Shane McKenzie BabyDoll: Ein bizarres, brutales Horrordrama

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Inhaltsangabe zu „BabyDoll: Ein bizarres, brutales Horrordrama“ von Shane McKenzie

Sie schämen sich für ihre Tochter. Darum haben sie Natasha seit ihrer Kindheit eingesperrt. Doch endlich gelingt ihr die Flucht. Natasha hat nur einen Wunsch: So wie jeder andere Mensch möchte auch sie geliebt werden. Aber wer verliebt sich schon in eine entstellte Monstrosität? Natasha sucht ihren Prinzen – egal, wie viel Blut das kosten wird … Ein bizarres, brutales Horrordrama, wie man es von Shane McKenzie (Muerte con Carne) erwartet. Bentley Little: »Unerbittlich, extrem, hart, talentiert. Shane McKenzie steht an der Spitze der jungen Horrorautoren.« Jack Ketchum: »Shane, wie kannst du nachts bloß schlafen?«

Die Suche nach Liebe

— KyraCade

Der Schluss gefiel mir echt am besten :)

— Tupy

Heftig - Horror ist das falsche Wort, ich würde die Story eher als Splatter en Detail bezeichnen. Nichts für schwache Nerven!

— Thelittlepapercloud

Von der Story her gar nicht so verkehrt, leider nicht besonders umgesetzt, erinnerte mich eher an nen Billigporno...

— Virginy
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  • Die Suche nach Liebe

    BabyDoll: Ein bizarres, brutales Horrordrama

    KyraCade

    06. October 2017 um 14:20

    Natascha ist ein entstelltes Kind und wird daher von ihren Eltern eingesperrt und von der Außenwelt abgeschottet. Ihre Mutter verabscheut ihre mittlerweile zur jungen Frau herangereifte Tochter aufs Äußerste, ihr Vater zeigt etwas Liebe und hat dem Kind eine Puppe mit Porzellangesicht geschenkt, die schließlich zerbricht. Um schön zu sein, drückt sich Natascha die Scherben ins Gesicht, als ihr endlich die Flucht gelingt und sie sich auf den Weg macht, ihre Liebe zu finden und den ersten Kuss zu bekommen… Die Grausamkeit und Lieblosigkeit, mit der Natascha behandelt wird, tut manchmal richtig weh. Egal, wie entstellt das Kind nun ist – und so ganz kommt das nie raus, denn es wird kein komplettes Bild von ihr gezeichnet -, so etwas verdient es einfach nicht. Der Vater steht unter der Fuchtel der Mutter, einem ausgedienten Fernsehstar. Natascha kann sexuelle Gesten nicht ertragen und muss sich übergeben, als sie ihre Eltern dabei erwischt. Sie flieht und trifft auf den kleinen Dealer Bruno, der von seinem Boss gejagt wird. Sie hilft ihm, er flieht vor ihr und bringt damit alle seine Freunde und auch seine Feinde in große Gefahr, denn Natascha ist ein Monster, das seine Kraft nicht einschätzen kann. Fast schon liebevoll zeichnet McKenzie seine Charaktere und lässt die Gefühlswelt von Babydoll nachvollziehbar erscheinen. Zwischendurch ist man ganz bei Bruno und kann dessen missliche Lage hautnah miterleben. Dass die beiden schließlich aufeinander treffen, ist rasch klar, wie dieses Zusammentreffen jedoch ausgehen wird, absolut nicht. Aber im Grunde stellt der Horrorautor etwas ganz anderes in den Mittelpunkt: Den Schrei nach Liebe und Akzeptanz, der in einer oberflächlichen Welt leise verhallt und verlacht wird, in der es nur um Äußerlichkeiten geht. Fast schon könnte man Babydoll als eine Art Metapher für die Oberflächlichkeit, Arroganz und Kaltschnäuzigkeit der heutigen Gesellschaft sehen. Die Außenseiter werden ausgegrenzt, die Menschen beurteilen weder Anstrengungen noch wahre Leistungen oder gar ein gutes Herz, sondern nur Statussymbole und makelloses Aussehen. Nicht nur deshalb ist das Buch eine Leseempfehlung.

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  • Blutige Action, grandioser Horror!

    BabyDoll: Ein bizarres, brutales Horrordrama

    Bookilicious

    11. August 2017 um 10:50

    *Inhalt*"Sie schämen sich für ihre Tochter. Darum haben sie Natasha seit ihrer Kindheit eingesperrt.Doch endlich gelingt ihr die Flucht.Natasha hat nur einen Wunsch: So wie jeder andere Mensch möchte auch sie geliebt werden. Aber wer verliebt sich schon in eine entstellte Monstrosität?Natasha sucht ihren Prinzen – egal, wie viel Blut das kosten wird …" (Quelle: Amazon)  *Erster Satz des Buches*">Jerry...Jerry! Komm verflucht nochmal her!<" *Infos zum Buch*Seitenzahl: 288 Seiten
Verlag: Festa VerlagPreis:  4,99 € (E-Book) -> Das Taschenbuch gibt es nur noch gebraucht. *
Infos zum Autor*"Bentley Little: » Unerbittlich, extrem, hart, talentiert. Shane McKenzie steht an der Spitze der jungen Horrorautoren.«Shane McKenzie ist einer der einfallsreichsten neue Autoren des Horrorgenres. Er lebt mit Frau und Tochter in Texas." (Quelle: Amazon)*
Fazit*-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Wie ihr sicherlich gemerkt habt, bin ich in letzter Zeit ein wenig dem Festa-wahn verfallen, ich wurde quasi Festafiziert! Aus diesem Grund habe ich ein wenig im Verlagsprogramm gestöbert und als ich las, dass das Taschenbuch bald nicht mehr erhältlich sei, musste ich natürlich noch schnell zugreifen :) -> 
Cover: Ich mag dieses Cover! Das gruselige, blutbeschmierte Mädchen mit dem Teddybär im Arm, nur bekleidet mit Schlafanzug und Bademantel passt einfach perfekt zur Geschichte und macht Lust auf die Lektüre! (Besonders gruselig an der Sache finde ich ja, dass ich eine Schlafanzughose habe, die genauso aussieht, aber das nur am Rande :-D) 
-> Story + Charaktere: Natashas Mutter Celeste war einst Schauspielerin, bis sie schwanger wurde und sich so ihre Karriere in Luft auflöste - doch nicht nur das: Natasha ist kein "normales", sondern ein missgebildetes Mädchen, weswegen sie von ihren Eltern stets eingesperrt und von der Außenwelt ferngehalten wird. Durch einen dummen Zufall bekommt sie die Gelegenheit aus ihrer Gefangenschaft zu flüchten und während sie alleine durch den Wald irrt, begegnet sie dem Mann, der sie lieben soll - und dafür schreckt sie vor nichts zurück!  Was für ein geniales Buch! Wer nicht allzu zart besaitet ist, der findet in diesem Buch nicht nur einen richtig guten Horrorroman, sondern wieder erwarten auch einige Denkanstöße. Neben blutigen Grausamkeiten, jeder Menge Action und einigen Widerwärtigkeiten, können wir die Geschichte von Natasha nicht nur hautnah miterleben, sondern auch mitempfinden - und das geht unter die Haut. Natashas Mutter bringt ihrer Tochter nicht nur keinerlei Liebe entgegen, sie zeigt ihr vielmehr, dass sie ein hässliches Monster ist (O-Ton Celeste) und es nicht wert ist, geliebt zu werden. Die einzige Liebe, die Natasha entgegengebracht wird, kommt von ihrem Vater, der ebenfalls sehr unter der Mutter und ihrem Schönheitswahn zu leiden hat. Auch wenn Natasha kein unschuldiges kleines Mädchen mehr ist, kam ich einfach nicht drumherum, ein gewisses Mitleid für sie zu empfinden, denn das, was sie so erleiden muss, hat niemand verdient und im Grunde braucht man sich dann auch nicht über die ein oder andere Entwicklung zu wundern.  In einer Nebenstory lernen wir Bruno kennen, der sich sein Studium durch Drogenverkauf finanziert, selbst aber keine konsumiert. Dennoch gerät er ziemlich in die Bredouille und weiß nicht so recht, wie er sich daraus wieder befreien soll... Bruno ist ein unglaublich sympathischer Charakter, der sein Studium nicht nur ernst nimmt und alles tut, um es zu finanzieren, sondern auch ein anständiger Kerl ist - im Vergleich zu manch anderem.  Die Story ist spannend, aber auch ziemlich blutig, weswegen man nicht allzu zart besaitet sein sollte, wenn man Interesse an dieser Geschichte hat. Das Ende gefiel mir persönlich richtig gut und ich musste ein bisschen schmunzeln - auch wenn der ein oder andere das vielleicht unangebracht finden mag. 
-> Schreibstil: McKenzie schreibt angenehm und aus der Sicht eines dritten Erzählers. Die Kapitel sind angenehm lang und der Schreibstil fesselt. Seine bildhaften Beschreibungen machen es dem Leser leicht, sich das Geschehen bildlich vorzustellen - ob man das als positiv oder negativ betrachtet, bleibt wohl jedem selbst überlassen. :-)
-> Gesamt: Interessante Charaktere, spannende Story, blutige Action und die ein oder andere Aussage, die einen zumindest ein wenig zum denken anregt. Für alle Horror-Fans sehr lesenswert!  Wertung: 5 von 5 Sterne! 

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  • BabyDoll

    BabyDoll: Ein bizarres, brutales Horrordrama

    SophiesPapa

    14. October 2016 um 15:43

    Der Horrorautor Shane McKenzie hat eine groteske Fantasie, die er in seinem neuen Werk "Baby Doll" wahr werden lässt. Dieses Buch ist ein lebendiger Albtraum, voll mit blutigen Szenen und jeder Menge Action - eben genauso wie es Horror Fans lieben. Natashas Eltern gehen in dieser Story nicht gerade zimperlich mit ihr um, für sie ist sie ein Monster und sie schauen nur voller Wut und Hass auf sie. Kein Wunder, dass Natasha - das ungeliebte Kind - im Verlauf der Geschichte zu extrem blutigen Mitteln greift und eine Spur der Angst hinter sich herzieht. Dabei ist sie in Wirklichkeit auf der Suche nach Zuneigung und will nicht mehr als abstoßend gelten. Wird sie am Ende fündig werden? Der aus Texas stammende Autor, der schon mehrere Bücher in diesem Genre veröffentlichte, ist ein Meister der Unterhaltung, bei der man Gänsehaut bekommt und die den ein oder anderen Leser in Schweiß ausbrechen lassen wird - also keine Lektüre für Zartbesaitete.

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  • Papas kleiner Liebling auf Spritztour...

    BabyDoll: Ein bizarres, brutales Horrordrama

    Virginy

    23. September 2016 um 17:26

    Als Soap-Star sollte man eigentlich ein Leben in Glamour führen, leider wurde Celeste irgendwann schwanger und da wars mit der Karriere vorbei.Und als ob das nicht reichen würde, ist Natasha kein normales Kind, nein, sie muss auch noch missgebildet sein, ein wahres Monster.Dass die ehemalige Schauspielerin nicht besonders gut auf ihren Nachwuchs zu sprechen ist und das Mädchen tyrannisiert, wo immer sie nur kann, ist also nicht verwunderlich.Dafür liebt ihr Daddy Natasha umso mehr und nennt sie liebevoll Babydoll, allerdings ist er ein ziemlicher Schlappschwanz und schafft es nicht, sich gegenüber seiner Frau zu behaupten, also fristet Natsha ihr Leben weggesperrt in ihrem Zimmer, was würden denn auch die Leute sagen, wenn sie von ihrer Existenz wüßten...Als ein Einbrecher Natashas verschlossenes Zimmer in der Hoffnung auf die große Beute öffnet, ahnt er nicht, welche Welle des Grauens er damit auslöst, denn Natasha will nur eins, geliebt werden, egal, um welchen Preis...Ja, der Plot von Shane McKenzies "BabyDoll" klingt durchaus vielversprechend, Gesellschaftskritik verpackt in einem Horror-Roman, leider konnte er mich damit nicht überzeugen.Eine dauerspuckende Hauptprotagonisten, die man zwar irgendwie bedauert, die sich aber die ganze Zeit über genau so aufführt, wie das Monster, für das sie jeder hält, ist da noch das geringere Übel.Noch mehr gestört haben mich die dauergeilen Verbindungsschlampen und hirnlosen Kerle, das ganze hätte besser zu einem billigen Porno gepasst.So gespannt ich auf das Buch war, so sehr hat es mich auch enttäuscht.Was bleibt, ist eine Story, aus der man viel mehr hätte machen können, wäre man mehr auf Natashas Dilemma eingegangen, anstatt auf der Pornoschiene zu fahren.So gibt es von mir leider nur 3 von 5 Sternen...

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