Sergio Bambaren Die Rose von Jericho

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Inhaltsangabe zu „Die Rose von Jericho“ von Sergio Bambaren

Die Rose von Jericho ist eine der ältesten Wüstenblumen der Welt, die auch nach langer Dürre immer wieder zu neuer Blüte erwacht. So wie Alejandra und Michael, die sich an einem Tiefpunkt ihres Lebens befinden und lernen müssen, neu anzufangen … Einfühlsam und berührend erzählt Erfolgsautor Sergio Bambaren von der Chance im Leben jedes Menschen, noch einmal ganz von vorn zu beginnen.

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  • Rezension zu "Die Rose von Jericho" von Sergio Bambaren

    Die Rose von Jericho
    Jari

    Jari

    21. August 2011 um 12:25

    Inhalt: Was Alejandra, Carl und Michael verbindet, ist der Alkohol und der Wunsch, es besser zu machen. Noch einmal von vorne anzufangen und ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Beim Treffen der Anonymen Alkoholiker erfahren sie von den 12 Schritten, die sie wieder ins Leben zurückführen können. Alle drei versuchen sie es, alle fallen und rappeln sich wieder auf. Denn das Leben ist es wert, gelebt zu werden. Meine Meinung: Sergio Bambaren erzählt in "Die Rose von Jericho" die Geschichte dreier Alkoholiker und von ihrem Kampf mit dem Alkohol. Alejandra und ihre Freunde stehen stellvertretend für viele Leute mit Suchtverhalten, so wendet sich Bambaren mit seinem Buch nicht nur an Alkoholiker und ihre Angehörigen sondern an alle Leute, die Erfahrungen mit der Sucht gemacht haben. Der Glaube spielt eine wichtige Rolle in Bambarens Büchern, so auch in "Die Rose von Jericho". Gott ist allgegenwärt, Bambaren erwähnt jedoch, dass es sich nicht um einen christlichen Gott handelt, sondern um Gott, so wie wir ihn uns vorstellen. Einen ganz persönlichen Gott. Trotz diesen Hinweisen fühlte ich mich bei der Lektüre oft leicht unwohl, da sehr viel vom Glauben die Rede ist. Die Geschichte ist sehr gefühlvoll erzählt, der Autor gibt sich grosse Mühe, die Menschen zu berühren und ihnen zu helfen. Wer Probleme hat, wird sich angenommen und geborgen fühlen. Die erwähnten zwölf Schritte werden beschrieben und wie die Protagonisten mit ihnen umgehen. Doch ebenso wird beschrieben, wie sie Rückfälle erleiden und sich dennoch wieder aufrappeln. Bambaren will Mut machen, es ihnen gleich zu tun. Es ist ein sehr handliches Buch und sobald man einen Blick hinein wirft, merkt man, dass es auch nicht viel Lesestoff hergibt. Die eigentliche Geschichte Bambarens nimmt nur den ersten Part des Buches ein, daneben wurde noch die Geschichte der Zwölf Schritte und andere Hilfestellungen beigefügt. Ausserdem ist das Buch in sehr grosser Schrift gedruckt und die Kapitel sind sehr kurz. Auch Leute, die nicht gerne lesen, werden hier also zum Zuge kommen, da man die Hauptgeschichte rasch gelesen hat. Aufgrund dieser Kürze ist es logisch, dass die Figuren keine besondere Tiefe entwickeln. Wir leiden nicht mit ihnen, eher wird man an sein eigenes Leiden erinnert. Die Gefühle der Protagonisten werden nur oberflächlich beschrieben, obwohl eine sanfte Auseinandersetzung mit den negativen Gefühlen genau bei diesem Thema wichtig gewesen wäre. Wie schon erwähnt, war mir das Buch beinahe schon zu esoterisch angehaucht, aber auch für Agnostiker und sogar für Atheisten in einem erträglichen Rahmen. Dass Bambaren nicht von einem fixen Gott spricht, sondern wir uns unser eigenes Bild von ihm machen sollen, macht mir den Autoren sympathisch. So kann man sich in sicherem Rahmen an dieses empfindliche Thema heranwagen. Ich selber habe momentan noch keinen Grund, mich an die zwölf Schritte zu wagen. Trotzdem habe ich etwas von Bambaren gelernt, das mir sehr hilfreich war: Einen Tag nach dem anderen. Dieses Mantra half mir durch einige schwierigere Tage, somit kann ich sagen, auch wenn mich die Geschichte nicht umgehauen hat, hat sich die Lektüre dennoch gelohnt. Fazit: Ein feinfühliges Buch für Leute, die Hilfe brauchen oder ihre Angehörigen. Das Buch nimmt einen bei der Hand und kann tatsächlich hilfreich sein, ohne dass es ein Ratgeber wäre. Ebenso kann man "Die Rose von Jericho" lesen, wenn man etwas über das Leben lernen möchte. Man sollte sich jedoch am esoterischen Part Bambarens nicht stören, ansonsten ist die Lektüre eher störend. Man kann die Geschichte auch lesen, wenn man ansonsten nicht oft liest, denn die grosse Schrift und die einfache Sprache machen ein rasches Vorankommen möglich.

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  • Rezension zu "Die Rose von Jericho" von Sergio Bambaren

    Die Rose von Jericho
    Daniliesing

    Daniliesing

    05. December 2008 um 21:13

    Dieses Buch macht glücklich! In "Die Rose von Jericho" zeigt Sergio Bambaren am Beispiel von verschiedenen Personen, die es nicht gerade einfach im Leben haben und ihren tiefsten Punkt erreicht haben, wie man es doch schaffen kann wieder glücklich zu leben und mit sich selbst zufrieden zu sein. Dazu dient im Buch ein Plan mit 12 Punkten nach dem die einzelnen Charaktere ihr Leben ausrichten und es wirkt tatsächlich. Dabei ist es wichtig mit sich selbst ins Reine zu kommen, sich frühere Fehler zu verzeihen und diese zuzugeben, sodass man loslassen kann. Auch soll man nicht nur in die Zukunft blicken, sondern in der Gegenwart leben und deren Schönheit erkennen und genießen. Eine innere zufriedenheit mit sich selbst und seiner Umwelt sind also von großer Bedeutung. Dies beschreibt Sergio Bambaren auf rührende Art und Weise. Sprachlich wirklich sehr schön! Manchmal kam es mir jedoch zu sehr vor, als wolle der Autor dem Leser seine "Weisheit" aufdrängen. Trotzdem unbedingt lesenswert - ich war während des Lesens und auch danach irgendwie ein Stück zufriedener mit mir selbst und konnte mir das Grinsen nicht verkneifen. Es lässt einen vieles gelassener sehen, was auch für die eigene Entspanntheit gut ist!

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