenden und teilweise erschütternden Studie über das Wesen der Menschen, die sich in Zeiten der Not leider allzu selten tapfer und zum Wohle der Allgemeinheit verhalten, sondern viel zu oft das Schlechte die Oberhand gewinnt. So weist die Handlung auch diverse Parallelen zum Buch "Herr der Fliegen" von William Golding auf, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Und so habe ich auch bis zum Ende regelrecht mitgefiebert, ob Dima herausfindet, warum sie auf diesem Archipel sind, wo dieses Archipel überhaupt ist und wer sie entführt hat. Und natürlich, ob es den Jugendlichen gelingt, von den Inseln zu fliehen.

    Fazit:
    Für manche mag dieses Buch lediglich ein spannendes Science-Fiction-Abenteuer sein, doch wer hinter die Fassade schaut, den erwartet eine tiefgründige Studie über das Wesen der Menschen. Deshalb finde ich das ungewöhnliche Ende, das ich hier natürlich nicht verraten werde, auch absolut passend!

    Gesamteindruck:
    Wieder mal ein unglaublich vielschichtiges Werk von Sergej Lukianenko!
    Deshalb gibt es von mir 4,5 von 5 Sternen! (Einen halben Punkt Abzug für einen etwas zähen Beginn)
    ScienceFiction-Challenge-Wertung: 9 von 10 Punkten

    Altersempfehlung:
    Die Altersempfehlung ab 12 Jahren finde ich gut gewählt.

    Verlag: Heyne Verlag
    Taschenbuch: 416 Seiten
    ISBN-13: 978-3453526631

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    Diana19s avatar
    Diana19vor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Ritter der vierzig Inseln" von Sergej Lukianenko

    ein sehr spannendes Buch mal was ganz anderes als andere Bücher
    das mit den 40 Inseln :)

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    crazyseppvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Ritter der vierzig Inseln" von Sergej Lukianenko

    Russe Sergej Lukianenko landete mit Wächter der Nacht einen Volltreffer und seitdem verkaufen sich seine Bücher sehr gut. Diesmal kommt er mit einem Jugendbuch, Genre Märchen, Fantasy/SciFi. Jugendliche werden von ETs entführt und müssen gegen andere Jugendliche kämpfen bis zum Tod, um wieder nach Hause zu kommen.

    Spannend: JA
    Kurzweilig: JA
    Moralisch wertvoll: JA
    Auflösung: etwas zu schnell am Schluss

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    sabistebvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Ritter der vierzig Inseln" von Sergej Lukianenko

    Es ist Sommer in Russland. Dima ist 14 Jahre alt und langweilt sich schrecklich, weil alle seine Freunde im Ferienlager sind oder woanders Urlaub machen. So treibt er sich alleine In der Stadt herum. Als ein Reporter ihn fragt, ob er ihn fotografieren dürfe, willigt Dima ein, kann ja ganz lustig werden. Aber dieser Fotoapparat entpuppt sich als eine art Teleportationsgerät die ihn in eine fremde Welt verschlägt. Hier leben nur Jugendliche zwischen 10 bis 17 Jahren. Diese Kinder leben auf 40 tropischen Inseln mit einem Schloss, von welchem jeweils 3 Brücken zu 3 benachbarten Inseln führen. Diese Brücken jedoch sind bewacht, denn diese Kinder spielen ein grausames Spiel: Nur wem es gelingt alle 40 Inseln zu erobern, der darf wieder nachhause. Für diesen Preis ist kein Blutvergießen zu hoch und auch Dima hält schon bald ein Schwert in der Hand als ihm auf der anderen Seite der Brücke seine große Liebe Inga bewaffnet gegenübersteht.

    Dima und seine Weggefährten wollen herausfinden, wer sie zu diesem grausamen Spiel zwingt in dem es 3 Regeln gibt: Nachhause kommt, wer alle 40 Inseln erobert, gekämpft wird nur Tagsüber und bei Sonnenuntergang darf niemand in den Himmel schauen. Die Kinder beginnen die Regeln zu hinterfragen und sich zu organisieren und geraten so in einem immerwährenden Kreislauf, der schon ihre Vorgänger das Leben kostete.
    Dieses Buch ist einerseits ein spannender Abenteuerroman für Jungen und Mädchen (naja eher für Jungen, den bis auf Inga müssen die meisten Mädchen in diesem Buch Küchendienst verrichten und die Jungen verarzten) andererseits eine Parabel auf die Grausamkeit vieler Kinder anderen Kindern gegenüber. Im Archipel der 40 Inseln kämpfen die Kinder mit scharfen Waffen um ihre Position im Leben und um ihr Überleben, im wahren Leben jedoch kämpfen sie mit nicht minder scharfen Waffen gegeneinander, die nicht verletzten, aber dennoch töten können. Wer gegen die Regeln verstößt wird eliminiert, eine Parabel auf eine harte Kindheit und Jugend im postkommunistischen Russland und erinnert dabei ein wenig an eine Dark City Version für Kinder.

    Ich habe das Buch in einem Zug verschlungen. Es ist spannend geschrieben und die agierenden Personen sind glaubwürdig und lebendig dargestellt. Die Schrift ist groß und angenehm zu lesen, aber so wirkt das Buch deutlich dicker als es in einer normalen Schrift eigentlich wäre.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Ritter der vierzig Inseln" von Sergej Lukianenko

    Dima ist ein ganz gewöhnlicher Junge, der sich allerdings in Ferien sehr langweilt, da alle seine Freunde in den Urlaub gefahren sind. Da spricht ihn bei einem Parkspaziergang plötzlich ein Mann an, der ihn für die Zeitung fotografieren möchte und Dima lässt sich bereitwillig fotografieren. Doch beim Klick wird alles plötzlich schwarz um ihn herum und er hat das Gefühl zu fallen und dann ... schlägt er plötzlich im Sand auf. Als er die Augen öffnet, steht eine Gruppe Jugendlicher und Kinder um ihn und begrüßte ihn. Langsam erfährt er, dass er auf einer Inselgruppe mit 40 Inseln gelandet ist und dort das "Große Spiel" ausgetragen nur die Insel, die alle vierzig Inseln erobert darf zurück nach Hause. Doch Dima will sich nicht einfach damit zu Frieden geben das Spiel zu spielen, sondern forscht nach was es eigentlich mit den Inseln auf sich hat ...
    Das Buch beginnt recht schnell, da Dima sich nach nur wenigen Buchseiten auf der Insel befindet, doch irgendwie konnte ich nicht so richtig "warm" mit dem Buch werden. Der Erzählstil ist zwar flüssig und auch die Grundgeschichte ist interessant, doch das Buch konnte mich nicht ganz fesseln, da das letzte Highlight in der Handlung leider fehlt und das Buch so dahinfließt. Leider war das Ende und damit dann auch die Auflösung relativ kurz gehalten, es blieben zwar eigentliche keine Fragen mehr offen, aber etwas länger hätte es schon sein können, da dadurch das Gefühl bei mir entstand, dass der Autor "fertig werden wollte". Das Buch kann man zwischendurch gerne einmal lesen, doch richtig in Erinnerung bleibt es zumindest bei mir nicht.

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