Sergio Bizzio Stille Wut

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Inhaltsangabe zu „Stille Wut“ von Sergio Bizzio

Literarische Hochspannung aus Argentinien Der Bauarbeiter José María lernt eines Tages an der Supermarktkasse das Hausmädchen Rosa kennen und verliebt sich in sie. Als er verdächtigt wird, seinen Vorarbeiter auf der Baustelle erschlagen zu haben, flüchtet er sich unbemerkt in die Villa der Dienstherrn seiner Geliebten. Er richtet sich in einem unbewohnten Flügel des Hauses ein, bleibt Wochen, Monate, dann Jahre und beobachtet Tag für Tag voller Obsession das Leben der Bewohner. Und er muss mit ansehen, wie Rosa Schlimmes angetan wird … 'Stille Wut' ist ein Roman, der uns das Fürchten lehrt, verfasst in einer knappen Sprache, die eine atemberaubende Dynamik entwickelt – 'das Beste, was die aktuelle Literatur Argentiniens zu bieten hat' (Clarin).

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  • Rezension zu "Stille Wut" von Sergio Bizzio

    Stille Wut

    Ruth_liest

    07. July 2011 um 12:23

    Ein Bauarbeiter wird des Mordes verdächtigt und flieht ins Haus seiner Geliebten, in dem sie als Dienstmädchen arbeitet. Keiner im Haus bemerkt den ungebetenen Gast. Über Jahre verfolgt er von seinem Versteck aus die Bewohner und das Geschehen im Umfeld des Hauses. So wird Jose Maria Zeuge innhäusiger Gewalt und gesellschaftlicher Abgründe jenseits der Mauer. Die Fluchtburg wird zur Grabstätte und das Leben bleibt ungelebt. Traurig, aber traurig schön geschrieben.

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  • Rezension zu "Stille Wut" von Sergio Bizzio

    Stille Wut

    lokoschade

    11. February 2011 um 19:09

    Rosa und Jose Maria lernen sich in einem Supermarkt kennen und verlieben sich. Rosa arbeitet als Hausmädchen, Jose Maria auf einer naheliegenden Baustelle. Als die Herrschaften verreisen lädt Rosa Maria (so genannt und irreführend) in das Haus ein. Nun kommen ihre Arbeitgeber früher als erwartet zurück und Maria verschwindet nicht wie Rosa das vermutet, sondern versteckt sich im Haus. Wenige Tage später (Rosa weiß nicht wo er ist) wird er von der Polizei wegen Mordes gesucht.... Also einmal erscheint es mir völlig unglaubwürdig, dass sich ein Mensch über Monate bzw. Jahre in einem Haus aufhalten kann ohne dass die Bewohner etwas merken. Einerseits berichtet er von einer vierstöckigen Villa in der "die Essengerüche nicht nach oben in das Versteck dringen" andererseits kann er nahezu jedes Gespräch das im Haus geführt wird verfolgen. Das Tempo das der Autor anschlägt hat mich ganz nervös und unruhig gemacht, das war mir zu schnell. Da das Buch sprachlich gut war (die Geschichte blieb mir fremd) würde ich mir wünschen, dass der Autor bei seinem nächsten Buch ein bißchen Geschwindigkeit raus nimmt

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  • Rezension zu "Stille Wut" von Sergio Bizzio

    Stille Wut

    RudeLady

    24. August 2010 um 16:01

    Der Bauarbeiter José María, von allen nur María genannt, lernt in einem Supermarkt das Hausmädchen Rosa kennen. Sie verlieben sich ineinander und verbringen jede freie Minute miteinander. Als die Familie, bei der Rosa arbeitet, in Urlaub ist, nimmt diese María mit in deren Haus. Jedoch kommt die Familie früher zurück als erwartet und María flüchtet in einen der ungenutzten Flügel des weitläufigen Hauses. Während Rosa der Überzeugung ist, dass María geflüchtet ist, beschließt dieser, im Haus zu bleiben und richtet sich dort ein. Ich fand es wirklich interessant zu lesen, wie ein Mensch sehr lange in einem Haus leben kann, ohne von den anderen Mitbewohnern bemerkt zu werden. Er holt sich nachts essen aus der Küche, vertreibt sich den Tag damit, zu lesen oder die anderen Hausbewohner zu belauschen. Man fragt sich lange, warum María es eigentlich vorzieht, einsam in diesem Haus zu leben, anstatt tatsächlich zu fliehen. Der Grund, der irgendwann genannt wird, ist zwar plausibel, überzeugte mich aber nicht völlig. Generell bleibt mir die Geschichte an vielen Stellen zu sehr an der Oberfläche und es kommt häufig zu Sprüngen in der Handlung, an denen ich mir mehr Informationen gewünscht hätte. Vor allem die Gefühle von María (und auch Rosa) werden zwar beschrieben, jedoch war es unmöglich für mich, mich in die beiden hineinzuversetzen, da die Beschreibungen meiner Meinung nach nicht tief genug gingen. Dies fand ich sehr schade, da mich die Geschichte so nicht völlig packen konnte. Ausgeglichen wurde dies aber durch die wirklich gelungene Sprache von Bizzio. Die Formulierungen, die er benutzt, fand ich teilweise schon sehr genial. Es fallen Sätze wie „Er befand sich tatsächlich gleichsam in einem anderen Aggregatzustand. Sein Körper drückte das besser aus als seine Seele oder seine geistige Verfassung: Fasern wie Blattgerippe, umgeben von einer Aureole zurückgehaltener Kraft, ein kurzes Zucken hier und da, gleichsam ein nervöses Aufwallen, Miniaturexplosionen.“, die sehr deutlich das Schreibtalent des Autors zur Schau stellen. Diese Tatsache sorgt dafür, dass ich das Buch dennoch sehr gerne gelesen habe, auch wenn mich die Geschichte nicht vollständig überzeugen konnte. Somit ein durchaus gelungenes Buch!

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