Sergej Lukianenko Die Wächter - Licht und Dunkelheit

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Inhaltsangabe zu „Die Wächter - Licht und Dunkelheit“ von Sergej Lukianenko

Der junge Magier Dmitri Drejer arbeitet
als Lehrer an einer Schule für die »Anderen«,
auf der Vampire, Magier, Hexen und
Gestaltwandler in gegenseitigem Respekt
und Toleranz ausgebildet werden sollen.
Sein alltägliches Leben gerät jedoch völlig
aus den Fugen, als er eines Tages seltsame
Vorgänge auf dem Schulhof beobachtet.
Was er zunächst für einen harmlosen
Streich seiner Schüler hält, entpuppt sich
als gewaltige Verschwörung, die weit über
die Grenzen Russlands hinausgeht. Eine
Verschwörung, die das sensible Gleichgewicht
zwischen den Mächten des Lichts
und den Mächten der Dunkelheit für immer
zerstören könnte ...

Arkadi Schuschpanow kann einfach nicht mit Sergej Lukianenko mithalten ...

— StMoonlight

Lukianenko kehrt hier wieder zu seiner gewohnten Genialität zurück. Perfekt!

— Jadra

Für Fans der vorherigen Romane einfach toll. Bei gleicher Qualität nochmal in die Welt der Anderen eintauchen, war wunderbar!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Kommt nicht ganz an die sechsteilige Wächter-Reihe ran, die man vorher auch besser gelesen haben sollte. Dafür spannende neue Charaktere!

— Nirtak_Ehcstuk

Fast so gut wie die ersten Bücher. Leider keine so starke Story und irgendwie zu kurz...da ist noch Luft nach oben.

— AugeNaseMund83

Toller Autor aber ein nicht so tolles Buch, etwas oberflächlich und langatmig aber ich bleibe Wächter Fan

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Unechte Wächter

    Die Wächter - Licht und Dunkelheit

    StMoonlight

    25. August 2017 um 09:06

    Das Cover ist hier moderner als bei der „alten“ Reihe. Mir persönlich gefällt es nicht wirklich, es ist mir einfach zu aggressiv. (Zumindest passt das Buch von Größe und Farbgestaltung zu der Wächter-Reihe. ;-)) Die Idee für die Geschichte ist ganz gut: Eine Verschwörung zwischen Licht und Dunkel, wo am Ende irgendwie keiner mehr so recht weiß, wer hier mit wem ein falsches Spiel treibt. Diese Intrigen sind ausführlich beschrieben. Leider aber schon fast ein wenig zu ausführlich. Ich hatte hier stets das Gefühl mehr zu wissen, als es nötig gewesen wäre. Insofern war auch leider schnell die Spannung auf dem Tiefpunkt. Hinzu kommen Protagonisten die man zwar aus den „alten“ Wächterbänden bereits kennt, die hier aber wirken wie leblose Hüllen. Alle Charaktere wirken total lieblos.  Die fast 500 Seiten erschienen mir beinahe endlos, denn das mich wirklich interessierte und ein wenig mehr Leben in das Buch gebracht hätte (z.B. Kämpfe), sind nur kurz angerissen. Fast nur wird der Leser Zeuge von irgendwelchen Wörtern (Gespräche), statt Taten. Gute Idee, schlechte Umsetzung des Themas. Es ist nicht immer drin was drauf steht. Genauso auch hier, bei den „neuen Wächtern“. Ich habe das Buch mit Vorfreude in den Händen gehalten, gelesen und wurde arg enttäuscht. Nichts mehr war da, von dem Schreibstil, den ich in den „alten“ Wächterbänden so geliebt hatte.  Woran liegt es? Hat Lukianenko gerade eine Schaffenskrise? Zum Glück nicht, denn wer ganz genau hinsieht, findet den Hinweis, dass die Geschichte von Arkadi Schuschpanow stammt. Dieser hat sich lediglich die Genehmigung zur Benutzung des Wächter-Zyklus geholt. Sergej Lukianenko hat damit also nichts tun, außer dass der Heyne-Verlag hier seinen – und zwar nur seinen – Namen auf den Cover schreibt. (Meiner Ansicht nach irreführend des Lesers.) Wer hier eine interessante und genauso spannende Erzählung erwartet, wird leider maßlos enttäuscht.

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  • Toll für Fans und Neueinsteiger

    Die Wächter - Licht und Dunkelheit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. January 2016 um 20:36

    Wer die vorherigen Romane gelesen hat, kann hier direkt wieder einsteigen, wenn auch mit neuen Charakteren, wer sie noch nicht kennt, kann hier den Einstieg in die Welt der Anderen wagen. Eine Welt voller Magie, Tierwesen und des Zwielichts.

    Toller Schreibstil, eine fesselnde Geschichte. Super Lesestoff

  • Zum Gähnen!

    Die Wächter - Licht und Dunkelheit

    Babscha

    Auf der Mitte abgebrochen! Kaum vorstellbar nach der absolut genialen und letztes Jahr beendeten Wächter-Reihe des gleichen Autors. Aber trotzdem wahr. Hatte einfach keine Lust mehr, einem derart zähflüssigen Aufguss der eigentlich bereits zu Ende erzählten Geschichte um die Welt der lichten und dunklen Anderen noch weiter zu folgen und damit wertvolle Lesezeit zu vergeuden. Schade drum. Aber es passiert nahezu gar nichts. Und die Hauptprotagonisten bleiben entweder blass oder sind unsympathisch, haben keine Kontur und sind damit irgendwie beliebig. Der Handlungsstrang kreist unablässig um den leicht einfältigen, aber zu Amt und Würden gekommenen Hauptlehrer Dmitri der beschriebenen Magierschule. Nee, muss nicht sein. Nervt. Interessant, wie auch ein ansonsten genialer Erzähler mal enttäuschen kann. Und dann auch noch in Trilogieformat.

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    • 6

    thursdaynext

    17. January 2016 um 16:16
  • Ein gelungener Auftakt für neue und alte Fans!

    Die Wächter - Licht und Dunkelheit

    Seitenhain

    18. November 2015 um 16:42

    Vielen Dank an Doreen Liebing für die Überlassung eines Rezensionsexemplars! Vorweg muss ich zugeben, dass ich nach dem spektakulären und endgültigen Finale in „Die letzten Wächter“ der neuen Wächter-Reihe sehr skeptisch gegenüberstand. Sicher geht es auch anderen so, allerdings bin ich sehr froh, ein Rezensionsexemplar erhalten und gelesen zu haben, denn ich wurde sehr positiv überrascht und kann jedem Fan der Wächter auch die neue Reihe sehr ans Herz legen. Das Konzept der neuen Reihe dreht sich nicht um die Frage, wie es nach den letzten Wächtern weitergehen könnte, sondern vielmehr um die Frage, ob die kleine Handvoll von Anderen um Geser, Sebulon und Gorodezki die einzigen Wächter auf der ganzen Welt sind, die spannende Abenteuer erleben und große Geheimnisse aufdecken. Und die Antwort auf diese Frage lautet zweifelsohne: „NEIN!“. Keine Sorge, sehr viele alte Bekannte einschließlich der drei zuvor genannten Wächter haben kleinere und größere Gastauftritte, im Mittelpunkt stehen jedoch neue, ebenso spannende Charaktere. Band 1 der neuen Wächter ist zeitlich zwischen den „Wächtern des Zwielichts“ und den „Wächtern der Ewigkeit“ (also zwischen Band 3 und 4 der alten Serie) angesiedelt und spielt nicht in Moskau, sondern an einem Internat und größtenteils in St. Petersburg. In den Bemühungen, die friedliche Koexistenz zwischen Lichten und Dunklen zu verbessern, ist von beiden Seiten und unter der Führung der Inquisition eine Internatsschule für Andere gegründet worden. Im Gegensatz zu Hogwarts soll es hier jedoch keine „Häuser“ und keinen Wettstreit geben, Lichte und Dunkle sollen Hand in Hand zu Teamplayern werden und die Unterschiede verschwimmen. Doch obwohl eine undurchdringliche magische Barriere die Schüler daran hindert, das weitläufige Schulgelände zu verlassen, fallen plötzlich streunende Werwölfe Menschen im Wald zwischen der Schule und den benachbarten Dörfern an. Droht der Schule eine Bedrohung? Oder handelt es sich nur um einen ausgeuferten Streich der Schüler? Und was hat es mit der geheimnisvollen Anna auf sich, die von ihrer Mutter zur Polizei gebracht wurde, weil in ihrem Zimmer unbezahlbar teure elektronische Spielereien wie aus dem Nichts auftauchen, einschließlich eines Handys, das noch gar nicht erfunden wurde? Im Mittelpunkt des Bandes steht das Internat und seine Schüler, aber auch die Inquisition. Während diese „Grauen“ in der alten Serie immer wieder eine sehr gewichtige Rolle spielten, man jedoch fast nichts über sie erfuhr, wird nun die Inquisition – auch von Innen heraus – sehr sorgfältig beleuchtet. Doch je tiefer wir in die Geheimnisse der Inquisition eintauchen und je mehr wir darüber erfahren, desto mehr neue Fragen tauchen auf, bis zu der vermutlich wichtigsten: wer hat dort überhaupt das Sagen, wer überwacht und kontrolliert die wohl mächtigste und gefährlichste Organisation der Welt? Lukianenko hat es geschafft, „Licht & Dunkelheit“ nicht nur ebenso spannend wie die alte Serie zu schreiben, sondern auch die erwartete Atmosphäre zu schaffen, eine gelungene Mischung aus Altgeliebten und aufregendem Neuen. Die Gastauftritte der altbekannten Charaktere wirken keineswegs wie aus strategischen Zwecken künstlich platziert, sondern ergeben sich unweigerlich aus dem Verlauf der Geschichte selbst. Die Vielschichtigkeit der Charaktere lässt uns wie gewohnt Sympathie und Verständnis für die Dunklen finden und Kritik an Lichten üben. Die ernsten Themen und die bedrohliche Stimmung werden oft von witzigen Anspielungen auf die Popkultur aufgelockert, bei denen Lukianenko nicht scheut, sein Werk selbst indirekt mit einem Augenzwinkern zu versehen. Eine wirklich spannende Lektüre, die Lust auf mehr weckt. Band 2 und 3 der neuen Reihe sind in Vorbereitung. [Rezension von Adam]

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  • Auf Anton Gorodetskys Spuren...

    Die Wächter - Licht und Dunkelheit

    AugeNaseMund83

    25. September 2015 um 16:28

    Ich bin ein riesen Fan der Wächter Reihe und habe vor kurzem den letzten Band um Anton und die Nachtwache zu ende gelesen. Wenn so eine tolle Reihe endet ist frau als Leserin natürlich etwas wehmütig. Umso mehr habe ich mich gefreut nun doch weitere Geschichten um die "Anderen" lesen zu können. Das Universum, welches Lukianenko erschaffen hat, hat eine Glaubwürdigkeit und Realitätsnahe wie sie bei Geschichten um Zauberern, Hexen und Vampiren heutzutage eher schwer zu finden ist. Grade das ist eine der Stärken der Wächter Reihe. Das neuste Werk aus der Welt der Anderen hat mich leider etwas enttäuscht. Das Buch ist in 3 Episoden/Kurzgeschichten unterteilt, die aber zusammen eine fortlaufenden Handlung ergeben. Neue Figuren und alte Bekannte tauchen auf. Der neue Held Drejer ist ein engagierter Lehrer auf einem Internat für auffällige junge Andere. Die Figur ist Anton nicht unähnlich: kritisch, manchmal vorlaut und und lässt sich stets von seinen moralischen Überzeugungen leiten - auch wenn der Rest gegen Ihn scheint. Mir war er deswegen sofort sympathisch.  Der Aufbau der Story ähnelt den Wächter Romanen. Doch leider baut sich die Spannung nicht so stark auf wie bei Antons Abenteuern. Vielleicht liegt es an den drei Unterteilungen der gesamten Geschichte. Ich empfand das Buch irgendwie als mitten in der Story aufhörend - da hätten ein paar Seiten noch gut und gerne einiges bewirken können. Nichtsdestotrotz ist der neue Lukianenko ein netter, erneuter Abstecher in die Welt zwischen Licht und Dunkelheit aus Russland. 

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  • Angelehnt an die Wächter Reihe aber nicht annähernd so gut!

    Die Wächter - Licht und Dunkelheit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. September 2015 um 12:17

    Ein Cover im Stil der Wächter Reihe, durch das schlicht gehaltene Cover und den Raben sieht man sofort die Verbindungen zwischen den Reihen, genau deswegen musste ich das Buch einfach haben und bin natürlich auch mit viel Enthusiasmus an das Buch heran gegangen :-) Der Klappentext hatte mich dann schon etwas verwirrt, denn es schien erst einmal nichts mit der Wächter Reihe zu tun zu haben, denn wie ihr alle wisst war dort nie die Rede von einer Schule für die "anderen". Aber ich ich habe mich gefreut auf die düstere Stimmung die Lukianenko immer in seinen Büchern versprüht hat und das war genau das was ich liebe. Düstere Spannung war hier jedoch nicht oft zu finden und wenn, dann auch nicht in dem Ausmaß wie es früher war. Generell der Schreibstil von Lukianenko hat sich verändert, es wirkt nicht besonders mystisch sondern es wird sehr detailreich und bildlich beschrieben, was auf der einen Seite gut ist aber keinen Raum für die Fantasie bietet, das finde ich schade. Die Charaktere hingegen wirken stumpf und langweilig, es klingt sehr hart das zu sagen aber leider ist es so. Wer Lukianenko kennt wird vermutlich genauso enttäuscht sein wie ich es war. Die Geschichte an sich fand ich interessant, mit der Schule und den Verschwörungen der Lichter und der Dunklen, aber die Umsetzung hätte mit etwas mehr Herzblut ablaufen können. Der Kampf zwischen Licht und Dunkel ist vollkommen in den Hintergrund gerückt und es wird sich eher mit Teenagerproblemen beschäftigt als mit der Realität. Alles wirkt zusammen gewürfelt und nicht besonders abgestimmt, wodurch man das Buch auch nicht als gut bezeichnen kann. Einige Dinge werden wiederholt und dann bis ins letzte Detail ausdiskutiert, dabei bleiben die wirklich wichtigen Ereignisse auf der Strecke. Fazit: Angelehnt an die Wächter Reihe aber leider nicht annähernd so gut wie sie. Ich bin ein begeisterter Fan von Lukianenko und das wird sich auch so schnell nicht ändern aber ich bin enttäuscht von diesem Buch. Man hat das Gefühl er will zwanghaft an dem Erfolg anknüpfen doch das geht leider in die Hose. 

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  • anders als erwartet

    Die Wächter - Licht und Dunkelheit

    78sunny

    19. September 2015 um 13:59

    Eine Bewertung des Buches ist mir sehr schwer gefallen. Ich schwankte lange zwischen 3 und 4 Sternen. Im Vergleich zu der Original Wächter-Reihe ist das Buch deutlich schwächer und ich hätte dem ganzen nur 3 Sterne gegeben. Da das Buch aber nur sehr gering an die Original Reihe gebunden und ist ohne Probleme ohne das Vorwissen aus der Originalreihe gelesen werden kann, habe ich mich entschieden es als ganz eigenständiges Buch zu werten. Somit hat es knapp 4 Sterne für mich erreicht. Erst einmal möchte ich kurz etwas zum Inhalt verraten. Es ist wieder (wie die Originalreihe) in 3 Teile unterteilt. Jeder Teil hat seinen eigenen Spannungsbogen und kleinen Höhepunkt. Alle 3 Teile sind durch bestimmte Figuren und die Haupthandlung verbunden. Es spielt in der selben Welt wie die Originalreihe, aber eine unbestimmte Zeit später. Ganz genau wird darauf nicht eingegangen, aber man erfährt grob was in der Originalreihe mit der Welt passiert ist. Allerdings ist dies wirklich sehr, sehr oberflächlich und man bekommt nur ein paar wesentliche Fakten und Namen zugeworfen. Ich vermute, dass wird sowieso nur den Lesern auffallen, welche die Originalreihe gelesen haben. Die Grundstruktur der Welt ist also gleich. Es gibt die Nachtwache (die Lichten), die Tagwache (die Dunken) und die Inquisition. Das sind die sogenannten Anderen, die unbemerkt von den Menschen in der realen Welt leben. Auf das Lizenzen vergeben zum Töten (für Dunkle) und Zauber (meist für Lichte) wird gar nicht so sehr in dieser Reihe eingegangen, spielt aber auch eine Rolle. Ob das für Leser ohne Vorwissen nicht etwas zu wenig erklärt und verwirrend ist, kann ich nicht einschätzen. Vielleicht werden die Stellen dann einfach überlesen. Wo sich die Originalreihe eher mit den Wachen beschäftigt hat und erst nach und nach die Inquisition dazu kam, so haben wir es hier mit einer ganz anderen Konstellation zu tun. Zum einen spielt die Inquisition eine viel größte Rolle im Plot und zum anderen fängt die Handlung in einer Schule an. Wie sich das nachher weiter entwickelt möchte ich nicht verraten. Das Zwielicht ist für mich ja die genialste Erfindung von Lukianenko und ich mag wie er es aufgebaut hat und wie es von den Anderen der verschiedenen Grade genutzt wird. Das kommt in der Originalreihe noch besser rüber, aber spielte auch hier wieder eine große Rolle. Schön war es dann man (zwar erst zum Ende hin) geliebte Charakter wiedertraf. Wen möchte ich hier ebenfalls nicht verraten, aber ohne sie hätte mir wirklich was gefehlt. Der Schreibstil von Lukianenko ist einfach einzigartig. Er ist gesellschaftskritisch und macht sehr viele Anspielungen auf Literatur- und Filmklassiker. Teilweise war dies aber gerade in diesem Band schon etwas lächerlich. Bruce Lee, der eine Wache führte, Cornelia Funke als Andere und die vielen Harry Potter Anspielungen waren mir einfach zu trivial. Auch das sich durch den ganzen Band ziehende "Club der toten Dichter"-Thema fand ich nicht ganz so originell. Sein ständiges Auseinandersetzen mit Vorurteilen, Machtausübung, Intoleranz, Gewissen und vielem mehr ist aber auch hier wieder zu finden und konnte mich überzeugen. Man merkt seinen Charakteren den ständigen Konflikt mit den Vorgaben der Gesellschaft, ihren eigenen Überzeugungen und Wünschen an. Es gibt ständig ein Ausfechten des Für und Wider und der Kampf zwischen Gut und Böse und dem erkennen der Grauzonen. Auch das Abwegen was ist erlaubt wenn man das große Ganze im Auge behält, ist ein großes Thema. Das kann der Autor besser als viele andere. Teilweise hatte das Buch durch seine teils sehr detaillierten Ausschweife doch einige Längen und ist somit nicht für Leser geeignet die schnelle, actionreiche Bücher lieben. Es ist auch bei weitem nicht so spannend wie ich es erwartet hätte. Die Charaktere haben mich nicht ganz so überzeugt wie in der Originalreihe. Hier habe ich alles mit Abstand zu den Figuren gelesen und mitverfolgt. In der Originalreihe dagegen habe ich mit der männlichen Hauptfigur richtig mitgefiebert und mitgelitten. Irgendwie blieben die Charaktere hier blasser. Es hat mich eben auf eine andere Art und Weise unterhalten. Alles in allem muss ich aber sagen, dass mich das Buch wirklich gut unterhalten hat. Wenn ich mal ausblende, dass mir die Originalreihe deutlich besser gefiel, bin ich doch sehr zufrieden mit dem Buch. *Fazit:* 4 von 5 Sternen An die Original Wächter-Reihe kommt das Buch bei weitem nicht heran, aber als eigenständiges Buch betrachtet, hat es mich sehr gut unterhalten. Die Charaktere blieben (wieder im Vergleich zur Originalreihe) eher flach, aber es war trotzdem interessant ihren Weg mitzuverfolgen. Lukianenkos gesellschaftskritischer Schreibstil kommt wieder gut durch, aber er verfranzt sich dieses mal etwas mit den vielen Anspielungen auf Literatur- und Filmklassiker (auch der Trivialliteratur). Stellenweise wirkte es dann schon albern. Die Welt mit ihrer Aufteilung in die Dunklen und die Lichten sowie der Inquisition als Kontrollorgan und natürlich dem Zwielicht kann mich nach wie vor vollends begeistern. Wer kein Problem mit sich langsam entwickelndem Plot, teilweise philosophischen Einlagen und dem etwas eigenen Schreibstil von Lukianenko hat, kann ich das Buch empfehlen. Allerdings würde ich der Originalreihe immer den Vorzug geben.

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