Shakespeare William Othello, der Mohr von Venedig

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Inhaltsangabe zu „Othello, der Mohr von Venedig“ von Shakespeare William

This book, "Othello, der Mohr von Venedig", by William Shakespeare, is a replication. It has been restored by human beings, page by page, so that you may enjoy it in a form as close to the original as possible. This book was created using print-on-demand technology. Thank you for supporting classic literature.
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  • Rezension zu "Othello, der Mohr von Venedig" von Shakespeare William

    Othello, der Mohr von Venedig

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. December 2012 um 13:16

    Meinung: Ich werde jetzt nicht detailliert auf den Inhalt eingehen, da dieser ja schon im Klappentext vorweg genommen wurde und bei den meisten Werken von Shakespeare schon bekannt ist. Ich hatte bisher überhaupt keine Vorstellung, worum es in Othello eigentlich ging und habe mich gefreut, dass ich es endlich mal lesen konnte. Ich weiß ja, dass Shakespeare ziemlich cool ist, aber von diesem Werk war ich dann wirklich wieder sehr beeindruckt gewesen. Die Sprache, die hier benutzt wird, ist so reich von Metaphern, Wortspielen und Sätzen, die man teilweise öfter lesen muss, um den Sinn dahinter wirklich verstehen zu können. Es hat mir sehr gut gefallen, wie Shakespeare es dadurch geschafft hat, jedem Charakter Eigenständigkeit zu verleihen und diese durch die angewandte Sprache zu charakterisieren. Am interessantesten finde ich hier Jago. Er ist wahrscheinlich der böseste Intrigant, von dem ich jemals in einem von Shakespeares Werken gelesen habe. Deshalb benutzt er in seiner Wortwahl auch nur Negationen, nichts wird durch positive Formulierungen dargestellt. Allein dieser Kniff gefällt mir sehr gut. Die Handlung fand ich sehr gut präsentiert, es war leicht nachvollziehen, worum es genau ging und auch die Intrige, die Jago gegen Othello ausheckt, fand ich gut verständlich erklärt. Teilweise war ich schon etwas von seiner intriganten Art beeindruckt, denn auf solche Ideen würde ich im Leben niemals kommen! (Was vielleicht auch besser so ist ;)) Othello lässt sich meiner Meinung nach sehr gut lesen, weil das Gesagte nicht in lyrischwirkenden Reimen präsentiert wird. Eher wirkte die Tragödie wie ein Roman, der nur aus Dialogen besteht, die sich leicht und flüssig lesen lassen. Dass am Schluss wieder die Hälfte aller auftretenden Personen sterben ist ja bei Shakespeare eigentlich schon fast normal, aber trotzdem finde ich es immer wieder bemerkenswert, dass gerade dieser Aspekt nicht abgegriffen wirkt. Im Gegenteil. Gerade in diesem merkt man, dass es kaum einen anderen Ausweg gegeben hätte. Fazit: Ich bin wirklich absolut der Sprache in diesem Werk verfallen, die zeigt, wie begabt Shakespeare wirklich war. Die Handlung fand ich sehr interessant, natürlich ist sie wie beinahe in jedem Klassiker von Intrigen gespickt, aber hier waren diese sehr einfallsreich und ausufernd präsentiert. Man kann der Handlung sehr gut folgen, da sich das Gesprochene der Figuren gut lesen und verstehen lässt. Ich kann dieses Werk jedem nur empfehlen, der Lust hat sich etwas mehr mit der Sprache von Dramen zu beschäftigen, oder Wortspiele mag.

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