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78sunny

vor 5 Jahren

(25)

Allgemein zur Wächterserie: *************** Diese Serie ist mit keinem anderen Fantasyroman zu vergleichen. Sie ist etwas völlig neues. Eine sehr gelungene Kombination aus Fantasy und Thriller. Es beschreibt eine sehr moderne Art des Zusammenlebens von Tiermenschen, Magiern, Hexen, Vampieren und Menschen. Es ist nicht vergleichbar mit den Fantasyromanen die alles eher in ein mittelalterliches Szenario verlegen. Es beschreibt das Zusammenleben bzw. die Auseinandersetzungenen von Dunklen und Lichten. Wie unterschiedlich sie denken und wie unterschiedlich sie ihre Kräfte nutzen. Wie sie sich gegenseitig kontrollieren und versuchen zu hintergehen. Aber auch ihre Beziehung zu den normalen Menschen, die sie beschützen, aus ihnen Kraft ziehen oder sie manipulieren. Lukianenko beschriebt eine einzigartige Welt mit sehr interessanten Charakteren. Oft ist es schwer zu verstehen, da es sehr viele Intrigen gibt und Lukianenko einen immer wieder auf eine falsche Spur führt. Einige Charaktere sind sehr sympatisch und man idetifieziert sich schnell mit ihnen. Vor allem Anton wächst einem mit seiner kritischen Denkweise schnell ans Herz. Man wird in den Bann dieser Welt gezogen. Aufgeteilt ist das Buch in 3 Geschichten, die aber doch immer mit einander zu tun haben und auch mit den Folgeromanen dieser Reihe. Leserschaft ******* Das Buch ist für Erwachsene geeignet, die gern eine neue Form von Fantasyroman erleben möchten. Direkt zu Wächter des Tages *************** Im Vergleich zum ersten Teil geht es hier mehr um Liebe und Emotionen. Wir haben es mit altbekannten Charakteren zu tun aber auch mit völlig neuen. Die alten Charaktere haben sich weiterentwickelt und werden dadurch noch interessanter. Man sieht die Welt in diesem Roman sowohl aus der Perspektive der Lichten, der Dunklen und der Inquisition. Die Inquisition spielt eine entscheidende Rolle in diesem Roman. Durch sie wird einem eine neue Denk- und Sichtweise vorgestellt, die man von nun an bei seinen eigenen Überlegungen und Vermutungen zu Lukianenkos Welt einbezieht. Die Welt wird immer komplexer und man hat das Gefühl immer tiefer in sie einzutauchen. Vor allem Frauen werden sich für diesen Teil begeistern können. Eine hoffnungslose Liebe zwischen einer Dunklen und einem Lichten zieht sich durch das ganze Buch. Natürlich haben die Großen wieder ihre Finger im Spiel und integrieren was das Zeug hält. Außerdem lernt meine eine Kraft aus dem Zwielicht kennen, die sich um das Gleichgewicht zwischen den Dunklen und den Lichten "kümmert". Ich fand das Buch sehr spannend und kann es voll und ganz empfehlen. Jedes mal hoffe ich die Intrigen vorher zusehen aber "leider" gelingt es mir nie ganz. Lukianenko ist wirklich ein Meister im Intrigen ausdenken.

Autor: Sergej Lukianenko
Buch: Wächter des Tages
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