Kaiserin

von Shan Sa 
3,5 Sterne bei20 Bewertungen
Kaiserin
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Farbenfrohes, nicht gerade zimperliches, wortgewaltiges Werk über Aufstieg und Fall einer Kaiserin.

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Ein spannender Einblick in die Welt der alten Chinas! Leider an vielen Stellen sehr langatmig und eher was für geschichtskundige.

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Inhaltsangabe zu "Kaiserin"

Eigentlich sollte sie ein Junge werden, als sie im siebten Jahrhundert zu Zeiten der sagenhaften Tang-Dynastie geboren wurde. Denn sie sollte die Schmach ihres Vaters rächen, den ein Staatsstreich in die Verbannung trieb. Doch das Schicksal will es anders, und mit zwölf Jahren gelangt sie als eine von zehntausend Frauen in die Verbotene Stadt, um den Kaiser, dem Sohn des Himmels, zu dienen. Als das mutige Mädchen, das lieber wilde Pferde zähmt, anstatt sich den traditionellen weiblichen Beschäftigungen hinzugeben, dem Sohn des Kaisers in Auge fällt, ist sie nicht länger eine von vielen. Sie gerät in die Kreise der Macht und damit in einen Strudel von Missgunst, Intrige und Mord, dem sie ihr Leben lang nicht mehr entkommen wird. Als Herrscherin über das größte Reich unter dem Himmel droht ihr von allen Seiten Verrat - selbst von den eigenen Kindern.

»Eine unglaublich spannende Sittengeschichte aus dem alten China – geschildert von einer hochbegabten jungen Erzählerin mit großem Wissen, voll Kraft und Poesie.« Asta Scheib

»Kaiserin» - jetzt wieder bei Piper Edition erhältlich

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492500104
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:408 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Barbara62s avatar
    Barbara62vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Fiktive Autobiografie der einzigen chinesischen Kaiserin mit einer gekonnten Mischung aus Fakten und Fantasie.
    Fiktive Autobiografie aus dem China des siebten Jahrhunderts

    Wu Zetian (624 - 705), "Licht", war Chinas einzige Kaiserin.

    In einer fiktiven Autobiografie, die gekonnt und spannend Fakten mit Fantasie mischt, lässt die in Frankreich lebende Chinesin Shan Sa sie über ihr Leben und die gnadenlose Hofgesellschaft berichten.

    Als Zwölfjährige vom Kaiser in die Verbotene Stadt befohlen, gerät sie in einen Strudel aus Entwürdigung und Intrigen. Entgegen der Tradition wird sie die Frau des Thronfolgers, räumt brutal und skrupellos Gegner aus dem Weg, übernimmt nach und nach die Regierungsgeschäfte und lässt sich nach dem Tod ihres Mannes zur Kaiserin proklamieren. Sie regierte insgesamt fast ein halbes Jahr.

    Der Roman liest sich sehr flüssig, die Sätze sind gleichmäßig fließend wie die chinesische Sprache. Man erfährt viel über das chinesische Kaiserreich des siebten Jahrhunderts, die Riten, die Religionen, die Architektur, die Kleidung, die Sitten und Gebräuche und vor allem über die Machtspiele und Grausamkeiten.

    Kommentare: 1
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    Ritjas avatar
    Ritjavor 6 Jahren
    Rezension zu "Kaiserin" von null null

    Das Buch verlangt von seinem Leser Interesse und Geduld, Verständnis und Hingabe, denn es ist sehr detailliert und teilweise blumig (im dreizehnten Jahr des Großen Ziels, d.h. 611 n.Chr. oder im ersten Jahr der Ära des Höchsten Elements, d.h. 674 n. Chr.) geschrieben. Die Namen werden immer mehr und sind zum Teil ungewöhnlich (Wertvolle Gattin, Zukunft, Gedanke, Kleiner Stier usw.) und dadurch etwas schwer den Dynastien zu zuordnen. Aber man bekommt Hilfe durch Grafiken und Erläuterungen am Ende des Buches. Die detaillierten Beschreibungen machen das Buch farbenfroh und lebendig, aber auch traurig und blutig.

    Die Geschichte handelt von dem jungen Mädchen Licht, das den Weg von der Armut zur ersten Kaiserin von China geschafft hat. Es erzählt von ihren Qualen und Demütigungen, von ihrer Liebe und deren Leidenschaft, von Treue und Vernunft und von ihrer Macht, die sie nutzt, um das Riesenreich zu beherrschen und vorallem gegen die Männer zu verteidigen. Sie muss Widerstände überwinden und sich doch sehr lange im Hintergrund aufhalten, um den Schein zu wahren. Sie kämpft gegen Völkerstämme, die sich abspalten, gegen Menschen, die sie stürzen wollen und teilweise gegen ihre eigene Familie. Sie muss Entscheidungen treffen, die ihr das Herz fast zerreißen und Menschen bestrafen, die sie liebt. Sie ist klug und vorausschauend, aber auch herrisch und hart und doch leidet sie mit ihrem Volk, wenn es hungert.

    Shan Sa hat ein schönes, aber nicht ganz einfach zu lesendes Buch geschrieben, dass sich lohnt zu lesen. Man sollte jedoch etwas Interesse für China und dessen Kultur mitbringen.

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    LibriHollys avatar
    LibriHollyvor 6 Jahren
    Rezension zu "Kaiserin" von null null

    "Kaiserin" ist die bewegende Geschichte einer Frau, die es gewagt hat, in einer von Männern dominierten Welt, bis an die Spitze vorzudringen. Mit 12 Jahren kommt Wu Zhao als Konkubine an den kaiserlichen Hof unter der Herrschaft von Kaiser Taizong. Als der Sohn des Kaisers, aufgrund ihrer wilden, zügellosen und so gar nicht weiblich anmutenden Art, auf sie aufmerksam wird, beginnt ihr unaufhaltsamer, märchenhafter Aufstieg, der sie bis auf den Drachenthron führen sollte. Doch der Weg dorthin ist sehr steinig, ist er doch gepflastert mit Neid, Missgunst, Hass, Intrigen und Verrat. Eine harte Zeit, in der man auch vor Mord nicht zurückschreckt und selbst seiner eigenen Familie nicht immer trauen kann.

    Shan Sa hat der einzigen Frau, die in China jemals offiziell den Drachenthron bestiegen hat, mit ihrem Buch ein Denkmal gesetzt. Einer Frau, der es gelang, trotz aller Widrigkeiten, eine eigene Dynastie auszurufen, auch wenn diese ihren Tod nicht überdauern sollte.
    Aus den Annalen des Reiches getilgt, von zumeist männlichen Chronisten verunglimpft und zahlreicher Schandtaten bezichtigt, darunter auch der Mord an Ehemann und Sohn, stellt dieses Buch einen äußerst gelungenen Versuch dar, sich der wahren Persönlichkeit der Kaiserin zu nähern.
    Mit ihrem für westliche Leser sehr ungewöhnlichen Schreibstil, da durch den Gebrauch zahlreicher Methapern, wie in China üblich, geprägt, gelingt es ihr trotzdem den Leser nach und nach in ihren Bann zu ziehen. So wird man als westlicher Leser in eine bis dato doch eher verschlossene, fremde, chinesische Kultur bzw. Welt entführt. Dass ihr das so scheinbar mühelos gelingt, ist zum einen der sehr poetisch anmutenden Sprache zu verdanken und zum anderen einer hervorragenden Recherchearbeit. Sehr bedacht darauf, den historischen Kontext nicht zu vernachlässigen, lässt sie es dennoch nicht an einer unterschwelligen Kritik an der chinesischen Gesellschaft fehlen, mit all ihren Regeln, Zwängen und Konventionen.

    China wie wir es in der westlichen Welt bis dato nicht kannten und Shan Sa als Vermittlerin dazwischen. Eine nahezu perfekte Kombination. Absolut lesenswert, auch wenn der Roman am Ende leicht schwächelt, allein schon wegen der charismatischen Hauptfigur, die es mehr als verdient hat, endlich den ihr zustehenden Platz in der chinesischen Geschichte einzunehmen.

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    lesemauss avatar
    lesemausvor 10 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr lesenswertes Buch um mehr über China und seine Kultur zu erfahren. Berauschende, blühende Bilder.
    Rezension zu "Kaiserin" von Shan Sa

    Gerüche und Gefühle, voller Farbe

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    ichundelaines avatar
    ichundelainevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Farbenfrohes, nicht gerade zimperliches, wortgewaltiges Werk über Aufstieg und Fall einer Kaiserin.
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    shavachans avatar
    shavachanvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein spannender Einblick in die Welt der alten Chinas! Leider an vielen Stellen sehr langatmig und eher was für geschichtskundige.
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    Anja_Levvor 8 Jahren
    Kurzmeinung: etwas verwirrend wegen der Vielzahl von Namen aber interessant und faszinierend!
    R
    Reyhan
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    tagtraeumerin
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    Buecherstapel

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