Sergej Lukianenko Wächter des Morgen

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Inhaltsangabe zu „Wächter des Morgen“ von Sergej Lukianenko

Nach den Bestsellern 'Wächter der Nacht', 'Wächter des Tages', 'Wächter des Zwielichts' und 'Wächter der Ewigkeit' nun der Höhepunkt in Sergej Lukianenkos einzigartiger Saga um die 'Anderen' – Vampire, Hexen, Magier, Gestaltwandler –, die seit ewigen Zeiten unerkannt in unserer Mitte leben. Längst ist der Friede zwischen den Mächten des Lichts und den Mächten der Dunkelheit zerbrochen, und auf Moskaus Straßen tobt eine unerbittliche Schlacht. Eine Schlacht, von der eine Prophezeiung sagt, dass nur ein junges Mädchen sie entscheiden kann.

Mit Prophezeiungen und Zwielicht-Charaktere setzt Lukianenko die Reihe gekonnt fort

— inloveofbooks

Die Entdeckung der Prophetie

— BlaueStunde

Der Autor hat Verschwörung im Blut! Wie sonst kann er es mit jedem Buch schaffen mich in Sicherheit zu wähnen während alles ganz ander kommt

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Wer sich auf ein "Wächterwiedersehen" freut kommt auf seine Kosten. Wer sich großartig Action oder Neues erwartet weniger.

— thursdaynext

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    Wächter des Morgen

    Verrain

    02. August 2013 um 22:08

    Wer den 5. Wächter Roman liest, ist offenbar bereits vertraut mit Lukianenko, sparen wir uns also die Verweise auf seine allgemeinen Stärken (als ein Beispiel von vielen: die authentische Charakterentwicklung im Laufe der Story geprägt durch seine Tätigkeit als Psychiater) und die allgemeine Stärke der Wächterreihe (genügend in den Vorgängerrezessionen geschehen). Das Faszinierendste an diesem Buch finde ich, dass als Inspirationsquelle für Namensgebung und Handlung scheinbar lediglich das Gedicht The Tyger von William Blake (* 28.11.1757, London; † 12.08.1827; englischer Dichter, Naturmystiker, Maler) diente. Eine kurze Recherche ergibt, das Blake angeblich über das 2. Gesicht verfügte und dass sich viele seiner Werke um Engel und Propheten drehten (Wortspiel ^^). Für die Wächterreihe, die eh sehr realitätsnah angesiedelt ist und damit nochmehr mit der Realität verwoben wird, sowie somit eine Illusion über das Buch hinaus schafft, natürlich wie geschaffen! Ging es im ersten Band um die Einführung der altruistisch veranlagten Lichten und dem Einführen der Vorstellung, dass auf jede lichte Einmischung (Intervention) in das Leben der Menschen auch eine dunkle des selben Grades folgen muss, so ging es im 2. Band um das Hinterleuchten der egoistisch veranlagten Dunklen. Im 3. und 4. Band wurde überzeugend aufgezeigt, dass beide trotz unterschiedlicher Motivation (Altruismus/Egoismus) durchaus auch die selben Ziele verfolgen können und das sich eigentlich jede Tat licht, sowie auch dunkel rechtfertigen lässt. Diese von Lukianenko geschaffene Umgebung hat sich natürlich stets hervorragend für Gesellschaftskritik angeboten und auch im 5. Band wurde Antons Ich-Perspektive wiedereinmal grandios eingesetzt um philosophische Monologe und Dialoge zu schaffen (sogar sehr massereich gegenüber der eigentlich Handlung) und Wächter-typische Themen wie die Frage nach Moral und der damit verbundenen Frage nach den politischen und gesellschaftlichen Systemen zu erfassen. Das Zwielicht im Tiger zu personifizieren sorgte auch für eine gänzlich neue Handlungsebene, es handelt sich beim 5. Band eben nicht nur um eine schnöde Fortsetzung bereits eingeführter Elemente, sondern um eine gelungene und würdige Weiterentwicklung des Wächteruniversums! Hier hat er sich mal wieder selbst übertroffen! 5/5 Sterne. Ein absolutes Muss und auf einem Level mit Tolkien und Lewis, wenn auch auf gänzlich andere Art und Weise. Mit jedem seiner Bücher und jeder seiner Reihen hat er ein gesellschaftskritischen oder moralkritischen Aspekt aufgearbeitet, diesen mit einer spannenden Handlung verknüpft, die er auch noch originell und meisterhaft erzählen kann. Bei ihm stimmt einfach alles, in soweit sind auch alle anderen Werke von ihm nur zu empfehlen :)

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  • Ein stilles, fast schon philosophisches Finale der Serie

    Wächter des Morgen

    Elwe

    17. July 2013 um 13:11

    Unbemerkt von gewöhnlichen Menschen, wandeln in Moskau und überall sonst auf der Welt 'Andere' - magisch begabte Menschen und Kreaturen: Magier, Vampire, Tiermenschen, Hexen, Propheten und Wahrsager und viele mehr. Diese 'Anderen' beziehen ihre magischen Kräfte aus dem sogenannten Zwielicht, einer Reihe von tieferen Schichten, die unter die bekannte Realität gelegt sind und in denen die Welt sich immer stärker verändert, je tiefer man steigt. Über das Zwielicht werden die magischen Kräfte indirekt von menschlichen Emotionen gespeist - und an dieser Stelle teilen sich die 'Anderen' in Lichte (die von positiven Emotionen leben) und Dunkle (ernähren sich von Negativemotionen). Schon seit langer Zeit sind Lichte in der Nachtwache und Dunkle in der Tagwache organisiert, die jeweils darauf achten, dass die andere Seite nicht über die Stränge schlägt. Anton Gorodetzki, der Held der Serie, ist ein Magier der Nachtwache in Moskau, mittlerweile verheiratet mit einer sehr mächtigen Zauberin und Vater einer kleinen Tochter, die eines Tages zur stärksten Magierin aller Zeiten heranwachsen wird - gegen die kein anderer Magier etwas ausrichten kann. Mit einigen Jahren Abstand ist nun ein fünfter (abschließender?) Teil der Wächter-Serie erschienen. Um das Buch genießen zu können, sollte man die Vorgänger-Bände gelesen haben, denn aus der Wiederbegegnung mit lieb gewordenen und altbekannten Charakteren, vor allem dem ICH-Erzähler Anton, zieht 'Wächter des Morgen' einen Großteil seines Reizes. Nach den gewaltigen Kämpfen und Verwerfungen in den anderen Büchern kommt dieses hier geradezu philosophisch-gemütlich und ohne große Brachialgewalt daher. Es beschreibt zwar wieder eine Verschwörung weltumspannenden Ausmaßes, deren Aufdröselung auch spannend zu lesen ist, aber das Tempo ist eher das eines Who's done it - Detektiv-Krimis, gewürzt mit zahlreichen philosophischen Einlassungen über das Leben im Allgemeinen, moralische Fragen und das Verhältnis von Anderen zu gewöhnlichen Menschen im Besonderen. Die Nachtwache entdeckt und initiiert einen kleinen Jungen, der ein besonders mächtiger Prophet ist. Die erste und mächtigste Prophezeiung geht garantiert in Erfüllung, sobald ein Mensch sie hört. Aus diesem Grund - wenn ihr besondere Sprengkraft innewohnt - taucht manchmal eine übermächtige Kreatur, der Tiger, auf, um den Propheten zu töten und alle 'Anderen', die die Prophezeiung ebenfalls gehört haben, damit keiner sie den Menschen erzählen kann. Anton findet sich bald in genau dieser Situation ... und auf einer Jagd nach einer Wahrheit rund um die Welt, von der niemand weiß, was sie bedeutet. Wer oder was ist der Tiger? Wie kann man ihn besiegen? Und worin bestand der Trick des Propheten, der die Begegnung überlebte?  Natürlich ist am Ende alles anders, als es anfänglich scheint. Und das macht auch einen großen Reiz des Buches aus, wie Schicht und Schicht vom Rätsel abgeschält wird, und es stets anders aussieht. Wer allerdings Action, magische Duelle und nervenzerfetzende Spannung erwartet, dürfte hier enttäuscht werden. Trotzdem liest es sich sehr gut und flüssig, der schnoddrige russische Stil des Autors macht einfach Spaß. Empfehlung für Fans der Serie - wenn auch nicht ganz der Paukenschlag, den man für ein solches Finale erwartet.

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  • Großes Finale des Wächter-Zyklus

    Wächter des Morgen

    Babscha

    10. May 2013 um 19:56

    Der gelungene Abschlussband der Wächter-Reihe mit einer zwar offenen, aber stimmigen Auflösung der jahrhundertealten problematischen Verbindung zwischen Menschen, Anderen und dem dubiosen Zwielicht, dem hier zuletzt sogar noch die tragende Rolle zukommt. Lukianenko lässt nochmal die gesamte Garde der bekannten Figuren aus den Vorgängerbänden aufmarschieren und bettet sie, diesmal sogar an internationalen Schauplätzen, in die spannende Handlung ein. Allen voran wieder die Hauptperson Anton Gorodezki, dieser so pragmatische wie träumerisch-melancholische und immer an sich und der Welt zweifelnde Hohe Magier wider Willen aus der Moskauer Nachtwache. Und zuletzt liegt diesmal tatsächlich das Schicksal der gesamten Menschheit in seinen Händen und denen seiner Tochter Nadja, der Absoluten Zauberin mit unbegrenzter Kraft. Lukianenko beweist auch im vorliegenden finalen Band mal wieder seine oft kopierte, aber unerreichte Klasse im ausgewogenen Mix zwischen Spannung, Weltschmerz und Humor. Für Anhänger des Autors und seines Schreibstils ohne Frage ein Muss.

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  • Rezension zu "Wächter des Morgen" von Sergej Lukianenko

    Wächter des Morgen

    Rosalie92

    Inhalt: Seit Menschengedenken gibt es die sogenannten "Anderen": Vampire, Gestaltwandler, Hexen, Schwarzmagier. Unerkannt leben sie in unserer Mitte und sorgen dafür, dass das Gleichgewicht zwischen den Dunklen Anderen und den Hellen Anderen gewahrt bleibt. Zwei Organisationen, den "Wächtern der Nacht" und den "Wächtern des Tages", obliegt es, den vor langer Zeit geschlossenen Waffenstillstand zu überwachen und jegliche Verstöße zu ahnden. Da trifft Anton Gorodezki, Stellvertretender Direktor der Moskauer Nachtwache, eines Tages auf einen zehnjährigen Jungen namens Kescha, den er als Propheten ausmacht. Bei ihrer ersten Begegnung gibt der Junge eine vage und unvollständige Prophezeiung von sich. Außerdem taucht ein mysteriöser Unbekannter auf, der die Nachtwache vor ein Rätsel stellt. Bei dem sogenannten „Tiger“ – so wird er wegen seines Blickes genannt – handelt es sich um ein Zwielicht-Geschöpf, das für Kescha eine Gefahr darstellt. sollte der Junge nicht reden. Die Wache beschließt daher, Kescha mitzunehmen und ihn zum Aussprechen der Prophezeiung zu bewegen. Doch das hat furchtbare Folgen. Cover: Das Cover ist in dem gleichen Still wie die anderen Bände der Reihe gehalten, aber es hebt sich dennoch ein wenig davon ab. Mich persönlich stört das aber gar nicht, weil mir das Cover erstens sehr gut gefällt und zweitens trotzdem zu den anderen Büchern passt. Den Titel „Wächter des Morgens“ finde ich ebenfalls sehr schön gewählt. Meine Meinung: Da ich sehr lange auf eine Fortsetzung gewartet habe (fast 3 Jahre!), würde ich lügen wenn ich sage ich hatte keine hohen Erwartungen. Das Buch konnte mich dennoch positiv überraschen und ist meinen Erwartungen definitiv gerecht geworden. Bei mir ist sofort wieder dieses gewisse „Wächter Gefühl“ aufgekommen, welches ich immer bei den Büchern der Reihe habe. Ich hatte keine Probleme damit mich wieder in die Handlung einzufinden und mich an die Geschehnissen aus den anderen Bänden zu erinnern aber trotzdem empfehle ich jeden bei dem es auch schon länger her ist seit er die anderen Bücher gelesen hat, sich vorher nochmal kurze Zusammenfassungen der anderen Bände durchzulesen. Die Story fand ich durchgehend interessant und spannend gestaltet. Ich fand es auch sehr schön, dass der Autor auch Ereignisse aus den anderen Bänden miteinfließen lässt. Auch hat mir sehr gut gefallen, wie er Antons Alltag beschrieben hat. Es gab immer wieder solche Alltagsszenen ohne dass es langweilig oder nervig war. Ich habe in vielen Rezessionen gelesen (spreche damit niemanden direkt an), dass die Story des Buches keinen Zusammenhang mit den andern Bänden hat, da habe ich mich schon gefragt ob ich das gleiche Buch gelesen habe, denn ich sehe das überhaupt nicht so. Die Story setzt sehr wohl Handlungsstränge aus den anderen Bänden fort und beantwortet auch offene Fragen. Der Schreibstill von Sergej Lukianenko ist einzigartig und er schafft es immer wieder mich in seinen Bann zu ziehen. Er ist irgendwie anspruchsvoll aber trotzdem leicht zu lesen. Ich hab mich sehr darüber gefreut wieder einmal ein Buch aus Antons Sicht zu lesen, denn er ist einer meiner liebsten Buchcharaktere überhaupt. Es sind dreizehn Jahre seit Band eins vergangen (circa fünf seit Band vier), aber er hat sich gar nicht wirklich verändert. Er hat sich weiterentwickelt, ist reifer geworden und sieht manche Dinge nicht mehr so naiv aber trotzdem ist er noch ganz er selbst. Er ist einfach der Inbegriff des Anti-Helden, ohne sich zu vieler Klischees zu bedienen oder die Sache zu überziehen. Gerade seine Schwächen und dass in seiner Entwicklung immer noch Spielraum nach oben ist machen ihn so sympathisch und realistisch. Das Ende war sehr emotional und lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Das Buch ist aber wie seine Vorgänger mehr oder weniger in sich abgeschlossen. Fazit: Originalität: 5 Sterne Schreibweise: 5 Sterne Charaktere: 5 Sterne Spannung: 4,5 Sterne Emotionale Tiefe: 4,5 Sterne Humor: 4 Sterne Ich hatte sehr hohe Erwartungen an dieses Buch und diese wurden auch definitiv erfüllt. „Wächter des Morgen“ steht seinen Vorgängern in nichts nach und bietet wieder eine interessante und spannende Story rund um die Welt der Anderen. Ich hatte sehr viel Spaß beim lesen dieses Buches und hoffe wirklich, dass es noch eine Fortsetzung gibt.

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    • 2
  • Rezension zu "Wächter des Morgen" von Sergej Lukianenko

    Wächter des Morgen

    Lichtscheue

    Als Fan der Wächter-Reihe war ich geradezu verzückt, als ich den Wächter des Morgen entdeckte. Leider muss ich sagen, dass die Verzückung arg erloschen ist. Im 4. Teil vermisse ich den gewissen Zauber. Was mich an allen drei Teilen fasziniert hat, war die Kunst, die Sergej Lukianenko darin exzellent gemeistert hat, das Fantastische so glaubhaft zu vermitteln, dass der Leser fast für möglich hält, es könne sich auch in der Realität so zu tragen, irgendwo im Verborgenen, ganz unbemerkt. Dabei verloren die Figuren aber nie ihre Faszination. Im Wächter des Morgen wird viel Theoretisches durchgearbeitet, was auch weiterhin gut durchdacht und nachvollziehbar bleibt, aber es wird dabei einfach zu viel philosophiert und wenig Aktion gezeigt. Die Gespräche zwischen Anton und der Hexe ziehen sich recht arg in die Länge. Auch manche Gedanken von Anton, zum Beispiel während seines Hotelaufenthalts über die Einrichtung seines Zimmers fand ich nun nicht so erleuchtend, dass sie soviel Raum einnehmen durften. Nun habe ich das Ende noch nicht gelesen und sollte vielleicht nicht vorschnell urteilen, aber meine Enttäuschung ist einfach zu groß. Es müsste also abschließend wirklich noch etwas Sensationelles passieren, das über 3 Sterne hinausleuchtet, um meinen Eindruck zu verbessern. Wenn der Leser über große Teile des Buches den Sinn der Handlungen nicht gänzlich durchschauen soll, wäre es ein größerer Lesegenuss, wenn trotzdem genug Spannung oder zumindest Neugier erzeugt wird. Diese vermisse ich eindeutig. Ich hoffe wirklich, dass Lukianenko einen solchen Schluss für mich und all seine Fans bereit hält. Auf jeden Fall ist dieser vierte Teil der insgesamte Schwächste in der gesamten Reihe.

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    • 2
  • Rezension zu "Wächter des Morgen" von Sergej Lukianenko

    Wächter des Morgen

    Kreisrundes_Quadrat

    24. February 2013 um 13:49

    Anton geht nach wir vor seinen Aufgaben bei der Nachtwache Moskaus nach. An einem Tag häufen sich seltsame Vorkommnisse. Und es erscheint ein Wesen, das so noch niemand gesehen hat. Wer ist der Unbekannte, der von jedem anders wahrgenommen wird? Seine Macht scheint unermesslich. Anton und seine Kollegen kommen der Legende vom "Tiger" auf die Spur, der Propheten tötet, bevor diese ihre erste Prophezeiung aussprechen können. Doch was bezweckt der Tiger damit? Und wer ist er eigentlich genau? Eine Suche nach Antworten beginnt, bei der - wie bei Lukianenko nicht anders zu erwarten - vieles nicht so ist, wie es zuerst scheint. Eine gelungene Fortsetzung der Wächter-Saga. Schon allein das Wiedersehen mit den liebgewonnen Charakteren macht das Lesen lohnenswert. Mich persönlich hat nur eines etwas gestört: Nadja, Antons kleine Tochter, ist eine absolute Zauberin, sie könnte theoretisch die Welt vernichten. Ihre bloße Anwesenheit scheint Antons Probleme stets etwas zu relativieren. Ein bißchen fragt man sich immer warum Nadja nicht einfach mit den Fingern schnippt, damit alles wieder in Ordnung ist. Mir haben die Wächter-Geschichten besser gefallen, als noch mit etwas kleineren Maßstäben gearbeitet wurde. Trotzdem: Prädikat lesenswert und unterhaltsam.

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  • Rezension zu "Wächter des Morgen" von Sergej Lukianenko

    Wächter des Morgen

    Lutra

    22. January 2013 um 13:45

    Ich bin ein großer Fan der "Wächter"-Reihe, vor allem weil ich die Konstruktion der Welt mit mehreren Schichten des Paralleldaseins im "Zwielicht" sehr originell und spannend finde. Im Zwielicht herrschen eigene Gesetze und nur die "Anderen" können hineintreten und es für sich nutzen. Außerdem liebe ich Lukianenkos Stil: atmosphärisch, melancholisch, nie übertrieben. Deshalb war es eine freudige Überraschung, als ich von der Veröffentlichung eines neuen Bandes erfuhr. Die Geschichte beginnt damit, dass Anton auf einen kleinen Jungentrifft, der unfreiwillig die Fähigkeit zur Prophezeihung besitzt. Propheten leben jedoch gefährlich: Eine noch wenig bekannte Kreatur, der Tiger, verfolgt ihn. Anton versucht herauszufinden, was es mit den Prophezeihungen auf sich hat und dabei geraten er und seine Familie mal wieder in große Gefahr. Wie immer bei Lukianenko folgt die Erzählung vielen unvorhergesehenen Wendungen und geht es um essentielle Fragen der "Wächter"-Welt. Was genau ist das Zwielicht eigentlich? Unterscheiden sich Dunkle und Lichte Andere wirklich so sehr? Und welche Rolle spielen sie für das Schicksal der Welt? Die Lektüre des neuen Teils hat mir viel Spaß gemacht, sie dauerte leider nur nicht besonders lange. Gerne hätte das Buch von mirt aus doppelt so dick sein können, dann wäre mein Eindruck des Ausgangs vielleicht auch nicht so abrupt gewesen. Aber: Fans der Reihe werden und sollten um dieses Buch nicht herum kommen ;) !

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  • Rezension zu "Wächter des Morgen" von Sergej Lukianenko

    Wächter des Morgen

    78sunny

    25. December 2012 um 21:52

    4,6 von 5 Sternen Inhalt: Anton führt mittlerweile das Leben eines Familienvaters und versucht jetzt nicht mehr nur sein Gewissen sondern auch sein Familienleben in Einklang mit der Arbeit in der Nachtwache zu bringen. Eines Tages läuft ihm ein Junge über den Weg, den er als Propheten erkennt. Der Junge ist noch unerfahren, doch er ist bereits ins Visier eines Wesens geraten, das noch fast komplett unbekannt ist. Was will es vom Propheten und was genau besagt die erste Prophezeiung des kleinen Propheten, die sich um Anton dreht? Wie kam das Buch zu mir Ich liebe Sergej Lukianenkos Wächterreihe und da musste dieser Band natürlich gelesen werden. Ich war völlig überrascht und begeistert, dass es nun doch noch einen neuen Band gibt. Eigentlich hielt ich die Reihe für abgeschlossen, da der letzte Band 2007 erschien. Aufmachung/Qualität Die Aufmachung ist genial. Das Cover stimmt einen in die düstere Stimmung des Buches ein und ich liebe Raben. Die gesamte Reihe macht sich sehr gut im Regal, da die Bände in Größe und Design aufeinander abgestimmt sind. Hinten auf der Klappe gibt es Infos zum Schriftsteller und den Überblick über die Bände der Reihe. Dieser Band ist typisch für die Wächterreihe in 3 'Geschichten' (ich würde eher Teile sagen) aufgeteilt, die jeweils mit einem Höhepunkt enden. Alle drei zusammen bilden aber erst die Lösung des großen Rätsels. Die Qualität des Buches ist sehr gut. Der Einband ist schön flexibel, aber leider lassen sich Leserillen im Buchrücken selbst bei sorgfältigem Umgang nicht vermeiden. Meinung: Ich bin mit großen Erwartungen an das Buch herangegangen, da ich die Wächterreihe mit Begeisterung gelesen habe und nicht damit gerechnet hätte, dass noch ein Teil herauskommt. Wie erwartet fühlte ich mich sofort wieder mitten in die fantastische Welt von Lukiankos Wachen hineinversetzt. Die Grundidee ist genial. Es gibt die Tagwache und die Nachtwache, die sich gegenseitig kontrollieren. Die Tagwache besteht aus Dunklen, die Nachtwache aus Lichten. Sinn und Zweck dieser Wachen ist es das Gleichgewicht zwischen diesen beiden mächtigen Gruppen aufrecht zu erhalten. Jede gute Tat, die die Lichten vollbringen, wird in einen Grad eingeteilt und somit bekommt die Dunkle Seite die Möglichkeit eine böse Tat des gleichen Grades durchzuführen. Und natürlich umgekehrt. Rettet die Lichte Seite also zum Beispiel ein Leben so darf die Dunkle Seite eines nehmen ohne bestraft zu werden. Auf der Lichten Seite gibt es hauptsächlich Magier, Propheten, Tierwesen... Auf der Dunklen Seite gibt es ebenfalls Magier, aber auch Vampire, Tiermenschen... Sie alle nennen sich Andere und jeder entscheidet für sich, ob er den Dunklen oder den Lichten zugehören will oder weiter ein Mensch bleibt, obwohl er die Anlagen zu einem Anderen hat. Natürlich gibt es auch noch die Menschen, die von alledem nichts mitbekommen. Bis hierhin könnte man noch sagen, naja so originell ist es nun auch wieder nicht, aber jetzt kommt noch etwas ins Spiel, das Zwielicht. Was das ist, möchte ich nicht verraten, da es gerade in diesem Band darum geht. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass man unbedingt vorher die anderen Teile gelesen haben sollte. Ich glaube nicht, dass man sonst die ganzen Zusammenhänge versteht. Lukinanenkos Wächterwelt ist sehr komplex und politisch und man braucht das Vorwissen aus den anderen Teilen, um die Geschichte voll zu verstehen. In „Wächter des Morgen“ geht es hauptsächlich um einen 10 jährigen Propheten, der eine unvollständige Prophezeiung über Anton (die Hauptfigur) macht und damit ein Wesen heraufbeschwört, dass ihn jagt. Außerdem geht es wie schon in der gesamten Reihe wieder um Antons Selbstzweifel und seine Reflektion der Welt und der Politik. Der Schreibstil von Lukianenko ist einzigartig und unverwechselbar. Es ist kein Buch das man einfach mal so locker flockig ließt. Der Autor regt einen ständig an mitzudenken, mit zu philosophieren und sich auch vielen Dinge zu merken. Das hält nicht nur die Spannung aufrecht, sondern man hat das Gefühl man tut auch richtig was. Im Vergleich zu den Vorgängerbänden wirkte dieser Teil noch gesellschaftskritischer, noch nachdenklicher und noch philosophischer. Streckenweise war das dann etwas anstrengend, obwohl ich dies sonst sehr mochte. Doch wenn Anton seitenlang über die Einrichtung eines Hotelbades sinniert kann es dann doch etwas zu viel des Guten werden. Das war der Grund für die 0,4 Punkte Abzug. Ein wenig kam es mir vor als wäre Lukianenko depressiver, verbitterter oder eben einfach nur noch nachdenklicher geworden seit er den letzten Teil der Reihe geschrieben hat. Der Schreibstil hat wirklich einen russischen Touch und wie eben schon erwähnt ist Lukianenko sehr gesellschaftskritisch. Darauf sollte man gefasst sein. Mir gefällt dies aber ganz besonders an dem Autor. Die Spannung wurde nur durch die eben erwähnten etwas zu langen Passagen von Antons Zweifeln und Gedanken durchbrochen. Ansonsten fand ich das Buch spannend. Man will unbedingt wissen, was die Prophezeiung bedeutet, was dieses unbekannte Wesen ist, welches die Propheten jagt und wie sich Anton entscheidet. Die Figuren sind bei Lukianenko immer sehr nachdenklich, zwiegespalten und kaum einschätzbar. Es gibt bei ihm kein Gut und Böse und er versucht dies auch recht deutlich zu vermitteln. Das gefällt mir ungemein. Ich mag seine Denkweise. Es kommt immer wieder zu Wendungen mit denen man nicht rechnet und man wird wieder zum Grübeln über Personen angeregt, von denen man sich eigentlich schon ein Urteil gebildet hat. Das hält einen immer auf Trab beim lesen und führt zu dem Effekt, den ich unter dem Punkt „Schreibstil“ bereits erwähnt habe. Die Emotionen sind hier nicht sehr tief. Was nicht negativ ist, denn das macht gerade diesen russischen Schreibstil aus. Trotzdem bindet man sich an die Charaktere und ihre Gefühle wirken echt. Es wird aber nie übertrieben. Man selbst fühlt aber mit und gerät in ein Auf und Ab der Gefühle, vor allem durch die unverhofften Wendungen. Die Charaktere sind großartig, trotz ihrer Kühle. Da Lukianenko so viel wert auf Eigenreflektion und Gesellschaftskritik legt, vermittelt er dies durch Gespräche und Gedanken seiner Charaktere. So hat man das Gefühl die Leute wirklich zu kennen. Vor allem Anton ist ein ganz toller Hauptcharakter. Ein grundanständig Mensch, der vieles hinterfragt und sich auch selbst zur Rechenschaft zieht. Man nimmt ihm die Liebe zu seiner Tochter ab, ohne das der Autor sehr gefühlsbetonte Szenen verwenden musste. Einzig den enorm gesteigerter Alkohol- und Nikotinkonsum fand ich bedenklich – auch wenn der Autor dies eher kritisch einbringt. Anton wirkt immer etwas unglücklich, aber er ist im Laufe der Bände eindeutig gereift. Geser und Sebulon, die Oberhäupter der Nacht- und der Tagwache sind weiterhin meine Lieblingscharaktere der Reihe. Leider kam Sebulon dieses Mal kaum vor. Geser dagegen war wieder genauso geheimnisvoll und übermächtig wie sonst. Er weiß einfach wie er die Strippen zu ziehen hat – ein etwas 'böserer' Albus Dumbledore („Harry Potter“), dem man aber trotzdem abnimmt, dass er selbst seine kühlen und berechnenden Entscheidungen zum Wohle der Mehrheit trifft. Ich liebe einfach seine Szenen in den Büchern und wenn dann auch noch Sebulon, als offen egoistisches Gegenstück von Geser auftaucht, ist mein Glück perfekt. Swetlana und Nadja, Antons Familie spielt ebenfalls eine Rolle, vor allem aber Nadja. Man hat bei Lukianenko einfach das Gefühl, dass alles und jeder eine Bedeutung hat. Das Ende war spannend, alles wurde aufgeklärt, alle Verwirrungen entwirrt und die Geschichte ist abgeschlossen. Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass Lukianenko noch etliche weitere Geschichten in dieser Welt spielen lassen könnte, ohne das es mir langweilig werden würde. Grundidee 5+/5 Schreibstil 4,5/5 Spannung 4,5/5 Emotionen 4/5 Charaktere 5+/5 Lesergruppe: Ich würde diese Reihe jedem empfehlen. Man sollte sich nur auf gesellschaftskritische Inhalte einstellen können und natürlich Fantasy mögen. Außerdem glaube ich, dass nur Erwachsene den vollen Gehalt dieses Buches verstehen. Sehr vielen wird zwischen den Zeilen vermittelt und der eher nüchterne Schreibstil liegt Erwachsenen ebenfalls deutlich besser. Es gibt hier kaum Gewaltszenen und jegliche Anspielungen auf Themen für Erwachsene werden nur angedeutet und sehr geschickt in die Handlung eingebaut. Ich wage mal anzunehmen, dass eine junge Leserschaft diese glatt überlesen würde. Meine Hand lege ich dafür aber nicht ins Feuer. Wer die Filme zu den ersten beiden Teilen kennt und sie nicht gut fand, dem möchte ich sagen, dass es mir auch so ging. Die Bücher sind aber sehr viel besser und können inhaltlich kaum mit den Filmen verblichen werden. Ganz entscheidende Handlungen wurden abgeändert, so das der Film laut meiner Einschätzung gerade mal 30% mit dem Buch übereinstimmt. Lasst euch also bitte nicht von den Filmen abschrecken. Fazit: 4,6 von 5 Sternen Dieser Band ist eine großartige Überraschung für mich gewesen. Es ist ein würdiger Nachfolger, obwohl Anton leider etwas zu nachdenklich geworden ist und stellenweise etwas zu deprimiert wirkt. Die wenigen Stellen, die etwas zu langatmig geraten sind, wurden durch Spannung und eine für Lukianenko typische verworrene und trotzdem verständliche Handlung ausgeglichen. Der Band war wieder herrlich gesellschaftskritisch und regte zum Nachdenken an. Jeder der auch nur einen wenig Fantasy mag, sollte die Wächterreihe von Lukianenko lesen! Reihe: Wächter der Nacht Wächter des Tages Wächter des Zwielichts Wächter der Ewigkeit Zusatzinformation: Es gibt eine deutsche Fanseite der Wächter-Reihe. Hier findet man jede Menge aktuelle Informationen.

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  • Rezension zu "Wächter des Morgen" von Sergej Lukianenko

    Wächter des Morgen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. December 2012 um 19:10

    Es empfiehlt sich die ersten 4 Teile gelesen zu haben, da im Buch auf die anderen Bücher Bezug genommen wird. In diesem Teil geht es um Propheten und deren eine Hauptprophezeiung, die kurz nach der Initiierung zum Anderen ausgesprochen wird. Der Prophet selbst kann sich an seine eigene Prophezeiung danach nicht mehr erinnern. Die Prophezeiung darf von niemandem gehört werden, da sie auf jeden Fall eintrifft, wenn Menschen sie erfahren. Um das sicher zu stellen, erscheint der Tiger, der Mithörer tötet. Anton Gorodezki ist fest entschlossen, nichts mit den Prophezeiungen zu tun zu bekommen, aber dann taucht die alte Hexe Arina wieder einmal auf und überlistet ihn... Ich bin ein Fan von der Fantasy-Welt von Lukanienko, der mit den Lichten und den Dunklen Anderen, der Tag- und der Nachtwache Moskaus, eine ganz eigene Welt geschaffen hat. Die Protagonisten sind alle sehr russisch und gerade deshalb so sympathisch. Die Story ist spannend, es ist unmöglich bereits in der Mitte des Buchs zu ahnen, was am Ende passiert und wie alles ausgeht. In Lukanienkos Wächter-Büchern sind immer wieder Übersetzungen der Texte von Russischer Rock-/Popmusik, die alle sehr mystisch oder gesellschaftskritisch und interessant zu lesen sind. Ob es die erwähnten Musikgruppen wirklich gibt, weiß ich nicht, wäre aber interessant, das mal nachzuforschen. In jedem Fall ist das Buch eine unbedingte Leseempfehlung! Ich habe es wie immer in zwei Tagen verschlungen und hoffe doch insgeheim, dass es irgendwann noch einen Teil gibt.

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  • Rezension zu "Wächter des Morgen" von Sergej Lukianenko

    Wächter des Morgen

    DieKirsche

    12. December 2012 um 16:53

    Nachdem ich davon ausgegangen war, dass der Wächterzyklus mit "Wächter der Ewigkeit" zu Ende gegeangen sei, war ich umso erfreuter, als ich vor einigen Monaten diese Fortsetzung in den Vorschauen entdeckte. Zunächst sei gesagt, dass der Klappentext wenig mit dem tatsächlichem Inhalt des Romans zu tun hat und sich, wenn überhaupt auf die ersten fünfzig Seiten des Buches bezieht. Die nähere Beschreibung in der Klappbroschur ist da schon deutlich aussagekräftiger. Der äußere Stil der Vorgängerbände wird beibehalten.So passt das Cover perfekt. Das Buch selbst ist in drei größere und miteinander in Zusammenhang stehende Geschichten aufgeteilt, denen jeweils ein Kapitel mit personalem Erzähler voransteht, bevor der Leser die Handlungen dann aus Antons Perspektive weiterverfolgt. Besonders gelungen fand ich hier gleich zum Auftakt die Anknüpfung an das erste Buch. Allerdings wirkt diese nach längerem Lesen eher etwas gewollt, ohne für den Handlungsverlauf dringend notwendig zu sein. Trotzdem geht es spannend los. Zu Beginn sind die Geschehnisse eher nebulös und undurchsichtig, doch fiel es mir nicht schwer, mich einzulesen. Dies lag auch daran, dass es immer mal wieder neue Hintergrundinformationen, etwa zu den Wachen gab. Diese waren manchmal sinnvoll gesetzt, zogen an andere Stelle aber auch die Handlung etwas in die Länge. Freute ich mir anfangs noch über die Anknüpfung an die Vorgängerbände, stellte ich ebenfalls schnell fest, dass dieses Buch im Vergleich zu seinen Vorgängern eine gewisse Unabhängigkeit von der Reihe besitzt. Es wird auf bereits Geschehenes eingegangen, so ist es nicht. Man begegnet einem reiferen Anton, dessen Tochter Nadja mittlerweile zehn Jahre alt ist und der selbst immer mehr in seine Rolle als hoher Anderer hereinwächst und sich dementsprechend verhält. Daher geht es in diesem Buch auch stärker um die Frage des Unterschieds zwischen Menschen und Anderen. Auch Nadja spielt jetzt eine größere Rolle. Sie ist trotz ihres sehr altklugen Auftretens eine Figur, die man schnell ins Herz schließt und welche das Buch bereichert. Der alte Konflikt zwischen den Wachen tritt dagegen konkret nicht zu Tage und selbst Sebulon hat nur einen Auftritt der Vollständigkeit halber. Dieser Aspekt macht den Roman anders als seine Vorgänger. Auch die sonst übliche Reflexion der Ereignisse fällt diesmal eher spärlich aus, so dass man noch mehr das Gefühl eines offenen Endes erlebt. Nichtsdestotrotz ist das Grundkonzept gut durchdacht und liest man die Geschichte, ohne starke Bezüge zur Reihe zu erwarten, wird man mit einer tollen Handlung und Lukianenkos ganz eigenem Schreibstil belohnt. FAZIT: Ein Roman, der sich von seinen Vorgängerbänden abhebt und eine recht eigenständige Geschichte erzählt. Die Ungewissheit über den Ausgang der erzählten Ereignisse macht das Buch bis zur letzten Seite spannend. Gleichzeitig wirkte das Ganze auf mich ab und an etwas konstruiert und mir fehlte der gewohnte Bezug zur Reihe. Für jeden der die ersten vier Bände kennt, sollte es dennoch keinen Weg um diese Fortsetzung herum geben, deren Ende nicht verrät, ob sie den Zyklus abschließt oder nicht.

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