Sergej Lukianenko Weltenträumer

(112)

Lovelybooks Bewertung

  • 136 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 12 Rezensionen
(40)
(46)
(25)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Weltenträumer“ von Sergej Lukianenko

Die beste aller möglichen Welten Kirills geordnetes Leben in Moskau gerät völlig aus der Bahn: Nicht genug damit, dass sich niemand mehr an ihn erinnern kann und offenbar seine gesamte Existenz ausgelöscht wurde, nun erfährt er auch noch, dass er ein »Funktional« ist, ein Wächter an der Schwelle zu unzähligen Parallelwelten. Aber was, wenn er gar kein Wächter sein möchte? Wer hat ihn dazu gemacht? Und warum? Doch das sind Fragen, die man nicht stellen darf, und ehe er sichs versieht, ist Kirill auf der Flucht durch die verschiedenen Welten ...

War irgendwie ein bisschen zäh, aber die Geschichte an sich war interessant und einfallsreich.

— Lillylovebooks
Lillylovebooks

gelungene Fortsetzung

— BlaueStunde
BlaueStunde

Stöbern in Science-Fiction

Star Kid

Gute Idee, aber schwache Umsetzung!

mabuerele

Extraterrestrial - Die Ankunft

Tolle Ideen, es fehlt aber an der Umsetzung.

Ginger0303

Ready Player One

Wer PC-Spiele aus den 90ern und dystopische Zukunftsaussichten mag, wird dieses Buch lieben

AndreaSchrader

Arena

Charaktere, Handlung und Aufbau waren einfach super. Die Geschichte rund um Kali konnte mich restlos begeistern. Ein großartiges Debüt!

denise7xy

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Schwächere Fortsetzung des fantastischen Weltenentwurfes

    Weltenträumer
    Cupcake_Princess

    Cupcake_Princess

    12. April 2013 um 03:02

    Zu Beginn sollte ich unbedingt erwähnen, dass ich vor gut einem Jahr den ersten Band der Reihe, Weltengänger, gelesen habe und mich dieses Buch – ich kann es nicht anders ausdrücken – sowas von derb weggeflasht hat, dass ich daraufhin regelrecht fanatisch begonnen habe wieder mehr Bücher zu lesen. Bisher hatte ich das nur nebenbei gelegentlich getan, aber dieses Buch hat mich so eindrucksvoll davon überzeugt, dass es so viele gute Geschichten in der Welt gibt, die verschlungen werden MÜSSEN. Also ja, Weltengänger war für mich wirklich ein sagenhaftes Buch, dank dem ich ein altes Hobby habe wieder aktiv habe aufleben lassen. Aber genug davon und mehr vom Teil zwei der Reihe! Nachdem ich nun von Teil eins so überzeugt war, bin ich offen gesagt von Weltenträumer etwas enttäuscht worden. Die Geschichte ist nach wie vor unglaublich komplex und Lukianenko weiß wie man jemandem der zwar Eltern hat, die in der DDR aufgewachsen sind, der allerdings sonst keinen blassen Dunst von russischer Kultur hat, eben diese zwischen seiner Weltenkonstruktion nahe bringen kann. Schreiben kann er, daran besteht kein Zweifel! Und es ist immer wieder sehr unterhaltsam die gedanklichen Seitensprünge der Figur zu verfolgen. Das Buch war wie auch Teil eins sehr kurzweilig und flüssig zu lesen. Wo Weltenträumer jedoch eher auf den Entwurf der verschiedenen Welten baut, entwickelt Weltenträumer sich sehr schnell eher zu einem Abenteuerroman. Es knüpft beinahe nahtlos an den ersten Teil an. Kirill ist nun auf der Flucht vor den Männern aus Arkan und hat teilweise seine Fähigkeiten als Funktional eingebüßt. Man begleitet den Protagonisten dabei, wie er sich auf die Suche nach der Heimat der Funktionale begibt und dabei gerät er in mehrere vertrackte Situationen, die oft nur durch Gewalt, Flucht oder halsbrecherische Aktionen zu bestehen sind. Hierbei begegnet er erneut verschiedenen Charakteren, die teilweise utopisch gespinnt, teilweise sehr realistisch dargestellt sind, manchmal gar ein wenig satirehaft. Nach wie vor sind die von Lukianenko entworfenen Welten faszinierend und einfach atemberaubend detailreich beschrieben. So beschließt Kirill sich unter anderem in eine Welt zu begeben, die bisher von keinem bekannten Menschen erforscht wurde. Der Autor bedient sich immer wieder der Phantasie des Lesers. Rein fantasietechnisch und bildlich ist das Buch nach wie vor mehr als ansprechend und mitreißend. Lukianenko spielt auch hierbei erneut mit philosophischen Gedanken und einer Vielzahl von Theorien, die er in seine Welten einfließen lässt. Er beschäftigt sich mit Dingen wie, was geschehen wäre, wenn ein bestimmter Schriftsteller ein bestimmtes Buch nicht veröffentlich hätte, wie hätte sich die Welt entwickelt, wenn Hitler Vegetarier wäre, oder weiteren Gedanken, die man am Rande aufgreifen kann. Das Gedankenkonstrukt um die Welten herum ist mehr als interessant und hier zeichnet sich für mich auch sehr die Einzigartigkeit des Buches aus. Lukianenko spielt gekonnt mit verschiedenen Weltenentwürfen, die durchdacht und sehr originell sind. Allerdings gestaltete sich für mich die Geschichte, die nun ihren Fortgang findet, etwas komplizierter. So sind mir die Beweggründe des Protagonisten teilweise etwas schleierhaft geblieben. Kirill hatte für mich des Öfteren eine Art kleinen Rambo-Komplex, der nicht selten unrealistisch und übertrieben dargestellt wurde. So wird er hier immer mehr zum Übermenschen, was zwar für seine Fähigkeiten als Funktional spricht, aber etwas die Spannung nimmt, da es irgendwie klar ist, dass er sich mit seinen überdimensionierten Fähigkeiten einen Weg sucht, egal wie viel Blut dabei vergossen wird. Und auch in anderen Bereichen trifft man hier sehr oft, beinahe schon fast störend, auf die Unfehlbarkeit des Protagonisten. Keine Frau ist sicher vor ihm, jede will sich ihm hingeben. Es scheint, als wäre Kirill mit seinen Funktionalsfähigkeiten zum perfekten Menschen mutiert, der einfach alles kann und alles schafft. Gegen Ende hin wirkt die Geschichte einfach nur etwas wirr, zwar erhält man hier und da noch Häppchen, um nicht mit einem gigantischen Fragezeichen im Gesicht dazustehen, aber vollends ausgefeilt wirkt der Ausgang der Geschichte nicht. Die gesamte Auflösung der Geschichte, wo man eigentlich darauf gewartet hat endlich Antworten auf seine Fragen zu finden, ist im Endeffekt umso ernüchternder. Zwar fühlt sich das Ende nach einem endgültigen Ende an, aber man wünscht sich beinahe, dass es noch einen dritten Teil der Reihe geben wird, weil man so regelrecht unbefriedigt mit der Geschichte einfach nicht abschließen kann. Da das Buch nun jedoch schon an die 5 Jahre alt ist, bezweifle ich, dass es noch eine Fortsetzung geben wird, was mich noch enttäuschter macht. (Falls jemand Hinweise auf anderes hat, freue ich mich sehr über Nachrichten! =) ) Trotz allem war das Buch dennoch spannend, diesmal leider aber ohne den gewünschten Tiefgang. Da konnten auch nicht die oft philosophischen Einleitungen des Autors zu Kapitelbeginn nicht helfen. Der Roman ist zwar durchsetzt von Selbstironie, doch das gelegentliche Schmunzeln wie beim Vorgänger blieb hier bei mir leider aus. Es wirkt fast, als hätte Lukianenko sein Pulver bereits in Teil eins fast vollkommen verschossen, was wirklich sehr schade ist. FAZIT Das Buch bildet zwar ein Art Abschluss der Reihe, aber keinen, der durchweg befriedigt. Lukianenko ist nach wie vor sprachlich sehr gewandt und weiß zu unterhalten, besonders seine Weltenentwürfe sind mehr als fantastisch. Zusammen sind die Bücher durchaus lesenswert, wer bereits am ersten Teil Gefallen gefunden hat, sollte auf die Fortsetzung keinesfalls verzichten, jedoch seine Erwartungen in Sachen Tiefgang herunterschrauben. Von mir gibt es dafür drei von fünf Sternen.

    Mehr
  • Rezension zu "Weltenträumer" von Sergej Lukianenko

    Weltenträumer
    PrinzessinMurks

    PrinzessinMurks

    16. May 2012 um 14:42

    Wer Zeit und Lust für Lukianenko hat, der kann die Weltengänger ruhig lesen. Sie machen Spaß und haben Stil. Wer nur eine einzige gute Serie von Lukianenko lesen möchte, der wähle bitte die "Wächter", denn dort finden sich die Gedanken und Ansichten in stilistisch und dramaturgisch ausgefeilterer Form. Mehr: http://geschichtenzettelkasten.blogspot.de/2012/05/mittwochs-rezi-weltenganger-dilogie-von.html

    Mehr
  • Rezension zu "Weltenträumer" von Sergej Lukianenko

    Weltenträumer
    hanna_lorelei

    hanna_lorelei

    08. January 2012 um 21:49

    die geschichte krills setzt sich in diesem fort: er will genauer wissen wieso er als zollwart ausgesucht wurde und was es mit arkan auf sich hat! wer lenkt die gegenheiten der erde und wieso? ich muss sagen dass mich das bcuh eigentlich noch mehr mitgerissen hat als der erste teil, denn lukianeko fängt an eine mehr als interessante darstellung an. wieder trifftet er in philosphische gedanken ab, was mich bei lukianenko immer wieder mitreißt und die seiten nur so fliegen lässt. wieso nur 3 sterne? weil das ende so gar nicht passt... ob nun absicht oder nicht, die story macht mit diesem ende irgendwie wenig sinn. andere mögen das als realistisch darlegen, ja vielleicht, aber für mich immer noch sehr, sehr enttäuschend.

    Mehr
  • Rezension zu "Weltenträumer" von Sergej Lukianenko

    Weltenträumer
    Feuerfluegel

    Feuerfluegel

    09. April 2011 um 00:27

    Vom zweiten Buch war ich gelinde gesagt enttäuscht. Abstruse Wechsel von Szenarien, halsbrecherische Abenteuer, der Einsatz seiner Fähigkeiten wirkt an den Haaren herbei gezogen. Seine Charaktere werden immer extremer und unglaubwürdiger. Die Handlung wird viel zu schnell vollzogen, hat man sich gerade an eine Welt, eine Situation und an zwei drei Figuren gewöhnt, landet man wieder in einer vollkommen anderen Welt. Das Problem verändert sich, verliert dabei an Hand und Fuß und vor allem an Glaubwürdigkeit. Alles fällt irgendwie ins graue Einerlei der Nichtigkeit. Lukianenko lässt seine Hauptfigur sagen, dass sie keinen Showdown will, so gut so schön, aber der fehlende Showdown bringt das Buch eher zu einem enttäuschenden Ende. Für die Hauptfigur, für den Leser, für das Buch.

    Mehr
  • Rezension zu "Weltenträumer" von Sergej Lukianenko

    Weltenträumer
    rallus

    rallus

    03. January 2011 um 09:21

    Im zweiten Teil der Weltengänger Dilogie besinnt sich Lukianenko, im Gegensatz zum ersten Buch, seiner alten Stärken. Lakonisch läßt er seinen Helden durch die Welten reisen, philosophiert witzig und ironisch die verschiedenen Staatsformen und kommt auf das Leben und das Universum. Dass Kirill recht ziellos durch die Welten irrt, verzeiht man ihm hier schon eher als im ersten Buch. Diesmal hält der Autor durch seinen Erzählfluss die Spannung, leider hält die Geschichte nicht was sie durch die Idee versprechen könnte und so ist das Ende des Buches recht schwach und verschwommen. Da hätte Sergej mehr daraus machen müssen! Fazit: Ein Buch dass man lesen kann, aber nicht muss, durch das schwache Ende an den vier Sternen vorbeigeschrammt.

    Mehr
  • Rezension zu "Weltenträumer" von Sergej Lukianenko

    Weltenträumer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. September 2010 um 20:45

    nachdem ich gestern feststellte, dass in meinem Schrank tatsächlich noch ein ungelesenes Buch (und dann ausgerechnet von Lukianenko) schlummerte, hat es mich übermannt und was soll ich sagen: Ich habe es verschlungen. An den Vorgänger Weltengänger konnte ich mich noch halbwegs erinnern und ich wusste, dass ich mich mit diesem am Anfang schwer getan hatte, dann aber immer begeisterter wurde. Zu teuer sind mir Tod und Leid und seltne, bittre Glücksmomente als dass ich für Vollkommenheit auf ewig Sklave werden könnte! Im zweiten Teil der Geschichte um die Funktionale und Kirill einem ehemaligen Zöllner-Funktional versucht dieser herauszufinden woher die Funktionale stammen, was sie vorhaben und wie er sie stoppen kann. Eine wilde Verfolgungsjagd über ferne Welten entbrennt, bei der alte Bekannte, neue Freunde und neue Feinde das Schicksal des ehemaligen Funktionals bestimmen. Und obwohl seine Verbindung zerrissen ist scheint Kirills Körper immer noch einen Rest der ehemaligen Kräfte zu haben, oder steckt etwas anderes dahinter? Mir persönlich hat der zweite teil besser gefallen, vielleicht weil er sich die Vorgeschichte sparen konnte, die für mich im ersten Teil doch ermüdend war. Einige interessante Ideen blitzen in den unterschiedlichen Parallelwelten auf, die durchaus zum nachdenken anregen. Das Ende war überraschend, wenn auch nicht ganz befriedigend für mich, was es aber in keiner Weise schlechter macht. Wer den ersten Teil mochte, oder die Wächter-Reihe, der wird auch mit Weltengänger und Weltenträumer eine gute Zeit haben. Ich persönlich habe das Buch an ein einem einzigen Abend hinuntergelesen, bis ich es morgens um 3 erschöpft, aber zufrieden beiseite legen konnte.

    Mehr
  • Rezension zu "Weltenträumer" von Sergej Lukianenko

    Weltenträumer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. October 2009 um 13:12

    Das Ende des zweiteilers. Das Ende hat es mir nicht allzu angetan, trotzdem sehr gelungenes Buch mit vielen Verwirrungen (bin ich allerdings ein Freund von weil ich selber miträtsel und mich wunder wie der Autor es schafft jemanden so hinters Licht zu führen) =)
    Genialer Zweiteiler!

  • Rezension zu "Weltenträumer" von Sergej Lukianenko

    Weltenträumer
    Cibo95

    Cibo95

    25. September 2009 um 08:17

    Ich finde Weltenträumer genauso klasse wie den ersten Teil, Weltengänger. Lukianenko entführte mich in eine fantastische Welt, die ich mir immer wieder doch real vorstellen konnte. Seine wunderbare Sprache zieht mich in den Bann und man merkt in den Büchern seine Liebe zur Literatur und dem Lesen. Die Geschichte um Kirill Maximow ist Fantasy und perfektes Kopfkino.

  • Rezension zu "Weltenträumer" von Sergej Lukianenko

    Weltenträumer
    Rio

    Rio

    24. July 2009 um 01:58

    Gelungene Fortsetzung

  • Rezension zu "Weltenträumer" von Sergej Lukianenko

    Weltenträumer
    ChaosQueen13

    ChaosQueen13

    17. April 2009 um 00:19

    Nachdem ich den ersten Teil "Weltengänger" nahezu verschlungen hatte, freute ich mich auf die Fortsetzung "Weltenträumer". Das Abenteuer um Kirill war mir sofort wieder in Erinnerung und die ersten Kapitel waren sehr spannend und ließen mich auf ein großer Finale hoffen. Doch nach den ca 300 Seiten verlor das Buch eindeutig an Fahrt und wurde etwas "lahm". Aber leider verliefen die letzen 200 Seiten nicht wie erhofft. Es fing einfach an sich zu ziehen! Zum Ende, da ich an dieser Stelle nicht zuviel verraten möchte, sage ich einfach mal: Hätte besser sein können! Wahrscheinich ist das aber Ansichtssache. Ich bereue es jedoch nicht, dass Buch gelesen zu haben.

    Mehr
  • Rezension zu "Weltenträumer" von Sergej Lukianenko

    Weltenträumer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. December 2008 um 00:30

    Nach dem tollen ersten Band "Weltengänger" habe ich schon sehnsüchtig auf diese Fortsetzung gewartet. Die Geschichte fängt an, wo sie im Vorgänger endete: Kirill ist auf der Flucht und findet unerwartet Hilfe bei seinem treulosen Freund Kotja. Gemeinsam wollen sie es mit den Funktionalen aufnehmen, weshalb Kirill versucht, deren wirkliche Heimat zu finden. Auf seinem Weg durch die unterschiedlichen Welten trifft er einige spannende Charaktere und die verschiedenen Gesellschaftsformen lassen einen beim Lesen oft herzhaft lachen oder fasziniert weiterlesen. Schon mal was von Kampf-Yorkshire-Terriern gehört? Mit philosophischen Gedanken und immer wieder Verweisen auf bekannte Bücher schafft Lukianenko es auch in diesem Buch Lesevergnügen zu bereiten. Gespannt wartet man auf das spektakuläre Ende... ... welches nicht kommt. Lau und überraschend leidenschaftslos beendet der Autor die Geschichte um Kirill Maximov, dabei ging es so gut los. Nach der ganzen Aufregung erwartet man einfach etwas mehr... Lesenswert ist das Buch trotzdem, einfach weil Lukianenko eine schöne Art zu erzählen hat und auch die ganze Zeit über Spannung aufbaut. Nur der Schluss enttäuscht, was leider Auswirkungen auf das gesamte Werk hat. Schade.

    Mehr
  • Rezension zu "Weltenträumer" von Sergej Lukianenko

    Weltenträumer
    Babscha

    Babscha

    20. July 2008 um 22:02

    Lukianenko erzählt die weitere Odyssee und die Abenteuer von Kirill Maximov, des Funktionals wider Willen, durch die verschiedenen Welten, immer auf der Suche nach den eigentlichen Drahtziehern und den Zielen des ganzen Weltenkonstrukts und beseelt von dem Wunsch, sich selbst und seine Bestimmung darin zu erkennen. Auch der Fortsetzungsband von "Weltengänger" ist zwar insgesamt trotz einiger Längen nicht schlecht und hält den Leser immer gerade noch rechtzeitig bei der Stange, kann aber ebenfalls nicht so recht an die Brillanz des Wächter-Zyklus anknüpfen. Die Story wird wie gehabt wesentlich von den laufend und sehr geschickt eingepflegten persönlichen Meinungsäußerungen des Autors zu "Gott und der Welt" -was durchaus wörtlich zu nehmen ist- getragen, die den Leser quasi als parallelen, aber nicht störenden Strang regelmäßig durch ihren punktgenauen Sarkasmus verbunden mit bester Kenntnis der westlichen Literatur- und Cineastenwelt zum Schmunzeln bringen. Diese Verschachtelung verbunden mit der offensichtlichen Liebe des Autors zum "russischen Wesen und seinen Schwächen" machen den eigentlichen Reiz von Lukianenkos Büchern aus, während er bei der eigentlichen Story wieder auf solide und vielfach erprobte Motive von Fantasy und SF zurückgreift. Das Ende ist -ohne hier viel verraten zu wollen- mal wieder so gestaltet, dass mit ein bisschen Fantasie (und hier dürfte bei Lukinanenko ja kein Mangel bestehen) durchaus noch ein Folgeband möglich wäre. Warten wir´s ab......

    Mehr