Sergej Lukianenko Trix Solier - Odyssee im Orient

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Inhaltsangabe zu „Trix Solier - Odyssee im Orient“ von Sergej Lukianenko

Trix Solier träumt von großen Heldentaten - und verbringt stattdessen seine Lehrzeit mit ordinärer Küchenmagie.

Als ihn ein Drache als 'Kerlchen' bezeichnet, hat er endgültig die Nase voll. Es ist Zeit für ein neues Abenteuer! Im fernen Samarschan lauert der Mineralisierte Prophet und will die ganze Welt unterwerfen. Zusammen mit Fürstin Tiana, dem gewitzten Klaro und Annette, der rauschkrautsüchtigen Fee, begibt sich Trix auf die Jagd nach dem mächtigsten Wesen der Welt.
Bewaffnet mit unerreichtem Sprachwitz und unzähligen fantastischen Einfällen serviert der russische Kultautor hier erneut eine außergewöhnlich gelungene Mischung aus Abenteuerroman, Märchen und Fantasy.

Der zweite Band - nochmal besser! Mit Witz und Philosophie lässt es sich schnell lesen.

— Bucherverschlinger

Genau wie der Vorgänger ein wirklich lesenswertes Buch, mit viel Witz. Leider fehlen knapp 40 Seiten, durch einen Fehldruck in der Ausgabe.

— Snuffles

Am Anfang etwas langatmig, aber hat mich dann doch mitgerissen. Schöne Idee und eine schöne Geschichte!!!

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  • Hogwarts, LOTR und Mercedes in einer Fantasy-Welt? Für Lukianenko kein Problem!

    Trix Solier - Odyssee im Orient

    Sardonyx

    25. September 2017 um 11:54

    Trix Solier hat es satt: Nach seinen letzten großen Abenteuern und Heldentaten sitzt er nur noch im Turm des Zauberers Radion Sauerampfer und muss sich mit alberner Alltagsmagie herumschlagen. Aber das ist nicht, was ihm als Leben eines Zaubererlehrlings vorschwebt! Es scheint wie ein glücklicher Zufall, dass eines Tages der Drache Ilin bei ihm um Hilfe bittet, denn im Reich von Samarschan möchte ein mysteriöser Zauberer namens "Der Mineralisierte Prophet" in den Krieg gegen die Welt ziehen. Bisher hat noch niemand das Geheimnis des Mineralisierten Propheten ergründen können, aber Trix ist nicht allein und stürzt sich mit seinen Gefährten in eine Welt voller List, Drama, Zauberei, Assassinen und Wundermaschinen ...Wie kann man Sergej Lukianenko nicht mögen? Wo ich mich beim Lesen des Vorgängers "Trix Solier - Zauberlehrling voller Fehl und Adel" noch gefreut habe, dass die Reihe nur eine Dilogie ist, bin ich jetzt (EXAKT wie ich auch vermutet habe!) etwas traurig, dass jetzt schon wieder Schluss ist. Wo sonst findet man sonst eine Fantasy-Welt, bei der es vor genialen Anspielungen auf unsere "Realität" geradezu wimmelt? Dezente Anspielungen auf Spiderman, The Lord of the Rings, Hogwarts, Automarken wie BMW und Mercedes ... Was auf den ersten Blick vielleicht seltsam erscheint, hat mich so oft zum Lachen gebracht 😂Auch die Charaktere sind mir bereits zuvor ans Herz gewachsen, aber man merkt einen gewissen Wandel, z.B. dass Trix nach Band 1 inzwischen viel weniger naiv ist und Tiana inzwischen auch nicht mehr dieselbe Fürstin. Wie üblich beschreibt Lukianenko alles mit einem gewissen spitzen Sarkasmus, bei dem selbst der schreckliche untote Ritter Gavar sofort irgendwie ... halt irgendwie humorvoller rüberkommt, während die Geschichte selbst vor Witz und Abenteuern buchstäblich platzt! Eindeutig noch spannender als das erste Buch, bei dem die Story erst ein wenig stockend in Fahrt kam, während es hier dagegen rasant wie auf Drachenschwingen zugeht (im wahrsten Sinne des Wortes, vertraut mir!)Ein kurzweiliges, leider viel zu wenig beachtetes Abenteuer ist die fesselnde Trix Solier-Reihe auf jeden Fall! Ich bin absolut froh, dass ich diese Bücher gelesen habe und Lukianenko hat es sich inzwischen eindeutig verdient, von nun an an der Spitze meiner All-Time-Lieblingsautoren zu stehen. Für mich jedenfalls steht fest, dass ich noch mehr von seinen Bücher lesen will und euch allen empfehle ich, auch ins gefährliche und wundervolle Reich von Samarschan aufzubrechen - selbst wegen den herrlichen Buchcover lohnt es sich die Reihe im Regal zu haben 😏

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  • Rezension zu "Trix Solier - Odyssee im Orient" von Sergej Lukianenko

    Trix Solier - Odyssee im Orient

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. September 2012 um 14:19

    Durch Lukianenkos sarkastisch-skurrile Art die Welt und Charaktere seiner “Trix Solier”-Romane zu schildern ist dieses Buch nicht nur für Kinder, sondern in meinen Augen eher für ein etwas älteres Publikum geeignet. Selbst so gibt es viele Feinheiten und gut getarnte Seitenhiebe gegen Literatur, Medien, etc., die einem auf den ersten Blick gar nicht auffallen und das Buch auch noch beim zweiten oder dritten Lesen spannend machen. Außerdem praktisch für alle, die Band 1 nicht kennen: Zwar schließt Band 2 an Band 1 an, “Odysee im Orient” ist jedoch auf ohne Vorkenntnisse verständlich und kann daher auch gelesen werden, wenn man Band 1 nicht gelesen hat. Also, da das Buch rundum empfehlenswert ist: Kaufen Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://anima-libri.de/rezension/sergej-lukianenko-trix-solier-odyssee-im-orient/

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  • Rezension zu "Trix Solier - Odyssee im Orient" von Sergej Lukianenko

    Trix Solier - Odyssee im Orient

    Kiara

    24. August 2012 um 21:46

    Inhalt: Trix Solier, der junge Zauberlehrling, verbringt seine Zeit mit langweiliger Küchenmagie. Dabei würde er doch viel lieber Abenteuer erleben und Heldentaten vollbringen. Als ein Drache eine alte Schuld seines Meisters Sauerampfer einfordert, stattdessen aber nur Trix antrifft, überträgt er diese Schuld einfach auf ihn und nimmt ihn mit ins ferne Samarschan. Dort erlebt Trix endlich die Abenteuer von denen er schon so lange träumte... Eindruck: Das erste Buch über den mutigen jungen Zauberer - "Lehrling voller Fehl und Adel" - ist mir dank des einzigartigen Humors des Autors und dessen fantastischen Ideen noch in bester Erinnerung. Das nun vorliegende zweite Abenteuer reicht zwar nicht ganz an seinen Vorgänger heran, hat mir aber dennoch einige vergnügliche Lesestunden beschert. Das Hauptmerkmal dieser Bücher ist wohl der spezielle Humor Lukianenkos. Es wird eine ganze Reihe an Klischees bedient und es gibt eine Vielzahl an witzigen und sehr überzogenen Anspielungen auf aktuelle und ältere Literatur, auf die Gesellschaft, Politik und die Eigenheiten von uns Menschen. Das führt dazu, dass man ganz aufmerksam liest, damit einem auch ja nichts entgeht. Und obwohl ich ganz besonders auf solche Anspielungen geachtet habe, bin ich überzeugt, dass ich aufgrund der großen Menge doch noch einige überlesen habe. Doch trotz des Humors, der meinen Geschmack genau trifft, fiel es mir schwer, in das Buch hineinzufinden. Das lag zum einen an der Sprache. Ist sie mir zwar noch vom Vorgänger in Erinnerung, hatte ich trotzdem wieder mit ihr zu kämpfen: Denn die Sprache ist etwas eigentümlich und altmodisch und erleichtert einem den Einstige in das Buch nicht gerade. Die Sätze sind teils sehr ausschweifend und die Formulierung erinnern eher an ältere Bücher. Zudem hat sich die erste Hälfte doch etwas zäh gestaltet. Meiner Meinung nach hätte eine Straffung der Handlung an der einen oder anderen Stelle dem Handlungs- und vor allem Spannungsverlauf durchaus gut getan. Und so musste ich mich doch durch einige Kapitel eher durchkämpfen, bevor Trix ab der Hälfte in gewohnter Manier spannend und humorvoll durchstartet. Schön ist, dass man diesen zweiten Roman auch ohne Vorkenntnisse des ersten lesen kann, da er eine vollkommen neue Geschichte erzählt. Und doch trifft man auch einige alte Bekannte wieder. Da ist zum Beispiel die störrische Fee Annette, die mir im ersten Buch sehr ans Herz gewachsen ist. Und auch Ian, Fürstin Tiana und viele weitere sind wieder mit von der Partie. Zielgruppe sind vor allem jüngere Leser von 11 bis 13 Jahren. Aber ich kann das Buch auch Erwachsenen bedenkenlos empfehlen. An den Abenteuern werden wohl Jung und Alt gleichermaßen Spaß haben. Aber besonders die Vielzahl an Anspielungen auf unsere eigene Gesellschaft werden wohl eher die älteren Leser verstehen. Fazit: Auch das zweite Abenteuer von Trix Solier hat mir viel Freude und ein paar zugleich spannende wie auch humorvolle Stunden bereitet. Sergej Lukianenko hat mal wieder eindeutig bewiesen, dass er sowohl großartige Romane für Erwachsene als auch unterhaltsame Jugendbücher schreiben kann. Er ist und bleibt einer meiner absoluten Lieblingsautoren!

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  • Rezension zu "Trix Solier - Odyssee im Orient" von Sergej Lukianenko

    Trix Solier - Odyssee im Orient

    Faunee

    14. August 2012 um 22:15

    Rezension kommt bald.

  • Rezension zu "Trix Solier - Odyssee im Orient" von Sergej Lukianenko

    Trix Solier - Odyssee im Orient

    fireez

    13. July 2012 um 19:29

    In einem Satz: Abenteuer, Witz und ein Stil, der an die guten alten Märchen erinnert. . Inhalt: Der Zauberlehrling Trix Solier sitzt alleine in seinem Turm und langweilt sich, als ein Drache ins Haus flattert und ihn zu einem Abenteuer in den Orient mitnimmt. Dort versucht ein mächtiger Zauberer, den alle den Mineralisierten Propheten nennen, die Macht über die gesamte Menschheit an sich zu reißen und Trix tut, was er kann, um ihn aufzuhalten ... . Meine Meinung: Für mich war "Odyssee im Orient" der erste Band, den ich über Trix Solier gelesen habe und im Nachhinein habe ich mir gewünscht, dass ich doch erst den Vorgängerband gelesen hätte. Man wird recht plötzlich in die Geschichte geworfen, und auch wenn alle Figuren noch einmal kurz beschrieben und die wichtigsten Ereignisse des Vorgängerbandes dann und wann nacherzählt werden, wurde ich mit der Geschichte doch nur sehr langsam warm. So ist mir selbst jetzt am Ende nicht ganz klar, in was für einer Welt Trix eigentlich lebt. Es klingt mit der Zeit wie eine Art Parallelwelt, aber ich bin mir auch nicht sicher, ob das im ersten Band überhaupt erklärt wird. Hat man diese Anfangsschwierigkeiten aber erst einmal überwunden, erwartet einen ein wirklich amüsantes und abwechslungsreiches Buch. . Der Schreibstil des Autors ist ebenfalls etwas gewöhnungsbedürftig, gefiel mir nach den ersten Stolperern aber immer besser. Es ist einfach nicht die Art Stil, die man bei einem Jugendbuch erwartet, aber genau das macht "Trix Solier" auch zu etwas Besonderem. Mit dem etwas altmodischen Stil erinnerte mich die Geschichte an alte Märchen. Inhaltlich ist dafür ja auch alles vorhanden: Zauberer, Drachen, Bösewichte, Dschinns und Zwerge - kurz alles, was das junge Fantasyherz begehrt. Man erlebt mit Trix ein Abenteuer quer durch den Orient, erkennt viele Sachen wieder, entdeckt aber auchimmer etwas Neues. . Überrascht haben mich vor allem die zahlreichen Anspielungen, die Sergej Lukianenko auf unsere eigene Welt macht, auch wenn ich erst gegen Ende des Buches begriff, wie die überhaupt dort hineingeraten. Sehr viele Dinge lassen sich mit denen aus unserer Welt vergleichen und werden mal mehr und mal weniger offen dargelegt. Und genau da ist der Punkt, an dem das Jugendbuch auch zum Erwachsenenbuch wird, denn nur mit einem bestimmten Wissensfundus erschließt sich der Witz der Geschichte komplett. Den meisten Jugendlichen werden so einige Anspielungen entgehen und ich bin mir vollkommen sicher, dass ich auch nicht alle mitbekommen habe, denn man erkennt nur, was man kennt. . Auch wenn die Geschichte insgesamt sehr unterhaltsam war, schweifte der Autor für meinen Geschmack manchmal etwas zu weit ab und verlor sich in nebensächlichen Details und Geschichten, während ich einfach nur gerne gewusst hätte, wie es weiter geht. Da hätte man alles ein bisschen straffen können. Allgemein fand ich die zweite Hälfte des Buches interessanter, als die erste, bin mir aber nicht ganz sicher, ob es vielleicht eher daran liegt, dass ich mich erst reinfinden musste. . Wer den ersten Teil "Trix Solier - Zauberlehrling voller Fehl und Adel" gelesen hat, dem muss ich diesen Band sicher nicht mehr anpreisen. Leser, die nun aber neugierig auf den jungen Zauberer geworden sind, denen rate ich, erst Band 1 zu lesen und sich dann auf das Abenteuer im Orient zu stürzen. Die Geschichte wird dann auf jeden Fall um einiges verständlicher sein und ihr könnt auch den zweiten Band von Anfang an in vollen Zügen genießen.

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  • Rezension zu "Trix Solier - Odyssee im Orient" von Sergej Lukianenko

    Trix Solier - Odyssee im Orient

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. July 2012 um 23:35

    INHALT l Zauberlehrling Trix Solier soll gerade den Turm seines Magierlehrers Radion Sauerampfer hüten, als er Besuch von einem Drachen erhält. Dieser berichtet vom starken Zauberer Abrakadasab, auch Mineralisierter Prophet genannt, der im Begriff ist, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Eigentlich sollte Sauerampfer dabei helfen, dies zu vereiteln, doch der ist verhindert und Trix tritt, das Abenteuer witternd, diese Reise an seiner Stelle an, bei der er durch die Wüste zieht, auf einen Dshinn und die Sphinx trifft, den Sultan höchstpersönlich kennenlernt, der Zwergenstadt einen Besuch abstattet und neben neuen Bekanntschaften auch alte wiedertreffen soll. Wird er es schaffen, Abrakadasabs finsteren Plänen einen Strich durch die Rechnung zu machen? REZENSION l Lukianenkos "Odyssee im Orient" ist der zweite Teil der Trix Solier-Duologie. Ich habe den ersten Band nicht gelesen, was jedoch auch überhaupt nicht notwendig ist, um diesen hier zu verstehen. Zwar wird ab und an eine Anspielung auf die früheren Abenteuer gemacht und auch einige Charaktere aus dieser Zeit spielen wieder eine Rolle, aber das ist nur sehr vereinzelt, sodass keine schwerwiegenden Verständnisprobleme ohne Vorkenntnisse auftreten dürften. Kommen wir zur Aufmachung. Ehrlich gesagt, war das Cover ausschlaggebend dafür, dass ich mich für das Buch beworben habe. Ich finde es unglaublich schön gemacht mit den verschnörkelten Zeichnungen. In dem Buch gibt es (leider) keine weiteren Zeichnungen, aber es ist insgesamt in verschiedene Teile gegliedert, deren jeweilige Anfänge auch recht hübsch gestaltet sind. Die Abenteuergeschichte mit Trix Solier wurde in einem wundervollen Schreibstil verpackt. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass dieser mir an dem Buch deutlich am besten gefiel. Lukianenko kommt auf tolle Formulierungen, hat ziemlich interessante Wortneuschöpfungen und einen klasse Wortwitz zu bieten. Trotzdem existiert ein persönlicher Knackpunkt an dem Buch. Im Allgemeinein gibt es ja Jugendbücher über Abenteuer, in denen die Protagonisten zeitweise in ernsthafter Gefahr schweben, verletzt werden, vielleicht sogar einen Freund verlieren. Die realistische Situationen beschreiben, insofern ein Fantasywerk realistisch ist. Es gibt aber auch Jugendbücher, in denen die Protagonisten zeitweise in ernsthafter Gefahr schweben, jedoch immer eine Lösung parat haben oder gerettet werden. Nie werden sie schlimm verletzt und immer ist alles locker zu bewältigen. "Trix Solier - Odyssee im Orient" ist eines der letzteren Jugendbücher. Trix selbst bekommt einige Male Rätsel gestellt, die er spätestens nach dem dritten angestrengten Nachdenken lösen kann. Die Gruppe wird angegriffen, aber trotzdem entkommen sie fast schon kinderleicht. Mit solchen Jugendbüchern kann ich persönlich nicht viel anfangen. Wenn es doch scheinbar so einfach ist, alles zu bewältigen, warum schafft es ausgerechnet dieser Dreikäsehoch? Immer ist das Schicksal wie auf zauberhafte Weise auf seiner Seite. Zudem steuert die Geschichte natürlich fortwährend auf ein Finale zu, von dem man viel erwartet. In dem sich alles entscheidet. Das muss es doch noch ein bisschen umreißen, Spannung in die Sache bringen, dachte ich mir. Doch, ohne zu viel verraten zu wollen, ist das Finale ein genauso lauwarmes Lüftchen wie die vorigen "ernsten Situationen". Da man irgendwann mitbekommt, dass es eigentlich nie wirklich ernst für die Charaktere wird, geht natürlich auch schnell die Spannung flöten. Ich hatte kaum Antrieb und Bedürfnis, das Buch abends immer wieder zur Hand zu nehmen. Einzig der Schreibstil hat das Buch nicht allzu langweilig für mich gemacht oder zu einer großen Enttäuschung werden lassen. Obwohl es mir persönlich nicht sehr zusagt, möchte ich die Geschichte nicht generell schlecht bewerten. Bei einer kurzen Informationssammlung für die Rezension habe ich schließlich mitbekommen, dass das Buch für die Altersklasse von 11 bis 13 Jahren ist und daher wundert es mich kein Stück, dass es mir selbst zu kindlich ist. Dafür ist der Verlauf des Abenteuers vollkommen in Ordnung. Aber ich brauche in Abenteuersituationen einfach Spannung, ein bisschen Krawall und ernsthafte Gefahren, nach denen es auch mal schlimmer ausgehen kann. FAZIT l Ein netter Fantasyschmöker mit einem humorvollen Schreibstil für Kinder und Kindgebliebene. Wer bei Abenteuerliteratur großen Wert auf Spannung legt und nicht viel damit anfangen kann, wenn alle schwierigen Aufgaben scheinbar zu einem Klacks werden, sollte wohl zu einem anderen Buch greifen.

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  • Rezension zu "Trix Solier - Odyssee im Orient" von Sergej Lukianenko

    Trix Solier - Odyssee im Orient

    DieKirsche

    06. July 2012 um 13:04

    Auf dieses Buch habe ich mich aus vielerlei Gründen eingelassen. Ich kenne den Vorgängerband "Trix Solier Zauberlehrling voll Fehl und Adel" nicht, habe aber bereits andere Bücher des Autors gelesen, welche mich mit ihrem individuellen Schreibstil sehr überzeugen konnten. Da dieses Buch auch einzeln lesbar sein sollte, wagte ich den Versuch. Zunächst fällt bei diesem Buch natürlich die tolle Covergestaltung auf. Sie ist sehr detailliert und greift viele Elemente der Geschichte auf. Auch das Gezeichnete verleiht dem Buch schon optisch eine märchenhafte Note. Der Klappentext klingt gut. Nach Lektüre des Buches muss ich jedoch feststellen, dass hier einiges verdreht wurde. Dies ist in Bezug auf die Geschichte und das Lesen allerdings nicht weiter schlimm. Für einen unbedarften Leser, der die Welt um Trix und seine Freunde noch nicht kennt, fällt der Einstieg ins Geschehen insofern schwerer aus, als das man sich in der Welt einfinden muss. Es wird einiges über die Welt erzählt, allerdings für mich in einem Maß, in dem es auch nicht stört, wenn man Trix schon einmal bei seinen Abendteuern beigestanden hat. Sehr schnell geht es dann eh mit der Handlung los, so dass man mitten in der Geschichte ist. In diesem Buch begegnen einem eine Menge skurrile, lustige, sympathische und sehr individuelle Charaktere, die jedoch alle eher mit einem Augenzwinkern zu sehen sind. Dies liegt wohl allgemein daran, dass der Autor ein wenig parodistisch über das Genre schreiben will. So muss Harry Potter mit kleinen Seitenstichen leben und auch der Drachendarstellung fehlt es vielleicht etwas am gebotenen Ernst. Dafür hat mich das Buch mehr als einmal zum Lachen gebracht, was sonst selten der Fall ist. Auch durch eingestreute Erzählerkommentare, wird die Handlung immer wieder hinterfragt und parodiert. Für mich bot dieses Buch viele kleine Schätze, die ich gerne ein zweites Mal gelesen habe. Hier gilt wohl auch dem Übersetzer ein Lob, denn viele Wortspiele wären sicher nicht so eindrucksvoll, wäre die Übersetzung nicht gelungen. Leider muss man auch sagen, dass es auch Längen gab. Hier zog sich die Handlung für mich unnötig, war weder besonders lustig, noch dringend nötig. Ansonsten habe ich an diesem Buch allerdings kaum etwas zu meckern. Ich kann allerdings nicht beurteilen inwieweit es Ideen aus Band eins wieder aufgreift und eventuell doppelt. Für mich ist dieses Buch sehr ideenreich und bleibt durch seine unvorhersehbaren Wendungen und den gut erdachten Plot bis zum Ende spannend. Fazit: Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben. Für jeden, der auch mal über das Fantasygenre lachen kann (durchaus auch als Erwachsener) zu empfehlen. Kleine Längen stören allerdings ab und an den Lesefluss. Wertung: 4 Punkte Eine unterhaltsame Odyssee im Orient, im Stil von Terry Pratchett

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  • Rezension zu "Trix Solier - Odyssee im Orient" von Sergej Lukianenko

    Trix Solier - Odyssee im Orient

    Belladonna

    04. June 2012 um 11:41

    Beschreibung Der tapfere Zauberlehrling Trix träumt von ruhmreichen Heldentaten und der Eroberung des Herzens seiner Angebeteten Fürstin. Seine Lehrzeit gestaltet sich jedoch als ziemlich eintönig und langweilig. Da begegnet Trix der Drache Ilin Badulla aus dem fernen Samarschan und erzählt vom nahenden Krieg mit dem Mineralisierten Propheten. Sofort wittert Trix das Abenteuer und macht sich auf eine spannende Reise in den Orient. Auf seinem Weg durch die Wüste begegent er nicht nur anderen Drachen sondern auch Karawanen mit Kamelen, Zwergen und einem hinterhältigen Dschinn. Die dunklen Pläne des Mineralisierten Propheten, der die ganze Welt unter seine Herrschaft bringen will überschatten Trix Reise. Gemeinsam mit Fürstin Tiana, ihrem Halbbruder Klaro und der kleinen Fee Annette macht es sich Trix zum Ziel die Pläne des Mineralisierten Propheten zu verhindern und somit die Ehrendschuld seines Lehrers Radion Sauerampfer bei den Drachen zu tilgen. Meine Meinung Nachdem ich die ersten Abenteuer von Trix Solier regelrecht verschlungen hatte war meine Vorfreude auf den aktuellen Roman von Sergej Lukianenko >>Trix Solier. Odyssee im Orient<< natürlich groß. Mit hohen Erwartungen stürzte ich mich zusammen mit Trix in den Orient. " »Wer hätte auch je von einer magischen Tür ohne Rätsel gehört!« »Wie die mir zum Hals raushängen!« maulte Trix. »Erst die Drachen, dann die Sphinx… und jetzt die Zwerge.« »Das ist der Orient«, entgegnete Sauerampfer." Auszug aus Trix Solier. Odyssee im Orien von Trix Solier Genau wie Band eins bietet auch der Nachfolger vier atemberaubende und spannende Teile die voller Fantasie, Humor (Ironie) und Abwechslungsreichtum sind. Obwohl es sich hier um einen Folgeband handelt kann >>Trix Solier. Odyssee im Orient<< auch ohne den ersten Band gelesen werden, da es sich um eine in sich abgeschlossene Geschichte handelt. Wer viel Fantasy liest wird auch einige Anspielungen des Autors auf bekannte Werke bemerken und ordentlich zum schmunzeln kommen. Ich für meinen Teil liebe den Humor Lukianenkos, und konnte mich vor Lachen nicht halten! Man begegnet einigen bekannten Gesichter, die man schon liebgewonnen hatte, trifft aber auch auf neue Gestalten wie z. B. den herzlichen Kaufmann Wasab und einen durchtriebenen Dschinn sowie Drachen, Wüstenzwergen und einer einsamen Sphinx. Sergej Lukianenko hat ein gutes Händchen bei der Gestaltung dieser neuen Wesen bewiesen und diese mit genausoviel Liebe zum Detail gezeichnet wie die Hauptfigur Trix. Ab und an fällt es mir sogar schwer zu sagen wer mich als Figur/Wesen am meisten begeistern konnte, da jeder Charakter für sich etwas ganz besonderes (einzigartiges) ist. Im Ganzen gesehen ist >>Trix Solier. Odyssee im Orient<< ein beeindruckendes und humorvolles Leseerlebnis das nicht nur Jugendlichen sondern auch Erwachsenen gefallen dürfte! Ich vergebe für diesen tollen Unterhaltungsroman mit schönem Sprachstil 5 von 5 Grinsekatzen. Über den Autor Sergej Lukianenko, 1968 in Kasachstan geboren, war lange Zeit als Psychiater tätig. Heute lebt er als freier Schriftsteller und Drehbuchautor in Moskau. Mit seinen Romanen »Wächter der Nacht« und »Wächter des Tages« gelang ihm der internationale Durchbruch. Sein Roman »Das Schlangenschwert« wurde mit dem internationalen Buchpreis »Corine« ausgezeichnet. Bei Beltz & Gelberg erschien außerdem "Der Herr der Finsternis". (Qulle: Beltz & Gelberg) Information zur Reihe 2011 Trix Solier. Zauberlehrling voller Fehl und Adel 2012 Trix Solier. Odyssee im Orient Fazit Ein buntes Fantasyabenteuer mit viel Witz und Charm! ------------------------------------------------------------ © Bellas Wonderworld; Rezension vom 04.06.2012

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  • Rezension zu "Trix Solier - Odyssee im Orient" von Sergej Lukianenko

    Trix Solier - Odyssee im Orient

    readeralex

    30. May 2012 um 17:54

    „Odyssee im Orient“ ist das zweite Fantasy-Abenteuer von Sergej Lukianenko um den Zauberlehrling Trix Solier. Trix sitzt am Neujahrsfest völlig allein im Magierturm und langweilt sich. Meister Sauerampfer, sein Zauberlehrer, ist auf Reisen und hat Trix aufgetragen, im Turm für Ordnung zu sorgen und außerdem alte Zaubersprüche abzuschreiben. Da ist es kein Wunder, dass er sich gerne in seiner Langeweile stören lässt, als der Drache Ilin Badulla Mummerich (kurz IBM) auftaucht, der von Sauerampfer eine alte Schuld einfordern will. Trix übernimmt kurzerhand diesen Auftrag und hat damit keine geringere Aufgabe als natürlich die Welt zu retten. Dem Drachen zufolge droht der Welt Unheil von Abrakadasab, dem bösen und mächtigsten Zauberer der Welt, der auch „Mineralisierter Prophet“ genannt wird. Gemeinsam mit IBM fliegt Trix in den Orient und trifft dort nicht nur auf alte und neue Widersacher, sondern auch auf alte und neue Freunde und Verbündete. Unter anderem begegnet er Zwergen und Nixen, einem trickreichen Dschinn und einer Sphinx, die vermutet, dass Trix ziemlich schmackhaft sein dürfte. Den Kampf gegen den „Mineralisierten Propheten“ kann Trix nicht alleine mit seinen Freunden und seinen Zauberkräften bestreiten. Er muss sich sogar zum Assassinen ausbilden lassen und über sich selbst hinaus wachsen, um überhaupt eine Chance gegen den scheinbar übermächtigen Magier zu haben. Dieses Kinderbuch lebt zumindest für Jugendliche oder Erwachsene ebenso wie der erste Band nicht so sehr von der Spannung, sondern von den vielfältigen Charakteren und der großen Portion Humor, Ironie und Sarkasmus. Auch diesmal gibt es wieder viele Bezüge zur Realität oder zu bekannten Büchern und Filmen. Ich habe oft überlegt, wie viel die Übersetzerin aus dem Russischen wohl herüber retten konnte oder vielleicht auch selbst anpassen musste – sehr gut gelungen! Für Kinder ein schönes und flüssig zu lesendes Fantasy-Abenteuer und für ältere Leser durch die zahlreichen Andeutungen und den Wortwitz ein humorvoll lockerer Lesespaß. Lesenswert!

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  • Rezension zu "Trix Solier - Odyssee im Orient" von Sergej Lukianenko

    Trix Solier - Odyssee im Orient

    Angelheart76

    28. May 2012 um 15:38

    eine abenteuerliche Geschichte mit viel Wortwitz zum Inhalt: Trix Solier - Zauberlehrling voller Fehl und Adel befindet sich in Bossgard im Turm des Zauberers Radion Sauerampfer und langweilt sich, als dieser ihn allein im Turm zurückgelassen hat. Genau in dieser Zeit taucht plötzlich ein Drache mit Namen Ilin Badulla Mummrich, kurz IBM auf dem Dach des Turms auf, um eine Ehrenschuld Sauerampfers gegenüber den Drachen einzufordern. Da der Magier aber abwesend ist, geht diese auf Trix über. Um die Ehrenschuld zu erfüllen reist Trix mit dem Drachen ins ferne Samarschan, wo der Mineralisierte Prophet nach der Weltherrschaft strebt. Ein neues aufregendes Abenteuer beginnt für den Zauberlehrling ... meine Meinung: Wer den Vorgängerband Trix Solier Zauberlehrling voller Fehl und Adel bereits kennt, wird neben vielen unterschiedlichen neuen Charakteren auch so einigen alten Bekannten wiederbegegnen. Allerdings kann man der Geschichte auch ganz gut ohne Kenntnis des Vorgängers folgen. Witzig, humorvoll und sarkastisch geschrieben erinnerte mich dieses Buch vom Stil her manchmal an Terry Pratchetts Geschichten. Die Charaktere und deren Eigenheiten sind wunderbar klar und detailliert herausgearbeitet. Ebenso gelungen fand ich die Darstellung der Schauplätze der Geschichte. Es gelang mir gut, mir die einzelnen Orte und Figuren vorzustellen. Der Autor greift so manches Klischee auf. Beispiele möchte ich hier nicht anbringen, da ich von Inhalt des Buches nichts verraten möchte. Wer es selbst liest, wird es ganz schnell selbst bemerken. Im Buch gibt es auch viele Parallelen zu anderen, bereits bekannten Geschichten. So bedient sich der Autor beispielsweise ab und an mal bei Harry Potter, Herr der Ringe, Grimms Märchen oder Geschichten aus Tausend und einer Nacht und anderen. Auch Anspielungen auf Alltagsgegenstände, Politik und menschliche Verhaltensmuster werden gekonnt auf subtile Weise eingeflochten. Manchmal so gut versteckt, dass ich sie gar nicht auf Anhieb bemerkte. Ich vermute sogar, dass ich beim zweiten lesen doch noch so manch andere entdecken könnte. Das Buch hat sich im großen und ganzen richtig gut lesen lassen. Es ist in 4 Teile aufgeteilt, diese sind dann nochmals in einzelne Kapitel gegliedert. Zwischenzeitlich, vorrangig in den ersten beiden Teilen drohte es stellenweise allerdings etwas langatmig zu werden. Dennoch wurde es auf keinen Fall wirklich langweilig, der Autor hat die Kurve an jeder dieser Stellen gerade noch rechtzeitig gekriegt. Trix Soliers Abenteuer im Orient mitzuerleben hat mir großen Spaß gemacht. Fazit: Trix Solier Odyssee im Orient ist ein herrlich unterhaltsames, witziges, zuweilen auch etwas sarkastisches Buch, welches für Leser jeden Alters geeignet ist.

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  • Rezension zu "Trix Solier - Odyssee im Orient" von Sergej Lukianenko

    Trix Solier - Odyssee im Orient

    Buchruecken

    28. May 2012 um 13:09

    Cover*********** So eine tolles und aufwendig illustriertes Cover gibt es wirklich selten auf dem Buchermarkt ;) Vorallem diese märchenhaften Details mit den Blumenmustern oder diesem großen verziehrten Kreis in der Mitte, machen dieses Buch zu einem wahren Schmuckstück im Bücherregal. Meinung********* Mit "Trix Solier - Odyssee im Orient" halten wir das Finale der Duologie nun in den Händen. Denn leider ist es der letzte Band von Sergej Lukianenko. Nichtsdestotrotz kommen hier (wie schon im ersten Band) alle Abenteuer Fans auf ihre Kosten und dürfen sich auf einen sehr spannenden und unterhaltsamen Leseabend im Orient freuen, wo Trix und Co. viele Prüfungen zu bestehen haben. So fängt Trix' Reise unmittelbar am Anfang des Buches an, als ihm ein Drache einen Besuch abstattet und er sich auf den Weg nach Samarshan (im Orient) macht. Diesmal ist seine Aufgabe den mächtigen Zauberer MP also den Mineralisierten Propheten zu bekämpfen, um die Welt zu retten... Was das Buch besonders macht, sind die verschiedenen und bunt gemischten Charaktere und Wesen, die im Laufe der Geschichte auftauchen und diese auch vielseitiger gestalten. Im Orient trifft er auf Nixen, Zwege,Dshinns und sogar Sphinxen. Aber auch alte Bekanntschaften aus dem ersten Buch wie z.B. Tiana (die es Trix übrigens sehr angetan hat :D) tauchen wieder auf und können sich problemlos in die neue Handlung eingliedern. Lukianenko geizt garantiert nicht mit tollen Witzen und lustigen Wortspielen, die einen als Leser unterhalten und schöne Lesestunden bereiten. Aber es sind keine gewöhnlichen Witze, die vielleicht direkt und offensichtlich sind, die Art wie er etwas als Witz "tarnt" oder "verpackt" und man darüber manchmal nachdenken muss, ist wirklich originell ! Auch Anspielungen auf gewisse Bücher oder Marken zaubern einem oft ein Lächeln ins Gesicht ;) Letzten Endes ist es ein Buch nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene;) Kleines Manko an "Trix Solier" 2 war für mich, dass einige Stellen unschön in die Länge gezogen wurden und mit wenig Spannung gefüllt waren.

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  • Rezension zu "Trix Solier - Odyssee im Orient" von Sergej Lukianenko

    Trix Solier - Odyssee im Orient

    Marie1990

    16. May 2012 um 18:17

    Trix träumt von ruhmreichen Heldentaten und verbringt seine Lehrzeit mit ordinärer Küchenmagie. Als ihn ein Drache als "Kerlchen" bezeichnet, hat er endgültig die Nase voll. Zeit für ein großes Abenteuer! Im fernen Samarschan lauert der Mineralisierte Prophet und will die ganze Welt unterwerfen. Trix reist in die Wüste und trifft dort nicht nur auf Drachen in Riesenkükenform, fremdbeschleunigte Kamele, Zwerge und einen hinterhältigen Dschinn im Hawaiihemd, sondern auch auf alte Freunde. Zusammen mit Fürstin Tiana, dem gewitzen Klaro und Annette, der rauschkrautsüchtigen Fee, begibt sich Trix auf die Jagd nach dem mächtigsten Wesen der Welt. "Odyssee im Orient" ist der zweite und finale Band der "Trix Solier- Dilogie. Es entführt den Leser in den fernen Orient, wo Trix und seine Freunde einige Abenteuer zu bestehen haben, die wieder einiges an Spannung und Witz bereithalten. Auch sind in diesem zweiten Band einige Anspielungen und Wortspiele zu finden, die das gesamte Spektrum abdecken und dabei mit viel Feinsinn konstruiert worden sind. So findet man etliche Anspielungen auf diverse Bücher, die sofort ins Auge springen, aber auch vor modernen (technischen) Gerätschaften macht der Autor nicht halt. Weiterhin treten viele neue Geschöpfe in Erscheinung, die Trix auf seinen Abenteuern begleiten. Außerdem spielt auch in "Odyssee im Orient" der philosophische Aspekt eine wichtige Rolle, da sich mit elementaren Fragen des Lebens beschäftigt wird. Alles in Allem bietet dieser zweite Band viel Spaß, Spannung und kann den Leser ebenso gut unterhalten wie es Band eins konnte. Schade, dass nun Trix' Abenteuer vorbei sind. Viele Charaktere und Wesen sind bereits aus dem ersten Band bekannt und werden wieder Teil des magischen Abenteuers, das Trix zu bestehen hat. Sie wurden elementar weiterentwickelt und bieten ab der ersten Seite eine angenehme und bekannte Atmosphäre. Durch etliche neue Charaktere wird das Spektrum an Eigenschaften abgerundet und bietet eine angemessene Vielfalt der Kulturen und Wesenheiten. Die Dialoge besitzen viel Witz und auch der Humor zwischen den Zeilen bietet viel Stoff für Lacher. Man muss als Leser schon genau lesen, um die Anspielungen und Wortspiele genau zu verstehen, dafür wird man aber mit einer witzigen und spritzigen Handlung belohnt, die an manchen Stellen vielleicht etwas gestrafft hätte werden können, aber dennoch unterhaltsame Lesestunden beschert. Der Schreibstil ist flüssig und ab und an durchaus anspruchsvoll. Das Cover gefällt vorallem durch seine aufwändige Erscheinung, verbindet aber auch wichtige Elemente der Geschichte mit dieser Optik. Des Weiteren passt es hervorragend zu dem ersten Band dieser Dilogie und macht im Regal viel her.

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  • Rezension zu "Trix Solier - Odyssee im Orient" von Sergej Lukianenko

    Trix Solier - Odyssee im Orient

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. May 2012 um 12:27

    Kurzbeschreibung: Trix Solier, Zauberlehrling voller Fehl und Adel, träumt von großen Heldentaten - und verbringt seine Zeit mit ordinärer Küchenmagie. Als ihn ein Drache als "Kerlchen" bezeichnet, hat er die Nase voll. Zeit für ein Abenteuer! Im fernen Samarschan lauert der Mineralisierte Prophet und will die ganze Welt unterwerfen. Trix reist in die Wüste und trifft dort nicht nur auf fremdbeschleunigte Kamele, mörderische Assassinen und einen hinterhältigen Dschinn, sondern auch auf alte Freunde. Zusammen mit Fürstin Tiana, dem gewitzten Klaro und Fee Annette macht sich Trix auf die Jagd nach dem mächtigsten Wesen aller Zeiten. Zum Autor: Sergej Lukianenko, geboren 1968 in Kasachstan, war lange Zeit als Psychiater tätig. Heute lebt er als Schriftsteller und Drehbuchautor in Moskau. Mit seinen Wächter-Romanen gelang ihm der internationale Durchbruch. Bei Beltz & Gelberg erschienen bereits seine Romane Das Schlangenschwert (ausgezeichnet mit dem CORINE-Preis 2007 für das beste Jugendbuch), Der Herr der Finsternis sowie Trix Solier. Zauberlehrling voller Fehl und Adel. Rezension: Der junge Zauberer Trix langweilt sich. Sein Mentor Radion Sauerampfer hat ihn im Magierturm ganz alleine gelassen und ihm aufgetragen, alte Zaubersprüche zu lernen und abzuschreiben. Doch dann landet ein Drache mit Namen Ilin Badulla Mummrich, oder kurz IBM, auf dem Dach und fordert eine alte Schuld ein. Da Sauerampfer nicht anwesend ist, nimmt Trix in seinem Namen diese Schuld auf sich. Er reist mit Ilin in die Wüste, besser gesagt nach Samarschan. Dort wütet der Mineralisierte Prophet, MP genannt, der einen Krieg anzetteln will. Trix soll gegen diesen kämpfen, um die Welt zu retten. Hilfe bekommt er dabei von guten alten Bekannten... Mit "Odyssee im Orient" legt Sergej Lukianenko nun die Fortsetzung und gleichzeitig den abschließenden Band rund um Trix Solier, den "Zauberlehrling voller Fehl und Adel" vor. Diesmal liegt der Hauptschauplatz im Orient und Trix lernt wieder zahlreiche neue Freunde und auch Gegner kennen, die von Nixen über Dschinns bis hin zu Drachen und Zwergen reichen. Auch fehlen sehr gelungene Anspielungen, die der Leser aus dem ersten Band noch in guter Erinnerung behalten haben dürfte, nicht. Hatte man es da noch mit der Erfindung des "Eipotts" und dem "Schnellen Essen" zu tun, wimmelt es nun vor neuen witzigen Anspielungen, von denen ich aber nichts verraten möchte, um das Leseerlebnis nicht zu trüben. Soviel allerdings sei verraten: Auch gewisse Ähnlichkeiten zu "Harry Potter" und "Herr der Ringe" lassen sich keinesfalls überlesen! Sehr gelungen empfand ich den Charakter des jungen Drachen Ilin Badulla Mummrich, der aber leider für meine Begriffe bereits kurz nach seiner Einführung schnell wieder in der Versenkung verschwindet. Dafür aber haben viele alte Bekannte aus dem ersten Buch ihren Auftritt: Fürstin Tiana, Ian, Klaro und auch die Schauspielertruppe sind wieder mitvertreten, was mich sehr gefreut hat. Die Handlung selbst strotzt erneut vor witzigen Situationen und Begegnungen, auch wenn mir diesmal der Einstieg etwas schwerer gefallen ist, da ich die ersten 200 Seiten doch ein wenig zu langatmig fand und mir bereits anfangs schon etwas mehr Geschehen gewünscht hätte. Doch Sergej Lukianenko bleibt glücklicherweise seinem eigenen Erzähl- und Schreibstil treu, auch wenn dieser an manchen Stellen etwas altertümlich anmutet, passt er zu Trix wie die Faust aufs Auge. Leider wird es keine weitere Fortsetzung von Trix' Abenteuern geben. Ich kann die beiden Abenteuer von Trix Solier definitiv weiterempfehlen, denn interessierte Leser von witziger Fantasy und vielleicht auch Fans von Terry Pratchett, dem Meister dieses Genres, werden mit Trix sicherlich einige unterhaltsame Lesestunden erleben! Fazit: Trix Solier kann auch mit seinem zweiten Abenteuer im Orient punkten. Trotz des für mich etwas langatmigen Starts können der Protagonist, seine neuen und alten Freunde, haarsträubende Situationen und vor allem die zahlreichen Anspielungen, die schon im ersten Band für zahlreiche Lacher sorgten, erneut begeistern.

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  • Rezension zu "Trix Solier - Odyssee im Orient" von Sergej Lukianenko

    Trix Solier - Odyssee im Orient

    Manja82

    27. March 2012 um 16:07

    Klappentext: Trix Solier, Zauberlehrling voller Fehl und Adel, träumt von großen Heldentaten – und verbringt seine Zeit mit ordinärer Küchenmagie. Als ihn ein Drache als „Kerlchen“ bezeichnet, hat er die Nase voll. Zeit für ein Abenteuer! Im fernen Samarshan lauert der Mineralisierte Prophet und will die ganze Welt unterwerfen. Trix reist in die Wüste und trifft dort nicht nur auf fremdbeschleunigte Kamele, mörderische Assassinen und einen hinterhältigen Dschinn, sondern auch auf alte Freunde. Zusammen mit Fürstin Tiana, dem gewitzten Klaro und Fee Annette macht sich Trix auf die Jagd nach dem magischsten Wesen aller Zeiten. Meine Meinung: Zauberlehrling Trix Solier sitzt am Neujahrsfest einsam und gelangweilt im Turm und wünscht sich nichts sehnlicher als ein neues Abenteuer. Sein Meister, der Zauberer Radon Sauerampfer, feiert ohne ihn woanders. Trix muss nicht lange auf sein Abenteuer warten, denn wenig später landet der Drachenteenager Ilin Badulla Mummerich auf seinem Turm und fordert Trix auf die Ehrenschuld seines Meisters zu begleichen. Dem Drachen nach droht der Welt ein großes Unheil, denn Abrakadasab, der mächtigste Zauberer der Welt, der sich nebenbei noch den Titel „Mineralisierter Prophet“ gegeben hat, möchte in naher Zukunft den Thron des Großwesirs in Samarshan besteigen. Damit drohe ein Krieg gegen das Königreich und die Drachen sind aufgrund eines alten Vertrages an den Großwesir und Samarshan gebunden. Trix lässt sich nicht zweimal bitte und fliegt zusammen mit Ilin in dessen Heimat Samarshan. Allerdings wird er dort nicht sonderlich erfreut aufgenommen und so entschließt sich Trix sich der Handelskarawane des listigen Kaufmanns Wasab anzuschließen. Mit ihm zusammen zieht er nach Draisin, der Hauptstadt Samarshans, wo er den Geheimnissen vom Großwesir, dem Mineralisierten Propheten und dem Sultan auf den Grund gehen möchte … „Trix Solier, Odyssee im Orient“ von Sergej Lukianenko ist die Fortsetzung von „Trix Solier, Zauberlehrling voller Fehl und Adel“. Auch bei diesem Buch handelt es sich um eine gelungen Mischung aus Fantasy- und Abenteuerroman. Lukianenko hat beinahe alle Charaktere aus dem Vorgängerband mit eingebracht bzw. sie werden zumindest erwähnt. Nicht nur Trix, auch dessen Begleiter Ian, die Fürstin Tiana und der kleine Klaro sind wieder dabei und genauso liebenswert und sympathisch wie schon zuvor. Auch die neuen Charaktere, wie zu Beispiel der Kaufmann Wasab, sind gut herausgearbeitet und fügen sich gut in die Handlung ein. Besonders der kleine Drachenteenager Ilin ist mir persönlich recht schnell ans Herz gewachsen. Allerdings ist sein Auftritt im Buch nicht von langer Dauer. Der Autor hat auch in diesem Band wieder zahlreiche Wesen aus dem Fantasybereich eingebaut. Waren es im Vorgänger Zauberer, Untote und Minotauren, so sind es diesmal Nixen, Zwerge, ein Dschinn und natürlich ganz viele Drachen. Desweiteren sind ebenfalls wieder Anspielungen auf unsere reale Welt enthalten. Letztes Mal konnte der Leser über den „Eipott“ schmunzeln, dieses Mal müssen unter anderem eine Musikband und diverse Automarken herhalten. Auch Querverweise zur Fantasywelt, wie etwa zu „Herr der Ringe“ oder zu „Harry Potter“ hat der Autor dieses Mal eingebaut. All das wird mit einer großen Portion Ironie betrachtet. Dieser Humor ist zwar einfach aber sehr effektiv. Als Leser muss man nicht nur einmal schmunzeln. Der Schreibstil Lukianenkos ist ähnlich dem im ersten Band wieder recht altmodisch. Ein ungeübter Leser mag Probleme haben in die Handlung reinzukommen aber nach ein paar Seiten gibt sich dies. Obwohl es sich bei „Trix Solier, Odyssee im Orient“ um eine Fortsetzung handelt ist es durchaus möglich dieses Buch auch als eigenständigen Roman zu lesen, da Handlung und Schauplätze anders sind als im Vorgänger. Fazit: „Trix Solier, Odyssee im Orient“ ist erneut ein toller Fantasyroman für alle Altersklassen. Die Handlung ist spannend, die Schauplätze interessant, es gibt allerlei Überraschungen und die Charaktere sind sympathisch. Vielen Dank an den Beltz & Gelberg Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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