Das erste Buch ist wirklich grandios, es ist spannend und spielt mit dem kosmischen Horror. Eine rund um gelungene Geschichte. Die zweite in diesem Band ist leider nicht ganz mein Fall. Die Charaktere sind alle recht interessant, wobei ich bei keinem wirklich Sympathie empfinden konnte. Es gibt gruselige Angriffe durch die Meeresbewohner und die bereits toten Menschen, dennoch fand ich es teilweise etwas plump. Das mag aber nur mein Eindruck sein. Auch das Ende war irgendwie etwas zu erwartet, auch wenn es gut zur Geschichte passt. Alles in allem ist die Geschichte nicht schlecht, aber für mich nicht herausragend.
Shane McKenzie
Alle Bücher von Shane McKenzie
Geil auf Sex und Tod: Festa Extrem
Parasite Deep - Parasiten aus der Tiefsee: Monster-Thriller
BabyDoll
Muerte con Carne
Das Ding aus einer anderen Welt & Parasite Deep
Parasite Deep
Toilet Baby
Neue Rezensionen zu Shane McKenzie
Inhalt: Gary kann man gut und gerne als Loser bezeichnen. Denn er wird von Teenagern gemobbt, während er als fast 30jähriger Mann noch bei seiner Mutter lebt und lediglich in einem Comicladen jobbt. Zudem stopft er Unmengen an ungesunden Sachen in sich, die seine Leibesfülle erklären. Mit dem Freund seiner Mutter versteht er sich gar nicht, dass er sich öfters von Chester Prügel einhandelt, wenn er nicht schnell genug in sein Zimmer abtaucht. Dabei möchte Gary doch nur ein berühmter Comiczeichner werden. Eines Tages gerät sein Leben komplett aus den Fugen, als er von seinem Chef ersetzt wird und seine Mutter ihn rauswirft, da sie und Chester heiraten wollen. Gary flüchtet in den Wald und sucht dort seinen Lieblingsplatz auf. Im Wald erweckt er durch Zufall zwei Fresslinge mit denen er nicht nur sein Sexleben aufpeppen kann, sondern auch Rache an den Menschen nehmen kann, die ihm sein Leben lang gepeinigt hatten.
Wie man aus der Inhaltsbeschreibung herauslesen kann, hatte das Buch definitiv Potenzial. Mal wieder fand ich McKenzies Idee gut und auch sein Schreibstil hat mich gepackt.
Der Anfang hat sich auch gut gelesen. Man hat Gary und sein verkorkstes Leben kennengelernt, obwohl ich zwischen Mitleid für ihn und der Tatsache, dass er doch selber schuld an allem war, schwankte. Denn von seinem Charakter ist Gary nicht sonderlich der sympathischste. Er benimmt sich sehr egoistisch und wenn Probleme auftauchen, gibt er anderen die Schuld, als auch mal sein eigenes Verhalten zu reflektieren. Und wenn es dann doch eine Person gibt, die es gut mit ihm meint (Clay, der sogar zu Gary auf gewisse Weise aufblickt), tritt er mit den Füßen.
Dennoch hatte Gary in mir so viel Interesse geweckt, dass ich seine Geschichte lesen wollte.
Doch als die Fresslinge auftauchten, zeigte sich, dass Gary nicht nur einen miesen Charakter hat, sondern es ihm auch Intelligenz hapert. Es hat sehr lange benötigt bis er endlich verstanden hat, was wirklich abgegangen ist.
Als die Fresslinge auftauchten, flachte die Handlung ab und es wurde zu einer Sex- und Gewaltorgie. McKenzie nimmt kein Blatt vor den Mund und beschreibt Sexszenen sehr genau (zudem steht es bereits im Titel, welcher mir fast schon zu einfach und banal wirkt). Damit sollte man bei seinen Romanen bzw. diese die bei Festa Extreme erscheinen rechnen. Mich persönlich stört das auch nicht, aber dennoch war es ab der Mitte zu viel des Guten. Einzig Gary als Prota hat sich bewiesen, denn bei seinem ganzen Wahn hatte er immer wieder Gewissensbisse und zumindest war es ihm wichtig, dass seine Mom nicht mit in diese Sache gezogen wird. Allerdings muss man sagen, dass die Fresslinge ihn längst im Griff hatten.
Fazit: An Horror hatte ich mal wieder nicht viel bemerkt. Eklig war es streckenweise schon sehr, auf gewisse Art faszinierend und auch verstörend. Ich mag den Schreibstil des Autors und die Idee an sich, aber mal wieder war es für eine tiefgehende Geschichte oder zumindest für eine, die Grusel auslöste, zu viel Sex und abstruse Gewalt. Ich vergebe drei Sterne. Für zwischendurch lässt es sich gut weggelesen, wenn man nichts gegen explizite Sex- und Gewaltszenen hat.
Rezension
Titel: Geil auf Sex und Tod
Autor: Shane McKenzie
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Zum Inhalt ( Eigene Worte ):
Gary, ein 30 Jähriger Loser, der von allen nur gemobbt wird, erweckt eines Abends, als er wichsend im Wald hockt, einen sogenannten Fressling zum Leben. Kreaturen dieser Spezies ernähren sich von Sex und Gewalt und schon bald kommt in Gary das Verlangen auf, sich mit diesen Kreaturen an all den Menschen zu rächen, die ihm das Leben schwer machen…
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Meine Meinung:
Selten lese ich so verrückte, abgedrehte Geschichten und ich habe jede einzelne Seite genossen und geliebt! Gary ist als Protagonist perfekt gewählt. Er ist einfach der typische Loser, der für alle nur der Fußabtreter ist. Somit fiel es mir nicht schwer, ihn mir vorzustellen und mich in ihn hinein zu versetzen. Die Idee, dass Kreaturen unter der Erde zum Leben erweckt werden, die sich dann von Sex und Gewalt ernähren, ist einfach genial. Zum einen hab ich mir immer wieder gedacht, wie abgefahren diese Story ist und wie krank ich sein muss um sowas zu lesen. Andererseits hab ich es einfach nur gefühlt. Diese Rache, die Gary durch die Kreaturen ausüben kann, hat ihn mir Schadenfreude geweckt, weil die Täter endlich mal ihre Abreibung bekommen haben.
Das fand ich super!
Ein wenig fehl am Platz fand ich hingegen Clay. Mit ihm bin ich nicht richtig warm geworden, er war für mich auch nicht wichtig für die Geschichte. Für das Ende war er zwar notwendig, doch dieses hätte man ohne ihn auch gut geregelt bekommen.
Ich bin total begeistert von dieser verrückten Geschichte!
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Mein Fazit:
Trotz der kleinen Schwierigkeiten mit Clay ist das Buch rundum gelungen und ich habe überhaupt nichts daran auszusetzen!
5 / 5 Sterne 🌟🌟🌟🌟🌟
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