Shannon K. Butcher Mein auf ewig

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Inhaltsangabe zu „Mein auf ewig“ von Shannon K. Butcher

Seit Tagen hat die Reporterin Elise McBride nichts mehr von ihrer Schwester Ashley gehört. Ihre Sorge wächst, denn in Chicago treibt ein Serienmörder sein Unwesen, der Frauen entführt und auf grausame Weise umbringt. Ist Ashley sein nächstes Opfer geworden? Elise macht sich auf die Suche nach ihr. Noch hofft sie, ihre Schwester lebend wiederzufinden. Bei ihren Nachforschungen begegnet Elise der attraktive Ex-Polizist Trent Brady, der ihr seine Hilfe anbietet. Beide fühlen sich augenblicklich zueinander hingezogen. Da gerät auch Elise ins Visier des Mörders.

Ich habe schon eine kurze Leseprobe gelesen und es hört sich wirklich viel versprechend an ;-)

— Weeklywonderworld

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  • Rezension: Mein auf ewig

    Mein auf ewig

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. January 2014 um 18:50

    Zum Inhalt: Bereits seit Tagen hat die Journalistin Elise McBride nichts mehr von ihrer jüngeren Schwester Ashley gehört und ihre Sorge wächst. Hals über Kopf reist sie nach Haven um dort im Haus von Ashley nach Hinweisen zu suchen. Doch ihre Schwester bleibt verschwunden. Elise trifft auf Trent einen ehemaligen Polizisten und Nachbarn von Ashley. Zusammen gehen sie dem Verschwinden von Ashley nach und schon bald wird klar, dass die junge Frau in die Hände eines Serienmörders geraten ist und von dem es bisher keinerlei Spuren gibt. Er hinterlässt verstümmelte Leichen von jungen Frauen, die im Wasser gefunden werden. Ein Muster wird erst deutlich, als Ashley vermisst wird. Die Angst um Ashley wächst von Stunde zu Stunde und lässt Elise immer mehr verzweifeln ...  zum Glück ist dort noch Trent, der aber den Serienmörder auch nicht daran hindern kann, Elise in seine Gewalt zu bringen... Meine Meinung: Zu allererst muss ich sagen, wow! Was für ein Buch. Gerade eben habe ich es erst fertiggelesen und muss sagen, ich konnte es die letzten dreihundert Seiten nicht mehr aus der Hand legen (obwohl es nur 380 Seiten hat), sodass ich es innerhalb von gestern und heute durchgelesen habe. In den ersten Kapiteln wird nicht deutlich was mit Ashley geschehen ist, was der Geschichte noch einmal Spannung verleiht. Erst in ungefähr der Mitte des Buches erfährt man die traurige Wahrheit, Ashley ist wirklich in den Fängen des Serienmörders und was sie dort erlebt, ist grauenhaft. Was der Autorin gekonnt gelungen ist, ist die Beschreibung von Situationen und das weglassen bestimmter Details, so dass sich bei mir eine Gänsehaut bildete oder ich Herzrasen bekam, da ich immer eine Szene vor Augen hatte und dadurch, dass die Autorin bestimmte Details nur Anschnitt oder gar wegließ, hatte ich noch mehr Möglichkeiten meiner Fantasie nachzugehen. Auch wenn ich das teilweise gar nicht wollte, glaubt mir. Die Szenen in denen der Leser aus der Sicht des Mörders liest, sind genauso aufgebaut, er denkt sinnlich freudig darüber nach, was er seinen Opfern antun möchte oder schon angetan hatte, aber die Autorin geht dabei nicht ins Detail = Kopfkino! Die beiden Charaktere Elise und Trent könnten unterschiedlicher nicht sein und geraten des öfteren aneinander, besonders wenn es um Elises Sicherheit geht. Stellenweise ging es mir sogar auf die Nerven, Elise war manchmal richtig naiv. Sie denkt nicht richtig nach, will bloß handeln ohne alles richtig durchdacht zu haben. Wenn man diese Eigenschaft allerdings mit ihrer Situation verbindet, erscheint es einem wieder logisch wie sie reagiert. Will sie doch nur ihre Schwester finden. Dennoch ging es mir wirklich auf die Nerven, dass sie Trent immer wieder anmaulte oder verbal Angriff. Der Mann wollte nur, dass sie in Sicherheit blieb und wurde dafür regelmäßig angegiftet. Bei Elise war ich mir beim Lesen nicht ganz sicher, ob sie nicht eine zweite Persönlichkeit besaß, auf der einen Seite war sie so darauf bedacht ihre Schwester zu finden und auf der anderen Seite war sie die heiße Verführerin, wo sie ihre Aufgabe Ashley zu finden vollkommen vergaß. Beide Charaktere haben ihre eigenen Container aus der Vergangenheit mit sich herumzuschleppen, so hat ein tragischer Unfall dazu geführt, dass Trent nicht mehr als Polizist arbeitete und Elise glaubte aufgrund ihrer familiären Vergangenheit nicht mehr an die Liebe. Teilweise konnte ich ihre Beweggründe nachvollziehen, aber auch Trent ging mir auf zwei, drei Seiten auf den Keks. Aber dann habe ich weitergelesen und den genervten Zustand wieder vergessen, da Trent wieder der Mann war, der er eigentlich war. Die Spannung darf aber auch nicht vergessen werden, auch wenn zwischendurch immer wieder romantische Stellen zwischen Elise und Trent auftauchten, wurden diese ziemlich schnell durch einen Spannungsbogen nach oben verscheucht, sei es nur durch den Wechsel in die Perspektive des Serienmörders oder in die von Ashley. Ebenfalls dürfen die anderen Charaktere wie Trents Bruder Sam oder der Polizist aus Chicago nicht vergessen werden. Fazit: Ich habe mich lange auf dieses Buch gefreut und es stand schon eine Weile auf meiner Wunschliste. Endlich habe ich es gelesen und kann insgesamt sagen, das mich dieses Buch schon zufrieden zurücklässt. Obwohl beide Charaktere ihre Macken haben, habe ich mich vor allem in Trent verliebt. Wie schrieb die Autorin im Schlusswort? Man kann sich in viele Männer verlieben, ohne den eigenen zu betrügen. ;-) Insgesamt gebe ich dem Buch "Mein auf ewig" 4,5 von 5 Punkten.  http://buecherdreams.blogspot.de/

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  • Liebesroman in spannender Verpackung

    Mein auf ewig

    gst

    04. September 2013 um 09:04

    Zuallererst eine Warnung: Wer einen reinrassigen Thriller erwartet, wird sicherlich enttäuscht werden! Hier dreht es sich um eine hübsche Liebesgeschichte. Oder rankt sich die Liebesgeschichte um die eigentliche Story? Auf jeden Fall gehören beide untrennbar zusammen, weil sich die beiden Liebenden erst durch das Verschwinden einer jungen Frau kennenlernen. Deren Schwester bricht eine Reportagereise ab und reist extra aus Hongkong an, um zu sehen, warum sie die Jüngere nicht erreichen kann. Als sie ins Haus der Schwester einbricht, wird sie von deren Nachbarn beobachtet - einem ehemaligen Cop (der mit vielen Selbstzweifeln behaftet ist). Er unterstützt sie - erst gegen seinen Willen - bei der Suche nach der Verschwundenen. In einem weiteren Erzählstrang beobachtet der Leser einen Psychopathen, der auf Frauenfang ist, um sich aus deren Körpern die perfekte Gesellin zu basteln ... Ich fand das Buch gut lesbar und so spannend, dass ich die 396 Seiten innerhalb von zwei Tagen verschlang. Sicherlich ist dieser Thriller keine hohe Literatur, aber das erwarte ich von dieser Art Bücher auch nicht. Drei Punkte ist er aber allemal wert. 

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  • Rezension zu "Mein auf ewig" von Shannon K. Butcher

    Mein auf ewig

    jimmygirl26

    19. August 2012 um 08:06

    Ein tolles und spannend geschriebenes Buch bei dem es mir unmöglich war es aus der Hand zu legen.

    Elise sucht seit Tagen nach ihrer Schwester Ashley die spurlos verschwunden ist, Hilfe bekommt sie vom Nachbarn der Schwester und EX-Cop Trend, doch schon bald müssen beide feststellen das Elise im Visier der Mörders ist. Werden sie Ashley finden bevor es zu spät?

  • Rezension zu "Mein auf ewig" von Shannon K. Butcher

    Mein auf ewig

    BeateT

    04. July 2012 um 09:25

    Inhalt: Seit Tagen hat die Reporterin Elise McBride nichts mehr von ihrer Schwester Ashley gehört. Ihre Sorge wächst, denn in Chicago treibt ein Serienmörder sein Unwesen, der Frauen entführt und auf grausame Weise umbringt. Ist Ashley sein nächstes Opfer geworden? Elise macht sich auf die Suche nach ihr. Noch hofft sie, ihre Schwester lebend wiederzufinden. Bei ihren Nachforschungen begegnet Elise der attraktive Ex-Polizist Trent Brady, der ihr seine Hilfe anbietet. Beide fühlen sich augenblicklich zueinander hingezogen. Da gerät auch Elise ins Visier des Mörders ... Meine Meinung: Elise McBride macht sich Sorgen um ihre jüngere Schwester Ashley, die spurlos verschwunden zu sein scheint. Bei der Suche nach ihrer Schwester und dem Versuch, in ihr Haus zu gelangen trifft sie auf den ehemaligen Polizisten Trent Brady. Als er merkt, dass Elise fest entschlossen ist, auf eine Faust zu ermitteln, erklärt er sich bereit, ihr zu helfen und entdeckt dabei mit der Zeit seine Gefühle für sie. Die Autorin hat es geschafft, diese Mischung aus Romanze und Thriller schön zu kompinieren. Wobei der größte Teil des Buch eher die angehende Romanze zwischen Elise und Trent beinhaltet, was mich persönlich nicht gestört hat. Wer kann einem Mann, so wie Trent beschrieben wurde schon widerstehen. Der Crimeanteil ist sehr detailiert beschrieben und ich war faszieniert von dem Killer, wie brutal und krank man sein kann. Die Art wie er seine Opfer leiden ließ, war erschreckend.

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  • Rezension zu "Mein auf ewig" von Shannon K. Butcher

    Mein auf ewig

    sollhaben

    03. January 2012 um 14:51

    Elise Mcbride ist auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester Ashley. Die Polizei nimmt die Anzeige nicht wirklich ernst und deshalb nimmt Elise die Sache selbst in die Hand. Als sie mitten in der Nacht in die Wohnung ihrer Schwester einbricht, wird sie von dem Nachbarn und Ex-Polizist Trent Brady überrascht. Er hat ein wachendes Auge über Ashley geworfen, denn die Künstlerin ist derart in ihrer Welt gefangen, dass er sich Sorgen um sie macht, als sie einige Tage nicht auftaucht. Elise und Trent suchen also gemeinsam nach Spuren, um Ashley schnellstmöglich zu finden. Die freischaffende Journalistin Elise weiß eigentlich genau, wie sie Informationen sammeln muss. Nur in diesem Fall stößt sie bald an ihre Grenzen. Da kommen dann Trents Kontakte zur örtlichen Polizei ganz gelegen. Die Reporterin und der Ex-Polizist ermitteln miteinander und entdecken auch leidenschaftliche Gefühle füreinander. Ashley wird tatsächlich von einem Serienmörder gefangen gehalten. Dieser ist äußerst gefährlich und skrupellos. Als er schließlich auch noch Elise ins Visier nimmt, spitzt sich die Lage an. Meine Meinung: Also für einen Romantic Thriller war die Handlung wirklich sehr spannend. Es wurde auch aus der Sicht des Täters erzählt, um so eine Erklärung für sein Handeln zu geben. Dennoch ist es mehr eine Liebesgeschichte als Krimi. Da ich das von Beginn an wusste, hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Die zwei Hauptfiguren waren gut beschrieben und mir auch sehr sympathisch.

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  • Rezension zu "Mein auf ewig" von Shannon K. Butcher

    Mein auf ewig

    Buechersuechtig

    04. December 2011 um 22:18

    DIE GESCHICHTE... Als die 22-jährige Ashley ohne ein Lebenszeichen verschwindet, macht sich ihre ältere Schwester Elise McBride große Sorgen und versucht deshalb, in Ashleys Haus nach einem Lebenszeichen zu suchen. Dabei wird sie Trent Brady, einem ehemaligen Polizisten und Ashleys Nachbarn, überrascht, der sie für eine Einbrecherin hält. Nachdem in letzter Zeit einige Frauen in Haven verschwunden bzw. Frauenleichen aufgetaucht sind, befürchtet Elise, dass ihre Schwester einem Serienkiller zum Opfer gefallen sein könnte. Gemeinsam mit Trent macht sich die Reporterin auf die Suche nach ihrer Schwester und versucht, die Anziehungskraft, die von dem attraktiven Ex-Cop ausgeht, zunächst zu ignorieren... MEINE MEINUNG: "Mein auf ewig" ist mein erstes Buch dieser Autorin und ich habe es mir aufgrund von positiven Rezensionen zugelegt. Die Hoffnungen waren sehr hoch gesteckt, konnten allerdings nicht ganz erfüllt werden. Warum, könnt ihr gleich nachlesen... Als Handlungsorte dienen die Städte Haven bzw. Chicago im US-Bundesstaat Illinois, die Handlungsdauer umspannt schätzungsweise 2 Wochen. Elise McBride ist die ältere Schwester der künstlerisch begabten, chaotischen Ashley. Als freie Journalistin reist die hübsche, eigensinnige Blondine auf der ganzen Welt herum, weshalb sie oft mit ihrer Schwester telefoniert. Trent Brady hat vor 2 Jahren den Polizeidienst quittiert und arbeitet seitdem in der Gartenbaufirma seines Bruders. Der gutaussehende, durchtrainierte Nachbar von Ashley ist von Elises Anblick überwältigt und so entspinnt sich zwischen den Beiden bald eine Romanze... Die mitwirkenden Protagonisten sind interessante Charaktere, die allerdings ein klein wenig farblos bleiben und mit denen ich mich nicht wirklich identifizieren kann. Die Liebesgeschichte zwischen Elise und Trent kann ich nicht ganz nachvollziehen, denn wäre meine Schwester spurlos verschwunden, würde mich der sexy aussehende Nachbar sicher als letztes interessieren. Aber die Autorin wird sich schon etwas dabei gedacht haben... ;-) Nachdem ich wegen der Coveraufschrift auf einen Thriller eingestellt war, hat mich die Lovestory, die einen ordentlichen Teil der Handlung einnimmt, schon gestört. Außerdem gestaltet sich das Ganze ziemlich vorhersehbar und klischeehaft... Dagegen gefällt mir der Thrilleranteil recht gut. Ein paar unglaubwürdige Szenen sind in der Handlung zwar enthalten, die tun jedoch der enthaltenen Spannung keinen Abbruch. Die Identität des Täters wird schon relativ früh aufgedeckt, weshalb der Leser Elise, Trent und der Polizei immer einen Schritt voraus ist. Erzählt werden die Geschehnisse vorwiegend (in der 3. Person) von Elise und Trent, wobei zwischendurch einige Nebenfiguren die Begebenheiten aus ihrer Warte schildern, was die Geschichte abwechslungsreicher erscheinen lässt. Zartbesaitete Leser könnten sich eventuell an den bluttriefenden Szenen und den Fantasien des Killers stören. Shannon K. Butcher besitzt einen ansprechenden Schreibstil, der jedoch manchmal ins Theatralische bzw. Schmalzige abrutscht. Die Schriftgröße ist im Vergleich zu anderen Büchern relativ klein gehalten, was neben der stellenweisen Langatmigkeit den Lesefluss bremst. Lobend erwähnen muss ich zu guter Letzt das Ende, das mit einer interessanten Lösung sowie einem irren Motiv besticht. FAZIT: Wer gern Thriller liest, die eine Liebesgeschichte beinhalten und dem die oben erwähnten Mankos nichts ausmachen, ist mit "Mein auf ewig" sicher gut bedient. Ich hätte mir einen spannungsgeladenen Thriller mit allen Extras erwartet, doch bekommen habe ich einen halbwegs fesselnden Ladythriller, dem es leider an Tiefgang fehlt. Dafür erhält "Mein auf ewig" gute 3 1/2 STERNE.

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  • Rezension zu "Mein auf ewig" von Shannon K. Butcher

    Mein auf ewig

    Weeklywonderworld

    23. November 2011 um 00:19

    FAZIT : "Mein auf Ewig" von Shannon K. Butcher hat mir sehr gut gefallen. Ich fand die Handlung, die Charaktere und die Lovestory sehr schön geschrieben. Der Schreibstil war sehr flüssig und man kam schnell in die Story rein. Außerdem fand ich es aus der Sicht des Serienmörders sehr überzeugend geschrieben. Ich habe bevor ich mir, dass Buch besorgt habe, nur eine Leseprobe des Buches gelesen und die Story hat mich gleich angesprochen. Ich bin gespannt, wie jetzt "Blicke nicht Zurück" von Shannon K. Butcher wird.

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  • Rezension zu "Mein auf ewig" von Shannon K. Butcher

    Mein auf ewig

    Ami Li Misaki

    13. November 2011 um 18:16

    Elise McBride ist freie Journalistin. Mit ihrer jüngeren Schwester Ashley hat sie regelmäßig Kontakt. Als die sich aber nicht mehr bei Elise meldet, macht die junge Frau sich Sorgen. Kurzer Hand benachrichtigt sie die Polizei und fährt zu Ashleys Haus. Elise macht sich große Sorgen um ihre Schwester, die zwar öfter mal ein paar Tage wegfährt, sich doch immer bei ihr meldet. Die Polizei scheint nicht voranzukommen und so macht sich Elise selbst auf die Suche nach ihrer Schwester. Dabei lernt sie Ashleys Nachbarn, den Ex-Polizisten Trent Brady, kennen. Der hat seinen Dienst jedoch vor zwei Jahren nach einem Polizei-Unfall quittiert. Seitdem lebt er so dahin, doch als Elise seine Hilfe braucht, ist er zur Stelle. Die beiden sind nicht nur Ashley auf der Spur, sondern auch einem Serienkiller, der gar nicht leicht zu fassen ist... Butchers Schreibstil ist nicht sensationell oder außerordentlich. Er ist eingängig und flüssig, lässt sich leicht lesen und reißt vor allem gut mit. Was sehr an einem wirklich tollem Spannungsaufbau liegt. Erzählt wird die Geschichte um den Serienkiller, Ashleys Verschwinden und Elises Suche aus verschiedenen Sichten. Alle dritte Person, Vergangenheit. Hauptsächlich wird aber aus Elises und Trents Sicht erzählt. Der Leser erhascht aber auch Ausschnitte aus der Sicht des Serienmörders und Ashley. Ein bisschen erinnerte mich die Geschichte an Criminal Minds. Vielleicht wegen dem Serienmörder? Profiler spielen da nämlich eher keine Rolle und es wird auch kaum aus der Sicht der Polizisten erzählt. Gruselig war es teilweise die Sicht des Mörders, dessen Identität relativ schnell klar ist, zu lesen und darin einzutauchen. Obwohl man den Namen und ein paar Verhaltensmuster des Serienmörders kennt, kommt er vorerst nicht mit den Protagonisten in Berührung. So schnappt man zwar ein paar Szenen von ihm auf, weiß aber erst viel später, wer er genau ist. Da ich ja hauptsächlich Jugendbücher und Romantic Fantasy Romane lese und dem Genre Thriller/Krimi in gedruckter Form eher skeptisch gegenüber stehe, hat mich Mein auf ewig doch überrascht. Ich hätte beim besten Willen nicht gedacht, dass sich das Thema - Serienmörder - mit dem Genre - Romantic (!) Thrill (?) - so gut vertragen würde. Das liegt vor allem daran, dass ich mir einfach nicht ausmalen konnte, wie die Autorin in dieses ganze Setting eine Liebesgeschichte einflechten will, die nicht kitschig oder gezwungen ist. Bis ich zu eben jenem Punkt kam, konnte ich es mir wirklich nicht vorstellen. Klar, es hakt an der ein oder anderen Ecke, aber es gibt Schlimmeres. Denn im Fokus steht tatsächlich Ashleys Verschwinden und der Serienmörder. Wie gesagt, ich bin eigentlich kein Thriller-Leser. Ich gucke mir so was lieber an, aber dieser Roman hat mich voll und ganz gefesselt, sodass ich ihn beinahe in einem Rutsch durchgelesen hätte. Das mag auch daran liegen, dass dieser Genre-Mix für mich Neuland ist und die 'alten Hasen' das etwas kritischer betrachten würden. Endgültig aufgelöst, wird seine Identität, wie oben erwähnt, allerdings erst relativ spät. Wie eingangs schon erwähnt, kann der Leser auch für kurze Abschnitte in den Kopf des Mörders eintauchen und die Ereignisse aus seinen Augen betrachten. So kennt man auch von Anfang an seinen Namen und kann relativ schnell alle Puzzleteile zu ihm zusammensetzen. Trotzdem bekam so der 'Bösewicht' eine ganz besondere Art von Tiefe. Einmal in dieses - sorry - kranke Denken einzutauchen und diese Welt aus seinen Augen zu betrachten, war wirklich eine neue, beinahe erschreckende Erfahrung. So geht es für die Charaktere manchmal auch ein bisschen zu glatt. Es gab auch durchaus eine Szene, die mir schlichtweg zu kitschig war. Wäre die über den Bildschirm geflimmert, hätte ich die Augen zugemacht oder weggeschaut - was ich immer mache, wenn es zu schmalzig wird. Zum Glück erstreckte sich das nur über wenige Zeilen. Die Charaktere, vom Mörder abgesehen, waren allesamt interessant und sympathisch. Ich mochte sie gern, wenn sie auch keine 'Neuerfindungen' waren. Es herrschte eher bei deren Beziehung die 'typische' Problematik. Was mich fast ein bisschen Aufstöhnen ließ. Doch durch ihren beinahe ungebrochenen, fast unglaubwürdigen Kampfwillen, hat mich Elise dann doch als Heldin überzeugt. Die romantischen Elemente sind vorhanden, aber nicht dominant, was ich ganz wichtig fand. Dennoch ging mir die Liebesbeziehung zwischen Elise und Trent etwas zu schnell oder besser gesagt, wurde sie mir zu schnell zu ernst. Klar, wer viele Liebesromane, besonders Romantasy liest, für den ist dies nichts neues. Zumindest bei den Sachen, die ich bisher gelesen habe, ging es immer recht schnell zur Sache. Natürlich tut das der Story in meinen Augen keinen Abbruch. Dazu sei auch gesagt, dass die eigentliche Liebesszene sehr später das erste Mal beschrieben wird. Doch wenn man sich den Ablauf der Geschehnisse durch den Kopf gehen lässt, dann ist die Entwicklung der Gefühle doch rapide. Als, in meinen Augen, beinahe größten Pluspunkt kann ich nennen, dass es sich um einen Einzelband handelt. Die Geschichte ist also abgeschlossen, man steht nicht vor einem halbgaren Ende und fängt - nicht schon wieder - eine Reihe an. Zwar könnte rein theoretisch noch ein Band folgen, aber diese Geschichte ist (und bleibt) abgeschlossen. Zuletzt möchte ich noch allen sehr spoilerphoben Lesern sagen, dass die Inhaltsangabe, wenn ich es ganz penibel, genau und streng nehmen würde, einen Spoiler enthält. Ich bin ja gegen "richtige" spoiler sehr allergisch, aber in diesem Fall hat es mich überhaupt nicht gestört, weil der "Spoiler" kein großer Wendepunkt in der Geschichte ist oder gar überraschend/unerwartet kommt. Zumindest nicht für die, die ein gewisses Gespür für Geschichten haben. Kurz: Ein spannender, nervenkitzelnder Ausflug in ein - für mich - neues Genre. Ich bin jetzt dem Thriller- oder Romantic Thrill Genre weit weniger abgeneigt. Besonders die unterschiedlichen Sichtweisen, aus denen die Geschichte erzählt wird, geben dem Roman eine besondere Dynamik. Wer mit ein bisschen Romantik leben kann, die wirklich nicht dominant, aber an manchen Stellen ein bisschen schnell und kitschig ist, der wird hier einen wahren Page-Turner finden. Einen Blick kann man auf jeden Fall riskieren.

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  • Rezension zu "Mein auf ewig" von Shannon K. Butcher

    Mein auf ewig

    Rosenmaedchen

    30. October 2011 um 01:43

    Seit Tagen hat die Reporterin Elise McBride nichts mehr von ihrer Schwester Ashley gehört. Das ist sehr ungewöhnlich, denn normalerweise telefonieren die beiden regelmäßig. Elises Sorge wächst, als sie erfährt, dass in Chicago ein Serienmörder sein Unwesen treibt, der Frauen entführt und auf grausame Weise umbringt. Ist die stets etwas konfuse und sorglose Ashley sein jüngstes Opfer geworden? Die Polizei glaubt nicht an ein Verbrechen, da Ashley die Angewohnheit hat, des Öfteren für ein paar Tage zu verschwinden. Elise versucht verzweifelt, ihre Schwester auf eigene Faust zu finden. Als sie auf der Suche nach Hinweisen in deren Haus einbricht, wird sie von Ashleys attraktivem Nachbarn Trent Brady überrascht. Der Ex-Cop, der vor zwei Jahren seinen Dienst bei der Polizei quittierte, nachdem durch seinen Fehler sein Partner schwer verletzt wurde, bietet ihr seine Hilfe an. Gemeinsam folgen sie Ashleys Spuren und kommen dem Killer dabei gefährlich nahe. Als auch Elise in das Visier des Mörders gerät, muss sich Trent den Dämonen seiner Vergangenheit stellen, wenn er die Frau, in die er sich auf den ersten Blick verliebt hat, nicht verlieren will… •●• Ich war schon ziemlich gespannt auf das Buch. Meine Freundin fand es ziemlich gut und da habe ich es ausprobiert. Ich hatte schon mehrere Ausflüge in den Romantic-Thrill-Bereich, aber dieser war anders. Es war blutiger, fast zu blutig für mich, aber ich bin da auch etwas empfindlich. Vielleicht ist genau das der Grund, wieso ich dieses Buch nicht 0-8-15 fand, wie so viele andere, sondern richtig gut. ~ Schon auf den ersten Seiten merkt man, wie sehr Elise ihre kleine Schwester Ashley eigentlich liebt. Sie haben ein sehr enges Verhältnis, und doch redet sich Elise immer wieder ein, sie sei schuld daran, dass Ashley verschwunden ist. Das konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Sie hat ihren Traum gelebt und Ashley ihren ebenfalls – da hat Elise ihre Schwester nicht im Stich gelassen. Doch genau dieser Gedanke lässt Elise verzweifelt nach ihrer Schwester und Informationen über ihr Verschwinden suchen. Sie ist hartnäckig und egal, wie gefährlich es werden kann, sie macht alles mit. Diese Seite bewundere ich etwas an ihr, sie würde jederzeit ihr Leben für ihre Schwester aufs Spiel setzen, Hauptsache sie wird gefunden. Aufgeben? Pah, dieses Wort gibt es in ihrem Wortschatz gar nicht. Ihre Mutter behütete die beiden Schwestern immer sehr und nach ihrem Tod wollten die beiden die Welt entdecken, jede für sich. Das sie sich dazu trennen mussten, ist verständlich. Aber das Elise sich daran die Schuld gibt, nicht so wirklich, wie oben schon erwähnt. Aber durch diese Schuldgefühle sah man auch eine andere Seite an Elise, eine schwache Seite. Auch sie kann nicht die ganze Zeit stark sein und alles schaffen, nein. Auch sie bricht zusammen und nur durch Trents Nähe kann sie die Sorgen und Ängste durchstehen. Sie versucht stark zu sein, aber das ist sie nicht immer. ~ Auch gleich am Anfang darf man Trent kennenlernen. Seitdem er seinen Job bei der Polizei quittiert hat, arbeitet er bei der Firma seines jüngeren Bruders Sam und eigentlich ist er mit seinem Leben und diesem Job gar nicht zufrieden. Er ist seit zwei Jahren nicht mehr im Dienst und sein Job, das Gefühl etwas Gutes zu tun, der Nervenkitzel –das alles fehlt ihm einfach. Aber gleichzeitig plagen ihn riesige Schuldgefühle, da sein ehemaliger Partner wegen ihm schwer verletzt wurde. Diese Seite an Trent hat mich schon etwas genervt. Er ist der einzige, der sich noch Schuld an dieser Sache gibt, sein Partner und alle anderen haben ihm verziehen, nur er sich nicht. Ich hab irgendwo nicht ganz verstanden, wie ein so starker Mann innerlich doch so schwach sein kann. Dadurch kapselte Trent sich von seiner Familie ab, die ihn liebt und eigentlich nur helfen will. Sie wissen, dass er unglücklich ist doch wirklich helfen können sie ihm nicht. ~ Das Kennenlernen von Trent und Elise ist sehr klassisch und amüsant gehalten. Sie bricht, mehr oder weniger, in das Haus ihrer Schwester ein und er überrumpelt sie dann, weil er sie für einen Einbrecher gehalten hat. Ja, die Szene war echt humorvoll. Aber schon hier wird die körperliche Anziehung beiden klar und schon da wird einem Klar, dass sie zusammen kommen werden. Mehrmals streiten sich die beiden ohne Punkt und Komma. Trent versucht Elise zu schützen und über sie zu bestimmen und sie will das natürlich nicht und setzt ihren Dickkopf durch. Die beiden sind so unterschiedlich, und doch konnten sie sich gegenseitig verändern. Trent musste sich seiner Schuld stellen, da Elise ihn dazu bewegte und Elise hatte eine helfende und sichere Hand in Trent gefunden. Das sich da eine Liebe entwickelt, die aber beide ewig nicht wirklich einsehen wollen, da es sowieso nicht funktioniert, ist irgendwo logisch. Jedoch muss ich sagen, dass ich die paar erotischen Szenen nicht direkt nachvollziehen konnten. Da redeten sie über tot ernste Dinge und im nächsten Moment landen sie in der Kiste. Es waren, finde ich, unpassende Stellen. Das hätte man besser Verbinden können. ~ Ashley, die kleine Schwester von Elise, lernt man erst mit fortgeschrittener Handlung kennen. Elise beschreibt sie als eine sehr verträumte, schusselige, aber sehr künstlerisch begabte Frau, um die man sich einfach Sorgen muss. Ashley wird so liebevoll dargestellt, man hofft einfach als Leser mit, dass es ihr gut geht, da man sie ins Herz schließt mit ihrer Art. Als dann noch die Einblicke in die Welt des Mörders kamen, musste ich schlucken und ich hoffte nur noch, dass Ashley da heil raus kam. Denn Gary ist einfach nur krank, gestört. Man sollte ihn einsperren. Seine Handlungen schockierten mich, veranlassten mich aber gleichzeitig zum weiterlesen, denn mit jeder weiteren Seite hoffte ich einfach, dass Ashley da raus kam, lebend. Ashleys Verschwinden wird eine ganze Zeit lang sehr mysteriös gehalten, es deutet alles auf eine Entführung oder Schlimmeres hin, aber die Polizei tappt ewig im Dunkeln. Der Verlauf des Ganzen ist interessant zu beobachten. Dazu noch die Gegenhandlungen des Mörders schaffen einem einen Rund-um-Blick. Gary scheint dem allen eine ganze Zeit weit voraus zu sein. ~ Auf den letzten 100 Seiten spitzt sich die Handlung immer mehr zu: Ashley versucht sich wehren und versucht zu entkommen, Gary will plötzlich auch noch Elise und weitet seine abscheulichen Pläne aus, Trent und Elise haben beide mit den Sorgen um Ashley zu kämpfen, ihren eigenen Dämonen und dieser Anziehung, die alles nur noch mehr durcheinander bringt. Garys Taten wurden immer dreister, es gab überraschende Wendungen als man dachte, es ist alles vorbei. Das Buch hat sich wirklich gesteigert vom Anfang bis zum Ende. •●• Das Buch hat mir, vor allem gegen Ende, regelrecht den Atem geraubt. Der Thriller-Anteil war gut mit der Liebesbeziehung verknüpft und es hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Es war durchweg spannend in das kranke Gehirn des Mörders zu sehen und wie er seine Gefangenen behandelt und wie nebenbei die verzweifelte Suche nach Ashley weitergeht, während sich auch noch die zarten Bande der Liebe einmischen. Dennoch vergebe ich keine volle Punktzahl, da ich doch kleine Kritikpunkte hatte. Empfehlen tue ich es trotzdem denjenigen, die einen guten Thriller lesen wollen, wenn es ihnen nichts ausmacht, dass die Liebe etwas die Oberhand gewinnt.

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  • Rezension zu "Mein auf ewig" von Shannon K. Butcher

    Mein auf ewig

    DarkReader

    03. October 2011 um 15:57

    Tja, ich weiß nicht so Recht, wie ich dieses Buch bewerten soll. Shannon K.Butcher schreibt sehr gut, keine Frage. Auch der Liebesszenenanteil ist ok, ebenso die Erotik. Womit ich Probleme habe, ist die Crime- Story. Nicht, dass sie nicht gut ist, oh nein. Das ist sie, doch leider ist sie nicht neu! Und das ist mein Problem, denn für mich liest sich das so sehr nach "Das Schweigen der Lämmer"! Der gestörte Psychopath, der sich eine "Wunschfrau" kreieren will lehnt sich m.M. nach zu sehr an diesen Film an, wo der Psychopath sich einen anderen Körper schaffen will aus Teilen seiner Opfer. Butchers Schreibstil ist sehr gut, emotional und klar, daran gibt es nichts zu beanstanden. Ihre Charaktere sind sympathisch und allzu menschlich, was mir ausnehmend gut gefiel. Trents Story, seine schlimmen Erlebnisse, die ihn so werden ließen, wie er nun mal ist, waren glaubhaft und sehr gut geschildert. Also ziehe ich einen Stern ab für die Anlehnung an schon mal da gewesenes und bin gespannt auf Butchers neue Trilogie, deren erster Band bald heraus kommt.

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  • Rezension zu "Mein auf ewig" von Shannon K. Butcher

    Mein auf ewig

    Buecherberg

    25. August 2011 um 21:10

    Mein auf ewig ist eine Mischung aus einem relativ seichten und vorhersehbaren Liebesroman, gekoppelt mit einem wirklich gelungenen Thriller. Elise, eine Journalistin, sorgt sich um ihre Schwester Ashley. Beide haben ein sehr inniges Verhältnis zueinander und stehen in engem telefonischen Kontakt. Als Elise einen Tag nichts von Ihrer Schwester hört meldet sich sofort ein schlechtes Bauchgefühl und sie macht sich umgehend auf den Weg, um ihre Schwester zu finden. Fast sofort trifft sie dort angekommen auf deren sehr attraktiven Nachbarn Trent, einen Ex-Cop. Beide fühlen sich sofort zueinander hingezogen - und ich denke ich verrate durchaus nicht zu viel wenn ich verrate, daß sie ihren Gefühlen nachgeben... Generell habe ich kein Problem mit einer gekoppelten Liebesgeschichte in einem Krimi oder Thriller. Ist allerdings eine der beide betroffenen Personen, wie hier, die Schwester der Vermissten, finde ich das, realistisch betrachtet, doch recht makaber. Wenn ich mir vorstelle, meine Schwester ist vermisst, würde ich während der aufreibenden Suche gewiss nichts mit deren noch so attraktiven Nachbarn anfangen wollen... Auch weiterhin ist die Liebesgeschichte zwar schön zu lesen, jedoch unheimlich vorhersehbar und damit relativ seicht. Ich wende mich jetzt dem viel interessanteren Thriller-Part im Roman zu. Dieser ist wirklich sehr spannend. Wechselnde Persepektiven und ein bis zum Ende ungewisser Ausgang machen den Roman in der Beziehung zu einem der besseren in diesem Genre. Die Spannung bleibt durchaus zu keinem Zeitpunkt auf der Strecke und immer wieder erfolgt ein Richtungswechsel seitens des Täters. Für Leser, die einen harten Thriller à Simon Beckett oder Cody McFadyen erwarten werden hier zwar enttäuscht, jedoch birgt auch dieser Roman eine gewisse Brutalität, vor allem was den Hintergrund und die Absicht des Täters angeht. Ich habe das Buch abends in Schweden in einem sehr einsam und direkt am Meer gelegenen Ferien-Haus gelesen. Mitunter auch mal länger als mein Mann - was keine gute Idee war, denn es hat mich zwischendurch schon erschüttert. Für spannende Lesestunden am Strand oder für weniger erschrockene Leser/innen als ich ist das Buch jedoch bestens geeignet. Fazit: Ein spannender Debut-Roman von Shannon Butcher lässt auf einiges mehr hoffen. Im Herbst erscheint der Anfang einer neuen Reihe von ihr. Wenn sie kleinere Schwächen im Buch noch ausbügeln kann, freue ich mich auf jeden einzelnen neuen Roman von ihr!

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  • Rezension zu "Mein auf ewig" von Shannon K. Butcher

    Mein auf ewig

    Büchermona

    10. August 2011 um 12:44

    Kurzbeschreibung: Seit Tagen hat die Reporterin Elise McBride nichts mehr von ihrer Schwester Ashley gehört. Ihre Sorge ist groß, denn in Chicago treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Ist Ashley sein jüngstes Opfer? Bei ihren Nachforschungen trifft Elise auf den attraktiven Ex-Polizisten Trent Brady, der ihr seine Hilfe anbietet. Und als Elise kurz darauf selbst in das Visier des Killers gerät, ist Trent ihre einzige Hoffnung… Nervenkitzel für Hartgesottene! Zu Beginn hat die Autorin einige einleitende Worte formuliert, zu und über das Buch. Doch die können den Leser nicht auf das vorbereiten, was einen letztlich erwartet… Die Autorin gibt an, dass sie das Täterprofil mit professioneller Hilfe in Anlehnung an reelle Fälle und Personen angelehnt hat. Das macht Angst, ist aber irgendwie auch interessant… Denn hier bringt der Täter nicht einfach nur ein paar Leute um und freut sich darüber, man bekommt sozusagen einen exklusiven Einblick in dessen Leben und Denken. Ich habe sehr oft geschaudert, wenn es sich wieder um die Handlungsweise des Täters drehte. Es ist einfach zu unglaubwürdig für uns „normale denkende“ Menschen. Nor mal ist zwar relativ, aber ich denke, jeder versteht mich trotzdem… Ich kann die Gefühle gar nicht beschreiben, di ich während des Lesens empfunden habe. Es ist eine Mischung aus Grauen, Angst und Verzweiflung gewesen, denn die Worte kommen so gut beim Leser an, dass man sich fühlt, als wäre man selbst dabei. Das war manchmal schon ziemlich fürchterlich. Auch sind die Beschreibungen wohl nichts für schwache Nerven!! Aufgelockert hat Shannon K. Butcher die grausamen Taten mit einer zarten Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten. Die ist romantisch und manchmal auch einfach nötig, damit man sich in dieser harten Welt nicht ganz verliert. Die Gefühle der Protagonisten sind zudem sehr eingehend und tiefgehend geschildert, sodass man schnell eine Bindung zu ihnen aufbaut. Ich war gefangen in diesem Buch und ich habe lange den Nachhall dessen in mir gespürt. Meine Empfindungen sind kaum zu beschreiben, nur eines kann ich mit Sicherheit sagen: Unbedingt lesen, wenn man meint, dass die Nerven dem gewachsen sind!

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  • Rezension zu "Mein auf ewig" von Shannon K. Butcher

    Mein auf ewig

    linax3

    31. July 2011 um 17:58

    Shannon K. Butchers Schreibstil ist sehr fesselnd, man wird regelrecht mit in die Geschichte von Elise und Ashley mithineingezogen.Die Gefühle der Charaktere gehen in einen über und man erlebt eine Reise in Angst und Schrecken,aber auch eine Reise in die wahre Liebe. Der Schreibstil weißt keine Besonderheiten wie Rhetorische Mittel auf, außer einiger Verwendung von Ironie.Die Autorin schreibt aus der Sicht der Protagonisten, somit bekommt der Leser einen Einblick in jede Gefühlslage und in jeden Charakter.Die Schilderung aus der Sicht des Killers ist nicht leicht zu lesen, ich musste oft innehalten und habe sogar einige Male das Buch zur Seite gelegt. Denn einige Info sind nicht leicht zu verdauen.Zusammengefasst kam ich durch diesen Schreibstil einfach nicht von diesen Buch los. Dieser Thriller weißt trotz dem einfachem Schreibstil der Autorin Besonderheiten auf. Wie schon erwähnt schreibt die Autorin aus den verschiedenen Perspektiven der Protagonisten. Die Gefühle der Charaktere werden perfekt auf den Punkt gebracht. Aber auch die Stimmung und Atmosphäre der Geschehnisse werden dem Leser so deutlich rüber gebracht, dass man das Gefühl bekommt selbst im Geschehen mitzuspielen und nach Ashley zu suchen Die Protagonistin Elise McBride hat es mir am meisten angetan, mit ihr kann man sich sehr identifizieren und zu ihr eine gewisse Verbundenheit spüren. Denn ihren Mut und Leichtsinn, denn sie immer wieder in der Geschichte beweist sind bemerkenswert. An manchen Stellen musste ich sogar laut auflachen, da sie ihren Dickkopf bei Trent Brandy fast immer durchgesetzt bekam. Trent Brandy ist einfach ein Mann zum schwärmen, denn durch die Detailgerechte Art der Autorin konnte man nicht anders als ihn zu mögen. Obwohl seine Vergangenheit ihn langsam eingeholt, bleibt er trotzdem stark und versucht für Elise da zu sein. Auch Elise weiß das sie nicht die Einzige ist die Hilfe braucht... Als ich dieses Buch zu Ende gelesen hatte, musste ich erstmals tief durchatmen und alles nochmal in Ruhe Revue passieren lassen. Denn seit Cupido von Jilliane Hoffman würde ich bei einem Thriller nicht mehr so mitgerissen. Durch dieses Buch habe ich das Verlangen mehr Thriller zu lesen, aber nicht einfach irgendwelche sondern solche die wie dieses Buch den Leser nicht loslassen. Ein wunderbar mitreisender und super spannender Thriller! Mein Herzlicher Dank geht an den Lyx Egmont Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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  • Rezension zu "Mein auf ewig" von Shannon K. Butcher

    Mein auf ewig

    Spatzi79

    24. July 2011 um 15:55

    Zum Buch: Elise McBride ist Journalistin und in der ganzen Welt unterwegs. Außer ihrer Schwester Ashley hat sie keine Familie mehr. Als sie Ashley mehrere Tage nicht erreichen kann, setzt sie sich in den nächsten Flieger nach Chicago, denn sie ist überzeugt davon, dass Ashley etwas passiert ist. Auf der Suche nach ihrer Schwester lernt sie deren Nachbarn, den attraktiven Ex-Polizisten Trent Brady, kennen. Trent ist vor 2 Jahren aus dem Polizeidienst ausgetreten, als ein schrecklicher Unfall passiert ist, bei dem sein Partner angeschossen wurde. Seitdem vergräbt er sich, hält sich von seiner Familie fern und gibt sich seinen Schuldgefühlen hin. Doch Elise weckt seine Aufmerksamkeit und er will ihr helfen, ihre Schwester zu finden. Parallel zu dem Handlungsstrang um Elise und Trent erfährt der Leser auch etwas über den Serienmörder Gary, der schon seit Jahren Frauen entführt, grausam quält und zerstückelt. Gary tut alles mit dem wahnsinnigen Ziel, seine große Liebe Wendy neu zu erschaffen. Ob Trent und Elise es schaffen werden, Ashley rechtzeitig zu finden? Meine Meinung: Ein typischer Lady-Thriller, dessen Ausgang von Anfang an klar ist. Die beiden Hauptcharaktere Elise und Trent streiten sich reichlich, aber am Ende sinken sie sich natürlich in die Arme. Die in einen solchen Buch unvermeidlichen Sex-Szenen sind natürlich ausführlich beschrieben, aber nehmen keinen zu großen Raum ein, sondern passen sich gut in die Story ein. Die Thriller-Handlung weist einige Schwächen auf, aber durch den temporeichen Schreibstil kann man ganz gut drüber hinweglesen. Gute Unterhaltung für einen verregneten Nachmittag.

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