Shannon Greenland Der beste Sommer meines Lebens

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Inhaltsangabe zu „Der beste Sommer meines Lebens“ von Shannon Greenland

Als Em die Einladung ihrer Tante annimmt, den Sommer in deren Bed & Breakfast auf einer traumhaft schönen Insel zu verbringen, ahnt die Siebzehnjährige nicht, dass diese Entscheidung ihr Leben von Grund auf verändern wird. Zu Hause war alles streng durchgeplant: Schule, Elitecollege, Karriere als Anwältin. Ihre Tante dagegen ermutigt sie, ihrer heimlichen Leidenschaft – dem Kochen – nachzugeben. Und dann gibt es da noch Cade, den gutaussehenden, aber unzugänglichen Jungen, mit dem Em mehr verbindet, als sie erst glaubt ...

Hat mich positiv überrascht. Leichte Lektüre, aber trotzdem fesselnd.

— Zumbanator

Süße kleine sommerliche Geschichte. Nichts weltbewegendes, aber durchaus unterhaltsam.

— Buecherwurm22

Etwas zu perfekt und vorausschauend... trotzdem eine süße Geschichte für zwischen durch, die Sommergefühle weckt!

— sommersonnne

genau mein Schreibstil...am Anfang dachte ich noch so...naja, aber nach 10 Seiten hat es mich erwischt...hab es in einen Tag ausgelesen...

— jesjes

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  • Der beste Sommer meines Lebens

    Der beste Sommer meines Lebens

    laraundluca

    26. June 2017 um 10:40

    Inhalt: Als Em die Einladung ihrer Tante annimmt, den Sommer in deren Bed & Breakfast auf einer traumhaft schönen Insel zu verbringen, ahnt die Siebzehnjährige nicht, dass diese Entscheidung ihr Leben von Grund auf verändern wird. Zu Hause war alles streng durchgeplant: Schule, Elitecollege, Karriere als Anwältin. Ihre Tante dagegen ermutigt sie, ihrer heimlichen Leidenschaft – dem Kochen – nachzugeben. Und dann gibt es da noch Cade, den gutaussehenden, aber unzugänglichen Jungen, mit dem Em mehr verbindet, als sie erst glaubt ... Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr einfach, frisch, flüssig und schnell zu lesen. Ich habe das Buch an einem Nachmittag verschlungen. Die Geschichte hat mir gut gefallen. Eine Geschichte über das Erwachsenwerden, das Abnabeln von der Familie, den eigenen Weg gehen. Sie versprüht eine Leichtigkeit und Frische, so dass man wunderbar abtauchen und das Buch genießen kann. Die Handlung hatte ein paar überraschende Wendungen, unvorhersehbare Ereignisse und ein großes Familiengeheimnis, das zum Schluss gelüftet wurde.   Die Charaktere sind sehr lebendig gezeichnet. Vor allem Em macht eine enorme Wandlung durch. Ist sie zuerst noch sehr von den spießigen Eltern geprägt, lernt sie sich im Laufe des Sommers selbst kennen, lernt ihre eigenen Wünsche und Träume zu leben und nicht den vorherbestimmten Weg der Familie zu gehen. Sie ist eine tolle Protagonistin. Auch Cade mochte ich unheimlich gerne. Er ist zuerst sehr verschlossen, hat einige Geheimnisse. Auch die Nebencharaktere sind sehr vielseitig und facettenreich gezeichnet. Sie bringen viel Farbe und Abwechslung in die Handlung. Besonders Tante Tilly, den Koch oder Ems Cousin sind mir ans Herz gewachsen. Eine schöne und leichte Sommergeschichte, die mich sehr gut unterhalten und mir eine angenehme und schöne Lesezeit beschert hat. Fazit: Eine schöne, kurzweilige Sommergeschichte zum Abschalten und Genießen. Leseempfehlung.

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  • Sommerliche Geschichte

    Der beste Sommer meines Lebens

    Buecherwurm22

    31. July 2016 um 20:10

    Klappentext:Eine unerwartete Begegnung mit einem interessanten Jungen ...Die Möglichkeit, ihrer heimlichen Leidenschaft nachzugehen ...Die Freiheit, die zu sein, die sie schon immer sein wollte ...Als Em die Einladung ihrer Tante annimmt, den Sommer in deren Bed & Breakfast auf einer traumhaft schönen Insel zu verbringen, ahnt die Siebzehnjährige nicht, dass diese Entscheidung ihr Leben von Grund auf verändern wird. Zu Hause war alles streng durchgeplant: Schule, Elitecollege, Karriere als Anwältin. Ihre Tante dagegen ermutigt sie, ihrer heimlichen Leidenschaft - dem Kochen - nachzugeben. Und dann gibt es da noch Cade, den gutaussehenden, aber unzugänglichen Jungen, mit dem Em mehr verbindet, als sie erst glaubt ...Meine Meinung:Ich hatte die Geschichte in wenigen Tagen draußen bei herrlichen Sonnschein gelesen. Ist ganz süß. Normalerweisehab ich schon eine Ahnung,  was mich erwartet oder in welche Richtung es geht, aber diesmal war ich doch überrascht, als das "große" Familiengeheimnis gelüftet wurde. Es wurde immer wieder erwähnt und ich war schon gespannt, worum es geht, da ich wirklich keine Ahnung hatte. Die Hauptprotagonistin ist Elizabeth Magaret,  kurz auch EM genannt. Von ihren spießigen Eltern und der Großmutter wird sie immer mit dem vollständigen Namen angesprochen. Jediglich ihre Schwester Gwenny nennt sie Em. Das sagt schon mal viel aus, über ihr bisheriges Leben. Plötzlich bekommt sie eine Einladung von einer Tante, von der sie und ihre Schwester noch nie gehört haben. Nach langem hin und her, erlauben ihre Eltern UND Großmutter,  das sie dorthin fahren darf. So fängt für Em ein Sommer voller Veränderungen an. Am Ende ist sie eine Andere, als vor den Ferien, als ihr Leben noch geregelt und geplant bis in letzte Detail war. Es lässt sich gut lesen. Ist komplett aus der Sicht der Hauptprotagonistin geschrieben. Sommerlich leichte Lektüre für zwischendurch. 

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  • Der beste Sommer meines Lebens

    Der beste Sommer meines Lebens

    BeaSwissgirl

    24. July 2016 um 09:05

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)Titel und Cover sprühen nur so vor sommerlicher Atmosphäre weshalb ich einfach danach greifen musste.....;)Der Schreibstil ist locker, leicht, mit einfachen Formulierungen entsprechend lässt sich das Buch sehr schnell und problemlos weglesen.Geschrieben ist das Ganze aus der ICH- Perspektive der 17 jährigen Em.Die Charakter wurden genügend ausgearbeitet und ich mochte sie eigentlich alle. ( ausser natürlich die Grossmutter und Mutter, aber das war ja sicher gewollt...)Sie waren jetzt nicht irgendwie aussergewöhnlich oder werden mir lange in Erinnerung bleiben, aber ich habe sie gerne begleitet.Zwar schreibt die Autorin jetzt nicht wahnsinnig bildgewaltig, trotzdem, hörte ich das Meer rauschen,  spürte die Sonne auf meiner Haut und der Sand knirschte zwischen meinen Zehen ;)Ebenso ist doch Einiges vorhersehbar, bezüglich gewisser Thematiken, Gefühlen oder Gedanken wird eher an der Oberfläche gekratzt, doch irgendwie störte mich dies alles gar nicht!Ich habe genau das gekriegt was ich wollte, ein richtiges, kurzweiliges, unterhaltsames Sommer- Wohlfühlbuch <3Hiermit vergebe ich gerne gute vier Sterne

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  • Mal wieder ein super schönes Sommerbuch :)

    Der beste Sommer meines Lebens

    Leseeule96

    27. July 2015 um 21:49

    Siebzehn Jahre lang wusste Em nicht einmal, dass sie eine Tante hat. Doch als sie ihren Schulabschluss macht und eine Einladung von ihr bekommt, kann sie sich nichts tolleres vorstellen, als ihrem Alltag für eine Weile zu entkommen, also nimmt sie das Angebot an.Ihre Eltern sind sehr streng und spießig und schreiben ihr alles vor, wie sie sich zu verhalten und was sie zu tun hat, vor allem aber auch, was sie später werden soll: Anwältin. Aber Em möchte gerne Köchin werden, denn sie liebt es zu kochen. Bei ihrer Tante Tilly kann sie endlich sie selber sein. Sie wird dort akzeptiert und geliebt, wie sie ist. Nicht nur von ihrer Tante. Und so kommt es, dass dies der beste Sommer ihres Lebens wird. Das Buch ist aus Ems Sicht geschrieben. Ich habe sie wirklich gern gemocht, aber auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Lediglich Ems spießige Familie zuhause konnte ich einfach nicht leiden. "Der beste Sommer meines Lebens" ist ein wirklich tolles Sommerbuch, was mich sehr überzeugen konnte. Der Schreibstil ist leicht und locker und die Handlung ist mal etwas anderes. Ems Entwicklung hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich kann euch das Buch sehr ans Herz legen. Ich habe mich in diesem Fall für eine Kurz-Rezi entschieden, da es einfach nicht soo viel zu sagen gibt. Ihr müsst das Buch einfach lesen. :))

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  • Wunderschön entspannend

    Der beste Sommer meines Lebens

    Carlali

    10. February 2015 um 12:17

    Em ist 18 Jahre alt und stammt aus gutem Elternhaus. Ihre Zukunft ist seit ihrer frühesten Kindheit vorherbestimmt: Sie soll nach Harvard gehen und in der Firma ihres Vaters Anwältin werden. Doch dann taucht kurz nach ihrem Schulabschluss ein Brief einer ihr bisher unbekannten Tante auf, welche sie in ihr Bed & Breakfast in die Outer Banks einlädt. Ein Sommer auf einer Insel, noch dazu bei einem fremden Familienmitglied klingt natürlich unheimlich aufregend für Em. Daher überredet sie ihre Familie Tante Tilly besuchen zu dürfen. Dort angekommen erlebt sie dann den "besten Sommer ihres Lebens".   Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist wunderbar leicht geschrieben und daher wirklich entspannt zu lesen. Es entführt den Leser auf eine wunderbare Insel und die Hauptcharaktere sind vielschichtig. Desweiteren darf der Leser auch gespannt sein welches Familiengeheimnis Tante Tilly stehts von ihrer Familie fernhielt.  Und natürlich kommt die Liebe in diesem Roman auch nicht zu kurz. Mehr möchte ich hier noch nicht verraten...   Ein Roman zum in der Sonne liegen und vom Sommer und der ersten großen Liebe zu träumen. 

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  • Wunderschöne Sommerlektüre!

    Der beste Sommer meines Lebens

    Dini98

    31. October 2014 um 08:47

    Inhalt: Als Em eine Einladung ihrer Tante bekommt, ergreift sie sofort die Chance, den letzten Sommer vor dem Beginn ihrer Anwaltskarriere auf einer Insel zu verbringen. In dem Bed & Breakfast ihrer Tante lernt sie endlich Tante Tilly und ihren Cousin Frederik kennen, von denen sie bisher gar nichts gewusst hatte. Aber sie lernt nicht nur mehr über ihre Familie, sondern Em kann endlich ihrer großen Kochleidenschaft nachkommen, die ihre Mutter ihr immer verboten hat. Em ist glücklich auf der kleinen traumhaften Insel und als sie auch noch Cade kennenlernt, möchte sie gar nicht mehr Nachhause zurück… Stil und Sprache: Der Stil von Shannon Greenland ist genauso locker-flockig wie das ganze Buch. Man kann sich die Insel so gut vorstellen, als wäre man selbst gerade dort und würde Tante Tillys Bed & Breakfast vor sich sehen. Figuren: Es fiel mir sehr leicht mich in Em hineinzuversetzen. Em – von ihren Eltern Elizabeth Margareth genannt – ist ein sympathisches Mädchen, das lediglich zu viel Druck ausgesetzt ist. Die Eltern erwarten von ihr, dass sie ein Elitecollege besucht und Anwältin wird, was Em eigentlich gar nicht will. Es hat mir sehr gut gefallen, wie Em ihren eigenen Weg gefunden hat und es auch geschafft hat, sich durchzusetzen. Sie wäre als Anwältin niemals glücklich geworden und es hätte überhaupt nicht zu ihr gepasst. Handlung/Idee: Schön fand ich auch, dass es nicht nur darum ging, wie Em sich in Cade verliebt und mit ihm zusammenkommt, sondern dass es auch sehr viel um Familie ging, aber auch darum seinen eigenen Weg zu finden und für das zu kämpfen, was man wirklich will. Fazit: Eine wunderschöne Sommerlektüre! Mehr Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog: http://nadinemoench.com/

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  • Schönes Buch für zwischendurch.

    Der beste Sommer meines Lebens

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. August 2014 um 14:54

    Nach den Vorstellungen ihrer Eltern soll Em mit einem Schulabschluss als Klassenbeste Jura studieren, eine erfolgreiche Anwältin werden und einen reichen Mann heiraten. Doch als sie dann von ihrer Tante in ihr Bed & Breakfast eingeladen wird, kann sie endlich ihrem wahren Traum, dem Kochen nachgehen. Gemeinsam mit dem gutaussehenden Cade erlebt Em den besten Sommer ihres Lebens und die Freiheit das zu tun, was sie will.  Die Geschichte ist erfrischend und perfekt für den Sommer geeignet.  

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  • Ein Wohlfühl-buch für den Sommer...

    Der beste Sommer meines Lebens

    MissRose1989

    02. July 2014 um 05:23

    Em ist eigentlich die Traumvorstellung ihrer Eltern, sie ist Klassenbeste und soll nach dem Abschluss Jura studieren und in die Kanzlei des Vaters einsteigen, nur leider achten die Eltern nicht darauf, was Em selber will. Also sie eine Einladung zur ihrer Tante auf eine Insel bekommt, kann sie nicht widerstehen und lernt dort kenne, was es heisst, sich selbst für etwas zu entscheiden...   Also zuerst hat mich das Cover angesprochen, es sieht so nach Sommer, Sonne und Freiheit aus, passt auch sehr gut zum Thema des Buches.    In Em verliebt man sich sofort, sie ist eben das typische Mädchen, dass den Eltern alles recht machen will, aber irgendwie immer unter deren Erwartungen bleibt. Trotzdem versucht sie, sich ihren eigenen Weg zu schaffen, kann sich aber zu Hause nicht wiklich entfalten, das schafft sie erst bei ihrer Tante.   Bei Cade, der in Ems Leben noch eine Rolle spielen wird, ist das etwas anders, man ist sich anfangs nicht sicher, was man von ihm halten soll, man wird erst mit der Zeit mit ihm warm. Aber wenn man ihn dann mal etwas besser kennst, dann ist er eigentlich die passende Besetzung für eine Sommerflirt.  Der Verlauf des Buches ist jetzt nichts neues, aber die Umgebung ist schön verpackt und die Geschichte passt in sie hinein. Es ist so ein typisches Sommer-Wöhlfühl-Buch, dass man am Strand liest und sich freut, dass man mich Em auf die Reise gehen darf.  Der Schreibstil von Shannon Greenland, die mit diesem Buch ihr Debüt in deutscher Umsetzung gibt, ist flüssig und liest sich sehr gut und auch leicht. Man kann der Handlung gut folgen und findet sich auch schnell in die Geschichte, weil der Einstieg es einem wirklich leicht macht.    Das Buch ist für Mädchen ab 14 Jahren geeignet und die Einordnung passt auch sehr gut, weil es eine typische Geschichte rund ums Erwachsen werden und die erste grosse Liebe ist. Etwas ältere Leserinnen (zu denen ich mit 24 Jahren auch gehöre) sollten nicht mit neuen innovativen Ideen rechnen, aber man findet wirklich ein schönes Wohlfühlbuch für den Sommer. Fazit:  Ein Mädchen auf dem Weg zum Erwachsen werden und Ferien auf einer schönen Inseln, was fehlt da noch zu einem schönen Sommer? Na gut, das Flirten kommt auch dazu, aber auch das Thema der Selbstbestimmung spielt eine Rolle. Ein tolles Sommerbuch für Mädchen ab 14, die im Sommer eine leichte Lektüre lesen wollen.

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  • lockerer Jungendroman

    Der beste Sommer meines Lebens

    Bücherwurm

    20. May 2014 um 01:39

    "Der beste Sommer meines Lebens" von Shannon Greenland ist von der Aufmachung her der typische lockere Sommerroman für Urlaubstage! Vom Cover her hätte ich vermutlich im Laden nicht danach gegriffen, aber ich war neugierig auf die Geschichte: Em ist ein Teenager an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Die Schule ist beendet, es sind Ferien. Geplant ist ein Praktikum in einer grossen Anwaltskanzlei, auf das ein Jurastudium folgen soll, um Karriere als erfolgreiche Anwältin in der Kanzlei des Vaters zu starten. Das ist der Lebensplan. Ein erfolgreiches, finanziell abgesichertes Leben in festen Bahnen, als Tochter einer angesehenen Familie, behütet aufgewachsen zwischen Hausmädchen und Köchin. Aber will Em das auch wirklich? Nur ihre jüngere Schwester weiß, dass Em sich immer wieder in die Küche stiehlt, um mit der Köchin Rezepte auszuprobieren, um "nicht standesgemäss" aus der Etikette auszubrechen. Und dann kommt sie: Eine Karte einer Tante mit der Einladung zum Urlaub auf einer Insel. Einer Tante von der Em bisher nichts wusste. Und Em schafft es sich gegen Eltern, Großmutter und Lebensplänen durchzusetzen, sie darf fahren, sie darf ausbrechen und einen Side-Step in ein unkonventionelles, lockeres und einfaches Leben machen. Der Schreibstil des Buches ist sehr angenehm. Man ist sofort inmitten der Familie, man schlüpft in die Geschichte, in die Atmosphäre und man fühlt, riecht und schmeckt. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie amerikanische Romane mich als Leser einsaugen und Teil werden lassen. In den ersten Kapiteln las ich eine Geschichte mit üblichen Klischees, nicht packend oder übermässig spannend, aber flott zu lesen. Je weiter ich gelesen habe, desto facettenreicher, spannender und überraschender wurde der Roman. Bis zum Schluss war ich gespannt, wie die Geschichte ausgeht. Die Autorin hat es geschafft diese Spannung mit vielen unerwarteten Wendung aufrechtzuerhalten und gleichzeitig ernstes Gewicht locker zu verpacken. Ich denke für Jugendliche ist er tatsächlich mehr als "nur" ein lockerer Sommerroman, zeigt es doch, wie wichtig es ist, sich auch gegen Eltern aufzulehnen und den eigenen Weg zu finden. Ich habe mich ganz wunderbar unterhalten, vielen Dank dafür!

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  • der beste Sommer deines Lebens

    Der beste Sommer meines Lebens

    MelaM

    04. May 2014 um 17:24

    Em ist 17 Jahre alt und steht kurz vor Ihrem Abschluss.  Sie folgt dem Traum ihrer Eltern und wird das Studium zur Anwältin aufnehmen. Doch zum Abschluss bekommt Em eine überraschenden Einladung ihrer ihr unbekannten Tante sie in ihrem Bed&Breakfast zu besuchen. Für Em beginnt eine spannende Reise auf den Spuren ihrer Familie. Ich habe dieses Buch verschlungen. Es war einfach himmlich geschrieben. Ich hatte richtig das Gefühl im Bed&Breakfast von Tante Tilly zu Hause zu sein. Shannon Greenland ist es auf eine farbenfrohe Art gelungen diese ganz besondere Reise von Em zu beschreiben. Beim Lesen glaubt man wieder daran, dass man seinen Träumen wirklich folgen kann und auch sollte.

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  • Sommerlich leichte Lektüre für Zwischendurch

    Der beste Sommer meines Lebens

    Zidisbuecherwelt

    03. May 2014 um 13:52

    Worum geht's  Em hat ein vollkommen durchgeplantes Leben. Nun, nach dem Schulabschluss soll sie ein Elitecollage besuchen und später Anwältin werden. Für den Sommer ist ein Praktikum in einer angesehenen Kanzlei geplant. Völlig unerwartet erreicht sie plötzlich ein Brief von ihrer Tante, die sie noch nie zuvor gesehen hat, mit der Einladung, sie doch in ihrem Bed & Breakfast auf einer Insel zu besuchen. Gegen den Willen ihrer Eltern entschließt sich Em dieser Einladung nachzukommen. Zwischen ihrer Tante, ihrem Cousin und den Angestellten des Bed & Breakfast, allen voran dem gutaussehenden aber unzugänglichen Cade, blüht sie richtig auf. Sie erfährt Freiheit, kann ihre heimliche Leidenschaft, das Kochen, ausleben und kommt allmählich auch Cade näher... Meine Meinung Dies ist auf jeden Fall ein Buch für's Lesen am Strand oder der Gartenliege. Schon der Titel und das Cover suggerieren Sommerfeeling pur. Und das bietet das Buch auch! Ein locker-leichtes Lesevergnügen! "Der Sommer meines Lebens" ist keine schwere Lektüre, die einen zum Nachdenken bringt, sondern ein Buch, das man liest, wenn man einfach nur ein sommerliches Unterhaltungserlebnis möchte. Mir persönlich war es dennoch oft ein wenig zu oberflächlich. Am Ende ist mir der Gedanke gekommen, dass es mich an einigen Stellen an eine Art Rosamunde-Pilcher-Roman für Jugendliche erinnert. Das Ende des Buches hat mir am besten gefallen, da es zu ein paar unerwarteten Wendungen und Aufklärung von Geheimnissen kam. Außerdem war es interessant, Ems Entwicklung zu verfolgen, von der Mustertochter zum Mädchen, das endlich einmal frei sein und all das machen kann, was schon immer in ihr schlummerte. Zum Beispiel gab es da das Kochen, das Em nun endlich bei ihrer Tante und besonders beim sympathischen Koch des B&Bs voll ausleben kann. Natürlich darf bei solch einem Buch die Liebesgeschichte nicht fehlen. Der anfangs verschlossene Cade weckt sofort Ems Interesse. Wie nicht anders zu erwarten, umgeben ihn einige Geheimnisse und Em findet nach und nach heraus, was es damit auf sich hat. Dabei nähern sich die beiden immer mehr an. Im Großen und Ganzen war es für mich ein mittelmäßiges Buch, da die Entwicklungen oft vorhersehbar waren und mir die Geschichte nicht tief genug ging. Für eine Lektüre für Zwischendurch, für das kurze Ablenken vom Alltag, ist es aber sicher genau das Richtige!

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  • 3,5 Sterne für einen Sommer, der viel verändern kann.

    Der beste Sommer meines Lebens

    HibiscusFlower

    02. May 2014 um 12:09

    Es ist doch gar nicht so schlecht, einen Lebensplan zu haben. Schliesslich braucht jeder im Leben Ziele. Höher, schneller, weiter fliegen - so wird es von der 17-jährigen Em erwartet. Eines der besten Colleges ist der nächste Punkt auf ihrer Liste, der sie auf den Weg zur Anwältin führen soll. Doch davor gibt es noch einen Sommer, der urplötzlich viel interessanter erscheint, nachdem sie eine Einladung auf eine traumhaft schöne Insel in das Bed & Breakfast ihrer bisher unbekannten Tante erhält. Em möchte nichts anderes, als diesen Sommer zu genießen. Sie bekommt die Gelegenheit, ihrer heimlichen Leidenschaft dem Kochen nachzugehen und dann gibt es da noch Cade, der ihr Herz schneller schlagen lässt. Meine Meinung: Charmant und idyllisch wirkt das Pepper House auf Em. Wärme und Zuneigung strahlt nicht nur das Bed & Breakfast aus. Lachen und köstliche Düfte erfüllen das Haus. Bis zu der Einladung wusste Em nichts von ihrer Tante Tilly, die so ganz anders als ihre Mutter ist. Die offene Art ihrer Tante, deren Familie und der Bewohner der Insel macht es Em leicht, das tropische Feeling zu genießen. Fern von ihrem Zuhause und ihrer Lebensplanung erfährt sie mehr über ihre Familie und warum sie nie etwas von ihrer Tante gehört hat. Ein Sommerfeeling kommt definitiv bei der Beschreibung der Insel und dem Leben dort auf. Kombiniert wird dies mit einer Selbstfindungsstory der 17-jährigen Em. Während sie eine Auszeit von den Punkten ihres Lebens nimmt, erscheint es so, als ob die Autorin viele Punkte nach und nach in diese Geschichte verpackt hat, sodass doch alles sehr konstruiert wirkt. Der Schreibstil ist für ein Sommerbuch typisch leicht, aber dennoch bin ich des Öfteren über Wiederholungen gestoßen, die meinen Lesefluss beeinträchtigt haben. Während die Autorin an manchen Stellen regelrechte Bilder entstehen lässt, wirkt es an anderen Stellen etwas unbeholfen, als würde ihr nur ein begrenzter Wortschatz zur Verfügung stehen. Dabei hätte die Story und auch die Protagonisten viel mehr Potenzial. Es handelt sich mit dem Buch zwar um eine Jugendbuch 14+, dennoch traue ich der Jugend von heute mehr zu. Der Gefühlspart kommt mir etwas zu gewollt vor. Etwas Abstand hier, eine zarte Berührung da, unausgesprochene Geheimnisse in vermehrter Form, liebevolle Worte dazwischengestreut - alles interessante Ansatzpunkte, die aber nicht wirklich miteinander harmonieren. Es ergibt sich alles, löst sich auf, ohne ein wirkliches Thema zu sein, das auch mal richtige Anstrengungsmomente hervorruft. Mein Fazit: "Was liest du gerade ?" "Ein Buch von meiner Leseliste für den Sommer." (Seite 46) "Der beste Sommer meines Lebens" ist ein Buch von meiner Liste an Sommerbüchern. Schnell ist es gelesen, es entführt auf eine zauberhafte Insel und lässt den Leser nicht nur an dem Leben der Protagonistin teilnehmen. Der Plot könnte um einiges intensiver wirken, wenn der Verlauf nicht so "geplant" und mit den Wiederholungen nicht so "eingeschränkt" wirken würde. Daher vergebe ich 3,5 Sterne. Für nur 3 Sterne hat mir die Idee zu dem Buch zu gut gefallen. Für 4 Sterne hat mir der Einklang gefehlt.

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  • Leichte Kost für den Sommer

    Der beste Sommer meines Lebens

    Kia

    Inhalt: DIe siebzehnjährige Em bekommt überraschend eine Einladung von ihrer bisher unbekannten Tante, den letzten Sommer vor dem College bei ihr auf der Insel in einem Bed & Breakfast zu verbringen. Sie nimmt an um den ganzen Druck von daheim zu entfliehen, denn von ihr wird gutes Betragen und eine Karriere als Anwältin erwartet. In den Ferien kann sie endlich alle Konventionen ablegen, Kochen, sich mit Jungen verabreden und ihre warmherzige Tante kennenlernen. Doch warum ist ihre Familie so zerrissen? Meine Meinung: Bei dem Buch handelt es sich um eine leichte, kurzweilige Sommerlekture, die mir für ein paar Stunden ein Gefühl von Sonne, Strand, Meer, ein paar Dates und leckerem Essen gezaubert hat. Der Schreibstil lässt sich sehr schnell und flüssig lesen. Die Handlung fand ich gerade zu Beginn sehr vorsehbar, allein schon nur mit dem Klappentext erschließt sich die Rahmenhandlung. Dass es doch noch eine größere Wendung gibt, die ich so nicht erwartet hatte, hat mich sehr positiv überrascht. Dennoch wirkt die Geschichte in Teilen auf mich etwas zu sehr konstruiert und gewollt. Z. B.: Weshalb wir eine Tante jahrelang mit aller Macht verschwiegen und dann gibt es plötzlich einen Brief und es ist vollkommen ok, wenn Em gleich einen Monat bei ihr lebt? Wieso gibt es in einem kleinen Bed & Breakfast einen Koch, der erlesene Zutaten und feinste Kreationen auftischt? Hinzu kommt, dass das Buch gerade bei negativen Gefühlen seine Schwächen hat. Sie waren mir zu flach und unrealistisch. Em sagt zwar, sie möchte keine Anwältin sondern Köchin werden, aber von Kampfesgeister oder (zumindest innerer) Rebellion ist keine Spur. Auch bei Dates mit verschiedenen Jungs: Keine Eifersüchteleien. Der große Familienzwist: Keine Vorwürfe, emotionale Ausbrüche, hysterische Schreie, fliegende Teller, herzzerreißende Beteuerungen... nur Verständnis und Rücksichtnahme. Fazit: Eine schöne Lektüre, wenn man sich nach Urlaub und ein paar leichte, erholsame Stunden sehnt. Etwas mehr Tiefen und Pfeffer hätten aber auch nicht geschadet.

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    • 2
  • Mittelmäßig!

    Der beste Sommer meines Lebens

    splitterherz

    27. April 2014 um 19:22

    "Noch ein paar Wochen... bei diesem Gedanken musste ich unwillkürlich seufzen. Noch so viel Zeit, meinen Sommer an diesem unglaublichen Ort zu genießen. Noch so viel Zeit, bevor ich zurückmusste... zurückmüssen. Meine Freude verwandelte sich in Melancholie, als ich an die strikten Regeln zu Hause dachte." ["Der beste Sommer meines Lebens" // Shannon Greenland // S. 106] Erster Satz: Ich ritt die Welle bis zum Land, wo das Brett aufsetzte und ich herunterfiel. Inhalt: Das Leben der siebzehnjährigen Elizabeth Margaret (von ihrer Schwester auch Em genannt) ist von den Erwartungen ihrer Eltern bestimmt. Nach der Schule wird sie Jura studieren und Anwältin werden, zumindest ist es das, was sie immer wieder runterrattert, wenn sie gefragt wird, was sie später einmal werden will. Was sie jedoch wirklich will - nämlich Köchin werden - hält sie mühevoll zurück, schließlich würden ihre Eltern das niemals verstehen. Als sie nach ihrem Schulabschluss von ihrer ihr bisher unbekannten Tante Tilly eingeladen wird, den letzten Sommer vor dem Studium in deren Bed & Breakfast auf einer Insel zu verbringen, sagt Elizabeth Margaret natürlich zu. Nach der strengen Planung ihrer Eltern, findet sie sich auf der Insel in völliger Freiheit wieder und lernt sich selbst und das Leben kennen. Doch neben dieser Erkenntnis findet sie noch etwas anderes, etwas, das ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Schreibstil: Shannon Greenland schreibt jugendlich frisch und simpel und bleibt dabei leider ein wenig plump. Die Sätze wirken zeitweise sehr aneinandergereiht, die Dialoge hölzern und fahl. Während sie es schafft, die Insel und die Umgebung wunderschön zu beschreiben, leidet der sonst schon konstruiert wirkende Plot unter der etwas eintönigen Schreibweise, was dazu führt, dass man gerne einmal Sätze überliest, die einfach nicht wichtig und besonders platt erscheinen. Es bringt einfach wenig Atmosphäre, wenn man in einem Buch ständig liest, was wer wie getan hat und das in einer solchen Monotonie, dass sich die Geschichte manchmal etwas zieht, obwohl das Buch an sich doch nicht sonderlich dick ist. Hier wäre viel mehr Potenzial vorhanden gewesen - Schade! Meine Meinung: Eine Sommerlektüre für Zwischendurch geht immer - so oder so ähnlich lässt sich meine Beziehung zu den lockerleichten und oft auch seichten (nein, der Reim war ungeplant) Geschichten beschreiben, denn mal ehrlich: Geschichten über Sonne, Sommer, Strand und Meer lesen sich meistens so schnell weg, dass sie eher kleine Appetizer sind - es gibt Ausnahmen, aber "Der beste Sommer meines Lebens" ist leider keine. Was heißt leider? Schlecht ist die Geschichte nämlich sicherlich nicht, sonderlich gut allerdings auch nicht. Das Buch bewegt sich in einem guten Mittelmaß, weil es sich leicht weglesen lässt, aber dennoch einfach nicht DAS Sommerbuch schlechthin ist. Dafür ist die Geschichte einfach viel zu aufgesetzt, konstruiert von Anfang bis Ende - man könnte fast sagen, man merkt, dass diese Geschichte geschrieben wurde, auch wenn sie so gesehen sicherlich aus dem Leben gegriffen sein könnte. Dennoch merkt man dem Buch an, dass es jemand erfunden hat, denn es wirkt einfach unnatürlich und geplant, was dem Ganzen schnell die Leichtigkeit und den Spaß nimmt. Das fängt leider schon bei der Protagonistin Elizabeth Margaret (und ja, sie wird sie zwischenzeitlich wirklich genannt), glücklicherweise auch Em gerufen, an, die sicherlich sympathisch ist und auch ihre Macken hat, aber prinzipiell einfach nicht natürlich wirkte. Ihre 'Entwicklung' geht einfach zu schnell, ihre Gedanken springen viel zu direkt und wenn sie etwas wirklich betrübt, hält das meistens nur eine ganze Seite an, obwohl es im Grunde schwerwiegende Probleme wären. Schlimm war sie nicht, da kenne ich definitiv schlimmere Protagonistinnen, aber Em ist dennoch eine Figur, mit der ich nicht wirklich warm geworden bin, ja, zu der ich einfach keinen Draht hatte. Die Dinge, die sie ausgemacht haben, wirkten erzwungen und gewollt, ebenso ihre Gefühle für Cade, was ein weiteres Kapitel dieses Buches ist, das einfach nicht schön aussehen wollte. Warum? Weil sich für mich einfach nichts zwischen den beiden aufbauen wollte - was womöglich auch daran liegt, dass Cade ein absolut blasser 0-8-15 Charakter ist, den man gut und gerne mit den meisten männlichen Jugendbuchfiguren hätte austauschen können, ohne dass man es bemerkt hätte. Die Autorin hat dann noch den Versuch gestartet, die Beziehung mit einer klitzekleinen Dreiecksgeschichte prickelnder zu machen, was in meinen Augen ein ziemlich sinnloses Unterfangen ist. "Gwenny sprach immer vom "Wow-Faktor" und ich fühlte ihn sofort. Ich lehnte mich an Cade, als er mich immer leidenschaftlicher küsste. Der Rest der Welt hörte auf zu existieren. Es war, als wären wir die einzigen Menschen im Universum." [S. 1] Aber es gibt auch Sonnenseiten an dieser Geschichte - im wahrsten Sinne des Wortes -, denn Greenland ist es sehr gut gelungen, die sommerliche Atmosphäre einzufangen und zu beschreiben. Sowieso ist ihr die Beschreibung der Ortschaft gut gelungen und man hat sich direkt irgendwie zu Hause gefühlt in dem Bed & Breakfast von Ems Tante. Alles wirkte warm und heimelig, was ich wirklich schön fand, aber leider reicht eine warme Umgebung nicht immer aus. Dabei wäre doch eigentlich viel Potenzial vorhanden gewesen, denn die Geschichte und die Schicksale der Figuren hätte so einiges an Raum für einen dramatisch-emotionalen Plot geboten, der sich nicht auf nur laschen 240 Seiten abspielt. Man hätte der Geschichte bloß ein wenig Raum und ein bisschen mehr Entwicklung geben müssen - hier gilt tatsächlich der Reifeprozess, der der Geschichte einfach gefehlt hat. Es gab so viele Handlungsstränge und Gedanken, die man weiter hätte ausführen können, aber am Ende wirkte die Geschichte wie eine Ziehharmonika, die man fest zusammengedrückt hat. Die Familiengeschichte und das Ende haben mich dennoch berührt, so ist es nicht, aber ich denke einfach, dass man da noch mehr hätte rausholen können, ohne das alles so gehetzt wirkt. Versteht mich nicht falsch, die Geschichte ist sicherlich schön für den Sommer und eignet sich perfekt für warme Tage, an denen man einfach nur Abschalten will, aber es gibt bessere Sommerbücher, die auch tatsächlich einiges an (für die Hitze erträgliche) Tiefe zu bieten haben ohne dabei dramatisch oder zu langwiedrig zu werden. Diese Kurve hat "Der beste Sommer meines Lebens" einfach nicht bekommen! Fazit: Die beste Sommerlektüre meines Lebens ist dieses Buch leider nicht, auch wenn Greenland einige magische Momente geschaffen hat. Im Gesamtbild wirkt das Buch wie eine Ziehharmonika, die man zu fest zusammengedrückt hat: aufgesetzt, gehetzt und einfach zu gewollt. Potenzial ist definitiv vorhanden, nur genutzt wurde es nur in den seltensten Fällen, was sehr schade ist, da ich gerne viel mehr über die wirklich sympathischen Figuren erfahren hätte. Entwicklung und ein gewisser Reifeprozess - das hätte der Geschichte das gewisse Etwas verpassen können, aber für einige vergnügsame Stunden an heißen Tagen eignet sich das Buch dennoch. Nur zu viel erwarten sollte man nicht.

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  • locker leichte Sommerlektüre

    Der beste Sommer meines Lebens

    Manja82

    26. April 2014 um 17:35

    Kurzbeschreibung: Eine unerwartete Begegnung mit einem interessanten Jungen ... Die Möglichkeit, ihrer heimlichen Leidenschaft nachzugehen ... Die Freiheit, die zu sein, die sie schon immer sein wollte ... Als Em die Einladung ihrer Tante annimmt, den Sommer in deren Bed & Breakfast auf einer traumhaft schönen Insel zu verbringen, ahnt die Siebzehnjährige nicht, dass diese Entscheidung ihr Leben von Grund auf verändern wird. Zu Hause war alles streng durchgeplant: Schule, Elitecollege, Karriere als Anwältin. Ihre Tante dagegen ermutigt sie, ihrer heimlichen Leidenschaft - dem Kochen - nachzugeben. Und dann gibt es da noch Cade, den gutaussehenden, aber unzugänglichen Jungen, mit dem Em mehr verbindet, als sie erst glaubt ... (Quelle: bloomoon) Meine Meinung: Ganz überraschend bekommt die 17-jährige Em Post von der ihr unbekannten Tante Tilly. Diese lädt Em ein den letzten Sommer vor dem College bei ihr im Bed & Breakfast zu verbringen. Em ist sofort Feuer und Flamme und nachdem sie ihre Eltern letztlich auch überzeugen konnte geht die Reise los. Auf der Insel bei Tilly kann Em endlich einmal sein wie sie möchte, ganz ohne Etikette und Regeln. Sie genießt das Leben und vor allem endlich kann sie kochen so viel sie möchte. Was Em nicht ahnt, dieser Sommer wird ihr Leben komplett auf den Kopf stellen … Das Jugendbuch „Der beste Sommer meines Lebens“ stammt von der Autorin Shannon Greenland. Es ist hier in Deutschland ihr Debütwerk, mit dem sie Leser ab ca. 14 Jahre anspricht. Die Protagonistin Em, eigentlich heißt sie Elisabeth Margareth, war mir von der ersten Seite an sofort sympathisch. Sie ist 17 Jahre alt und man kommt nicht umher, man muss sie mögen. Em kommt aus gutem Hause, ihr Leben nach der Schule ist bereits vorbestimmt. Sie wird aufs College gehen und Anwältin werden. So jedenfalls haben es ihre Eltern vorgesehen. Doch in Wirklichkeit möchte Em gar nicht Jura studieren. Viel lieber möchte sie Kochen, ihr Hobby liebend gerne zum Beruf machen. Doch das passt nicht in die Lebensumstände und ihre Eltern sehen das gar nicht gerne. Als Em bei ihrer Tante Tilly ist blüht sie auf. Sie genießt ihr Leben einfach. Gwenny ist Ems jüngere Schwester. Das Verhältnis der beiden ist sehr innig, sie halten fest zusammen. Gwenny mochte ich ebenfalls von Beginn an. Tante Tilly ist ein herzlicher fröhlicher Mensch, den man einfach mögen muss. Sie lacht gerne und genießt ihr Leben in vollen Zügen. Auf der Insel betreibt sie ein Bed & Breakfast. Das Tilly ein Geheimnis hat wird im Verlauf der Handlung klar. Cade lebt auf der Insel und arbeitet bei Tilly. Er ist in Ems Alter und zwischen den beiden ist mehr, das Knistern ist förmlich zu spüren. Aber auch Cade verbirgt ein Geheimnis, das erst zum Ende hin ans Licht kommt. Neben diesen genannten Charakteren gibt es noch weiter. Beispielsweise Jeremy, ein Junge aus ebenso gutem Hause, der auch etwas für Em übrig hat, oder auch Frederik, Ems Cousin, oder auch die Angestellten im Bed & Breakfast Domino oder Beth. Sie alle sind vielseitig gestaltet und vorstellbar. Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und flüssig. Man kann das Buch quasi in einem Rutsch durchlesen. Die Umgebung der Insel und das Bed & Breakfast von Tilly sind wunderbar beschrieben. Man bekommt regelrechtes Fernweh. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Em in der Ich-Perspektive. So kann man sich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen und baut eine Bindung zu ihr auf. Die Handlung selber ist leicht und locker. Sie macht Lust auf Sommer, Sonne, Strand und Meer. In die Handlung integriert ist neben einer Lovestory auch ein Familiengeheimnis, das erst am Ende gelüftet wird. Zwar ist die Handlung in gewisser Weise vorhersehbar, doch das stört hier nur bedingt. Das Ende mit der Auflösung des Geheimnisses hat mich ein wenig überrascht und mir gut gefallen. Es passt zur Gesamthandlung und hat mich als Leser zufrieden zurückgelassen. Fazit: „Der beste Sommer meines Lebens“ von Shannon Greenland ist ein locker leichtes Jugendbuch, das sich ideal als Lektüre für zwischendurch eignet. Sympathische Charaktere, der leichte Schreibstil und eine schöne, wenn auch teilweise vorhersehbare, Handlung mit integrierter Lovestory haben mich wirklich gut unterhalten und mir angenehme Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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