Shane McKenzie

 3,5 Sterne bei 73 Bewertungen
Autor von Geil auf Sex und Tod: Festa Extrem, BabyDoll und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Shane McKenzie

Cover des Buches Geil auf Sex und Tod: Festa Extrem (ISBN: B00WFSDJ26)

Geil auf Sex und Tod: Festa Extrem

 (29)
Erschienen am 20.04.2015
Cover des Buches BabyDoll (ISBN: 9783865524263)

BabyDoll

 (18)
Erschienen am 23.08.2016
Cover des Buches Muerte con Carne (ISBN: 9783865523280)

Muerte con Carne

 (14)
Erschienen am 20.10.2014
Cover des Buches Parasite Deep (ISBN: 9781925047646)

Parasite Deep

 (0)
Erschienen am 15.03.2014
Cover des Buches Toilet Baby (ISBN: 9781621051534)

Toilet Baby

 (0)
Erschienen am 01.07.2014

Neue Rezensionen zu Shane McKenzie

Cover des Buches Geil auf Sex und Tod: Festa Extrem (ISBN: B00WFSDJ26)Z

Rezension zu "Geil auf Sex und Tod: Festa Extrem" von Shane McKenzie

Der "Meister" der Fresslinge
zickzackvor 9 Monaten

Inhalt: Gary kann man gut und gerne als Loser bezeichnen. Denn er wird von Teenagern gemobbt, während er als fast 30jähriger Mann noch bei seiner Mutter lebt und lediglich in einem Comicladen jobbt. Zudem stopft er Unmengen an ungesunden Sachen in sich, die seine Leibesfülle erklären. Mit dem Freund seiner Mutter versteht er sich gar nicht, dass er sich öfters von Chester Prügel einhandelt, wenn er nicht schnell genug in sein Zimmer abtaucht. Dabei möchte Gary doch nur ein berühmter Comiczeichner werden. Eines Tages gerät sein Leben komplett aus den Fugen, als er von seinem Chef ersetzt wird und seine Mutter ihn rauswirft, da sie und Chester heiraten wollen. Gary flüchtet in den Wald und sucht dort seinen Lieblingsplatz auf. Im Wald erweckt er durch Zufall zwei Fresslinge mit denen er nicht nur sein Sexleben aufpeppen kann, sondern auch Rache an den Menschen nehmen kann, die ihm sein Leben lang gepeinigt hatten.

 

Wie man aus der Inhaltsbeschreibung herauslesen kann, hatte das Buch definitiv Potenzial. Mal wieder fand ich McKenzies Idee gut und auch sein Schreibstil hat mich gepackt.

Der Anfang hat sich auch gut gelesen. Man hat Gary und sein verkorkstes Leben kennengelernt, obwohl ich zwischen Mitleid für ihn und der Tatsache, dass er doch selber schuld an allem war, schwankte. Denn von seinem Charakter ist Gary nicht sonderlich der sympathischste. Er benimmt sich sehr egoistisch und wenn Probleme auftauchen, gibt er anderen die Schuld, als auch mal sein eigenes Verhalten zu reflektieren. Und wenn es dann doch eine Person gibt, die es gut mit ihm meint (Clay, der sogar zu Gary auf gewisse Weise aufblickt), tritt er mit den Füßen.

Dennoch hatte Gary in mir so viel Interesse geweckt, dass ich seine Geschichte lesen wollte.

Doch als die Fresslinge auftauchten, zeigte sich, dass Gary nicht nur einen miesen Charakter hat, sondern es ihm auch Intelligenz hapert. Es hat sehr lange benötigt bis er endlich verstanden hat, was wirklich abgegangen ist.

 

Als die Fresslinge auftauchten, flachte die Handlung ab und es wurde zu einer Sex- und Gewaltorgie. McKenzie nimmt kein Blatt vor den Mund und beschreibt Sexszenen sehr genau (zudem steht es bereits im Titel, welcher mir fast schon zu einfach und banal wirkt). Damit sollte man bei seinen Romanen bzw. diese die bei Festa Extreme erscheinen rechnen. Mich persönlich stört das auch nicht, aber dennoch war es ab der Mitte zu viel des Guten. Einzig Gary als Prota hat sich bewiesen, denn bei seinem ganzen Wahn hatte er immer wieder Gewissensbisse und zumindest war es ihm wichtig, dass seine Mom nicht mit in diese Sache gezogen wird. Allerdings muss man sagen, dass die Fresslinge ihn längst im Griff hatten.

 

Fazit: An Horror hatte ich mal wieder nicht viel bemerkt. Eklig war es streckenweise schon sehr, auf gewisse Art faszinierend und auch verstörend. Ich mag den Schreibstil des Autors und die Idee an sich, aber mal wieder war es für eine tiefgehende Geschichte oder zumindest für eine, die Grusel auslöste, zu viel Sex und abstruse Gewalt. Ich vergebe drei Sterne. Für zwischendurch lässt es sich gut weggelesen, wenn man nichts gegen explizite Sex- und Gewaltszenen hat.

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Cover des Buches Geil auf Sex und Tod: Festa Extrem (ISBN: B00WFSDJ26)A

Rezension zu "Geil auf Sex und Tod: Festa Extrem" von Shane McKenzie

Verrückt, abgefahren, völlig drüber.. genau mein Geschmack!
Ann-Kathrin1604vor 9 Monaten

Rezension 

Titel: Geil auf Sex und Tod 

Autor: Shane McKenzie 

•••

Zum Inhalt ( Eigene Worte ):
Gary, ein 30 Jähriger Loser, der von allen nur gemobbt wird, erweckt eines Abends, als er wichsend im Wald hockt, einen sogenannten Fressling zum Leben. Kreaturen dieser Spezies ernähren sich von Sex und Gewalt und schon bald kommt in Gary das Verlangen auf, sich mit diesen Kreaturen an all den Menschen zu rächen, die ihm das Leben schwer machen… 

•••

Meine Meinung:
Selten lese ich so verrückte, abgedrehte Geschichten und ich habe jede einzelne Seite genossen und geliebt! Gary ist als Protagonist perfekt gewählt. Er ist einfach der typische Loser, der für alle nur der Fußabtreter ist. Somit fiel es mir nicht schwer, ihn mir vorzustellen und mich in ihn hinein zu versetzen. Die Idee, dass Kreaturen unter der Erde zum Leben erweckt werden, die sich dann von Sex und Gewalt ernähren, ist einfach genial. Zum einen hab ich mir immer wieder gedacht, wie abgefahren diese Story ist und wie krank ich sein muss um sowas zu lesen. Andererseits hab ich es einfach nur gefühlt. Diese Rache, die Gary durch die Kreaturen ausüben kann, hat ihn mir Schadenfreude geweckt, weil die Täter endlich mal ihre Abreibung bekommen haben.
Das fand ich super! 

Ein wenig fehl am Platz fand ich hingegen Clay. Mit ihm bin ich nicht richtig warm geworden, er war für mich auch nicht wichtig für die Geschichte. Für das Ende war er zwar notwendig, doch dieses hätte man ohne ihn auch gut geregelt bekommen.
Ich bin total begeistert von dieser verrückten Geschichte! 

•••

Mein Fazit:
Trotz der kleinen Schwierigkeiten mit Clay ist das Buch rundum gelungen und ich habe überhaupt nichts daran auszusetzen! 

5 / 5 Sterne 🌟🌟🌟🌟🌟

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Cover des Buches BabyDoll (ISBN: 9783865524263)Z

Rezension zu "BabyDoll" von Shane McKenzie

Missgebildetes Mädchen auf der Such nach Liebe
zickzackvor einem Jahr

Inhalt: Celeste gibt ihrer Tochter die Schuld, dass ihre Schauspielerkarriere beendet ist. Denn nach ihrer Schwangerschaft sieht sie nicht mehr so aus wie zuvor. Dazu ist Natasha auch noch missgebildet auf die Welt gekommen, ein echtes Monster, was Celeste und ihr Mann Jerry vor der Welt zu verstecken versuchen. Jerry liebt hingegen seine Tochter, hat aber so viel Respekt und Achtung vor seiner Frau, dass er es zulässt, dass diese Natasha misshandelt. Natasha hingegen sucht nur die Liebe, möchte von einem Menschen wirklich geliebt werden. Eine Zeitlang glaubt sie, dass es ihr Daddy ist, der sie liebt, aber als ein Einbrecher in das Haus dringt, ändert das ihr Leben.

Inzwischen versucht sich Bruno als Drogendealer durchzuschlagen, um sein Studium zu finanzieren und eines Tages neu anfangen zu können. Doch als ein Polizist ihm einen Teil seiner Drogen im Austausch für sein Schweigen wegnimmt, steckt er tief in der Scheiße.

 

An sich klingt die Storyline gar nicht so verkehrt und man hätte wirklich viel daraus machen können, aber leider ist der Autor für mich da an vielen Punkten gescheitert.

Zum einen hätte er sich überlegen sollen, ob man Natasha als das arme missgebildete Mädchen betrachtet, dass von ihren Eltern eingesperrt und misshandelt wird oder doch eher als ein riesenhaftes, abscheuliches Monster, dass scheinbar auch noch unsterblich ist (wenigstens an dieser Stelle hätte man realistischer sein können). Meine Empfindungen ihr gegenüber waren da wirklich teils sehr verschieden, auch wenn ich verstehe, warum sie teils so gehandelt hat, wie sie gehandelt hat. Von ihren Eltern hat sie ja schließlich nichts kennenlernt, war ständig nur in ihrem Zimmer eingesperrt und vegetierte vor sich hin. Dennoch hätte man mit dieser Figur anders umgehen können, denn letzten Endes hat sie wie ein Monster gehandelt, ganz gleich ob dahinter gute Absichten steckten oder nicht.

Der zweite Punkt, der mir stark aufgestoßen ist, dass es sich teils eher wie ein Softporno gelesen hat. Die meisten Figuren hatten eigentlich nur das „Ficken“ im Kopf und waren dazu noch sehr dämlich – einer dümmer als der andere. Sie wirkten nur wie Pappaufsteller, die die gleichen Eigenschaften hatten mit minimal veränderten Äußeren. Die Mädels haben ihre Möpse gezeigt, während die Jungs mit ihren Schwänzen gedacht haben. Es gab zwar ein paar wenige Ausnahmen, wie Bruno und Elli, aber das war es am Ende auch. Dadurch, dass die Figuren so dumm waren, hat es mich am Ende auch nicht gestört, was mit ihnen geschehen ist. Sie sind mir egal geblieben.

 

Am Anfang des Buches dachte ich auch, dass der Horror in Familiengewalt besteht, bis sich die Geschichte gewendet hat und es zu einem Spießrutenlauf wurde. Für mich persönlich war das kein Horror, der in mir Angst auslöst oder bei dem ich ein wirklich unangenehmes Gefühl bekomme, sondern war dieser lediglich unangenehm (die Sexszenen) und eklig (die Splatterszenen). Dabei habe ich nicht einmal etwas gegen Gemetzel, aber wenn die Geschichte sonst nicht viel mehr hergibt, ist das schon sehr mager. Die Geschichte war letzten Endes ziemlich flach, weil es nur noch darum ging, wie man am kreativsten Menschen zerquetscht, auseinanderreißt etc.

Auch Natasha fand ich nicht sonderlich gruslig, sondern lediglich eklig, wie sie beschrieben wurde und am Ende nur noch ein sabberndes, kotzendes Ding war.

Ich möchte an dieser Stelle auch mal anbringen, dass das Buch auch teils verstörend war, aber zum Glück soweit von der Realität entfernt, dass man die Szenen nicht für bare Münze nehmen kann. Obwohl ja solche Collegeausflüge gern mal als Horrortrips beschrieben werden. Woher das wohl kommt? Und auch das die Studenten, die die Prüfungen bestehen, im Endeffekt die dümmsten sind und wie Abschaum handeln. Aber wie können gerade diese die Prüfung bestehen? Mehr Klischee geht anscheinend nicht.

 

Schreibstil war angenehm zu lesen. Dieser hat mir auch richtig Spaß am Buch gemacht, auch wenn die Teils detailreichen Erläuterungen wirklich eklig waren. Ich bin ja froh, dass ich bei diesem Buch kein ständiges Kopfkino hatte, ansonsten hätte ich wohl an der einen oder anderen Stelle mitgewürgt. Das Buch ist auf jeden Fall nichts für schwache Nerven.

 

Fazit: Schade. Ich hätte mir tatsächlich mehr erhofft, denn Horror, der mich zum Gruseln bringt mag ich. Hier fand ich es eher interessant, wie Leute auf die Idee kommen, so etwas aufzuschreiben. Auf gewisse Art faszinierend, auch wenn ich bei diesen nicht Mäuschen im Kopf spielen wöllte. Von mir gibt es zwei Sterne, für die Grundidee und den Schreibstil.

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