Shannon Hale Das Buch der Tausend Tage

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Inhaltsangabe zu „Das Buch der Tausend Tage“ von Shannon Hale

Eine unvergessliche Heldin, die mit ihren magischen Heilkräften das Schicksal der Welt verändert Dashti ist fünfzehn als sie mit Lady Saren in einen Turm eingesperrt wird. Lady Saren hat einem grausamen Verehrer die Ehe verweigert und muss dafür büßen. Jetzt liegt es in Dashtis Händen, für sich und ihre Herrin zu sorgen. Doch da erscheinen gleich zwei Anwärter um Lady Sarens Hand – einer willkommen, der andere eine dunkle Bedrohung. Sie bringen Hoffnung und Gefahr, nicht zuletzt für Dashti, die sich in einem gewagten Spiel als Lady Saren ausgibt …

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  • Rezension zu "Das Buch der Tausend Tage" von Shannon Hale

    Das Buch der Tausend Tage
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    16. December 2010 um 17:54

    KLAPPENTEXT: Dashti ist fünfzehn als sie mit Lady Saren in einen Turm eingesperrt wird. Lady Saren hat einem grausamen Verehrer die Ehe verweigert und muss dafür büßen. Jetzt liegt es in Dashtis Händen, für sich und ihre Herrin zu sorgen. Doch da erscheinen gleich zwei Anwärter um Lady Sarens Hand – einer willkommen, der andere eine dunkle Bedrohung. Sie bringen Hoffnung und Gefahr, nicht zuletzt für Dashti, die sich in einem gewagten Spiel als Lady Saren ausgibt … ZUR AUTORIN: Shannon Hale hat bereits mit 10 Jahren begonnen Bücher zu schreiben. Sie gewann zahlreiche Auszeichnungen für ihre Jugendbücher. Unter anderem den Newbery Honor Award. Sie hat außerdem zwei Bücher für Erwachsene geschrieben, die aber leider noch nicht ins Deutsche übersetzt wurden. "Das Buch der tausend Tage" beruht auf dem Märchen der "Jungfer Marlen" aufgeschrieben von den Brüdern Grimm, von der Autorin allerdings großzügig mit künstlerischen Freiheiten bedacht. EIGENE MEINUNG: Es gibt so Bücher, die einem besonders ans Herz gehen. Die einen besonders berühren. Von denen man auch nach dem Lesen noch lange Gänsehaut hat. Die man so schnell nicht vergisst. "Das Buch der tausend Tage" ist so ein Buch. Ein Buch, das einen Wirbelwind der Gefühle auslöst. Der Leser wird hin und hergeworfen von lachen zu weinen, von verzweifeln zu hoffen, eingebettet in eine poetisch, schöne, leichte Schreibe. Ich kann sehr gut verstehen, dass Stephenie Meyer dieses Buch als ihr "neues Lieblingsbuch" betitelt. Dashti ist ein Aratenmädchen, das ist ein Volksstamm der Mongolei, und ganz besonders. Sie kann mit Hilfe von Heilgesängen Menschen helfen und Tiere bezähmen. Sie ist außerdem die treuste Dienerin und beste Freundin, die man sich wünschen kann. Immer weiß sie einen Rat und immer will sie für alle das Beste. Selbst als sie mit Lady Saren im Turm eingesperrt ist, versucht sie noch das Gute darin zu sehen. Dashtis Angewohnheit in allem etwas positives zu sehen, öffnet für den Leser einen ganz neuen Blickwinkel der Dinge. Wie wäre es selbst in einem Turm eingesperrt zu sein? Was würde man am meisten vermissen? Den Himmel, die Sonne, die Luft? Den Duft von Blumen, das Gezwitscher von Vögeln, das Leuchten der Sterne? Sie versucht immer mit einem Lächeln durchs Leben zu gehen, weshalb sie vom Leser sofort ins Herz geschlossen wird. Khan Tegus, der gute der beiden Anwärter, ist ein bemerkenswerter junger Mann und genau so, wie man sich einen Herrscher wünscht. Mutig und selbstlos steht er seinem Volk bei, wobei vor allem Gerechtigkeit eine seiner Stärken ist. Lord Khasar dagegen ist die dunkle Macht. Die Bedrohung. Schon bei der Erwähnung seines Namens fängt Lady Saren an zu zittern. Und das nicht ohne Grund, denn er hat ein düsteres Geheimnis. Ich hatte recht schnell eine Vermutung was das sein könnte, fand ihn aber dennoch sehr angsteinflößend. Ich mochte so gern, dass Dashti eine besondere Wirkung auf Tiere hat. Sie freundet sich mit einem Yak an. Kleine Nebensächlichkeiten, die dem Leser ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Aber auch die Wirkung der Tiere auf den Menschen bekommt im Buch ein besonderes Augenmerk. Kater Mylord schafft es, Dashti immer wieder aufzuheitern und er ist es auch, der Saren wieder ein bisschen Mut bringt. Eine Teil der Geschichte, der mir besonders gut gefällt, da auch ich weiß, welche Wirkung eine schnurrende Katze haben kann. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Tagebuchartige Aufzeichnungen aus Dashtis Persepktive ziehen den Leser von der ersten Seite ins Geschehen hinein und lassen nicht mehr los (hab das Buch heute komplett durchgelesen). Mit ihrer poetischen Schreibe, die aber trotzdem leicht und flüssig zu lesen ist, kreiert die Autorin eine märchenhafte Atmosphäre, vor dem Hintergrund der mongolischen Steppe in einer mittelalterlichen Zeit. Die Emotionen der Protagonistinnen sind so lebhaft geschrieben, dass man sofort mitfühlen muss. Vor allem das Gefühl der Verzweiflung hat mich an manchen Stellen ganz schön mitgenommen. Ein schönes Buch über Freundschaft und die großen und kleinen Dinge des Glücks, mit einem Hauch Fantasy. Nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene ein Lesevergnügen.

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