Serra Elinsen Awoken

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Inhaltsangabe zu „Awoken“ von Serra Elinsen

In his house at R’lyeh, great Cthulhu lies dreaming... of her. What would you do if you discovered you were the only one in the world with the hidden power to keep it from utter annihilation? What if you had no idea what that power might even be? Andromeda Slate, the self-proclaimed most ordinary girl in America, can’t figure out why the gorgeous but mysterious new boy at high school seems to hate her so much. It couldn't have anything to do with the strange dream she had the night before he first showed up in class, could it? The dream where the very same boy rescued her from a giant, green, tentacled sea monster? And it couldn’t have anything to do with that time she read aloud from that ancient tome of eldritch magic, the Necronomicon... could it? Andi Slate never imagined she’d find herself in a situation where somehow she was the key to saving the world. Her life is about to get a whole lot less ordinary.

Liest sich wie Fanfiction mit einer Überdosis Thesaurus. Überemotional, Mary-Sue-ig und langweilig.

— Sakuko
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  • Fanfiction mit zu viel Thesaurus und übersprudelnden Emotionen.

    Awoken

    Sakuko

    22. August 2016 um 18:15

    Andromeda, genannt Andi bezeichnet sich selbst als durchschnittliches Mädchen Amerikas und lebt in einem langweiligen Kaff, wo einfach nichts passiert.Doch dann hat sie einen seltsamen Traum, in dem sie ein gutaussehender Junge vor einem schrecklichen Seemonster rettet. Am nächsten Tag taucht ein neuer Mitschüler in ihrer High School auf, Riley, Junge aus ihrem Traum, und er scheint sie zu hassen den er starrt sie Tag aus Tag ein nur böse an. Aber etwas stimmt mit ihm nicht, kann er doch einfach verschwinden, redet mit niemanden.Wo kommt er bloß her, ob es etwas mit dem Nekronomikon zu tun hat, aus dem sie mit ihren Freunden gelesen hat?Ich muss sagen, das Buch war absolut nicht, was ich mir vorgestellt hatte. Bei einer Liebesgeschichte im Lovecraft- Universum mit Great Old Ones habe ich mir etwas humorvolles in Richtung "A Shoggoth on the Roof" vorgestellt, aber das trifft es absolut nicht. Das Buch nimmt sich selbst absolut ernst, was es eher unabsichtlich albern macht.Ich fand es ist geschrieben wie eine FanFiction. Der Hauptcharakter hat starke Mary-Sue Züge. Es gibt sehr viele unbedeutende Details, die anscheinend auf eine spezifische Person gemünzt waren und sehr viel Wunscherfüllungs-Stellen, die für den normalen Leser absolut irrelevant sind. So wird jedes mal genau beschrieben, was Andi trägt, obwohl sie selbst sagt, das Kleidung ihr eigentlich egal ist. Dennoch werden Farben und Marken der Kleidung angegeben. Auch bei dem Ausflug mit dem männlichen Hauptcharakter gibt es viele spezifische Dinge, wie die genaue Kabine des Musikals und das spezifische Hotel, in dem sie übernachten.So bleiben auch alle Charaktere bis auf Andi sehr nebensächlich und flach beschrieben. Leider ist Andi auch kein besonders sympathischer Charakter. Sie ist extrem emotional und angespannt, so dass ich mir schon emotionales Schleudertrauma zugezogen habe. Sie ist in einer Sekunde überglücklich über Rileys Aufmerksamkeiten nur um kurz darauf völlig niedergeschlagen zu sein, weil er abgelenkt wirkt, oder sie nicht anfasst. Außerdem hat sie gar kein Selbstvertrauen, macht sich konstant selbst nieder und blubbert konstant davon, das Riley sie ja unmöglich wirklich mögen kann.Riley hingegen fand ich zwar nicht sympathisch, aber gut dargestellt und eigentlich ganz passend für seine Rolle.Die ganze Beziehungsdynamik in dem Buch hat mich aber sehr an 50 Shades of Grey erinnert, und das ist kein Kompliment.Der Plot ist Durchschnitt für eine Liebesgeschichte, wobei es am Ende, wenn tatsächlich etwas Aktion in Richtung Lovecraft-Mythos passiert, doch noch ganz interessant wird. Dabei darf man sich nicht zu sehr auf die Sinnigkeit der Handlung in Relation zum Mythos berufen, weil zwar die Charaktere übernommen werden, aber viele der Zusammenhänge einfach selbst erfunden sind.Die Autorin benutzt auch sehr gerne altmodische und ungewöhnliche Worte. Bei Riley macht das Sinn und kommt auch gut rüber, aber wenn Andi oder der Erzähler immer wieder ungewöhnliche Fremdworte einwerfen wirkt es eher so, als mag die Autorin ihren Thesaurus etwas zu gerne, besonders weil nicht alle Worte vom Kontext her wirklich gut gewählt sind.

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