Sergej Lukianenko Weltengänger

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Inhaltsangabe zu „Weltengänger“ von Sergej Lukianenko

Stell dir vor, deine Existenz wird gelöscht und plötzlich bist du ein Niemand …

Zunächst sieht es aus wie ein böser Scherz: Als Kirill eines Abends nach Hause kommt, hat jemand seine Wohnung komplett umgeräumt und eine hysterische Frau behauptet, sie wohne hier schon seit Jahren – und sie kann das auch belegen. Doch damit nicht genug: Auch sonst kann sich niemand, weder Freunde noch Verwandte, daran erinnern, dass Kirill je existiert hat. In größter Verzweiflung wird Kirill durch einen anonymen Anruf auf ein atemberaubendes Geheimnis gestoßen: Manche Menschen fallen zuweilen aus ihrer Existenz heraus und werden zu 'Weltengängern', zur Schnittstelle zwischen zwei miteinander verbundenen Parallelwelten. Für Kirill beginnt eine abenteuerliche Suche nach Antworten …

Coole neue Ideen aus Russland. Persönliche Notiz an mich, nochmal lesen.

— Charles_Lee_Ray

Sehr spannende Idee, leider hat mir die Umsetzung nicht gefallen

— Aglaya

Kurz und knapp: LESENSWERT!

— DerFraggel

rezi: Zuerst habe ich die Wächter-Reihe von Lukianenko gelesen und war begeistert, also habe ich mich auch an den Weltengänger gewagt und w

— IrisVill

Man kann dieses Buch nicht beiseite legen, die Ereignisse und Enthüllungen überschlagen sich, wie auch schon bei den Wächtern der Nacht.

— Nightfox

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  • Etwas grob geschnitzt, aber interessant

    Weltengänger

    MilaW

    05. February 2018 um 12:19

    Kirill führt ein ganz normales, nicht sonderlich spannendes Leben. Eines Tages muss er feststellen, dass jemand anderes in seiner Wohnung wohnt und sich niemand mehr an ihn erinnern kann. Seine Arbeitskollegen, Eltern, sein Hund und schließlich auch sein bester Freund scheinen ihn langsam zu vergessen. Und plötzlich muss er die Welt, wie er sie bisher kannte, hinterfragen.   Meine Meinung: Ich habe das Buch vor ein paar Jahren zur Seite gelegt, weil ich es nicht interessant fand. Jetzt habe ich es nochmal herausgekramt und empfand die zugrundeliegende Idee als ziemlich erfrischend  (zumindest im Vergleich zu der Standardfantasy, die mir in letzter Zeit untergekommen ist). Was mich immer noch gestört hat, war die Schreibweise. Vielleicht liegt es an der Übersetzung, aber die Sätze wirken teilweise sehr holprig und ungelenk. Das ist mir schon bei der Wächter-Reihe vom selben Autor aufgefallen. Manche Aussagen sind auch für westliche Ohren ein wenig seltsam (Aussagen über Schwarze und auch eine sexistische Aufteilung von Frauen in schöne "Damen" und hässliche "Weiber") und es geht viel um Überlegungen zu Russlands Stellung in der Welt, der russischen Identität etc. Die Handlung kommt, wie bei Lukianenko üblich, eher langsam in Gang, entwickelt aber doch Spannung. Insgesamt etwas gemächlich erzählt und ungelenk von der Sprache her, aber doch lesenswert.

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  • Der Wasserturm

    Weltengänger

    Aglaya

    13. June 2015 um 22:27

    An einem eigentlich ganz normalen Tag beginnen plötzlich Kirills Bekannte, ihn zu vergessen. Bald darauf scheint er nahezu unsichtbar zu sein. Seiner Wohnung und seiner Freunde beraubt, erhält er ein neues Zuhause und eine unerwartete Aufgabe... Sergej Lukanienko hatte bereits vor "Weltengänger" grossen Erfolg mit seiner Reihe "Wächter der Nacht". Dies ist mein erstes Buch dieses Autors, ich kann daher keine Vergleiche zu der bekannten Reihe ziehen.  Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive des Protagonisten Kirill erzählt. Die Handlung plätschert vor sich hin, ohne grosse Ereignisse. Nach rund 100 Seiten dachte ich, das Tempo ziehe nun merklich an, doch nach wenigen Seiten verläuft sich die Geschichte wieder in Beschreibungen der Umgebung und des Alltags. So war über grosse Teile des Romans hinweg anstelle von Spannung leider eher Langeweilse angesagt. Die Charaktere konnten mich nicht wirklich überzeugen, sie schienen mir zu zweidimensional. Vor allem das Frauenbild des Autors scheint sehr eingeschränkt zu sein. Entweder ist eine Frau schön (eine "Dame") oder hässlich (ein "Weib"), weitere Attribunte als ihr Aussehen haben Frauen in "Weltengänger" anscheindend kaum. Auch der Schreibstil von Sergej Lukanienko gefiel mir nicht sonderlich, die verwendete Sprache war mir oft zu grob, wobei ich natürlich nicht beurteilen kann,wieviel davon wirklich dem Autor geschuldet ist, und was von der Übersetzerin her kommt. Schwerverständlich für mich als Nichtrussin war zudem, dass der Autor seine Charaktere sich untereinander oft mit einer Kurz- oder Koseform ihres Namens ansprechen lässt, die für mich nicht immer nachvollziehbar war. So sind beispielsweise Natalja und Natascha die selbe Person, obschon dies für mich zwei komplett verschiedene Namen sind. Die Idee hinter dem Roman finde ich extrem spannend. Leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen. Unter diesen Umständen möchte ich den Roman lieber nicht weiterempfehlen. Interessierte schauen sich am besten zuerst die Leseprobe an, ob sie mit dem Schreibstil des Autors zurecht kommen.

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  • Leider, leider...

    Weltengänger

    Denizez

    08. May 2014 um 18:08

    Erst einmal will ich anmerken, dass ich mich wirklich schwer getan habe mit dem Buch. Mehr dazu aber später. Moskau. Kirill Maximow, die Hauptperson in Sergej Lukianenkos Buch, glaubt es selbst nicht, als er nach Hause kommt. In seiner Wohnung, die plötzlich komplett anders aussieht, ist eine andere Frau, die behauptet, sie wohne hier schon seit drei Jahren. Sein Hund Cashew erkennt sein Herrchen nicht mehr. Zumindest erkennen seine Nachbarn ihn noch, die ihm zur Seite stehen. Als Kirill sich auf die Suche nach seinen Papieren macht, sind auch diese geändert. Die Wohnung scheint tatsächlich dieser Frau, Natalja Iwanowa, zu gehören. Nach einer Nacht bei seinem besten Freund Kotja kehrt er zur Wohnung zurück, doch nun erkennen auch seine Nachbarn ihn nicht mehr, auf seiner Arbeit ist er auch nicht mehr bekannt und sein bester Freund erinnert sich nur schwach an ihn. Nach ein wenig Zeit vergessen ihn sogar seine Eltern. Eine mysteriöse Nachricht, der er folgt, bringt ihn zu einem Turm. Dort fügt sich eins zum anderen: Kirill ist ein Funktional. Ein Zöllner, dem alles Wissen, was er braucht, sofort zur Verfügung steht. Plötzlich kann er auch andere Dinge, z.B. heilen Wunden nun schneller und er kann länger leben. Jedoch bringt alles seine Nachteile mit sich. Beispielsweise kann er sich nur in einem Radius von zehn Kilometern um seinen Turm bewegen. Im Turm findet er fünf Türen vor. Eine davon führt nach Moskau, seiner Heimat. Die anderen öffnen sich nach und nach. Sein Turm verändert sich nach Kirills Wünschen. Ihm ist jedoch noch nicht bewusst, was das alles soll. Als er die letzte Tür öffnet, wird alles gefährlicher als es nun schon ist. Diese Tür führt nach Arkan, einer Welt, die angeblich um 35 Jahre fortschrittlicher ist als die Erde. Dort findet er seine ganzen Antworten, die ihm jedoch überhaupt gar nicht gefallen werden. Selbst in seinem besten Freund hat er sich getäuscht... Zugegeben, als ich das Buch gesehen habe, war ich wirklich begeistert. Doch bereits nach ein paar Seiten verlor ich das Interesse. Ich wurde manchmal sogar reichlich verwirrt, als Kotja auf einmal "Kostja" genannt wurde. Die Namen wechselten einfach. Ab und zu wurde mir das Buch auch einfach zu klug, da habe ich dann nur die Hälfte verstanden. Im Allgemeinen habe ich sogar nur die Hälfte behalten und verstanden. :D Ich musste mich wirklich da durch kämpfen. Das ist das erste Buch, wobei ich mich quälen musste. Für sehr gute Grübler ist es wirklich perfekt, für mich war es eher weniger etwas. Trotzdem empfand ich ab und zu Sympathie für einige Personen, was mitunter auch wieder zerschlagen wurde. Weiterempfehlen würde ich "Weltengänger" jetzt nicht unbedingt, aber wenn einer ziemliche Lust darauf hat, dann nur zu

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  • Rezension zu "Weltengänger" von Sergej Lukianenko

    Weltengänger

    Denizez

    29. July 2012 um 16:01

    Erst einmal will ich anmerken, dass ich mich wirklich schwer getan habe mit dem Buch. Mehr dazu aber später. Moskau. Kirill Maximow, die Hauptperson in Sergej Lukianenkos Buch, glaubt es selbst nicht, als er nach Hause kommt. In seiner Wohnung, die plötzlich komplett anders aussieht, ist eine andere Frau, die behauptet, sie wohne hier schon seit drei Jahren. Sein Hund Cashew erkennt sein Herrchen nicht mehr. Zumindest erkennen seine Nachbarn ihn noch, die ihm zur Seite stehen. Als Kirill sich auf die Suche nach seinen Papieren macht, sind auch diese geändert. Die Wohnung scheint tatsächlich dieser Frau, Natalja Iwanowa, zu gehören. Nach einer Nacht bei seinem besten Freund Kotja kehrt er zur Wohnung zurück, doch nun erkennen auch seine Nachbarn ihn nicht mehr, auf seiner Arbeit ist er auch nicht mehr bekannt und sein bester Freund erinnert sich nur schwach an ihn. Nach ein wenig Zeit vergessen ihn sogar seine Eltern. Eine mysteriöse Nachricht, der er folgt, bringt ihn zu einem Turm. Dort fügt sich eins zum anderen: Kirill ist ein Funktional. Ein Zöllner, dem alles Wissen, was er braucht, sofort zur Verfügung steht. Plötzlich kann er auch andere Dinge, z.B. heilen Wunden nun schneller und er kann länger leben. Jedoch bringt alles seine Nachteile mit sich. Beispielsweise kann er sich nur in einem Radius von zehn Kilometern um seinen Turm bewegen. Im Turm findet er fünf Türen vor. Eine davon führt nach Moskau, seiner Heimat. Die anderen öffnen sich nach und nach. Sein Turm verändert sich nach Kirills Wünschen. Ihm ist jedoch noch nicht bewusst, was das alles soll. Als er die letzte Tür öffnet, wird alles gefährlicher als es nun schon ist. Diese Tür führt nach Arkan, einer Welt, die angeblich um 35 Jahre fortschrittlicher ist als die Erde. Dort findet er seine ganzen Antworten, die ihm jedoch überhaupt gar nicht gefallen werden. Selbst in seinem besten Freund hat er sich getäuscht... Zugegeben, als ich das Buch gesehen habe, war ich wirklich begeistert. Doch bereits nach ein paar Seiten verlor ich das Interesse. Ich wurde manchmal sogar reichlich verwirrt, als Kotja auf einmal "Kostja" genannt wurde. Die Namen wechselten einfach. Ab und zu wurde mir das Buch auch einfach zu klug, da habe ich dann nur die Hälfte verstanden. Im Allgemeinen habe ich sogar nur die Hälfte behalten und verstanden. :D Ich musste mich wirklich da durch kämpfen. Das ist das erste Buch, wobei ich mich quälen musste. Für sehr gute Grübler ist es wirklich perfekt, für mich war es eher weniger etwas. Trotzdem empfand ich ab und zu Sympathie für einige Personen, was mitunter auch wieder zerschlagen wurde. Weiterempfehlen würde ich "Weltengänger" jetzt nicht unbedingt, aber wenn einer ziemliche Lust darauf hat, dann nur zu.

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  • Rezension zu "Weltengänger" von Sergej Lukianenko

    Weltengänger

    PrinzessinMurks

    16. May 2012 um 14:42

    Mehr vom Schöpfer der Wächter-Bücher? Gerne! Ich war gespannt, ob Lukianenko die Qualität der Vorgängerwerke würde halten können. Mein Urteil: Nichts toppt das Gesamtkunstwerk "Wächter der..." Wer aber Lukianenkos Stil mochte und mehr von ihm lesen will, der bekommt mit dem Weltengänger-Zweiteiler nette Unterhaltung, die sich ratz-fatz weglesen lässt. Mehr: http://geschichtenzettelkasten.blogspot.de/2012/05/mittwochs-rezi-weltenganger-dilogie-von.html

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  • Rezension zu "Weltengänger" von Sergej Lukianenko

    Weltengänger

    hanna_lorelei

    08. January 2012 um 21:41

    die geschichte von kirill ist eine recht ungewöhnliche: eines tages vergessen alle menschen wer er ist. enge freund eund familie brauchen ein wenig länger als bekannte.. und trotzdem, kirill hat bald niemand mehr. als dann noch in seiner wohnung jemand anderes wohnt, ist für kirill der spaß vorbei - okay als er eine neue wohnung in einem turm findet , welcher sich seinen geschmack nach verändert, wird seine stimmung wieder gehoben... im weltengänger werden verschiedene welten vorgestellt und von ihrem prinzip her erklärt - allein das lädt zum einladen ein, lukianenkos kreativität ist hier nicht nur bewundernswert, sondern auch seine intelligenz die verschiedenen welten von ihrem aufbau her logisch zu erklären, macht beim lesen deutlich spaß. zudem wollte ich unbedingt wissen; wieso kirill? und zum glück will das auch die hauptperson wissen - flottes blättern!

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  • Rezension zu "Weltengänger" von Sergej Lukianenko

    Weltengänger

    Feuerfluegel

    09. April 2011 um 00:27

    Es ist aber schon eine ganze Weile her, seit ich die Bücher gelesen habe, man verzeihe mir also, dass die Besprechung nicht sehr ausführlich ausfallen kann. Das erste Buch hat mir um Längen besser gefallen. Die Geschichte war noch in sich stimmig, die Erforschung der fremden Welten sehr spannend und die unterschiedliche Charaktergestaltung sehr interessant. Auch das aufgezeigte Problem schien logisch. Es ist immer herrlich Lukianenkos erfundene Persönlichkeiten zu erleben. (Aber auch seine fremden Welten) Das Ende war nur mäßig überraschend. Die einzige Wendung, die ich blind wie ich war, nicht hervorgesehen habe, war Kotjas Geschichte. Das Buch hätte meiner Meinung nach auch als Einzelbuch, mit einem leichten Cliffhangar bestehen können, vielleicht sogar besser, als mit Weltenträumer zusammen. Was mir auch im ersten Buch sehr gut gefiel, waren die philosophischen Einschübe, am Anfang jedes Kapitels. Der Autor baute seine Geschichte immer sehr schlüssig darauf auf, ohne dass es erzwungen wirkte. Manchmal musste ich schon sehr schmunzeln, wenn ich gesehen habe, wie nahtlos, sich beides ineinander gefügt hat. Hat mir sehr gut gefallen das Buch. Würde es eher in die Sparte Urban Fantasy einfügen, als in die Science Fiction. Auch wenn es sicher Anklänge von beidem aufweisen kann.

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  • Rezension zu "Weltengänger" von Sergej Lukianenko

    Weltengänger

    rallus

    28. December 2010 um 10:20

    Es ist schwierig etwas über dieses Buch zu schreiben ohne zu viel zu verraten. Das Prinzip der vesrchiedenen Welten wurde in vielen anderen Fantasy/SF Büchern zur Genüge behandelt und in vielen auch wesentlich besser als hier (Corwin von Amber) Das Ausradieren aus dem Alltag ist auch nicht neu, was bleibt ist eine flotte Geschichte die sehr flüssig zu lesen ist. Lukianenkos Stil ist etwas eigen, er plaziert viele Markenprodukte, die Querverweise auf die jetzige Gegenwart in Film, Politik und Gesellschaft wird in dieser Art von Autoren auch nicht oft verwendet. Die Dialoge sind manchmal recht einfach in Groschenromanart geschrieben, die Handlung bewegt sich auch oft auf dünnem Eis. Leider ist, im Gegensatz zu den Wächterromanen, keine fundierte Gesellschaftskritik eingebaut, zwar fabuliert Kirill mancherorts über die "bösen" Arkaner und man mag dann auch die "bösen" Russen zu erkennen, doch bleiben diese Bezüge sehr spärlich und blass. Bei den Wächterromanen kommt die Spannung aus dem Gut/Böse Konflikt , Yin/Yang, hier möchte man zwar wissen wie es weitergeht, aber leider hält nicht die Handlung die Spannung, sondern der flüssige Stil des Autors. Die Geschichte wird nicht komplett aufgelöst und hinterlässt viele Fragen, es gibt aber noch einen zweiten Teil den ich auch lesen werde. Knapp 3 Sterne, manchmal ziemlich dämliche Dialoge, aber rundum ein gut ausreichender SF Roman.

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  • Rezension zu "Weltengänger" von Sergej Lukianenko

    Weltengänger

    romanasylvia

    10. May 2010 um 10:06

    Das Buch begann zwar recht gut, aber dann nach einiger Zeit lies es relativ schnell nach und es hat sich sehr gezogen. Es kamen auch sehr viele russische Namen vor, die mich etwas verwirrt haben, da es doch recht viele waren meiner meinung nach.
    ich habe daher beschlossen, den zweiten Teil nicht zu lesen.

  • Rezension zu "Weltengänger" von Sergej Lukianenko

    Weltengänger

    antjemue

    19. October 2009 um 12:06

    Merkwürdiges Moskau - merkwürdige Welt Vor einer ganzen Weile: Nachdem ich ihr von meinem noch vorhandenen Buchgutschein erzählte, sagte die Tochter meines Freundes, dass ich mir dafür unbedingt das Buch "Weltengänger" kaufen soll, es wäre ein weiteres Buch von Sergej Lukianenko. Nachdem ich die 4 Romane der Wächter-Serie regelrecht verschlungen hatte, war es nur folgerichtig, dass ich mich nach diesem Tipp aufraffte um mit ihr gemeinsam in die Thalia-Buchhandlung zu gehen, meinen Gutschein einzulösen. Der in Kasachstan 1968 geborene Sergei Wassiljewitsch Lukjanenko ist gilt als der erfolgreichste russische Fantasy- und Science-Fiktion-Autor der Gegenwart. Er lebt heute zusammen mit seiner Ehefrau Sonja in Moskau und arbeitet als freier Schriftsteller. Dabei studierte Lukianenko ursprünglich Medizin und arbeitete sogar längere Zeit als Psychiater. In den 80er Jahren veröffentlichte er erste Kurzgeschichten. Mittlerweile hat er etliche Romane veröffentlicht. Der internationale Durchbruch kam allerdings erst mit "Wächter der Nacht". Nach dessen erfolgreicher Verfilmung, begann man seine Romane zu übersetzen. "Weltengänger" wurde im Jahr 2005 vom Autor fertig gestellt und erschien in Deutschland im November 2007. Das Taschenbuch in meinem Besitz ist immerhin schon die 3. Auflage. Kirill Maximow kommt von der Arbeit nach Hause. In seiner Moskauer Wohnung, die sich innerhalb von 8 Stunden baulich komplett verändert hat, findet er eine völlig fremde absolut unattraktive Frau. Diese behauptet steif und fest, dass diese Wohnung die ihre sei und sie seit 3 Jahren dort wohne. Der von Kirill herbeigerufenen Miliz kann sie gültige Papiere vorzeigen, die das bestätigen. Am schlimmsten ist es für Kirill aber, dass ihn sein eigener Hund, der Terrier "Cashew" nicht erkennt. Kirill ist extrem verwirrt. Er wendet sich an seinen alten Kumpel Kotja, mit dem er den Ärger erst mal runterspült und eine Anfangsstrategie entwickelt, um diese böse Intrige, was anderes kann es ja wohl nicht sein, gegen ihn aufzuklären. Doch als Kirill am nächsten Tag alle möglichen Ämter und Stellen aufsucht, bei denen er registriert sein müsste, stellt er verzweifelt fest, dass seine Existenz auch bei den Behörden komplett ausgelöscht ist und alles was mal seine war, einer gewissen Natalja Iwanowa, der Frau aus seiner Wohnung, gehört. Als er dann auch noch feststellen muss, dass er auf seiner Arbeitsstelle auf einmal ein völlig Unbekannter ist, dass all seine Freunde und Bekannten und sogar seine Eltern ihn in kürzester Zeit vergessen haben, kehrt er in seine Wohnung zu Natalja Iwanowa zurück und verlangt Antworten. Er bedroht sie dabei mit einem eben erst erworbenen Messer. Doch statt Antworten ihm zu geben, stürzt sich die Frau in das Messer und stirbt. Nachbarn rufen die Miliz und schlagen Kirill nieder. Er wird festgenommen, aber kurze Zeit später wieder freigelassen, da sich keiner der Ordnungshüter mehr daran erinnern kann, wo und aus welchem Grund er festgenommen wurde. Ein anonymer Anrufer, auf dem sich noch in seinen Händen befindlichem Handy, lotst ihn daraufhin in einen leer stehenden Wasserturm in dem Kirill sogar ein Bett findet. Da er sowieso nicht weiß, wo er hingehen soll, beschließt er erst mal dort zu bleiben. Am nächsten Morgen entpuppt sich der Turm als vollständig eingerichtete Wohnung und er entdeckt 5 Türen und dazugehörige Fenster, von denen er allerdings erst mal nur zwei öffnen kann. Eine führt in das Moskau, welches er kennt, die andere in einen Ort namens Kimgrim, der sich nicht nur klimatechnisch von der Welt, die er kennt unterscheidet. Dort erfährt er, dass er zu einem Funktional geworden ist. Funktionale sind so eine Art Übermenschen, die ohne zu altern unheimlich alt werden können, zwischen den verschiedenen existierenden Welten wandeln können und für eine ganz bestimmte Funktion auserwählt wurden. Wenn sie sich vom Ort ihrer Funktion nicht weiter als 10 km entfernen, haben sie übermenschliche Kräfte, fundiertes Wissen, verstehen alle Sprachen und können nicht verletzt werden. Außerhalb dieser Grenze verlieren sie ihre Funktion genauso wie die übernatürlichen Kräfte und werden wieder zu normalen Menschen. Mit diesem Wissen und einer gehörigen Portion Neugier stellt sich Kirill seiner Funktion. Der Turm ist jetzt Kirills Zuhause und er hat als Zöllner die Aufgabe, Reisende zu kontrollieren, die über den Turm in eine andere Welt reisen wollen. Jeden Tag kann er eine weitere Tür zu einer weiteren Welt öffnen. Als die 5. Tür öffnen kann gelangt er in eine Stadt, die ihm unheimlich vertraut ist, aber doch ganz anderes als das ihm bekannte Moskau. Dort erfährt er von einem anderen Funktionalen Dinge, die seinen Widerstand wecken… Lukianenko verzichtet darauf, die Protagonisten lang und breit vorzustellen. Alles Wichtige, um zu der jeweiligen Person ein Bild zu bekommen, fließt wie nebenbei, als kurzer Gedankengang (oder mehrere) in den Handlungsstrang mit ein. Eine Ungereimtheit, die mir schon ziemlich zeitig im Zusammenhang mit Kirills Freund Kotja auffiel, wird am Ende geklärt. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Lukianenko hat sein Buch in 25 Kapitel unterteilt. Diese erzählen die fantastische Geschichte um das Funktional Kirill in der Ich-Form. Jedes Kapitel beginnt mit seinen teilweise ironischen Betrachtungen auf verschiedene Dinge des Lebens. Diese drosseln das Tempo und halten die Spannung aufrecht. Dabei geht es um Alltägliches, Philosophisches, Psychologisches oder auch Gesellschaftskritisches, in das dann der jeweilige Punkt der Geschichte einfließt. Teilweise habe ich diese Anschauungen mit Genuss gelesen, werden doch auch immer wieder bekannte Namen von Autoren, Politikern oder Philosophen mit erwähnt. Selbst der Name Lukianenko fällt. Gegen Ende hätte ich mir aber manchmal fast ein zügigeres Tempo der eigentlichen Geschichte gewünscht. Was ich aber jetzt nicht negativ werten möchten, ich wollte nur einfach endlich wissen, wie es ausgeht. Alles in allem wieder mal ein Buch, das ich kaum aus den Händen legen konnte. In zwei Tagen hatte ich diese gekonnte Mischung aus Fantasy, Science Fiktion und gesellschaftskritischer Satire, ausgelesen. Das Beste aber ist, dieses Buch ist zwar zu Ende, aber es geht weiter. Ich freue mich jetzt schon auf den 2. Teil der Geschichte um Kirill, "Weltenträumer". HEYNE Verlag ISBN: 978-3-453-52349-4 Übersetzung Christiane Pöhlmann 590 Seiten 15,- €

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  • Rezension zu "Weltengänger" von Sergej Lukianenko

    Weltengänger

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. October 2009 um 13:11

    Mein erstes Buch von Sergej...Tolle Geschichte, hat mich nicht mehr losgelassen! Man will gar nicht mehr anders als den weiteren Werdegang des Protagonisten zu verfolgen!

  • Rezension zu "Weltengänger" von Sergej Lukianenko

    Weltengänger

    Leilani

    03. March 2009 um 14:29

    Witzig und lakonisch geschrieben, aber die Story hat mich nicht umgehauen...

  • Rezension zu "Weltengänger" von Sergej Lukianenko

    Weltengänger

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. September 2008 um 17:06

    Die Idee der Story ist super, der Anfang sehr sehr spannend. Meiner Meinung nach hätte der Autor da noch mehr draus machen können. Die Geschichte zieht sich ein wenig in die Länge.

  • Rezension zu "Weltengänger" von Sergej Lukianenko

    Weltengänger

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. January 2008 um 15:27

    Ich muss leider sagen, das Buch hat mich nicht so wirklich überzeugt. Es fing sehr interessant an, ging dann aber doch recht schleppend weiter, sodass ich mich die ganze Zeit gefragt habe, wann denn die Einleitung endlich vorbei ist.
    Trotzdem möchte ich mehr von Lukianenko lesen.

  • Rezension zu "Weltengänger" von Sergej Lukianenko

    Weltengänger

    Babscha

    09. January 2008 um 21:33

    Kirill Maximov kommt abends nach Hause und wird von niemandem mehr erkannt, in seiner Moskauer Wohnung lebt eine fremde Frau. Auch seine Eltern und Freunde erinnern sich von Tag zu Tag weniger an ihn. Nach kurzer Zeit ist seine alte Identität völlig erloschen; allerdings stehen Mächte mit unklaren Zielen schon bereit und warten auf ihn. Das Abenteuer beginnt...... Lukianenko erzählt in seiner neuesten Story wieder die Geschichte eines Moskauer Durchschnittsbürgers, der von heute auf morgen in geheimnisvolle und gefährliche Parallelwelten hineingezogen wird, sich ausgestattet mit zusätzlichen Fähigkeiten aber durchaus zu wehren weiss. Der lukianenko-typische Erzählstil in einem Mix aus Fantasy, Drama und (russischer) Gesellschaftssatire mit vielen Seitenhieben und Querverweisen Richtung "Westen" macht sehr viel Spaß und liest sich locker weg. Die Story des Buches ist -obwohl Einiges etwas abgekupfert erscheint, wozu Lukianenko aber auch steht- trotz leichtem Durchhänger im Mittelteil, was aber durch eine furiose Entwicklung im letzten Drittel kompensiert wird, spannend und interessant umgesetzt. Das open end lässt mal wieder keine Alternative, als sich umgehend den Folgeband "Weltenträumer" zu Gemüte zu führen.

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