Sergej Lukianenko Sternenspiel: Roman

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Inhaltsangabe zu „Sternenspiel: Roman“ von Sergej Lukianenko

Das große Planetenabenteuer Nachdem man auf der Erde das Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit entdeckt hat, bricht die Menschheit ins All auf – und trifft auf das sogenannte „Konklave“, eine interstellare Organisation, in der etliche außerirdische Spezies versammelt sind. Diese Organisation wurde geschaffen, um den Völkern der Galaxis ihre jeweilige Rolle zuzuweisen. Dies sind die Abenteuer des Kosmonauten Pjotr Chrumow, der eines Tages in seinem Raumschiff einen blinden Passagier entdeckt, einen Vertreter einer kleinwüchsigen Reptilienrasse, die sich gegen das „Konklave“ verschworen hat. Zunächst glaubt Pjotr, die Angelegenheit still und leise bereinigen zu können. Er ahnt nicht, dass sich sein Leben – und das aller Menschen – für immer verändern wird … (Quelle:'E-Buch Text/11.03.2009')
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  • Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit in der Zukunft auf Russisch - Teil 1

    Sternenspiel: Roman
    Hypokras

    Hypokras

    08. September 2015 um 13:07

    Die Bücher: Sternenspiel - ISBN 3-453-52411-8 Sternenschatten - ISBN 3-453-52553-5 Zusammenfassung Kurz: Mensch rettet Erde vor Zerstörung Etwas länger: Pjotr Chrumov, ein kosmischer "Furhmann" (so werden die Menschen von den Starken Rassen des "Konklave" genannt) schon beinahe Anti-Alkoholiker gerät durch intrigante Machenschaften in die Position des Retters der Erde. Die Starken Rassen drohen die Erde zu zerstören und dies wird Pjotr von einem "Zähler", einem Reptilienartigen Wesen mitgeteilt. Dieser will unbedingt zur Erde und mit Pjotrs Grossvater sprechen, einem 72-jährigen Zyniker und Alien-Hasser. Die Zähler wissen schon länger, dass etwas im argen liegt. Aber nicht nur die Zähler sind mit dem Status Quo unzufrieden ... Meine Meinung Abgesehen von sehr viel russischer Sozialkritik und diversen Zitaten aus anderen Quellen findet sich sehr gut verpackt in eine wunderbare Geschichte, die nicht so ausgeht wie erwartet, die Entwicklung eines Menschen der vom "Fuhrmann" zum Helden wird und schliesslich Frieden mit seinem "Schicksal" und seiner "Bestimmung" schliesst. Absolute Empfehlung für alle Fans von tiefgründiger Sci-Fi. Sehr wenig Effekte. Keine Riesenknaller. Dafür gut verpackte Sozialkritik und Anregungen zu Themen wie Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit ...

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  • - Hypochrisy -

    Sternenspiel: Roman
    Hypochrisy

    Hypochrisy

    28. July 2014 um 09:14

    Die Menschheit hat sich in Sternenspiel auf den Weg ins All gemacht, dank Überlichtantrieb schmelzen die Lichtjahre im "Jump" zur Nichtzeit. Doch wir (die Menschheit) sind nicht allein und der Erstkontakt lässt nicht lange auf sich warten: Die gottesanbeterinnenartigen Hyxoiden vertreten die Konklave und eigentlich würden sie die Terraner im Namen der Konklave zum Hilfsvolk umfunktionieren, wären nicht die Menschen die offenbar einzige intelligente Spezies, die durch einen "Jump" nicht verrückt wird...

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  • Rezension zu "Sternenspiel" von Sergej Lukianenko

    Sternenspiel: Roman
    dramelia

    dramelia

    02. April 2011 um 17:30

    Ein interessanter Roman über die mögliche Zukunft des Menschen und eventueller anderer außerterrestrischer Lebewesen. In diesem Buch geht es um Pjotr Chrumow, einen Kosmonauten, der als Frachtlieferant dem Konklave dient. Eigentlich, wie die ganze Menschheit, denn diese haben den so genannten "Jump", das Bewegen in Überlichtgeschwindigkeit, erfunden, wodurch diese als Lieferanten der "Starken Rassen" dienen. Eines Tages schleicht sich ein so genannter "Zähler", ein reptilienartiges Alien, in Pjotrs Raumschiff und fliegt zur Erde. Von nun an sinkt Pjotr immer tiefer in das Machtgefüge des Konklaves und einer Rebellion, bei der es um nichts anderes als das Überleben der Menschheit und anderer Rassen geht... Ein wirklich interessantes Buch. Der Schreibstil ist verständlich, auch die Thematik ist gut, obwohl diese schon sehr abgegriffen ist. Lukianenko hat eine neue Welt bzw. ein neues Universum geschaffen, welches so einfach wie genial ist, und in seinen Emotionen so klar, dass es jeder nachvollziehen kann. Die Handlung ist gut nachzuvollziehen, und der Protagonist ist schon nach sehr kurzer Zeit sehr sympathisch. Im Laufe des Buches jedoch gibt es ein paar sprachliche Ungeschicktheiten in dem Buch, teilweise Sätze, die ohne jede Erklärung da stehen und es auch keine Erklärung mehr kommt. Auch dauert es sehr lange, bis die eigentliche Handlung beginnt, wodurch der Anfang des Buches recht langatmig und teilweise auch langweilig ist. Aber es ist jede Informationen, die am Anfang gegeben wird, wichtig, um das weitere Handeln zu verstehen. Doch dann nimmt die Handlung fahrt auf und man wird in Welten geworfen, die man sich so gar nicht vorstellen konnte und mit Rassen konfrontiert, von denen man nichtmal ahnen konnte/wollte, dass sowas existieren könnte. Der Stellenwert der Menschheit wird in diesem Buch auf das Minimalste reduziert, nur als Diener und Lieferanten, ohne große Rechte. Was natürlich sehr im Kontrast zu dem immer noch vorherrschenden Bild der Menschheit als "Krönung der Schöpfung" (oder in ähnlichen Ausdrucksweisen, auf alle Fälle über allem anderen, was wir kennen, obwohl uns schon sehr starke Schranken vorgelegt worden sind) steht. Insgesamt ein lesenswertes Buch, wenn man sich mit der Thematik anfreunden und sich eine mögliche Zukunft entführen lassen kann, die wahrscheinlich ist.

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  • Rezension zu "Sternenspiel" von Sergej Lukianenko

    Sternenspiel: Roman
    HarryF

    HarryF

    26. March 2011 um 16:47

    Ich konnte mich leider nicht dazu zwingen, es fertig zu lesen. Der sprachliche Stil ist russisch minimalistisch, die Story ist an den Haaren herbeigezogen und wenn man mitlesen muss wie ein "Übermensch" mit einem Seil und einem Nachttopf bewaffnet einem fremden Raumschiff voller feindseeliger Wesen entkommt, ist einfach Schluss. Sorry ...

  • Rezension zu "Sternenspiel" von Sergej Lukianenko

    Sternenspiel: Roman
    Dilbertine

    Dilbertine

    Meine Einstiegsdroge ins Genre Science Fiction ************** Die russische Seele der Zukunft verehrt Juri Alexejewitsch Gagarin, wird vom selbstgebrannten Wodka angetrieben, wohnt in Datschas, brettert in alten Shigulis über marode Straßen, träumt immer noch von einer klassenlosen Gesellschaft und kämpft in der Galaxis um einen verbesserten Stand. Verkörpert wird sie im Roman Sternenspiel von Pjotr Chrumow, der als Kosmonaut mit Überlichtgeschwindigkeit durchs All rauscht. Die Milchstraße wird von einer interstellaren Organisation geleitet, die aus neun starken Rassen besteht und die den unterlegenen Rassen die jeweilig passende Rolle zuweist. Die Menschen gehören in die Kategorie der schwachen Rasse. ************** „Wir besetzten jene seltsame Nische, die in der galaktischen Hierarchie der Rassen noch frei war. Wir stellten die Teeklipper des Weltalls“. ************** Diese Aufgabe wird ihnen zuteil, da sie die Einzigen sind, die den Sprung durch Raum und Zeit in Überlichtgeschwindigkeit körperlich verkraften und die entsprechende Technik hierfür entwickelt haben. Pjotr pendelt zwischen Milchstraße und Erde und transportiert allerlei unsinniges Zeug im Auftrag der Außerirdischen. Sein ruhiges Kosmonautendasein nimmt ein schnelles Ende, als er einen blinden Passagier, Karl den Zähler, mit auf die Erde bringt. Karl, schaut aus wie ein Gürteltier, beherrscht mit seinen Artgenossen die Fähigkeit des kollektiven Nachdenkens, ist ein Rechengenie und der inoffizielle Vertreter einer Gruppe von Unzufriedenen. Seine Mission ist, drei schwächere Rassen zusammenzubringen, um den Kampf für einen verbesserten Status in der Galaxis herbeizuführen. Wenn sich diese Mission erfüllen soll, muss eine neue Kraft gefunden werden, die den neun kräftigen Rassen ebenbürtig ist und für ein neues Gleichgewicht der Kräfte sorgt. ************** Pjotr lässt sich auf diese aberwitzige Idee ein und mit Hilfe der Zähler, der Alari und der Cualcua landet er auf dem Planeten „Die Heimat“, dessen monolithische Gesellschaft stark an den utopischen Kommunismus erinnert. ************** „Ich war in die Welt der Geometer gelangt, eine Welt, die wie das Paradies aussah. So vertraut, dass sie mir wie meine eigene vorkam. Wie oft war sie durch die menschlichen Träume gegeistert, diese Welt der guten Menschen und der gerechten Erscheinungen, diese Welt ohne Angst und Erniedrigung und der Weg, den sie gegangen war, schien ebenfalls richtig und überzeugend zu sein. Erziehung, Ausbildung, Effizienz. Gerechtigkeit. Liebe. Nur den Respekt, den hatte man stets vergessen.“ ************** Die Heimat und die Geometer stellen sich schnell als für die Mission ungegeeignet heraus. Die Geschichte hat kein richtiges Ende und der Leser würde mit einer nicht ganz zufriedenstellenden Ungewissheit entlassen, wüsste er nicht, dass die Fortsetzung der Abenteuer des Pjotr Chrumow bereits erschienen ist. *************** „Sternenspiel“ war zunächst der Versuch des Einstiegs in ein bislang von mir konsequent verweigertes Genre, der sich völlig unerwartet und schnell zur Einstiegsdroge entwickelt hat. Ich habe absolut keinen Vergleich zu anderen SF Werken, bin aber von dem hier gelesenen zweifellos euphorisiert. Meine Voreingenommenheiten über SF Romane, die auf zu viel Wissenschaft, zu viel Technik und zu viel Kampfszenen basierten, hat Sergej Lukianenko in intergalaktischer Geschwindigkeit zerstört. Gelesen habe ich einen phantastischen Roman und das im wahrsten Sinne des Wortes, der einen erkennbaren Gegenwartsbezug hat, dessen technischen Schilderungen ich folgen konnte, der herzerfrischende Alien-Charaktere in sich trägt und der vor allen Dingen so wunderbar witzig, sarkastisch und russisch ist. Meinen herzlichen Dank für diesen Tipp, lieber Babscha, Dir widme ich diese Rezi.

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  • Rezension zu "Sternenspiel" von Sergej Lukianenko

    Sternenspiel: Roman
    Cibo95

    Cibo95

    02. April 2010 um 17:51

    "Sternenspiel" ist wieder eine Welt, in die Lukianenko einen abtauchen lässt. Erst durch Lukiankenko bin ich überhaupt zur SF gekommen, kann mich mittlerweile dafür begeistern. "Spektrum" und "Weltengänger/-träumer" gehören zu meinen Lieblingsromanen. Er bleibt immer "am Boden", wird nicht zu fantastisch. Sympathische Protagonisten, die mit dem Herz und den Füßen auf der Erde bleiben und ihre Heimat lieben. Hier geht es um Pjotr, den jungen Moskauer Kosmonauten, der die Welt vor den starken Rassen retten soll und sich von einem Abenteuer ins nächste begibt. Kann er die Menschen vor einem Krieg gegen die starken Rassen schützen, wird er die schwachen Rassen verbünden können? Ein großer Teil des Romans spielt auf "Der Heimat" der Geometer, einer Menschenrasse, die in einer scheinbar perfekten Welt lebt. Pjotr gefällt diese nicht und schon bald befindet er sich auf der Flucht ... ich lese gespannt in "Sternenschatten" weiter ...

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  • Rezension zu "Sternenspiel" von Sergej Lukianenko

    Sternenspiel: Roman
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. January 2010 um 15:46

    Auch in "Sternenspiel" hält Sergej Lukianenko erfolgreich Distanz zum sonstigen Science Fictions-Einheitsbrei. Es gibt keine bösen Aliens, die die Erde angreifen, keine einsamen Superhelden, die mit waghalsigen Kämpfen die Galaxis retten. Die Story kommt dabei aber nicht zu kurz, sie ist, wie vom Autor gewohnt, logisch und gut erzählt. Das Ende bleibt dabei aber offen, man muß eben auch noch den Nachfolger "Sternenschatten" lesen, um aus der Geschichte letztendlich schlau zu werden. Für Fans von anspruchsvoller Science Fiction ist "Sternenspiel" auf jeden Fall empfehlenswert, wer sich wilde Weltraumaction erwartet, sollte sich aber wohl anderweitig umsehen. Ich war aber begeistert von dem Buch und werde auch "Sternenschatten" lesen...

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  • Rezension zu "Sternenspiel" von Sergej Lukianenko

    Sternenspiel: Roman
    sturlu

    sturlu

    25. September 2009 um 18:09

    Vorweg: "Sternenspiel" ist nur ein halber Roman. Ihn zu lesen ohne die zweite Hälfte "Sternenschatten" macht meiner Ansicht nach wenig Sinn. Dass die Geschichte in zwei Bücher verpackt wurde und nicht nur in eine ist vermutlich dem Umfang der beiden Wälzer geschuldet. Ich schreibe deshalb hier gleich etwas über das komplette Werk. Aus einem halbwegs originellen Ausgangsszenario entwickelt sich das Buch gegen Mitte ziemlich abrupt in eine Beschreibung einer Gesellschaft eines anderen Planeten. Diese ist leider weder sonderlich originell noch spannend; dass sie eine Art Parabel auf den Kommunismus darstellen soll ist sehr offensichtlich, verschafft dem Leser aber weder viel Erkenntnis noch "sense of wonder". Und dann ist das erste Buch auch schon zu Ende, ohne irgendetwas aufzulösen. In Buch zwei "Sternenschatten" wird dann der "politische Gegenentwurf" besucht, und er stellt sich, oh Wunder, auch nicht als das Paradies dar, als das er entworfen wurde. Die Auflösung des Ganzen ist recht absehbar und lässt weiterhin nur an wenigen Stellen Spannung aufkommen. Stilistisch ist die Geschichte nicht schlecht geschrieben, besitzt aber erhebliche Längen. Diese und die gemächliche Erzählweise sehe ich als Hauptgrund für die ausufernde Länge der beiden Bände; mit etwas Mut zur strafferen Schreibe und engerem Satz hätte die Handlung locker in einen Band gepasst. Kurz: - Für Unterhaltung zu wenig Spannung. - Für Hard SF entschieden zu unrealistisch. - Als "Gesellschafts-Parabel", für die gerade die Ost-SF ja bekannt ist, zündet es bei mir einfach nicht. - Und als Roman literarisch zu nichtssagend. Schade, von dem Buch hatte ich mir mehr erhofft.

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  • Rezension zu "Sternenspiel" von Sergej Lukianenko

    Sternenspiel: Roman
    Staubfinger

    Staubfinger

    26. August 2009 um 15:10

    Es geht um den russischen Kosmonauten Pjotr Chrumow. Er ist einer von vielen menschlichen Boten im All. Da der Mensch den Sprung mit Überlichtgeschwindigkeit entdeckt hat und sie auch die einzigen sind die es unbeschadet überstehen haben sie einen festen Platz als Zusteller im Kreislauf des Alls wie jede andere Rasse auch. Und über allem steht das Konklave das sind die sieben starken Rassen die die Macht unter sich aufteilen. Nun entdeckt Pjotr auf dem Rückflug zur Erde eines Tages einen blinden Passagier in seiner Maschine. Einen Zähler. Der gehört zu den reptiloiden Rassen und kann sich unter anderem in jeden Computer einloggen und ihn manipulieren. Dieser berichtet ihm von einer Chance die nur für kurze Zeit besteht dem Joch des Konklaves zu entkommen, dazu muß Pjotr ihn nur zu seinem Großvater bringen der sich auf der Erde schon einen Namen als Kritiker des herrschenden Systems und Alienskeptiker gemacht hat. Also kommt es, wer hätte das gedacht, nach einigen Gewissenskonflikten, kleineren und größeren Verwirrungen und unschönen Überraschungen dazu das sie gemeinsam ins All aufbrechen.... Ich muß sagen das mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat. Die Schreibweise ist sehr erfrischend am Anfang (fast leichte Kost) und wird zum Ende hin wieder typisch Lukianenko (wo das ein oder andere Mal der Duden rausgeholt wurde mußte. Immer wieder fasziniert mich seine politisch- und gesellschaftskritische Art zu schreiben. Er berichtet von einem Kommunismus der Zukunft wie wir ihn evtl leben würden wenn die Mauer damals in die andere Richtung gefallen wäre. WIeder nimmt er einen mit auf eine Reise die die Vergangenheit mit dem Jetzt und der Zukunft verbindet. Nur eine Sache fande ich ziemlich erschreckend. Das er ein homosexuelles Päarchen als perverse bezeichnet. Da hätte ich mir doch ein bißchen Aufgeklärtheit von einem Akademiker erwartet auch wenn er aus Rußland kommt.Wie soll sich denn da was in diesem Land ändern wenn selbst der bekannteste Fantasy Autor in diese Kerbe schlägt! Und natürlich kriegen auch wieder die Amis ihr Fett weg aber das ist man ja schon gewohnt... Ich freue mich schon auf den zweiten Teil!

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  • Rezension zu "Sternenspiel" von Sergej Lukianenko

    Sternenspiel: Roman
    Clio

    Clio

    26. April 2009 um 10:42

    "Sternenspiel" ist Band 1 einer neuen Reihe des russischen SciFi-Bestsellerautoren Sergej Lukianenko (Band 2: "Sternenschatten") - und wieder einmal "ganz großes Kino". Wer seine bisherigen Bücher mag, wird auch hier nicht enttäuscht. "Sternenspiel" ist wieder ein klassisches SciFi-Werk: Lukianenko führt uns an viele stellare Schauplätze in vielfältigen Galaxien, entwirft die unterschiedlichsten Rassen und präsentiert uns ungewöhnliche Gesellschaftssysteme ... Die Geschichte nimmt gleich zu Beginn rasant an Fahrt auf und fesselt von der ersten Seite an ungemein. Selbst der vermeintliche Bruch zwischen Teil zwei und drei mindert das Lesevergnügen nicht. Im Gegenteil. Viel Vergnügen bereitet es jedoch wieder, Lukianenkos Anspielungen auf das kommunistische Gesellschaftssystem oder die russische Politik von Gegenwart und Vergangenheit zu entdecken - was sonst kann sich auch hinter einer Gesellschaft verbergen, in der alles reglementiert ist: die Erziehung, der Alltag, das Umfeld? Eine Gesellschaft, in der alles "von oben" bestimmt wird - nach Bedürfnissen der Gesellschaft und nach ihrem Nutzen - ob man damit einveranstanden ist oder nicht. In der die Erde (aka Russland) den Versuch unternimmt, Verbündete gegen das "starke Konklave" zu finden. Das schildert Lukianenko alles jedoch, ohne zu politisch oder zu philosophisch zu werden. Nein, er bietet dem Leser auch hier wieder primär einen spannenden, actionreichen Abenteuerroman.

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  • Rezension zu "Sternenspiel" von Sergej Lukianenko

    Sternenspiel: Roman
    Rio

    Rio

    22. March 2009 um 20:47

    Rahhhhh.... wieso wird man nirgendwo vor Fortsetzungsromanen gewarnt?
    Dies scheint Teil 1 von X zu sein und ich muss noch Monate lang warten, bis der nächste Band übersetzt wurde... grrr Ich hasse es!
    ach ja, gutes Buch!*g

  • Rezension zu "Sternenspiel" von Sergej Lukianenko

    Sternenspiel: Roman
    LxNRG

    LxNRG

    07. February 2009 um 02:13

    Ja, ab und zu muss ich mal was ganz anderes lesen (außer Krimis & Thriller), und dann fand ich dieses Buch. Das Problem an Science Fiction ist (für mich als Kenner des Genres), dass das meiste Schund ist. Nur selten findet man mal ein "Juwel", wie dieses Buch hier, dass intelligent, spannend und vor allem neu ist. Sternenspiel habe ich in einem Anlauf durchgelesen, und fand es großartig. Ich bin schon auf den Nachfolger "Sternenschatten" gespannt, und das ist auch der einzige Wermutstropfen, denn was ich vorher nicht gewusst habe ist, dass es einen 2. Teil gibt...

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  • Rezension zu "Sternenspiel" von Sergej Lukianenko

    Sternenspiel: Roman
    Babscha

    Babscha

    23. January 2009 um 23:53

    Zukunft. Die Machtverhältnisse im Weltraum sind geklärt. Weit entwickelte "Starke Rassen" haben sich zum sog. "Konklave" zusammen geschlossen und jeder der unterlegenen "Schwachen Rassen" eine bestimmte Aufgabe zugeteilt, die diese für die Allgmeinheit am besten übernehmen kann. Wer über keine besonderen Fähigkeiten verfügt und nicht dienlich ist, wird eliminiert. Die Erdenbewohner fungieren als "Fuhrleute" zwischen den Sternen, da sie die schnellsten Raumschiffe besitzen und als einzige den "Jump" zur überlichtschnellen Überwindung riesiger Raumdistanzen verkraften. Einer dieser Raumpiloten ist der junge Russe Pjotr Chrumow, der sich urplötzlich in die geheimen Pläne und Aktivitäten von Vertretern verschiedener mit ihrem Schicksal unzufriedener Schwacher Rassen verwickelt sieht. Die Ereignisse überschlagen sich, bis zuletzt nicht weniger als die Zukunft der Menschheit in seinen Händen zu liegen scheint. Was für ein Buch! Lukianenko erzählt in seinem bereits 1996 geschriebenen und diesmal sehr science-fiction-basierten Roman eine rasante und fesselnde Geschichte , die den Leser sofort in ihren Bann zieht. Ein absoluter pageturner. Die Figuren, vor allem die des Hauptprotagonisten, sind hervorragend ausgearbeitet. Der Handlungsstrang bietet immer wieder unerwartete Wendungen und Ereignisse; der Spannungsbogen bleibt permanent hoch. Und wieder bringt Lukianenko in seiner ureigenen und dem Leser bereits vertrauten Art seine persönliche Gedankenwelt und die "russische Seele" geschickt in die Geschichte mit ein. Mit diesem Buch, das nur den ersten Teil der gesamten Geschichte beinhaltet, braucht sich Lukianenko auch nicht mehr hinter den Großen des SF-Genres zu verstecken. Der Mann hats gleich gut drauf. Kaum zu glauben, dass erst jetzt die frühen tollen Romane des Autors nach und nach übersetzt werden. Für Lukianenko-Fans aus meiner Sicht ein absolutes Muss. 5 Sterne-Plus!

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