Shan Sa Kaiserin

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Inhaltsangabe zu „Kaiserin“ von Shan Sa

Ihr Name wurde geschmäht, ihre Geschichte gefälscht, ihr Gedächtnis gelöscht: »Licht«, das Mädchen, das in der Tang-Dynastie im siebten Jahrhundert zur einzigen Kaiserin von China und mächtigen Herrscherin über ein Weltreich aufsteigt. Dunkel hingegen sind die Machenschaften und Hofprotokolle in der Verbotenen Stadt und grausam die Rache der Männer an der Frau, die es wagte, Kaiserin zu sein. Zum ersten Mal nach dreizehn Jahrhunderten öffnet Shan Sa die Tore der Verbotenen Stadt zur Zeit der »Roten Kaiserin«. »Eine unglaublich spannende Sittengeschichte aus dem alten China geschildert von einer hochbegabten jungen Erzählerin mit großem Wissen, voll Kraft und Poesie.«Asta Scheib

Ein spannender Einblick in die Welt der alten Chinas! Leider an vielen Stellen sehr langatmig und eher was für geschichtskundige.

— shavachan
shavachan

Fiktive Autobiografie der einzigen chinesischen Kaiserin mit einer gekonnten Mischung aus Fakten und Fantasie.

— Barbara62
Barbara62

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  • Fiktive Autobiografie aus dem China des siebten Jahrhunderts

    Kaiserin
    Barbara62

    Barbara62

    Wu Zetian (624 - 705), "Licht", war Chinas einzige Kaiserin. In einer fiktiven Autobiografie, die gekonnt und spannend Fakten mit Fantasie mischt, lässt die in Frankreich lebende Chinesin Shan Sa sie über ihr Leben und die gnadenlose Hofgesellschaft berichten. Als Zwölfjährige vom Kaiser in die Verbotene Stadt befohlen, gerät sie in einen Strudel aus Entwürdigung und Intrigen. Entgegen der Tradition wird sie die Frau des Thronfolgers, räumt brutal und skrupellos Gegner aus dem Weg, übernimmt nach und nach die Regierungsgeschäfte und lässt sich nach dem Tod ihres Mannes zur Kaiserin proklamieren. Sie regierte insgesamt fast ein halbes Jahr. Der Roman liest sich sehr flüssig, die Sätze sind gleichmäßig fließend wie die chinesische Sprache. Man erfährt viel über das chinesische Kaiserreich des siebten Jahrhunderts, die Riten, die Religionen, die Architektur, die Kleidung, die Sitten und Gebräuche und vor allem über die Machtspiele und Grausamkeiten.

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    Arun

    Arun

    22. July 2015 um 12:23
  • Leserunde zu "Der Totenleser" von Antonio Manuel Garrido

    Der Totenleser
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Der chinesische Medicus China, um das Jahr 1200: Mitten in den turbulenten Zeiten der Song-Dynastie arbeitet sich der mittellose und verwaiste Song Ci mit Fleiß und Entschlossenheit vom Leichenbestatter zum besten Studenten der angesehenen Ming-Akademie hoch. Seine Gabe, die dunklen Geheimnisse aufzudecken, die sich hinter den Verletzungen der Toten verbergen, erregt Aufsehen – aber auch Missgunst. Ci wird denunziert und wegen seiner revolutionären Obduktionsmethoden von der Justiz verfolgt. Doch seine außergewöhnlichen Fähigkeiten sprechen sich herum, bis sie schließlich auch dem Kaiser Song Nin Zong zu Ohren kommen. Er lässt den „Totenleser“ zu sich rufen und bittet ihn, eine Reihe grausamer Morde am Hof zu untersuchen, die seine Dynastie zu vernichten drohen. Song Ci willigt ein – nicht ahnend, zwischen welche Fronten er schon bald gerät, gegen welche Mauern aus Schweigen er stoßen und welchen Intrigen er begegnen wird. Als er sich leidenschaftlich in die kaiserliche Konkubine Blaue Iris verliebt, wird die Luft im Palast dünn für ihn. Wem kann er vertrauen, und wer wird ihn verraten? Wollt Ihr gemeinsam mit uns in das alte, geheimnisvolle China reisen und das faszinierende Leben des ersten Gerichtsmediziners der Geschichte kennenlernen? Dann bewerbt Euch bis einschließlich 2.12. für eines von 25 Freiexemplaren.  Hier geht´s zur Leseprobe.  Wir sind gespannt auf Euch und freuen uns auf das gemeinsame Lesen.  Euer Team vom Aufbau Verlag

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  • Rezension zu "Kaiserin" von null null

    Kaiserin
    Ritja

    Ritja

    15. July 2012 um 12:25

    Das Buch verlangt von seinem Leser Interesse und Geduld, Verständnis und Hingabe, denn es ist sehr detailliert und teilweise blumig (im dreizehnten Jahr des Großen Ziels, d.h. 611 n.Chr. oder im ersten Jahr der Ära des Höchsten Elements, d.h. 674 n. Chr.) geschrieben. Die Namen werden immer mehr und sind zum Teil ungewöhnlich (Wertvolle Gattin, Zukunft, Gedanke, Kleiner Stier usw.) und dadurch etwas schwer den Dynastien zu zuordnen. Aber man bekommt Hilfe durch Grafiken und Erläuterungen am Ende des Buches. Die detaillierten Beschreibungen machen das Buch farbenfroh und lebendig, aber auch traurig und blutig. Die Geschichte handelt von dem jungen Mädchen Licht, das den Weg von der Armut zur ersten Kaiserin von China geschafft hat. Es erzählt von ihren Qualen und Demütigungen, von ihrer Liebe und deren Leidenschaft, von Treue und Vernunft und von ihrer Macht, die sie nutzt, um das Riesenreich zu beherrschen und vorallem gegen die Männer zu verteidigen. Sie muss Widerstände überwinden und sich doch sehr lange im Hintergrund aufhalten, um den Schein zu wahren. Sie kämpft gegen Völkerstämme, die sich abspalten, gegen Menschen, die sie stürzen wollen und teilweise gegen ihre eigene Familie. Sie muss Entscheidungen treffen, die ihr das Herz fast zerreißen und Menschen bestrafen, die sie liebt. Sie ist klug und vorausschauend, aber auch herrisch und hart und doch leidet sie mit ihrem Volk, wenn es hungert. Shan Sa hat ein schönes, aber nicht ganz einfach zu lesendes Buch geschrieben, dass sich lohnt zu lesen. Man sollte jedoch etwas Interesse für China und dessen Kultur mitbringen.

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  • Rezension zu "Kaiserin" von null null

    Kaiserin
    LibriHolly

    LibriHolly

    18. June 2012 um 14:37

    "Kaiserin" ist die bewegende Geschichte einer Frau, die es gewagt hat, in einer von Männern dominierten Welt, bis an die Spitze vorzudringen. Mit 12 Jahren kommt Wu Zhao als Konkubine an den kaiserlichen Hof unter der Herrschaft von Kaiser Taizong. Als der Sohn des Kaisers, aufgrund ihrer wilden, zügellosen und so gar nicht weiblich anmutenden Art, auf sie aufmerksam wird, beginnt ihr unaufhaltsamer, märchenhafter Aufstieg, der sie bis auf den Drachenthron führen sollte. Doch der Weg dorthin ist sehr steinig, ist er doch gepflastert mit Neid, Missgunst, Hass, Intrigen und Verrat. Eine harte Zeit, in der man auch vor Mord nicht zurückschreckt und selbst seiner eigenen Familie nicht immer trauen kann. Shan Sa hat der einzigen Frau, die in China jemals offiziell den Drachenthron bestiegen hat, mit ihrem Buch ein Denkmal gesetzt. Einer Frau, der es gelang, trotz aller Widrigkeiten, eine eigene Dynastie auszurufen, auch wenn diese ihren Tod nicht überdauern sollte. Aus den Annalen des Reiches getilgt, von zumeist männlichen Chronisten verunglimpft und zahlreicher Schandtaten bezichtigt, darunter auch der Mord an Ehemann und Sohn, stellt dieses Buch einen äußerst gelungenen Versuch dar, sich der wahren Persönlichkeit der Kaiserin zu nähern. Mit ihrem für westliche Leser sehr ungewöhnlichen Schreibstil, da durch den Gebrauch zahlreicher Methapern, wie in China üblich, geprägt, gelingt es ihr trotzdem den Leser nach und nach in ihren Bann zu ziehen. So wird man als westlicher Leser in eine bis dato doch eher verschlossene, fremde, chinesische Kultur bzw. Welt entführt. Dass ihr das so scheinbar mühelos gelingt, ist zum einen der sehr poetisch anmutenden Sprache zu verdanken und zum anderen einer hervorragenden Recherchearbeit. Sehr bedacht darauf, den historischen Kontext nicht zu vernachlässigen, lässt sie es dennoch nicht an einer unterschwelligen Kritik an der chinesischen Gesellschaft fehlen, mit all ihren Regeln, Zwängen und Konventionen. China wie wir es in der westlichen Welt bis dato nicht kannten und Shan Sa als Vermittlerin dazwischen. Eine nahezu perfekte Kombination. Absolut lesenswert, auch wenn der Roman am Ende leicht schwächelt, allein schon wegen der charismatischen Hauptfigur, die es mehr als verdient hat, endlich den ihr zustehenden Platz in der chinesischen Geschichte einzunehmen.

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  • Rezension zu "Kaiserin" von Shan Sa

    Kaiserin
    lesemaus

    lesemaus

    24. June 2008 um 18:53

    Gerüche und Gefühle, voller Farbe