Shane Jones

 3.7 Sterne bei 45 Bewertungen

Lebenslauf von Shane Jones

Shane Jones wurde 1980 geboren und hat Kurzgeschichten und Gedichte veröfffentlicht. "Thaddeus und der Februar" ist sein erster Roman. Erstmals erschienen in einer Auflage von wenigen hundert Exemplaren, verbreitete sich der Ruf des Buches wie ein Lauffeuer - zunächst im Internet, dann bis zu Spike Jonze ("Being John Malkovich", "Wo die wilden Kerle wohnen"), der die Filmrechte erwarb. Im Sommer 2010 erscheint der Roman in den USA bei einem großen Verlag ein zweites Mal.

Alle Bücher von Shane Jones

Thaddeus und der Februar

Thaddeus und der Februar

 (43)
Erschienen am 28.01.2010
Light Boxes

Light Boxes

 (2)
Erschienen am 31.05.2010

Neue Rezensionen zu Shane Jones

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Kendalls avatar

Rezension zu "Thaddeus und der Februar" von Shane Jones

Fantasievoll und berührend
Kendallvor 3 Jahren

Thaddeus Lowe, der Ballonfahrer, hat mit dem Flugverbot, das der Februar erlassen hat, zu kämpfen. Zusammen mit einer Bewegung, die sich 'Der Ausweg' nennt, kämpft er gegen die schon ewig andauernde Herrschaft der Kälte an. Als der Februar seine Tochter entführt, wird sein Kampfgeist immer stärker, bis er dem Februar schließlich leibhaftig gegenüber steht. 


Besonders schön am Cover finde ich, dass es so einen leichten Schimmer hat, das lässt es so geheimnisvoll wirken. Durch eine Rezension hier, bin ich darauf gekommen, den Umschlag abzunehmen und auf dem Hardcover kam eine wunderschöne Zeichnung zutage, die ebenfalls diesen Schimmer aufwies. Sehr schönes Detail. 

Ja...was soll man zu so einer Geschichte sagen? Die Meinungen gehen ja ziemlich weit auseinander, von hervorragend, bis grottenschlecht und brutal. Ich persönlich gehöre eher zu dem Lager, welches das Buch in den höchsten Tönen lobt. 
Natürlich war auch für mich der Schreibstil am Anfang befremdlich, aber würde der nicht sein, wäre das Buch nicht das, was es ist. 
Normalerweise bin ich auch kein Fan von übermäßigem Perspektivenwechsel, doch hier fand ich das fördernd. Fast jede Seite ist aus der Sicht eines anderen Einwohner geschrieben oder aus der Sicht des Februars selbst. 
Ich fand es schön, dass der Bösewicht des Buches nicht aus reinem Hass oder ähnlichem gehandelt hat, wie das ja so oft der Fall ist, sondern aus reiner Verzweiflung und Trauer.
Die Atmosphäre des Buches lässt sich wirklich schwer beschreiben, wenn man es nicht selbst gelesen hat, aber es hat etwas magisches und fesselndes. 
Den Vorwurf vieler Leser, das Buch sei zu brutal, kann ich nicht unterschreiben. Natürlich ist das kein Kindermärchen, in dem alle glücklich leben, bis an ihr Lebensende, aber ich fand es nicht über die Maßen blutrünstig, eher den Gegebenheiten angepasst. 

Fazit: 
Ein tolles Märchen für Erwachsene, das zur Abwechslung nicht immer nur eine heile Welt mit übermenschlichen Helden beschreibt. 
Seinen Kindern sollte man es allerdings nicht unbedingt vor dem Einschlafen vorlesen. 

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Meses avatar

Rezension zu "Thaddeus und der Februar" von Shane Jones

Eine Stadt erklärt dem Februar den Krieg.
Mesevor 4 Jahren

Seit vielen hundert Tagen herrscht der Februar über die Stadt. Er entführt Kinder, lässt das Fliegen verbieten und lähmt die Bewohner mit einer Traurigkeit. Thaddeus nimmt den Kampf gegen den Februar auf und bezahlt dies mit der Entführung seiner Tochter. Seine Frau geht in den Fluss und erfriert. Thaddeus gibt jedoch nicht auf. Der Schreibstil ist ungewöhnlich. Eigentlich keine Lektüre die ich bevorzuge. Beim entfernen des Umschlages kommt ein wunderschönes Cover zum Vorschein. Es zeigt den Kampf der Menschen gegen den Februar. Es ist sehr ansprechend gemalt. Besonders schön ist, dass es richtig schimmert. Einfach wunderschön.

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angi_stumpfs avatar

Rezension zu "Thaddeus und der Februar" von Shane Jones

War mir zu verworren und brutal ...
angi_stumpfvor 4 Jahren

Die Geschichte:
Der Februar herrscht über das Land und lässt sich nicht mehr vertreiben. Er bringt den Menschen Massen an Schnee und Eis, Kälte und Hoffnungslosigkeit. Doch das ist nicht das Schlimmste: er verschleppt ihre Kinder, lässt Vögel töten, verbietet das Fliegen … alle Ballons und Fluggeräte werden verbrannt. So auch der Ballon von Thaddeus, der mit seiner Frau Selah und Tochter Bianca auf einem Hügel wohnt. Das Leben scheint immer sinnloser, Depressionen sind an der Tagesordnung, mit aussichtslosen Mitteln kämpfen die Menschen gegen die Situation. Da geschieht etwas Furchtbares: auch Bianca verschwindet einfach aus ihrem Bett, offensichtlich hat sie der Februar geholt.
Die einzige Hoffnung der Menschen ist eine Widerstandsgruppe, die einen Krieg plant. Ob sie damit Erfolg haben?

Meine Meinung:
Äußerlich ist das Buch wirklich wunderschön: die Schutzhülle und auch der Einband haben einen leichten Glitzereffekt.
An den eigentümlichen Schreibstil konnte ich mich jedoch lange nicht gewöhnen. Shane Jones spielt mit den Worten … mit bewussten Wiederholungen, Aufzählungen, verschiedenen Schriftgrößen und vielem mehr. Es ist schon etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch fesselnd.
So habe ich also tapfer weitergelesen und lernte so langsam viele wichtige Menschen in der Stadt kennen. Manchmal tauchen sie häufiger auf, manchen ist nur eine kurze Seite gewidmet.
Die Hauptpersonen sind Thaddeus und seine Familie – und natürlich der Februar. Da alles etwas phantastisch und skurril wirkt, konnte ich nicht so richtig mit den Leuten mitfühlen. Es kommt kaum Nähe auf – trotz der schlimmen Ereignisse bzw. Erlebnisse.
Man sollte auch nicht den Fehler machen, das Buch für ein Kinderbuch zu halten, auch wenn es irgendwie auf den ersten Blick so wirkt. Dafür geht es meiner Meinung nach viel zu grausam zur Sache: Menschen und Tiere sterben auf schreckliche Art und Weise – und dazu gibt es auch noch Illustrationen.
Die Story an sich ist etwas verworren, durchaus spannend, aber eben auch grausam und brutal. Eigentlich weiß ich nicht so richtig, was ich davon halten soll … es ist absolut nicht schlecht, aber doch so speziell, dass es einfach nicht jedem Leser gefallen kann.

Fazit:
Diese Art der Erzählkunst muss man zweifellos zu schätzen wissen, für mich war es jetzt nicht wirklich das Richtige. Zu wirr, zu grausam, irgendwie komisch …

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Zusätzliche Informationen

Shane Jones wurde am 22. Februar 1980 in Albany, New York (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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