Seth Grahame-Smith Abraham Lincoln - Vampirjäger

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Inhaltsangabe zu „Abraham Lincoln - Vampirjäger“ von Seth Grahame-Smith

Amerikas größter Held hatte ein blutiges Geheimnis Abraham Lincoln war der 16. Präsident der Vereinigten Staaten, Befreier der Sklaven, Wiedervereiniger der Union und Amerikas größter Held. Doch Lincolns dunkelstes Geheimnis blieb seit über einhundert Jahren verborgen, hätte es doch die Geschichte der USA in ihren Fundamenten erschüttert. Denn seinen wichtigsten und tödlichsten Kampf führte Lincoln im Dunkel der Nacht – gegen blutrünstige Vampire…

Interessante Interpretion

— pia_16
pia_16

Geschichte mau, Machart absolut top! Wenn man es nicht besser wüsste, würde man glauben, das Präsident Lincoln tatsâchlich all das geschrieben und erlebt hat.

— Nele
Nele

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  • Alte Geschichte mit alten Legenden

    Abraham Lincoln - Vampirjäger
    pia_16

    pia_16

    08. March 2016 um 09:58

    Uralte Legenden von Uralten Wesen gemischt mit der Geschichte eines sehr berühmten Mannes. Ein Mann der die Geschichte verändert hat. Man fängt das Buch an und hat das Gefühl in alte Geschichte einzusteigen. In eine Geschichte voller Vampire, teils anders als wir sie kennen. Abraham Lincoln zeigt sich von einer ganz anderen Seite als wir ihn aus den Geschichtsbüchern kennen. Man bekommt einblicke in die erfundene aber auch teils wahre Vergangenheit dieses großen Mannes. Das Buch hat nichts mit Romantik zutun oder ähnlichem man kann fast sagen es handelt nur vom Kämpfen und abschlachten der Vampire. Mal etwas anderes im Gegensatz zu dem was man sonst aus dieser Abteilung kennt.

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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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  • Abraham Lincoln als Vampirjäger

    Abraham Lincoln - Vampirjäger
    pia_16

    pia_16

    25. February 2016 um 14:02

    Der berühmteste Mann der Geschichte als Vampirjäger in einem Buch! das sollte man nicht verpassen! unter keinen Umständen! Es zeigt wie gut man sich ein zweites Leben aufbauen kann und auch damit leben kann ohne das es jemand merkt oder verrät. Mir hat es sehr gut gefallen vorallem weil er so eine bekannte Person ist von der Mann genau das Gegenteil eher erwarten würde. Sollte man gelsen haben oder zumindest den Film gesehn haben.

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  • Abraham Lincoln - Vampirjäger

    Abraham Lincoln - Vampirjäger
    lesemaus

    lesemaus

    29. July 2013 um 09:23

    Alle kennen Abraham Lincoln. Der 16. Präsident von Amerika und Abschaffer der Sklaverei. Aber man hätte nicht gedacht, dass er noch eine weitere Seite hat, die des Vampirjägers. Das Buch fängt gut an. Ein Warenhändler aus dem heutigen Jahrhundert möchte Schriftsteller werden, verfängt sich aber in seinen Alltag bis einer ihm sehr alte Tagebücher bringt und ihn bittet ein Buch zu verfassen. Dieser jemand war Henry, Vampir und Freund von Abe. Der Warenhändler glaubt dem Ganzen nicht bis er es selber sieht. Er schreibt das Buch und die Geschichte von Abe beginnt. Mich hat das Buch am Anfang bis Mitte sehr gut gefesselt und war immer gespannt, wenn Abe auf Vampirjagd ging. Die Kombination von waren Begebenheiten und Fantasie beschreibt der Autor sehr gut. Auch der Wechsel von Ich-Perspektive und Erzähler-Perspektive gelingt sehr gut, nur muss man sich ein bisschen konzentrieren. Aber der Spass bleibt. Das Ende, der Beginn von Präsidentschaft und Bürgerkrieg wird für mich zu langweilig und fad. Ich hatte vor dem Lesen des Buches den Film geschaut. Film und Buch weichen sehr stark voneinander ab. Die Geschichten sind sehr unterschiedlich, wie zum Beispiel, dass es den Kampf im Zug nicht gibt oder den heimlichen Transport von Silber. Im Ganzen gebe ich dem Buch nur drei Sterne, da das Ende einfach zu fad war, ist aber lesenswert, möchte man doch noch geschichtlich was dazulernen.

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  • Rezension zu "Abraham Lincoln - Vampirjäger" von Seth Grahame-Smith

    Abraham Lincoln - Vampirjäger
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. March 2013 um 21:55

    Normalerweise lese ich Bücher ja BEVOR ich die Verfilmung ansehe. Leider muss ich sagen, dass mir dies bei „Abraham Lincoln Vampirjäger“ nicht gelungen ist und ich deswegen nicht ganz voreingenommen an diese Lektüre gehen konnte… Ich finde Seth Grahame-Smith hat mit dieser Parodie von Abraham Lincolns Leben einen wunderbaren Schmunzel-Lesestoff geschrieben, der – oh Wunder – es trotzdem schafft die meisten historischen Hintergründe in ihrem Kontext darzustellen. Man sollte sich nur die Vampire wegdenken. Weil das bewundernswerte an dieser Geschichte ist, dass alles so plausibel klingt. Man ertappt sich bei dem Gedanken, tatsächlich zu glauben, dass Lincoln ein Vampirjäger war. Und natürlich kämpften auf der Seite der Südstaaten Vampire in den Schlachten mit. Nun gut, ich gebe zu, dass klingt ziemlich verrückt - ist es auch mit fast hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit – und dennoch… Solange man in das Buch vertieft ist, erscheint einem alles möglich. Grahame-Smith wendet aber auch ganz gemeine Methoden an, um den Leser zu überlisten. Er kombiniert einfach wortgetreue Zitate von Lincolns Reden und aus seinen Aufzeichnungen mit frei erfundenem Gedankengut und stellt diese in einen Kontext, in dem sie perfekt miteinander harmonieren. Wie soll man da als Leser noch durchblicken? Gut, alle Lincoln-Biographie-Experten haben wahrscheinlich so ihren heimlichen Spaß daran, diese Geschichte auseinander zunehmen und zu kommentieren. Für den Rest der Leserschaft jedoch gilt: Parodie ist Parodie; im Geschichtsunterricht hat sowieso nie irgendwer aufgepasst; Und die Existenz von Vampire, ist ja wohl spätestens seit der Twilight-Saga ausgiebig diskutiert worden… (Was jetzt nicht heißen soll, dass die Vampire aus „Abraham Lincoln Vampirjäger“ irgendetwas mit den Waldfeen aus Twilight zu tun haben…) Mir hat das Lesen auf jeden Fall viel Freude bereitet. Nur leider, leider habe ich wie bereits gesagt davor den Film angesehen. Ich denke hätte ich zuerst das Buch gelesen, wäre ich vom Film ein wenig…überrascht gewesen. So bin ich aber ein wenig enttäuscht vom Buch. Ich möchte jetzt keinen ausführlichen Vergleich Buch-Film anstellen, doch eines muss ich loswerden: Henry ist im Buch nicht so cool wie im Film. (Für alle die nicht wissen, wer Henry ist: Henry ist ein Vampir, der Lincoln lehrt Vampire zu jagen. Um die Logik dahinter zu verstehen muss man das Buch lesen oder den Film gucken.)Aber er ist trotzdem mein Lieblingscharakter. Neutral gesehen – ohne den Film im Hinterkopf – finde ich dennoch, dass das Buch eine gute Unterhaltung bietet und ich kann es wirklich weiterempfehlen!

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  • Rezension zu "Abraham Lincoln - Vampirjäger" von Seth Grahame-Smith

    Abraham Lincoln - Vampirjäger
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. February 2013 um 09:29

    Abraham Lincoln, Bürgerkrieg und fiese Vampire! Das klingt doch nach einer guten Kombi für ein Buch. Als ich das erste Mal etwas über „Abraham Lincoln-Vampirjäger“ hörte, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen möchte. Natürlich auch unter dem Vorwand, danach den Film irgendwann schauen zu können. Anfangs war ich etwas verwirrt, denn das Buch startet in der Jetzt-Zeit, wo ein Mann auf mysteriöse Weise die Tagebücher von Abraham Lincoln erhält und daraus dann ein Buch machen soll. Und genau dieses Buch bekommen wir dann zu lesen. Mhh, gleich einmal vorne weg, mich konnte das Buch nicht ganz überzeugen, obwohl ich den Plot richtig gut finde. Dies liegt vor allem daran, dass das Buch wohl eine Art Biographie sein soll, aber da passen einige Sachen nicht so ganz zusammen. Zunächst werden immer wieder Passagen aus Lincoln’s Tagebuch präsentiert, d.h. die Erzählperspektive wechselt von dem Allwissenden zum dem Ich-Erzähler, was teilweise echt etwas anstrengend ist. Dafür dass der Aufbau sehr stark einer Biographie ähnelt, passt die wörtliche Rede nicht. Vor dem Hintergrund, dass diese Person dieses Buch schreibt, ist sehr unwahrscheinlich, dass man solche Passagen wiedergeben kann. Dies hat mich während des ganzen Buches gestört, ebenso wie die Fußnoten und die vermeintlichen Rechtschreibfehler Lincolns, die, wenn sie vorkamen, ziemlich geballt waren und dann über Seiten hinweg wieder einmal gar nicht. Das ist etwas unlogisch meiner Meinung nach. So und zu guter Letzt, liest es sich wie Lincoln’s Lebensgeschichte, wo man ab und zu ja, noch die Vampire hereinbringen muss. Es wirkte teilweise zu aufgesetzt und zu dazwischen gequetscht. Leider, muss ich dazusagen. Denn ich finde die Idee immer ziemlich genial, vor allem weil sich um wirklich böse Vampire handelt und die Idee mit der Sklaverei dabei sehr einleuchtend ist. Natürlich ist das Buch gespickt mit historischen und politischen Events, ich persönlich fand das nicht störend, da mich diese Aspekte sehr interessieren. Vielleicht sollte man aber bestimmt Vorkenntnisse diesbezüglich haben. Das würde das Lesen sehr erleichtern. Ja, wie zu lesen ist, hat mich das Buch leider nicht umgehauen, was nicht so sehr an dem Inhalt lag, sondern an der Umsetzung. Es war teilweise sehr langatmig und ohne Spannung geschrieben. Nichtsdestotrotz gebe ich dem Buch drei Sterne, da mir die Grundidee ziemlich gut gefallen hat, ebenso wie die Aufbereitung der politischen/ geschichtlichen Geschehnisse.

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  • Rezension zu "Abraham Lincoln - Vampirjäger" von Seth Grahame-Smith

    Abraham Lincoln - Vampirjäger
    TheSaint

    TheSaint

    22. September 2012 um 17:39

    Nun ja... wieder einmal verspricht der Buchrücken mehr als der Roman selbst. Durchaus vielversprechend beginnt der Roman und endet auch mit einem zum Schmunzeln anregenden Ende... doch dazwischen verpufft die originelle Idee, einen wirklichen US-Präsidenten als Vampirjäger zu verkaufen, zusehends und verkommt zu einer beinahe normalen und keineswegs uninteressanten Biographie dieses beachtlichen Mannes. Irgendwie hat diese Masche die exzellente Autorin Anne Rice mit "Interview mit einem Vampir" wesentlich strigenter und spannender erzählt. Hervorzuheben ist die Idee des Autors, warum sich Vampire aus der Alten Welt in die Neue Welt aufmachten und welche Absichten hinter der Sklaverei im jungen Amerika steckten. Ebenfalls nett der Hinweis auf den bösesten Vampir, den das 20. Jahrhundert erblickte... obwohl man das schon in anderen Romanen andeutete. Ein erfreulicher Schreibstil lässt das Buch flüssig lesen... wohl auch deswegen, weil man vielleicht auf jeder neuen Seite einen wirklichen Thrill erwartet.

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  • Rezension zu "Abraham Lincoln - Vampirjäger" von Seth Grahame-Smith

    Abraham Lincoln - Vampirjäger
    FriediM

    FriediM

    13. August 2012 um 23:17

    Bereits der Titel lässt so manch einen schmunzeln: “Abraham Lincoln – Vampirjäger”, der erst kürzlich verfilmte Roman des Autors Seth Grahame-Smith. Genauso wie der Titel wirkt auch der Inhalt auf den ersten Blick eher absurd, denn wer könnte sich vorstellen, dass der 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wirklich Jagd auf Vampire gemacht hat? Der Autor, der übrigens auch den Bestseller “Pride and Prejudice and Zombies” geschrieben hat, hat nämlich Abraham Lincolns Lebenslauf etwas verändert. Die Geschichte basiert auf einigen Tagebüchern, welche dem Autor von einem gewissen Henry nähergebracht werden (so steht es zumindest in der Einleitung des Buches). Die Eintragungen Lincolns beginnen zu seinem elften Lebensjahr, er erfährt, dass seine Mutter nicht an einer Krankheit gestorben ist sondern von Vampiren ermordet wurde, nachdem sein Vater einen höheren Betrag an Schulden nicht bezahlen konnte. Abraham macht es sich zur Aufgabe alle Vampire zu töten um seine Mutter zu rächen. In seiner Jugend lernt er den Vampir Henry Sturges kennen, welcher ihm freundlich gesinnt zu sein scheint. Er sorgt dafür, dass Lincoln neben einigen schlecht bezahlten Jobs – denn Abraham hat nicht länger als ein Jahr die Schule besucht – die Gelegenheit bekommt böse Vampire umzubringen, welche es darauf abgesehen haben Sklaven zu kaufen und auszusaugen. Dennoch weist Lincolns Leben hier, trotz all der eher banalen Rahmenhandlung, natürlich Bezüge zu seinem wirklichen Leben auf. Was den Leser neben einigen Vampirangriffen erwartet, ist die unglaublich gut recherchierte eigentliche Biographie des Präsidenten. Die Jagd auf Vampire wirkt an einigen stellen beinahe nur als Mittel zum Zweck um die Geschichte etwas spannender zu gestalten, denn in Wirklichkeit erfährt der Leser viel mehr über das eigentliche Leben Abraham Lincolns (die jenigen, die dieses Buch für reinsten Müll halten sollten also die Klappe halten). Da Lincoln selbst gegen die Sklavenhaltung war, waren es also die Vampire und die Vampirdulder, die sich für die Sklaverei einsetzten. Entsprechend ansprechend und vor allem sachlich gestaltet sich auch der Schreibstil von Seth Grahame-Smith, der hier stets zwischen den verschollenen “Tagebuchaufzeichnungen” und einigen Zusammenfassungen wechselt um weitere Hintergrundinformationen hinzuzufügen, natürlich mit einigen Rechtschreibfehlern Lincolns, der das Schreiben immerhin “nur” autodidaktisch gelernt hat. Das Buch spricht also, Fantasy- und Vampirliebhaber an, wirkt aber auch für Geschichtsinteressierte passend, vor allem für eben jene, die es zu langweilig finden eine richtige Biographie zur Hand zu nehmen (auch wenn hier sicherlich noch ein paar mehr Informationen zu Lincoln zu finden sein sollten). Mehr auf meinem Blog: vitrinenglas.wordpress.com

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  • Rezension zu "Abraham Lincoln - Vampirjäger" von Seth Grahame-Smith

    Abraham Lincoln - Vampirjäger
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. May 2012 um 10:55

    Der junge Abraham Lincoln verliert bereits im Teenageralter seine Mutter. Die Gründe ihres Todes bleiben rätselhaft, denn kein Arzt kann den Grund der schweren Krankheit ausfindig machen, der sie dahin gerafft. Nur Abe weiß, was geschehen ist, denn er hat beobachtet wie ein Vampir seine Mutter gebissen und damit verseucht hat. In dem Jungen reift der Gedanke der Rache. Aber er will nicht nur das Monster zur Strecke bringen, das ihm so viel Leid gebracht hat, sondern das lichtscheue Blutsaugergesindel komplett aus Amerika vertreiben. Er schwört von nun an Jagd auf Vampire zu machen und fängt an sich zu trainieren. Aber so leicht machen es ihm die Blutsauger nicht, denn sie sind nicht gerade leicht zu finden, wie er feststellen muss. Zwar bringt er den Mörder seiner Mutter zur Strecke, aber schon bei seinem nächsten Treffen muss er feststellen, wie sehr er seinen Gegner unterschätzt hat. Nur knapp entkommt er dem Tod und wenn der erfahrene Vampir Henry Sturges nicht gewesen wäre, wäre der junge Lincoln Geschichte gewesen. Henry nimmt sich des Jungen an, um ihn in die richtige Richtung zu trainieren. Danach tut er sogar noch mehr: Er nennt Abe sogar potentielle Ziele, damit dieser in Form bleibt und weiterhin seine Rachegelüste ausleben kann. Doch irgendwann stellt sich Lincoln die Frage, welchen Zweck sein unsterblicher Freund mit dieser Vorgehensweise verfolgt? Er findet außerdem heraus, wie sehr die Vampire von der ihm so verhassten Sklaverei im Süden der USA profitieren. Gezielt setzen sie ihren politischen Einfluss ein, damit der Status Quo gewahrt bleibt; auch wenn ein stetiger Riss wegen der Sklavenfrage durch die junge Nation geht. Abraham beginnt mehr aus Zufall heraus eine politische Karriere, die anfangs nicht von großem Erfolg gekrönt ist, sich aber im Laufe seines Lebens sehr gut entwickelt. In seiner Zeit in Washington bemerkt er allerdings, dass hinter der normalen Fassade des Senats ganz andere Machtbestrebungen im Gange sind. Es handelt sich dabei um Bestrebungen, die die junge USA auf eine Zerreißprobe stellen und gleichzeitig einen der blutigsten Konflikte auf dem Kontinent hervorrufen wird: den amerikanischen Bürgerkrieg…. Nach seinem Roman Stolz und Vorurteil und Zombies wendet sich Autor Seth Grahame-Smith einer der schillerndsten Persönlichkeiten der amerikanischen Geschichte zu: Abraham Lincoln. Die Idee, dass er nicht nur der sechzehnte Präsident der USA war, sondern auch ein Vampirjäger besitzt eine gewisse Originalität, die einen großen Reiz besitzt. Geschickt verwebt Grahame-Smith historische Fakten aus der Biografie des Präsidenten mit einer plausiblen Motivation für die Jagd auf Vampire durch ihn. Dem Autor gelingt es Elemente des historischen Roman mit denen des klassischen Schauerromans zu vermischen und gibt letztlich dann noch einen Schuss Verschwörungstheorien hinzu, was dem Buch noch eine besondere Note verleiht. Als besonderer Glücksgriff ist der ungewöhnliche Erzählstil Grahame-Smiths. Da dieser Romain auf den verschollenen Tagebüchern Lincolns basiert, kommt dieser über weite Passagen mit seinen eigenen Aufzeichnungen selbst zu Wort. Dies erweist sich für den weiteren Handlungsverlauf mehr als vorteilshaft, denn der Präsident stellt seine Abenteuer sehr detailliert und persönlich dar. Abraham Lincoln – Vampirjäger beleuchtet nicht nur einen Zeitabschnitt im Leben des späteren Präsidenten, sondern stellt vielmehr eine außergewöhnliche, fiktive Biografie mit vielen persönlichen Elementen dar. Schon auf den ersten Seiten des Buches bemerkt der Leser wie genau der Autor seine geschichtlichen Hausaufgaben gemacht hat. Grahame-Smith vermag es meisterhaft die historisch gegebenen Fakten mit seiner Romanhandlung zu verbinden. Dabei verzichtet er auf jede romantische Weichzeichnerei, sondern wartet oft mit richtig bösen Vampiren auf, die den Mensch nur als reine Beute sehen. Ein wohltuender Unterschied zu manchen romantisch angehauchten Vampirromanen der letzten Zeit. Grahame-Smith Roman überzeugt über weite Strecken durch historische Nüchternheit. Zwar beschreibt Lincoln seine Jagden sehr detailliert und grafisch, bleibt aber immer etwas auf Abstand, damit ihn der Schrecken seiner Taten vielleicht einholt. So wird aus Abraham Lincoln – Vampirjäger nicht nur ein ungewöhnlicher phantastischer Roman, sondern er ist auch einer der besseren Genrebeiträge der letzten Zeit, der unbedingt lesenswert ist und jede Menge Spaß macht. Dies hat übrigens auch Hollywood erkannt und die Verfilmung des Romans nach dem Drehbuch des Autors wird, produziert von Tim Burton, im Verlauf des Jahres 2012 in die Kinos kommen. Es bleibt dabei zu hoffen, dass diese Version des Stoffes ihrem Vorbild gerecht wird, was bei anderen Romanverfilmungen oft nicht der Fall ist.

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  • Rezension zu "Abraham Lincoln - Vampirjäger" von Seth Grahame-Smith

    Abraham Lincoln - Vampirjäger
    ShayaMcKenna

    ShayaMcKenna

    27. October 2011 um 18:59

    Ein sehr schönes Buch das ich jederzeit wieder lesen würde. Durch die eingestreuten Tagebucheinträge sehr lebendig und nicht übertrieben. Man kann die Entwicklung eines bedeutenden Lebens sehr schön nachverfolgen. Als Idee einfach genial und als "was wäre wenn" Geschichte eine der Besten die ich seit langem gelesen habe. Nur 4 Sterne dafür das "Manche Menschen zu interessant sind zu sterben", aber trotzdem verschieden sein sollten.

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