Shane Kuhn Feindliche Übernahme

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Inhaltsangabe zu „Feindliche Übernahme“ von Shane Kuhn

Was ist das beste Mittel, seinen gefährlichsten Gegner kaltzustellen? Richtig – ihn heiraten. Genau das macht Auftragsmörder John Lago und steckt seiner ehemaligen Erzfeindin Alice den Ring an den Finger. Das schönste Hochzeitsgeschenk machen sie sich gegenseitig: Sie töten ihren gemeinsamen Chef und übernehmen den Laden kurzerhand selbst. Human Resources Inc. schleust Killer als Praktikanten in Firmen ein, um dort hochrangige Zielpersonen auf effektive und elegante Weise zu beseitigen – denn wer wird sich nachher schon an den unscheinbaren Praktikanten erinnern? Zunächst funktioniert die feindliche Übernahme perfekt. Doch wenn etwas zu einer guten Ehe und Geschäftspartnerschaft gehört, dann ist das Vertrauen – das zählt aber nicht gerade zu den Charaktereigenschaften eines Profikillers. So entspinnt sich ein Katz-und-Maus-Spiel, das eines ganz sicher ist: tödlich. Der rasanteste Rosenkrieg seit »Mr. & Mrs. Smith« Cool, actionreich und extrem witzig

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    Feindliche Übernahme

    R_Manthey

    02. May 2017 um 11:11

    Zusammen mit seiner Exfeindin Alice hat John seinen Exboss beseitigt und dessen Laden Human Resources Inc. übernommen.  Hinter dieser euphemistischen Bezeichnung versteckt sich eine Horde von Auftragskillern, die sich als Praktikanten in die Firmen der Zielpersonen einschleichen um dort ihr Auftragswerk zu vollenden. Sie gehen dabei in der Regel sehr subtil vor. Man kann selbst dabei noch etwas lernen, beispielsweise, dass man stark chlorhaltige Haushaltsreiniger nicht mit Glasreinigern zusammenbringen sollte.  Aber das nur nebenbei. Viel wichtiger ist, dass man das Ganze nicht ernstnehmen sollte. Oder dass man - falls das nicht gelingt - zu der interessanten Einsicht kommen kann, dass man nicht jede Art von Humor versteht. Diese Geschichte besitzt alles Mögliche, nur eben keinen Sinn, außer den, dass man sich bestens unterhalten fühlen kann, wenn es denn mit dem Humor klappt. Offensichtlich besitzt Shane Kuhn aber auch eine sehr gute Beobachtungsgabe, die gelegentlich bei seinen Beschreibungen menschlicher Nöte oder Tugenden aufblitzt und die mancher Zeitgenosse für zynisch halten könnte. Oder eben für cool, wenn er auf der anderen Seite des menschlichen Spektrums zu Hause ist. Wie so oft bei solchen Geschichten kommen Autoren gegen Ende in Schwierigkeiten, weil sie sich in ihre Story immer mehr hineingesteigert haben und der Leser nun den letzten Knalleffekt am Ende erwartet. Oft genug kommt es aber genau dann zum Hänger, wenn die Erwartungshaltung am höchsten ist. Immerhin schlägt so wenigstens das wahre Leben in diese unterhaltsame Sinnlos-Story ein. Hinter ihr versteckt Kuhn aber auch recht geschickt eine Hassliebe, die (von dieser Geschichte abstrahiert) nicht so ganz untypisch ist. Alice macht nämlich Stress, wenn sie ihren Willen nicht bekommt.John hingegen zickt nicht und gibt ihr obendrein auch noch, was sie will, weil er seine Ruhe haben möchte. Bis er irgendwann diese Art von erfolgreicher Gehirnwäsche kapiert. Szenen einer Ehe, wie sie vielleicht nicht nur bei zwei Auftragskillern vorkommen. Dafür aber geht es bei denen dann heftiger zur Sache. Kurz: Diese Geschichte ist nicht wirklich ein Thriller, sondern eher coole Unterhaltung, aber eben wohl nicht für jeden Leser, weil sie weder realistisch noch gar schöngeistig ist und ein Verständnis für eine gewisse Art von Humor erfordert. 

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