Sergej Lukianenko Sternenschatten

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Inhaltsangabe zu „Sternenschatten“ von Sergej Lukianenko

Revolutionär wider Willen Dies sind die Abenteuer des Kosmonauten Pjotr Chrumow, der eines Tages in seinem Raumschiff einen blinden Passagier entdeckt: den Vertreter einer Reptilienrasse, die sich gegen die in der Galaxis herrschende Macht – das sogenannte 'Konklave' – verschworen hat. Zunächst glaubt Pjotr, die Angelegenheit still und leise bereinigen zu können. Doch sein Passagier hat andere Pläne: Er verlangt ein Treffen mit Andrej Chrumow, Pjotrs 72-jährigem Großvater, der auf der Erde lebt. Doch warum gerade mit ihm? Und wie soll Pjotr unbemerkt zur Erde gelangen?

Herausragendes und philosophisches Buch über die Frage, was es heißt, Mensch zu sein...

— Enda
Enda

Endlich mal wieder ein richtig gutes SF-Buch, das sich um die Frage dreht, ob das Glück der Menschen wirklich in absoluter Freiheit liegt.

— doceten
doceten

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  • Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit in der Zukunft auf Russisch - Teil 2

    Sternenschatten
    Hypokras

    Hypokras

    08. September 2015 um 13:09

    Die Bücher: Sternenspiel - ISBN 3-453-52411-8 Sternenschatten - ISBN 3-453-52553-5 Zusammenfassung Kurz: Mensch rettet Erde vor Zerstörung Etwas länger: Pjotr Chrumov, ein kosmischer "Furhmann" (so werden die Menschen von den Starken Rassen des "Konklave" genannt) schon beinahe Anti-Alkoholiker gerät durch intrigante Machenschaften in die Position des Retters der Erde. Die Starken Rassen drohen die Erde zu zerstören und dies wird Pjotr von einem "Zähler", einem Reptilienartigen Wesen mitgeteilt. Dieser will unbedingt zur Erde und mit Pjotrs Grossvater sprechen, einem 72-jährigen Zyniker und Alien-Hasser. Die Zähler wissen schon länger, dass etwas im argen liegt. Aber nicht nur die Zähler sind mit dem Status Quo unzufrieden ... Meine Meinung Abgesehen von sehr viel russischer Sozialkritik und diversen Zitaten aus anderen Quellen findet sich sehr gut verpackt in eine wunderbare Geschichte, die nicht so ausgeht wie erwartet, die Entwicklung eines Menschen der vom "Fuhrmann" zum Helden wird und schliesslich Frieden mit seinem "Schicksal" und seiner "Bestimmung" schliesst. Absolute Empfehlung für alle Fans von tiefgründiger Sci-Fi. Sehr wenig Effekte. Keine Riesenknaller. Dafür gut verpackte Sozialkritik und Anregungen zu Themen wie Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit ...

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  • kann ich gerne empfehlen...

    Sternenschatten
    sifi-leser

    sifi-leser

    28. November 2013 um 18:58

    Das Buch beginnt ein bisschen lahm und ich bin erst schwer "reingekommen". Aber umso überraschender ist dann die Wende, wenn Pjotr sich auf die Suche nach dem Schatten macht. Also durchhalten auf den ersten Seiten lohnt sich. Soviel sei gesagt; es benötigt nicht immer Raumschiffe um von einer Galaxie zur Nächsten zu reisen. Leider wusste ich nicht, dass Sternenschatten der 2te Teil der Sternenspiel-Romane ist. Ich denke, um das Universum, in dem sich Pjotr bewegt, besser zu verstehen, lohnt es sich das erste Buch "Sternenspiel" zu lesen. Hab ich noch nach zu holen :) Aber dennoch kann man Sternenschatten auch einfach so lesen. 

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  • Rezension zu "Sternenschatten" von Sergej Lukianenko

    Sternenschatten
    Dilbertine

    Dilbertine

    04. March 2011 um 21:12

    Russischer Kosmonauten-Kult und die verzweifelte Suche nach der idealen Gesellschaftsform ************** Pjotr Chumrov, der russische Kolumbus des Alls, ist erneut in den Weiten der Galaxis unterwegs. Im ersten Teil der Romanserie (Sternenspiel) ist seine Mission, die Rolle der Menschen in der Konklave zu verbessern, kläglich gescheitert. Eine Allianz mit der humanoiden Rasse der Geometer, deren Gesellschaftssystem auf einer dem Kommunismus ähnlichen Ideologie aufgebaut ist, scheint als vollkommen ausgeschlossen. Die Geometer verfügen über Fortbewegungstechnologien, die auch für Aliens taugen, somit werden die Menschen künftig nicht mehr als Fuhrleute der Konklave benötigt. Das Erhaltungsziel der menschlichen Rasse ist konterkariert, der kosmische Genozid nicht mehr ausschließbar, die Zeit ist knapp. Pjotr macht sich, zusammen mit seinem Großvater Andrej, Mascha einer jungen Wissenschaftlerin und einem weiteren Helden des Alls, Agent Danilow, auf den Weg in den Kern der Galaxis, 32.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der Schatten, der am meisten gefürchtete Feind der Geometer ist das erklärt Reiseziel. ****************** Die Welt der Schatten schenkt jedem die Freiheit der Selbstverwirklichung. Schreitet man durch eines der vielen Tore, findet das eigene Unterbewusstsein den Weg in die ganz persönliche (Alb)Traumwelt. Da der Protagonist zunächst orientierungs- und ziellos ist, kann der Leser ihn sowohl in die martialischen als auch in die heilen und friedvollen Weltentwürfe des Planten begleiten. ******************* Wie schon im Vorgänger erzählt Lukianenko in einem sprachlich lebendigen und aufregenden Stil. Besonders sind seine politischen und philosophischen Gedanken, die mich gelegentlich an meine, seinerzeit so verhasste, philosophische Pflichtausbildung in der ehemaligen DDR erinnert haben. Vor ein paar Jahren noch hätte ich genau aus diesem Grund, diese Art von Lektüre rigoros abgelehnt. Glückes Geschick habe ich die Phase der Abneigung und Abwehr überwunden, es wäre ein echter Verlust, wenn ich diese phantastisch entworfenen Welten mit den so feinsinnigen Hintergründen nicht hätte entdecken können. Die ersten drei Teile des Romans habe ich verschlungen. Der letzte Teil hat mir ein wenig Schwierigkeiten bereitet. Der Held des Romans kämpft hier nicht mehr nur gegen die Starken Rassen sondern auch gegen seine multiplen Persönlichkeiten. Im Identitätslabyrinth des Pjtor Chumrov habe ich mich zeitweise verirrt, zum Schluss den Weg aber doch noch gefunden. Zwar wird die Welt am Ende gerettet, die Lösung ist jedoch unspektakulär, aber auch das macht nichts, denn bekanntermaßen ist der Weg das Ziel und der war in in 3/4 Teilen spannend, klug, phantasie- und humorvoll, gesellschaftskritisch, philosophisch, politisch und gegenwartsbezogen. Von mir gibt es vier von fünf Sternen, ein Stern ist in der Galaxis auf der Suche nach der Identität verloren gegangen. Für mich ist Sergej Lukianenko eine großartige Entdeckung. Nach einer SF Erholungspause werde ich mir die Welten der Wächterromane erarbeiten.

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  • Rezension zu "Sternenschatten" von Sergej Lukianenko

    Sternenschatten
    Cibo95

    Cibo95

    08. April 2010 um 13:25

    Reist der Protagonist im ersten Teil noch zu den Geometern, geht er im zweiten Teil in die Welt des Schatten. Das muss man sich als eine Art Religion/Lebensweise vorstellen. Die Welt der Schatten baut Tore in die Welten, die den Schatten rufen. Klingt kompliziert, ist es aber eigentlich gar nicht. Durch diese Tore werden die Welten der Schatten verbunden. Das Problem ist, dass man nicht beliebig durch die Welten wandern kann, sondern in die Welt gelangt, die man sich insgeheim wünscht. Wer sich z.B. Ruhe wünscht, landet in einer Art Paradies. Wer eine Wut in sich trägt, landet mitten im Krieg – auf der „richtigen“ Seite. Die Welt der Geometer (ihre Heimat ist geometrisch angelegt, es gibt keine Unregelmäßigkeiten, alle Menschen sind gleich und werden von „Ausbildern“ zur richtigen Lebensweise erzogen) ist darauf aus, nur „Freunde“ zu finden. Da im Schatten keine Freunde sind, wird diese Art zu leben abgelehnt. Ich schweife ab. Um es kurz zu machen. Pjotr hält sich lange bei den Geometern auf. Durch einen Cualcua (Lebensform, Symbiont) kann Pjotr jede Gestalt annehmen, die der Cualcua vorher analysiert hat. In Form des Geometer Nik Riemer kehrt er auf „Die Heimat“ zurück und lernt deren Welt kennen. Es gefällt ihm überhaupt nicht und begibt sich in die Welt der Schatten, um Frieden zwischen den Welten zu stiften. Hilfe bekommt er durch einen Cualcua, der als Symbiont in ihm lebt. Der zweite Teil der Geschichte hat mir nicht so gut gefallen. Der Roman hat einige Längen, die mich teilweise etwas angeödet haben. Dass Lukianenko gern philosophiert, ist bekannt und in anderen Romanen, auch im ersten Teil „Sternenspiel“ hat mir das gut gefallen. Hier war es aber doch zuviel … ständig wechselten die Gedanken von Pjotr, zu Nik (deren Geist Pjotr in sich trägt) und die des Cualcua (Symbiont). Die Gespräche mit dem Großvater und den vielen Menschen und Aliens, die Pjotr/Nik führt waren anstrengend. Der spannende Plot hielt mich aber doch am Lesen, ich musste unbedingt wissen, ob er es schafft, die Erde zu retten. Am Ende bringt Pjotr die starken und die schwachen Rassen zusammen und es wird über das Schicksal der Erde entschieden. Das war Spannung bis zum Schluss … schade, dass sich Lukianenko so viel Zeit dafür genommen hat. 400 statt 608 Seiten hätten da wohl auch gereicht. Fazit: Lesenswert, um die Geschichte nach Sternenspiel abzuschließen … leider insgesamt nur 3 Sterne Über den Autoren (Amazon) Sergej Lukianenko, 1968 in Kasachstan geboren, studierte in Alma-Ata Medizin, war als Psychiater tätig und lebt nun als freier Schriftsteller in Moskau. Er ist der populärste russische Fantasy- und Science-Fiction-Autor der Gegenwart, seine Romane und Erzählungen wurden mehrfach preisgekrönt. Die Verfilmung von "Wächter der Nacht" war der erfolgreichste russische Film aller Zeiten. Meine Meinung zum Autoren: Ich finde es schade, dass er immer nur mit der Wächter-Reihe in Verbindung gebracht wird. Spektrum ist nach wie vor mein absoluter Favorit von ihm und auch die Weltengänger-Reihe ist fantastisch.

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  • Rezension zu "Sternenschatten" von Sergej Lukianenko

    Sternenschatten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. February 2010 um 17:20

    Lukianenko ist hier wieder mal eine gesunde Mischung aus, Philosophie und Unterhaltung gelungen. Ein Buch, das von der ersten bis zur letzten Seit fesselt.
    Fazit: Ein Buch das jedem empfohlen werden kann, für den Sciencefiction nicht nur simple Action und Weltraumschlachten bedeutet

  • Rezension zu "Sternenschatten" von Sergej Lukianenko

    Sternenschatten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. February 2010 um 16:58

    Nach Sternenspiel habe ich nun Sternenschatten verschlungen und halte es vielleicht für das beste Werk von Sergej Lukianenko. Es ist dermaßen gespickt mit intelligenter Phantasie, dass man auch den etwas abrupten Schluss verzeiht. Alles hat nun mal ein
    Ende, leider auch dieser großartige Sergej Lukianenko-Roman. Empfehlenswert !

  • Rezension zu "Sternenschatten" von Sergej Lukianenko

    Sternenschatten
    Babscha

    Babscha

    09. January 2010 um 23:13

    Im zweiten Teil von Lukianenkos "Sternensaga" wird die Geschichte des Kosmonauten Pjotr Chrumow und seiner mehr oder weniger freiwilligen Begleiter auf ihrer Odyssee quer durch die Galaxis zunächst rasant weitergeführt; leider verliert diese jedoch vor allem im Mittelteil etwas an Fahrt, wenn der Autor die Geschehnisse auf verschiedene alternative Welten verlagert und deren Gesellschaftsformen und Besonderheiten in etwas breit und ermüdend angelegter Form eingehend vorstellt. Nichtsdestotrotz findet er immer wieder zum eigentlichen Spannungsbogen zurück uind lässt -wie typisch- gerade in diesem Band wieder zwischen den Zeilen viele persönliche gesellschaftskritische und politisch angehauchte Anmerkungen einfließen. Obwohl Teil 2 nicht ganz an den hervorragenden Auftaktband heran reicht, entschädigt das letzte spannende Drittel des Buches mit einigen interessante Wendungen für ein paar Längen, so dass man das Gesamtwerk als in jedem Fall lesenswert empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Sternenschatten" von Sergej Lukianenko

    Sternenschatten
    sturlu

    sturlu

    25. September 2009 um 18:10

    "Sternenschatten" ist kein eigenständiger Roman, sondern die zweite Hälfte der Geschichte, die in "Sternenspiel" beginnt. Siehe meine Rezension dort.

  • Rezension zu "Sternenschatten" von Sergej Lukianenko

    Sternenschatten
    Rio

    Rio

    24. July 2009 um 01:57

    Gelungene Fortsetzung