"Wie konntest du Mensch sein in Auschwitz?"

von Shalom Weiss 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
"Wie konntest du Mensch sein in Auschwitz?"
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Inhaltsangabe zu ""Wie konntest du Mensch sein in Auschwitz?""

»Ich habe drei Leben gelebt auf drei unterschiedlichen Planeten.«
Im Holocaust wurden Schicksale entschieden. Shalom Weiss erzählt aus seinem ersten Leben in der Geborgenheit seiner jüdischen Familie und aus seinem zweiten Leben in der Hölle von Auschwitz und Bergen-Belsen. Es gelingt ihm, seine persönliche Geschichte zu verallgemeinern und eine Brücke zu bauen zu den Generationen nach der Shoa. Hier wird auch das Leben der zweiten und dritten Generation im Schatten der Shoa thematisiert. Dieses Buch ist voll mit Fragen, die an Vater und Großvater gerichtet sind. Sie fragen, wie er überlebt hat, wie er seinen Verstand behalten hat und wie er Mensch bleiben konnte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783864891588
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Westend
Erscheinungsdatum:01.09.2017

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    Rebel_Hearts avatar
    Rebel_Heartvor einem Jahr
    Berührend und Begeisternd zugleich

    Wisst ihr eigentlich, dass es mir auch nach Beenden des Buches, was schon ein paar Tage her länger ist, noch schwer fällt, meine Meinung dazu in Worte zu fassen?
    Shalom Weiss erzählt in seinem Buch aus drei verschiedenen Leben.
    Seiner Kindheit, in der Gebirgenheit der eigenen Familie.
    Seiner Zeit in Auschwitz und Bergen - Belsen, die einem Leben in der Hölle gleich kommen.
    Und seiner Zeit in einem Leben nach all den Erlebnissen.
    Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Er mag an manchen Stellen zwar etwas - sagen wir - sachlich erscheinen, aber hinter den Zeilen sind unglaublich viele Emotionen verborgen.

    Das Buch mag durch die Schreibweise des Autors gerade auf den ersten Seiten eher als eine Art Sachbuch wirken, aber dennoch spürt man bereits dort diese gewisse Emotion, die sich wie ein roter Faden durch das Buch gezogen hat.
    Teilweise hat mich dieser rote Faden auch mit einem beklemmenden Gefühl zurück gelassen.
    Ich hatte oft sogar direkt vor Augen, was Shalom Weiss beschrieben hat, was manchmal nun wirklich keine gute Gabe ist.
    Gerade, die Szenen, die sich in den Konzentrationslagern abgespielt haben, haben mich nicht nur einmal schlucken lassen.
    Manchmal hatte ich, so komisch es gerade auch klingen mag, fast schon das Gefühl, selbst dabei zu sein.
    Durch meine Großeltern kenne ich genug Erzählungen aus dieser Zeit und doch habe ich immer wieder neue Sichtweisen erlebt.
    Mit einer gewissen Portion Humor schafft es Shalom Weiss sogar, den Situation ein wenig die ... ich weiss nicht, wie ich es beschreiben soll, aber er hat einfach versucht, mit seinem Humor bestimmte Situationen zu entschärfen.
    Die Tatsache hat mir wirklich sehr gefallen, auch wenn das Buch seinen ernsten Hintergrund nicht verloren hat.

    Shalom Weiss konnte mich mit diesem Buch wirklich fesseln. Er konnte mir neue Anblicke in eine Zeit geben, die wir uns - und unsere Kinder sich vermutlich erst recht nicht - nur schwer vorstellen können.
    Ich habe diesem Menschen gegenüber wirklich sehr viel Respekt.
    Respekt dafür, wie er sich von den Ereignissen und von der Zeit her nicht hat unterkriegen lassen.
    Für Leute, die das Thema interessiert, kann ich wirklich nur eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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    »Aus Shalom Weiss‘ Beschreibungen – und auch aus seinem Stil des Schreibens – entsteht die Gestalt eines klugen Menschen, human, intelligent, mit gesundem Menschenverstand und dabei ein Idealist, Moralist – eine wunderbare Mischung. Der Text ist wunderbar, voller Emotionen, manchmal komisch, mit einem feinen Schuss Ironie. Es ergibt sich eine Begabung, die sowohl jüdisch wie auch israelisch ist, und ich fühle, dass ich daraus gelernt habe und dass dieses Buch mich ab jetzt immer begleiten wird.«
    David Grossman, Israelischer Schriftsteller und Friedensaktivist

    »Mit diesem Text hat Shalom Weiss eine doppelte Leistung vollbracht: auf der einen Seite ist es eine großartige literarische Arbeit und auf der anderen Seite – und diese ist besonders wichtig – ist es ein wertvolles historisches Dokument… man sollte das Publikum darauf aufmerksam machen.«
    Prof. Jeschajahu Leibowitz, Religionsphilosoph

    »Besonders beeindruckt hat mich die seltene Begabung der Selbstbeherrschung, die den Text kennzeichnet, der hervorragende hebräische Stil, ein Produkt der großen Schule, die vernichtet worden ist … und dieser besondere Humor an der Grenze zum Wahnsinn oder Weinen … dieses Zeugnis ist mir sehr wertvoll.«
    Hayim Guri, Israelischer Schriftsteller und oscarnominierter Dokumentarfilmer

    »Ich habe drei Leben gelebt auf drei unterschiedlichen Planeten.«

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