Shana Corey John F. Kennedy

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Inhaltsangabe zu „John F. Kennedy“ von Shana Corey

John F. Kennedy war während einer der bewegtesten Zeiten der amerikanischen Geschichte Präsident. Er konnte trotz seiner kurzen Amtszeit die Weichen für bedeutende Errungenschaften stellen: Er gründete das Friedenscorps, trieb das Raumfahrtprogramm voran und setzte sich für die Bürgerrechte ein. Kennedy war ein visionärer Politiker und eine faszinierende Persönlichkeit, hatte aber auch mit einigen menschlichen Schwächen und politischen Strukturen zu kämpfen. Shana Corey erzählt vom Werdegang des legendären Präsidenten und zeigt zugleich auf, dass es auch uns ganz gewöhnlichen Menschen möglich ist, die Welt zu verändern.

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    John F. Kennedy
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    24. March 2017 um 15:03

    John Fitzgerald Kennedy kommt aus einer reichen Familie, genießt eine gute Bildung. Als Kind ist er kränklich, liest viel. Vom Vater geplant ist dagegen, dass Johns großer Bruder eines Tages Präsident wird. Doch im zweiten Weltkrieg ändert sich alles. John geht in die Politik, ist beliebt und erkennt in der Diskriminierung von Schwarzen ein großes Problem. Dagegen will er kämpfen, es ist Zeit zu handeln. Zuerst möchte ich die tollen Zeichnungen loben. Sie sind nach meiner Meinung genau im richtigen Maß detailliert. Da das Buch eher zum Selbstlesen als zum Vorlesen geeignet ist, sind die Zeichnungen ergänzender Schmuck, unterstützen den Text, stehlen ihm aber auch nicht die Show. Gerade die Gesichtszüge sind sehr nah an den realen Figuren dran und liefern das Gefühl von Historizität. Das wird durch direkte Zitate von J.F.K. unterstütz, die groß gedruckt immer wieder eine Seite füllen. Sehr schön fand ich aber auch den Text. Biografisch in der Kindheit einzusteigen erzeugt natürlich eine Nähe zum jungen Leser. Die lesende Figur im Buch und das lesende Kind mit dem Buch in der Hand – ein wunderbares Bild. Gekonnt schafft es Zeit zu handeln Kennedys Lebensstationen aufzuzeigen und zu umrahmen, wie aus dem kränklichen Kind ein beliebter Präsident werden konnte. Im eigentlichen Fokus steht aber eher die Bürgerrechtsbewegung und wie Kennedy dazu stand. Die Gefahr, J.F.K. zu überzeichnen geht das Buch dabei nicht ein. Es zeigt, dass Kennedy gezaudert hat, Angst hatte und lange gewartet hat, ehe er sein Versprechen von der Verbesserung der Bürgerrechte eingehalten hat. Wenn ich daneben die heutige Ist-Situation stelle, zeigt sich schnell, dass damit nicht alles Mögliche und Nötige getan ist. Dennoch porträtiert das Buch über Kennedys Biografie den Kampf um die Bürgerrechte recht gut. Da John F. Kennedy: Zeit zu handeln aber ein Kinderbuch ist, dass sich am besten selbst liest, wird es heute Zeit, meinen Sohn zu Wort kommen zu lassen. Keule ist 8 (fast 9) und umstandsbedingt ein großer Bücherfreund. Ich hatte erst Angst, dass eine Biografie mit deutlichem Sachbuchcharakter nichts für ihn ist. Immerhin geht es durchaus um komplexe Probleme. Doch er war begeistert: „Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Was mir aber nicht gefallen hat, was aber leider wahr ist, ist dass John F. Kennedy erschossen wurde. Er hat ja so viel Gutes gemacht. Ich fand es ganz toll, wie mutig die Leute waren. Schlecht finde ich, wie die Bürgerrechtler behandelt wurden. Jemanden zu verhaften, weil er einfach nur sitzt, verstehe ich nicht. Auch manche Zitate habe ich nicht verstanden, aber andere fand ich richtig cool.“

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