Sergio Bambaren Die Bucht am Ende der Welt

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Inhaltsangabe zu „Die Bucht am Ende der Welt“ von Sergio Bambaren

»Wenn du dich zu sehr in ein Ziel verrennst, verlierst du leicht den Blick für das Schöne, das dich umgibt.« Sergio Bambaren, der mit seinen Büchern ein Millionenpublikum berührt, erzählt, wie ihn eine einzige Reise veränderte. Er war zum Wellenreiten nach Tobago gekommen, um die Energie des Meeres zu spüren und sich auszupowern. Den Zauber der Insel, ihre üppige Vegetation, die Vogelvielfalt: Das alles nahm er dabei kaum wahr. Doch dann herrschte tagelang Windstille, und sein Brett lag unberührt im Sand. Beinahe wollte er schon wieder enttäuscht abreisen – bis er eine Welt voll ungeahnter Schönheit und Kraft für sich entdeckte …

*Die Angst kann die allergrößte Diebin sein – sie kann einem alles rauben, selbst die schönsten Träume*

— Elfie

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  • Schöne Reise zu sich selbst

    Die Bucht am Ende der Welt

    BubuBubu

    30. January 2016 um 17:21

    Sergio Bambaren berichtet in „Die Bucht am Ende der Welt“ von einem seiner Reisen. Er ist nach Tobago gereist  um dort auf den legendären Wellen zu surfen. Allerdings ist es ihm am Anfang seines Urlaubs nicht möglich, da es einfach keine Wellen gibt. Er hat überlegt wieder abzureisen, doch dann beschließt er trotzdem dort zu bleiben, es gibt ja noch einige andere Dinge zu entdecken.  So geht er zum Beispiel tauchen und erkennt die Schönheit der Korallen und des Meeres. Erst so ist es ihm gelungen auch eine andere Sicht auf die Welt und dessen Schönheit zu bekommen. Erst durch das Fehlen der Wellen hat er Dinge entdeckt, die er so vielleicht nie beachtet hätte. Er ändert seinen Blickwinkel auf das Leben und denkt viel intensiver darüber nach. Das Leben der Bewohner Tobagos scheint so einfach, sie nehmen alles viel gelassener und lächeln so gut wie immer.   Ich hab das gute Stück als Hörbuch gehört und es hat mir gut gefallen. Es ist mal ein etwas anderes Buch gewesen. Es passiert nichts sonderlich Spannendes aber dennoch konnte ich nicht aufhören zu hören. Der Schreibstil ist sehr poetisch und man möchte unbedingt an den Ort reisen. Es ist alles so schön beschrieben. Ich konnte mich total für die Unterwasserwelt begeistern, aber ich glaube nicht dass jeder Mensch verreisen muss um zu sich selbst zu finden. In jedem Leben gibt es neues zu entdecken was man vielleicht nicht besonders beachtet wird. Aber an sich hat mir das Hören echt Spaß gemacht und ich denke das wird nicht das letzte Buch von Sergio Bambaren bleiben.

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  • Wunderschönes Buch

    Die Bucht am Ende der Welt

    Elfie

    20. September 2015 um 13:01

    Sehr schöne Geschichte. Habe das Buch genossen und werde es sicher noch mal lesen.

  • Erlebnisse auf der Insel Tobago

    Die Bucht am Ende der Welt

    TochterAlice

    24. May 2015 um 12:54

    Das aktuelle Buch von Sergio Bambaren "Die Bucht am Ende der Welt" handelt von den Erlebnissen des Autors auf der Insel Tobago. Ursprünglich zum Surfen auf die Insel gekommen, entdeckt er durch das Tauchen die Schönheit des Meeres und die Weisheit der Meeresbewohner. Der kleine Band besticht durch seine ansprechende Aufmachung: der Text wird liebevoll ergänzt durch Farbfotos, an denen man sich neben der Erzählung freuen kann und durch die das Buch zu einem besonderen Kleinod wird. Bambaren erlebt auf seine Art die Entdeckung der Langsamkeit dadurch, dass er sich auf Tobago und den gelassenen Lebensstil seiner Bewohner einlässt. Durch die Begegnungen und Gespräche mit Einheimischen entscheidet er sich dafür, sich die Inselwelt durch das Tauchen zu erschließen. Die Exkurse über die Natur und vor allem über die Meeresfauna bilden so auch das Highlight des Buches. Durch zahlreiche Tauchgänge nähert sich der Autor seinem Traum, mit Mantas, einer besonders großen Rochenart zu tauchen. Bambarens Ziel ist es einerseits, seine Grenzen auszutarieren, andererseits, vereint mit der Natur zu sein. Neben dem realen Taucherlebnis steht die Besinnung auf andere Werte. Dieser eher philosophische Ansatz des Buches ist meiner Ansicht nach auch seine Schwachstelle. Er verliert sich hier in Allgemeinplätzen - so wird von den Bemerkungen eines Taxifahrers gleich auf die gesamte Bevölkerung von Tobago geschlossen, wirklich neue Erkenntnisse oder spannende Gesichtspunkte werden nicht geäußert. Diese Ansätze bleiben an der Oberfläche - für Leser, die neue geistige Anstöße erhalten wollen, ist das Buch also nicht zu empfehlen. Dagegen ist es ein passendes Geschenk für Reisende, Naturfreunde und vor allem Taucher, die an diesem Band ihre Freude haben werden.

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  • Wie Urlaub

    Die Bucht am Ende der Welt

    Sabo07

    10. January 2014 um 12:09

    Dieses Buch von Sergio Bambaren ist wie alle Bücher von ihm. Es ist Urlaub für die Seele!! Bambaren zeichnet Bilder mit seinen Worten und er entführt in fremde Paradiese und dabei zeigt er einen Weg, auf dem jeder zu sich selbst finden kann. Wie gesagt, Bambaren Bücher sind wie Urlaub, und Urlaub verliert seine Besonderheit, wenn er Alltag wird, so verlieren diese Bücher ihre Besonderheit, wenn man sie nicht gut dosiert.

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  • Rezension zu "Die Bucht am Ende der Welt" von Sergio Bambaren

    Die Bucht am Ende der Welt

    bookgirl

    24. February 2012 um 10:57

    Ein weiteres wunderschönes und weises Buch von Sergio Bambaren. So wie auch seine vorherigen Romane, hat mir auch dieser sehr gut gefallen. Doch worum geht es? Nach einem sehr erfolgreichen Jahr gönnt sich der Hauptakteur einen Urlaub auf Tobago, um dem Wellenreiten nachzugehen. Leider ist das Wetter nicht gut, sodass er sogar schon mit dem Gedanken spielt seinen Urlaub abzubrechen. Als er den Hinweis bekommt, das Unabänderliche einfach hinzunehmen und das Beste daraus zu machen, nimmt er den Rat an und erlebt wunderbare Eindrücke und Einsichten in eine Welt, derer er sich vorher noch nicht bewusst war.

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  • Rezension zu "Die Bucht am Ende der Welt" von Sergio Bambaren

    Die Bucht am Ende der Welt

    Wendy

    „Was heute leicht ist, kann morgen schwer sein“! Sergio Bambaren beschreibt in diesem Buch seine Reiseerlebnisse und Erkenntnisse auf der Insel Tobago. Sein großer Wunsch ist es zu surfen aber die Wetterlage lässt es nicht zu. So entschließt er sich tauchen zu gehen und erlebt dabei die tiefe Verbundenheit mit den Tieren des Meeres. Mich hat die bildhafte Schreibweise des Autors dazu animiert, dies auch erleben zu wollen. Außerdem zeigt es auch auf, wenn man sich etwas Bestimmtes vorgenommen hat und dies, aus verschiedenen Gründen, nicht möglich ist, dann löse dich von diesem Wunsch und du wirst die Schönheit anderer Dinge erfahren können.

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  • Rezension zu "Die Bucht am Ende der Welt" von Sergio Bambaren

    Die Bucht am Ende der Welt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. December 2010 um 19:57

    Wie immer lockt uns Bambaren an traumhafte Orte. so auch in diesem Buch. Aber, er hat mich nicht nur nach Tobago geführt, wo ich sehr schöne Biöder einer Unterwasserwelt sah, nein, auch führt er mich in seinen Büchern immer ein Stück zu mir selbst. In dieser Geschichte geht es ums Loslassen der Zeit, der Probleme, der Hektik. Immer wenn ich einen Bambaren ausgelesen habe fühle ich meinen einen Moment wie nach einer Meditation.

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  • Rezension zu "Die Bucht am Ende der Welt" von Sergio Bambaren

    Die Bucht am Ende der Welt

    goat

    09. May 2010 um 23:19

    Zu Anfang war ich noch der Meinung, Sergio Bambaren könne mich mit seinem philosophischen Gerede über "Friede-Freude-Eierkuchen" überzeugen. Aber 125 Seiten in großer Schrift und nur zu dreiviertel bedruckt bilden kein gutes Grundgerüst. Das Buch soll zum nachdenken anregen. Diesen Zweck hat es auch erfüllt. Bambaren beschreibt die schöne kleine Insel Tobago als zauberhafte Insel mit nur wenig Tourismus - ein entlegener Ort, der nicht überlaufen ist und wo es keinen Stress gibt. Jetzt denke ich die ganze Zeit darüber nach, was der Autor über diese Fleckchen Erde wohl schreiben würde, wenn sich die Menschen seine Weisheiten zu Herzen nehmen würden und die Insel plötzlich von Touristen, die dem Stress entfliehen wollen, nur so wimmeln würde... Nein, mein Denken ist keineswegs pessimistisch, nur ich bin der Meinung, dass jeder Mensch seine eigene kleine Insel für sich finden muss. Aber dazu muss man nicht zwangsläufig verreisen. Zugegeben, die Beschreibungen über das Tauchen fand ich beeindruckend und ich konnte mich für die Schönheit der Unterwasserwelt richtig begeistern. Die tollen Fotos haben natürlich einiges dazu beigetragen. Aber das war auch so ziemlich alles, was mir an dem Buch gefallen hat, denn das finale Schwimmen mit den Mantarochen hat mir dann den Rest gegeben. In dem Moment, wo der Autor anfängt, sich mit dem Mantarochen zu unterhalten, habe ich für mich entschieden, dass Sergio Bambarens Bücher wohl leider nichts für mich sind.

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  • Rezension zu "Die Bucht am Ende der Welt" von Sergio Bambaren

    Die Bucht am Ende der Welt

    BeautyBooks

    18. January 2010 um 23:19

    Sergio Bambaren beschreibt hier seine Reise nach Tobago. Es handelt sich aber nicht um einen gewöhnlichen Reisebericht - nein, es ist eine Reise in ein neues, noch unbekanntes Land und zugleich eine Reise zu sich selbst. Auf Tobago, das kein Ort ist, um traurig zu sein, trifft er auf die verschiedensten interessanten Menschen. Schon seine Taxifahrt ist alles andere als gewöhnlich. Denn wie die meisten Menschen dort vermittelt auch der Taxifahrer eine außergewöhnliche Lebensfreude und positive, ja weise Sicht auf das Leben. Die unvoreingenommene Offentheit der Bewohner gegenüber Fremden bzw. Menschen im Allgemeinen ist beispielhaft und zeugt von einer tiefen inneren Zufriedenheit mit sich selbst. So ist es kein Wunder, dass sie Sergio schnell davon überzeugen können, dass es kein Verlust ist nicht surfen gehen zu können, wie er es ursprünglich geplant hatte. Tatsächlich eröffnen sich ihm doch so ganz neue, ungeplante Wege. Schon hat Sergio die Möglichkeit durch den Tauchlehrer André eine neue Seite des Meeres für sich zu entdecken. Diese Entdeckung ist einfach unglaublich und die Beschreibungen Sergio Bambarens zu den einzelnen Tauchgängen lassen einen den Atem anhalten, ob der unfassbaren Schönheit. Die bildhaften Darstellungen von Natur und Tieren, Nachttauchgängen und auch seinen damit verbundenen Gefühlen zeigen wiedereinmal, dass Sergio Bambaren eine meisterhafte Beobachtungsgabe hat.. Ich liebe die Bücher von Sergio Bambaren.. Einfach ein tolles Buch für zwischendurch =) ..

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  • Rezension zu "Die Bucht am Ende der Welt" von Sergio Bambaren

    Die Bucht am Ende der Welt

    primavera

    30. August 2009 um 14:40

    Dank vorablesen.de bin ich auf Sergio Bambaren gekommen und habe diese nette kleine Büchlein lesen dürfen. Eigentlich passt dieses Buch gar nicht so recht in mein Beuteschema. Aber es ist toll immer wieder neue Erfahrungen zu machen. Sergio Bambaren erzählt von einem seiner Urlaube. Er wollte auf Tobago surfen, konnte aber zu Beginn nicht, weil die Wellen fehlten. So hatte er die Möglichkeit andere Dinge zu entdecken, zu welchen er vllt. niemals gekommen wäre, wenn das Meer mitgespielt hätte. So erlebt er die Unterwasserwelt mit seiner Vielzahl an Geschöpfen und kommt zum Nachdenken über sein bisheriges Leben. Er vergleicht den normalen Stress mit dem Leben auf Tobago. Die Leute lächeln fast immerzu und nehmen vieles gelassen. Er erlebt vieles sehr intensiv und gibt das an den Leser weiter. Man hat das Gefühl, auch dort zu sein. Mir ging es beim Lesen häufig so, dass ich am liebsten eine Reise dorthin gebucht hätte. Mir gefiel das Buch sehr gut, nur die Tauchgänge wurden meiner Meinung nach etwas sehr genau erklärt. Hat aber den Lesefluss nicht weiter gestört. Gut gefallen hat mir auch die Aufmachung des Buches. Diese atemberaubenden Farbbilder faszinieren mich. Auch die Qualität der Seiten ist hervorragend. Und der Preis von 7 Euro für ein TB ist total in Ordnung. Ich werde in Zukunft sicherlich noch weitere Bücher von Sergio Bambaren lesen.

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  • Rezension zu "Die Bucht am Ende der Welt" von Sergio Bambaren

    Die Bucht am Ende der Welt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. August 2009 um 17:26

    Ein wunderbares Buch das mir zwei ganz herrliche Lesestunden beschert hat. Ein Reisebericht mit ein bisschen Philosophie und Erfahrungen inmitten der schönen Unterwasserwelt von Tobago. Urlaubsfeeling pur mit ein paar Hintergedanken. Wunderschön zu lesen, nur viel zu kurz!

  • Rezension zu "Die Bucht am Ende der Welt" von Sergio Bambaren

    Die Bucht am Ende der Welt

    Hasewue

    27. March 2009 um 14:58

    Jetzt habe ich „Die Bucht am Ende der Welt“ von Sergio Bambaren auch endlich gelesen und meine Eindrücke, die ich nach der Leseprobe hatte, haben sich nochmals bestätigt. Trotz schmuckvoller Sprache war das Geschreibsel des guten Herrn einfach nur langweilig. Statt interessante Reiseberichte wurden mir nichtssagende Erläuterungen der doch schönen Insel Tobago um die Ohren geschmissen. Nicht das was ich mir gewünscht habe, aber das was ich erwartet habe…. Leider! Letztendlich war es ein Ratgeber verpackt in einem vermeintlichen Reisebericht, für mich aber eine Mogelpackung. Das einzig schöne waren die Farbfotos in diesem Buch. 2 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Die Bucht am Ende der Welt" von Sergio Bambaren

    Die Bucht am Ende der Welt

    salutine

    15. February 2009 um 12:45

    Die weichgespülte Bucht am Ende der Welt Sergio Bambaren ist ein Wortkünstler, er hat es wieder einmal geschafft den Leser in der Bucht am Ende der Welt das Gehirn weichzuspülen, nein, nicht im negativen Sinne, sondern im positiven Sinne. Bambaren schafft es einem an einem kalten Wintertag die Illusion zu verpassen tief in seine Worte einzutauchen, darin zu schwimmen und sich eine zeitlang darin wohlzufühlen. Bambaren ist nicht für immer, aber für ab und zu...

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  • Rezension zu "Die Bucht am Ende der Welt" von Sergio Bambaren

    Die Bucht am Ende der Welt

    sillesoeren

    05. February 2009 um 21:55

    Sergio Bambaren reist zum Surfen nach Tobago, er will die perfekte Welle finden und reiten. Doch das Wetter macht ihm einen Strich durch die Rechnung: brettflache See. Mehr als eine Woche verbringt er missmutig mit Warten auf die Welle, dann folgt er dem Rat einer Kellnerin und erkundet seine geliebte See tauchend. Mein Leseeindruck bei der Leseprobe auf www.vorablesen.de war: >>> Ich kann nach so wenigen Zeilen noch gar nicht guten Gewissens sagen, was ich von dem Beginn dieses Buchs halte. Liebe auf den ersten Blick war es nicht, dazu war mir das Vorwort zu simpel formuliert. Oder liegt es an der Übersetzung? Ich kann mir aber immerhin vorstellen, dass das Buch und ich gute Freunde werden können, wenn wir uns nur näher kennen lernen, denn das Gespräch mit dem Taxifahrer hat mich sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Was ist Zeit? Was ist Alter? Eile kann so sehr schaden. Das ist uns allen in der Theorie bekannt, wie schön, dass ein Buchautor uns noch einmal daran erinnert. Ich würde das Buch gerne komplett lesen, nur allein, weil ich auf weitere philosophische und spirituelle Aufrüttler hoffe. Nur fürchte ich, dass der Autor zum Belehren neigt. Aber auch die in der Buchbeschreibung angedeuteten Unterwasserbeschreibungen machen mir als Taucherin Lust auf mehr Meer.

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  • Rezension zu "Die Bucht am Ende der Welt" von Sergio Bambaren

    Die Bucht am Ende der Welt

    axwa

    03. February 2009 um 16:25

    Sergio Bambaren ist mir mit "Die Bucht am Ende der Welt" zum ersten Mal begegnet. Der in Peru geborene Autor scheint durch die ganze Welt zu reisen, um endlich den Sinn des Lebens zu finden. Diesmal landet er in Tobago, einer traumhaft schönen Karibikinsel um sich dort beim Surfen zu entspannen. Wegen fehlender Wellen entscheidet er sich eher notgedrungen für das Tauchen in den vorgelagerten Korallenriffe. Wer selbst schon einmal getaucht ist, kann seine Begeisterung über die sich hier darbietenden Unterwasserwelt sofort nachvollziehen. Bambaren schreibt leicht und flüssig. Seine bildhafte Sprache läßt den Leser in die paradiesische Inselwelt eintauchen und seine Unterwassertouren hautnah mit erleben. Wenn doch nur die allzu schlichten Lebensweisheiten nicht wären. Man begegnet ihnen an jeder Ecke. Das an vielen Taxifahrern kleine Philosophen verloren gegangen sind, überrascht nicht mehr. Aber dass hier auch die Frühstückskellnerinnen und Tauchlehrer nur in druckreifen Weisheitsfloskeln sprechen, macht die kurze Geschichte unglaublich gekünstelt und hat mich sehr gestört. Der Höhepunkt der Geschichte, eine Begegnung mit den ¿Engeln des Meeres¿, war mir dann auch wirklich viel zu esoterisch. Eher lustig sind seine Momente der Selbstüberwindung und Mutproben. Er taucht an küstenfernen Stellen (hat einen "open water"-Tauchschein) und stürzt sich todesmutig in den Linksverkehr (hat jahrelang in Australien gelebt). Bambaren kommt am Ende zu einer wirklich "großen" Lebensweisheit: Das Wichtigste ist die individuelle Freiheit des Einzelnen. Sagt es und geht endlich surfen. Das Buch verleitet aber ganz nebenbei zum eigenen Nachdenken über Ziele im Leben und echtes Glück. Auch wenn meine Ergebnisse deutlich von den Erkenntnissen des Autors abweichen, habe ich das Buch durchaus mit einem Gefühl der Zufriedenheit beendet. ... Und das ist nicht das Schlechteste.

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